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Athap ist ein Kobold aus dem Volk der Lutin. Er ist einer der Wächter eines Albensterns in der Nähe von Lanzac bei der Quelle der Weißen Frau.

Aussehen Bearbeiten

Der Lutin ist für sein Volk mit 31 Zoll sehr groß. Er hat ein prächtig rotes Fell mit einem wohlgestalteten Leib.[1]

Familie Bearbeiten

Nathania ist eine Zeit lang seine Gefährtin.[2]

Charakter Bearbeiten

Ahtap ist eine Spielernatur und liebt das Risiko.[1] Um Entscheidungen zu fällen nutzt er seine Glücksmünze.[3]

GeschichteBearbeiten

An einem Abend, als er stark betrunken in Vahan Calyd feiert, sucht er eine Apsara im Turm der mondbleichen Blüten auf.[4] Dort fragt er eine Apsara wie er sterben wird. Sie weissagt ihm, dass er gefressen werden wird.[5]

Der Kobold stellt fest, dass aus der Quelle bei seinem Albenstern ein Barinstein gestohlen worden ist. Er macht in der Nähe die Ordensritterin Michelle de Droy und den Knaben Luc de Lanzac, der den Stein gestohlen hat, aus.[6] Er will seine Glücksmünze entscheiden lassen, welchen der beiden er aus seinem Versteck mit der Armbrust erschießen soll. Dabei geht seine Münze verloren. Die Ordensritterin bemerkt ihn jedoch. Mit knapper Not kann Ahtap sich zum Albenstern retten und entkommt nach Albenmark.[7] Dabei macht er jedoch einen Fehler und verliert ein halbes Jahr im Goldenen Netz.[2]

Kurze später kehrt Ahtap bei seinem Albenstern in die Menschenwelt zurück. Er möchte nach seiner Glücksmünze suchen, ohne die er an den Spieltischen von Vahan Calyd nur Pech und seine Gefährtin Nathania verloren hat.[8] Bei seinem dritten Versuch die Münze dort zu finden wird er von Ordensrittern der Neuen Ritterscahft unter Valerian gefangen genommen.[9] Diese wurden von Michelle über ihre damalige Begegnung mit dem Lutin informiert und zur Wache nach Lanzac beordert. Ahtap versucht noch zu fliehen, wird jedoch von den Ordensrittern ergriffen. Dabei kann er jedoch noch Valerian mit einem Warzengesicht verhexen.[10]

Ahtap wird in Bleifesseln gelegt, die seine Magie unterbinden.[11] Die Ordensritter bringen ihn in einem Wagen nach Valloncour zum Primarchen Leon.[5] Dieser bittet im Gegenzug für einige Annehmlichkeiten in der Zelle des Lutin den Zauber aus dem Gesicht von Valerian zu nehmen. Ahtap weigert sich jedoch und wird daraufhin in eine Zelle mit dem Verrückten Troll Nhorg gesperrt.[12][13] Der Troll versucht mehrfach den Lutin zu fressen, wird jedoch von der Kette an seinem Bein von Ahtap fern gehalten. Aus diesem Grund bleibt Ahtap an der Türschwelle liegen um ausser Reichweite des Trolls zu sein.[14][15] Von Zeit zu Zeit befragen die Ordensritter nach Informationen über Albenmark. Bis auf vermeintlich unwichtige Details verrät Ahtap nichts.[16]

Nach einiger Zeit greift plötzlich eine unsichtbare Kraft nach den beiden Albenkindern.[17] Nhorg bricht tod zusammen und Ahtap ist fast vollständig innerlich gebrochen.[18] Sein Fell ist nach der Attacke ausnahmslos weiß. Er berichtet nun Honore und Leon alles was sie wissen wollen. Dabei erwähnt er, dass die Königin Emerelle alle 28 Jahre zum Fest der Lichter am selben Ort weilt.[19] Die Ordensritter bereiten daraufhin einen Angriff für das nächste Fest der Lichter vor.

Ahtap bemerkt den Angriff der Albenkinder auf Valloncour.[20] Er hofft, dass der Angriff zu seiner Befreiung stattfindet, wird jedoch enttäuscht. Die Albenkinder ziehen ab ohne ihn gerettet zu haben.[21]

Zum Fest der Lichter bringen die Ordensritter Ahtap zu ihrer Flotte beim Rabenturm. Dort öffnet der Lutin ein Seealbentor für die Flotte, durch den sie vollständig nach Albenmark überwechseln. Ahtap ist dabei nicht ganz so gebrochen, wie es zunächst den Anschein hat. Er schmiedet einen Plan sich an den Ordensrittern zu rächen.[22] Sein Plan ist, die gesamte Flotte der Ritter, ihre Elite, nach Albenmark zu bringen. Er glaubt, dass die geballte Macht der anwesenden Zauberweber in Vahan Calyd die Flotte umgehend vernichtet. Außerdem möchte er das Tor hinter der Flotte schließen und ihnen so den Rückweg abschneiden.

Die Ordensritter können jedoch, aus für Ahtap unerfindlichen Gründen, das Tor offen halten und beginnen mit dem Massaker von Vahan Calyd.[22] Auf dem Rückzug der Flotte kann sich Ahtap auf das Schiff von Emerelle retten, die die Nachhut angreift.[23]

Ahtap ist zugegen, als Emerelle im Hafen von Vahan Calyd die gefangenen Ordensritter in das Wasser werfen lässt.[24] Diese werden von Haien im Hafen zerrissen. Emerelle tritt schließlich zu Ahtap und offenbart ihm das Nathania beim Angriff umgekommen ist und das sie von seinem Mitwirken beim Angriff weiss.[25] Aus Schuldgefühl lässt sich Ahtap in das Hafenwasser fallen und wird von Haien zerrissen.[26]

Quellen Bearbeiten

  1. 1,0 1,1 Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 306
  2. 2,0 2,1 Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 495
  3. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 306ff.
  4. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 97
  5. 5,0 5,1 Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 98
  6. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 304
  7. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 310f.
  8. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 494ff.
  9. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 500
  10. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 500f.
  11. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 94
  12. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 100ff.
  13. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 146
  14. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 148ff.
  15. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 22
  16. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 297
  17. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 150
  18. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 154
  19. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 167
  20. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 394f.
  21. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 447f.
  22. 22,0 22,1 Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 574f.
  23. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 582
  24. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 25ff.
  25. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 27
  26. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 28

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