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Alathaia

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Alathaia ist eine mächtige Zauberin und die Fürstin von Langollion. Über die meiste Zeit ist sie im Fürstensitz Rosenturm. Ihr Feldzeichen ist eine scharlachfarbene Rose auf schwarzem Grund.[1]

Aussehen Bearbeiten

Sie ist blass, hat dunkelgrüne Augen und fein geschwungene tiefrote Lippen. Sie hat eine sehr sinnliche Ausstrahlung, welche den Personen in ihrer Umgebung die Erfüllung ihrer dunkelsten Sehnsüchte verspricht.[2]

Familie Bearbeiten

Alathaia hat in ihrem Leben viele Kinder gezeugt, was für eine Elfe ziemlich ungewöhnlich ist. Unter den Kinden sind auch Tiranu und Morwenna.[3] Die Fürstenkrone erbte sie von ihrem Vater.

Fähigkeiten Bearbeiten

Alathaia gehört zu den mächtigsten Zauberwebern Albenmarks. Ihr ist, solange sie im Rosenturm verweilt, möglich sich Emerelles Blick durch die Silberschale zu entziehen.[4]

Geschichte Bearbeiten

Angriff auf den Drachentempel Bearbeiten

Etwas mehr als dreihundert Jahren nach der ersten Thronbesteigung von Emerelle (als Alathaia noch Anwärterin auf den Fürstentitel von Langollion war) beauftragte die Königin sie zu der Jagd nach der Schlangenkönigin in den Mangroven.[5] Dies wurde nötig, da das Wesen in den Augen der Elfenkönigin Vahan Calyd und dessen Umland bedrohte. Dazu wählte sie 108 erfahrene Kämpfer mit einem dunklen Ruf aus, die sie begleiten sollten.[6] Nur wenige waren freiwillig an ihrer Seite. Im Umland von Vahan Calyd wussten nur der Holde Wanderan und dessen Söhne davon, gegenüber anderen Albenkindern wurde es geheim gehalten. Nachdem sie die Schlangenkönigin im Angriff auf den Drachentempel töten konnte, nahm sie deren zwei Karfunkelsteine an sich. Ihr wurde zu diesem Zeitpunkt klar, dass ihr dasselbe Schicksal wie der Schlangenkönigin von Seiten von Emerelle blühen konnte. Daher nahm sie sich vor, von nun an der Elfenkönigin nicht mehr zu vertrauen und sich auf deren, ihrer Meinung nach sicheren, Angriff vorzubereiten. Den Grundstein ihrer Vorbereitungen legte sie direkt nach dem Kampf, indem sie den überlebenden Kriegern Aufnahme in Langollion versprach und die beiden Karfunkelsteine für sich behielt und nicht in dem Bericht an Emerelle erwähnte.[7]

Vorbereitungen auf den Angriff von Emerelle Bearbeiten

Alathaias Vater trat den Fürstentitel an seine Tochter ab. Sie war nun die Fürstin von Langollion.

Alathaia war in der Lage noch einen dritten Karfunkelstein zu finden. Trotz starker Bewachung konnten die Eltern von Ganda, Sesha und Merkad diese im Auftrag der Elfenkönigin stehlen. Obwohl beide von einem Soldaten der Fürstin getötet wurden, konnten diese die Steine noch rechtzeitig verstecken. Alathaia machte ab diesem Zeitpunkt Jagd auf Ganda, in deren Besitz sie die Steine vermutete.[8]

Der Elfenfürst Shandral wird von ihr als Schüler im Zauberweben angenommen.[9]

Dritter Trollkrieg Bearbeiten

Das Buch Melianders Bearbeiten

Als die Trolle in Albenmark eindrangen und einige Yingiz in Albenmark frei waren, verließ Alathaia den Rosenturm auf Bitten von Emerelle.[10] Auf die Frage der Elfenkönigin, ob sie den kaputten Albenstein in Melianders Buch "Wege der Alben" wieder instand setzen könne, antwortete sie, dass es evtl. möglich wäre. Dafür müssten aber 13 reine Elfenkinder geopfert werden.[11]

Kampf gegen die Yingiz Bearbeiten

Emerelle konnte sich jedoch nicht dazu überwinden die Kinder zu Opfern. In dem Moment, als die Trolle die Burg Elfenlicht umstellt hatten und die Yingiz die magische Bindung Emerelles an die Burg zerstören konnten, gingen Alathaia, Emerelle und Skanga zu dem großen Albenstern in der Burg. Dort war es Alathaia möglich Kadlin in einem todesähnlichen Zustand zu den Goldenen Hallen zu schicken, damit diese dort Hilfe holen konnte. Durch den Einsatz dieser vier Frauen konnten die Yingiz wieder ins Nichts vertrieben werden.[12]

Suche nach den gestohlenen Karfunkelsteinen Bearbeiten

Skanga lädt Alathaia ein nach Burg Elfenlicht zu kommen. Im Gegenzug das Skanga ihr den Zauber um die Erschaffung der Shi-Handan zeigt, soll ihr Alathaia drei Elfenseelen zur Verfügung stellen. Alathaia möchte im Gegenzug die von Ganda versteckten Karfunkelsteine wieder in ihren Besitz bringen. Kurz zuvor hatten ihre Häscher Ganda und deren Aufzeichnungen in einer Höhle im Verbrannten Land gefunden. Ganda überlebte dieses Aufeinandertreffen mutmaßlich nicht.[13] Birga soll Alathaia auf dem Weg in die Kleiderkammer Emerelles begleiten.[14] Sie fand dort die gesuchten drei Karfunkelsteine. Mit deren Hilfe heilte sie temporär die Missgestaltung an Birgas Körper. Danach übergibt sie Birga die Steine, da Alathaia richtig annimmt, dass Skanga dieses solange ihr nicht zustehen bis sie ihre Verpflichtung für treue Elfenseelen erfüllt.[15] Sie bringt Elovyn, Valderun und Alyselle mit und beobachtet neugierig und aufmerksam Skangas Ritual und die Verwandlung der drei Elfen in Shi-Handan. Danach bekommt sie von Birga die Karfunkelsteine überreicht.[16]

Schattenkrieg Bearbeiten

Alathaia versuchte während des Schattenkrieges Emerelle vom Thron zu stürzen und hoffte dies mithilfe der Karfunkelstein zu erreichen. Mit der geheimen Hilfe der Trollschamanin Skanga gelang es ihr die in den Steinen enthaltene Essenz der Himmelsschlangen für kurze Zeit nach Albenmark zurückzuholen. In diesem Krieg wurde auf beiden Seiten mächtige Magie gewoben (als Konsequenz verbot Emerelle solche Magie während der Tjuredkriege).

Sie stirbt am Ende des Krieges im Rosenturm unter der Beteiligung von Ollowain und Silwyna.

Quellen Bearbeiten

  1. Elfenlicht Kindle (Heyne 2014), Seite 12
  2. Elfenlicht Kindle (Heyne 2014), Seite 696
  3. Elfenköngin (Heyne 2014), Seite 898.
  4. Elfenlied (Heyne 2009), Seite 137
  5. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 910
  6. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 908
  7. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 950
  8. Elfenlied (Heyne 2009), Seite 134
  9. Elfenlicht Kindle (Heyne 2014), Seite 524
  10. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 513ff
  11. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 674ff
  12. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 897
  13. Elfenlied (Heyne 2009), Seite 152ff
  14. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 250ff
  15. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 263ff
  16. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 301ff

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