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Amalaswintha ist eine sehr einflussreiche Zwergin aus der Tiefen Stadt. Ihr Gesicht ist fein geschnitten mit üppigen Augenbrauen. Sie hat eine kleiner Nase und volle, fast sinnliche Lippen und ihr Gesicht rahmt rabenschwarzes Haar. Amalaswinthas Augen sind von dunklem, fast schwarzem Grün.[1]

Fähigkeiten und Eigenschaften Bearbeiten

Sie ist sich der magischen Kräfte in ihr bewusst. Ihre Kräfte sind allerdings nicht ausgebildet und zumindest noch nicht wirklich machtvoll. Sie ist in der Lage Mineralien wie Gold im Gestein zu erspüren.[2] Sie nutzt ihre körperlichen Reize um Einfluss zu erlangen, da sie als Frau keinen Sitz im Rat der Zwerge der Tiefen Stadt haben darf.

Für eine Zwergin legt sie viel Wert auf Reinlichkeit und Ordnung. Sie hat auch einen für Zwerge sehr untypischen Hang zur Natur.

Geschichte Bearbeiten

Erforschung ihrer Fähigkeiten Bearbeiten

Amalaswintha wird sich ihrer magischen Kraft bewusst und beginnt diese soweit es ihr möglich ist zu erforschen.

Sie schafft es, Mineralien wie Gold im Gestein auf magische Weise zu finden. Dies nutzt sie, um Bergleute an diese Stellen zu führen, da ihr als "Finderin" ein erheblicher Anteil am Gewinn zusteht. Sie beginnt damit, Leibwächter wie Geberic um sich zu scharen

Zusätzlich zu ihren nun ungeheuren finanziellen Mitteln nutzt sie ihre weiblichen Reize, um Ratsmitglieder hörig zu machen und ihre Interessen durchzusetzen. Sie ist überzeugt davon, dass der Weg zur Magie der Zwerge nicht im Blut der Drachen liegt wie Galar glaubt. Sie findet, dass den Zwergen nur ein richtiger Lehrer fehlt.[3]

Handel mit Trollen Bearbeiten

Amalaswintha hat die Idee im Geheimen Elfen als Lehrer zu nehmen, um die Magie zu meistern. Da ihr aber keine Elfen (und wahrscheinlich kein anderes Albenkind) helfen wollen, wendet sie sich an die Trolle. Diese haben Elfen aus ihr unbekannten Gründen gefangen genommen. Mit riesigen Summen schafft sie es eine Elfe und einen Elfen zu kaufen.[4] Beide verweigern selbst unter Folter ihre Hilfe. Es erschwert die Sache zusätzlich, dass beide kein Zwergisch sprechen und Amalaswintha kein Elfisch. Daher macht sie sich auf die Suche nach einem Zwerg der Elfisch versteht.

Arbinumja Bearbeiten

Der Ratsherr Skorri begegnet zufällig dem Zwerg Arbinumja aus den Ehernen Hallen, als dieser gerade auf Elfisch flucht. Da Skorri Amalaswintha hörig ist und sich profilieren will, nimmt er Arbinumja mit zu Amalaswintha. Diese ist begeistert davon, einem Zwerg der ein paar Brocken Elfisch versteht zu begegnen und wähnt sich fast an ihrem Ziel.[5] Bei einer privaten Unterhaltung mit Arbinumja gibt sie vieles von sich Preis. Unter anderem verrät sie, wo ihre geheime Zufluchtsstätte liegt.[6]

Die Präsentation Duadans Bearbeiten

Sie lädt viele bedeutende Zwerge, unter anderem Hornbori sowie Arbinumja zu sich ein und präsentiert ihnen den gefangenen und gefolterten Elfen Duadan. Arbinumja soll für sie Dolmetschen. Dieser redet eine Zeit lang mit dem Elfen und wird sichtlich wütender. Sie merkt, wie alle anderen Zwerge, dass ein Zauber im Raum gewoben wird und nimmt an, der Elf versuche sich an der Magie.[7]

Arbinumja lässt Amalaswintha glauben, dass Duadan ihr einen Zauber für die ewige Jugend beibringen würde im Ausgleich für eine erwirkte Freilassung der anderen Windgänger. Amalaswintha ist begeistert. Gadaric empört sich, dass sie das nicht machen darf, weil sie sonst keine mehr aus ihrem Volk wäre und gegen die Schöpfung der Alben wäre.[8]

Der Angriff auf die Tiefe Stadt Bearbeiten

Kurz bevor die Lage eskaliert betritt ein weiterer Zwerg den Raum mit vollkommen schwarzen Augen. Er wird für einen Berserker aus Ishaven gehalten und soll Arbinumja sofort mit sich nehmen. Amalaswintha läuft ruft derweil ihren Leibwächter Geberic und ihre anderen Krieger, schlielich läuft sie sogar raus, um zu schauen wo sie stecken. Währenddessen verwandelt sich der Berserker vor den anderen Zwergen in einen Elfen. Es wird offensichtlich, dass dies seine richtige Gestalt ist. Dieser Elf ist Nodon. Kurz darauf verwandelt sich Arbinumja in die Elfe Nandalee zurück. Bevor die Beiden die Flucht antreten können, beginnt der erste Schlag der Drachen beim Fall der Tiefen Stadt. Durch alle Luftschächte schießt ein Flammenstrahl, der einige Gäste und auch den gefangenen Elfen Duadan verbrennen. Die beiden Elfen entkommen.[9]

Eherne HallenBearbeiten

Amalaswintha entgeht dem Untergang der Stadt und seiner Bewohner und rettet sich mit ihrem eigenen Aal in die Ehernen Hallen, wo sie Galar, Hornbori und Nyr trifft. Da der dortige Alte in der Tiefe Eikin sie fürchtet, schickt er sie mit den anderen Überlebenden an einen geheimen Ort, bis er sich entschieden hat, was zu tun ist.[10]

Quellen Bearbeiten

  1. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 56
  2. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 115
  3. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 60
  4. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 196
  5. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 56ff
  6. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 107ff
  7. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), Seite 180ff
  8. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 198
  9. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 204ff
  10. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 735ff

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