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Anatu ist eine Devanthar und war die Leitgöttin über Luwien. Sie wollte die Welt zu einen schöneren Ort machen. Durch eine Intrige der Ista kam sie zu Fall und verbringt der Rest ihres Lebens gefangen und verwirrt im Schädel des Purpurnen im Gelben Turm.

Geschichte Bearbeiten

Anatu wurde gegen ihren Willen ausgewählt, eine Leitgöttin über das Königreich Luwien zu werden, sie konnte aber die Wahl nicht ablehnen. Die Anderen wählten sie, da sie die Welt zu einem schöneren Ort machen wollte. Und um die Wahl Istas zu verhindern, welche es hauptsächlich um Macht ging.

Die Devanthar erschuf aus Magie einen Palast aus Mondlicht auf dem Hügel Luma. Der Palast ist nur sichtbar, wenn die Strahlen des Mondes es berührt. Einst gab es dort ebenfalls eine riesige Tempelanlage. Anatu sprach über die Zunge der Hohepriesterin Iyali und teilte mit ihr all ihre Gedanken und Gefühle. Die Seele der Hohepriesterin war mit der ihren verbunden, sie teilten jedes ihrer Geheimnisse. Anatu schenkte ihr einen Ring, welche sie deutlich langsamer altern ließ.

Der Ebermann hatte eine Liebesaffäre mit Anatu und war regelmäßig im Tempel zu Gast.

Ista dachte sich eine ungeheure Intrige gegen Anatu aus. Sie trat in Gestalt der Anatu dem Purpurnen auf den Goldene Pfaden entgegen und beeindruckte ihn mit ihrem kriegerischen Geist.[1] Sie lud ihn ein zu ihrem Tempel zu kommen. Er kam in Freundschaft, die Devanthar empfing ihn jedoch mit Misstrauen und in Waffen. Doch dann verliebten sie sich, den sie folgten demselben Traum einer schöneren Welt. Dreimal trafen sie sich, doch beim dritten Treffen kam Ista mit Langarm und dem Gefiederte. Der Purpurne stellte sich vor Anatu um sie zu schützen. Langarm hielt Anatu, während Ista und der Gefiederte den Purpurne ohne Vorwarnung Angriffen. Es folgte ein langer, schwerer Kampf. Der Drache wurde besiegt und enthauptet. Ista stach ihren Speer durch den Kiefer hinauf ins Hirn von Anatu, um sie für immer zu schweigen zu bringen.[2]

Die Beweise, die Ista mit dem Kopf der Himmelsschlange den anderen Devanthar vorführte und die Priesterinnen, die Anatu mit dem Purpurnen gesehen haben waren so vernichtend, dass kein Versuch unternommen wurde, die Beschuldigte anzuhören. Als Strafe für den Verrat, sich mit dem Fein gepaart zu haben, soll ihre Wunde immer wieder aufbrechen, so entschieden es die Devanthar. Sie kann nicht gesunden, aber auch nicht sterben. Eingesperrt wird sie im Drachenschädel des Purpurnen im Gelben Turm. Der Ebermann fühlte sich seelisch verletzt, weil er glaubte, Anatu hätte die Himmelsschlange ihm vorgezogen. Luwien wurde Ista übergeben.

In Gefangenschaft übermannt sie der Wahnsinn. Ihr Wehklagen im Gelben Turm ist dermaßen laut, dass es manchmal mit dem Wind noch bis zu den Ausläufen der Schwarzen Wüste zu hören ist. Die Hohepriesterin Iyali wartete lange auf den Ebermann. Sie hätte ihm alles erzählt, doch durch seine verletzte Eitelkeit kam er nicht. So gab sie Katakata den Auftrag eine Stele zu fertigen, welche die Wahrheit zeigen sollte. Doch dann kamen Männer aus Drus, die den Tempel plünderten. Erst Jahrhunderte später sollen der Ebermann und die Elfe Lyvianne herausfinden, was passiert war.[3]

Nachdem Nandalee vom Dunklen den Auftrag erhalten hat, den Gelben-Turm zu zerstören, trifft Nandalee im Turm auf eine Hagere, bleiche Gestalt die in einem Drachenschädel eingesperrt wurde. Das es sich hierbei um einen Devanthar handelte wusste Sie nicht. Nachdem Sie, das im unteren Teil des Turmes versteckte Traumeis gefunden hatte und wieder nach Oben kam "gefolgt von Langarms Wächter-Spinnen" war der Drachenkopf leer und Anatu stand im Gang vor Nandelee.

Quellen Bearbeiten

  1. Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 800f
  2. Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 762ff
  3. Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 224ff

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