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Anderan ist ein Kobold aus dem Volk der Holden mit grünlicher Haut.[1] Er entstammt aus dem Geschlecht des Bragan und der Herrn der Wasser von Vahan Calyd. Er übernahm den Titel nach dem Tod Gondorans, seinem Vater. Er ist der Vater Baldans und Kronrat des Trollkönigs Gilmarak.

Geschichte Bearbeiten

Kronrat Bearbeiten

Nach dem Tod seines Vaters Godoran wird er der Herr der Wasser in Vahan Calyd. Er gehört außerdem zum inneren Zirkel der Rotmützen um Elija an. Nachdem Gilmarak der neue Herrscher Albenmarks wird, kommen viele Kobolde aus allen Regionen Albenmarks zur Burg Elfenlicht.

Im Rat der Kobolde erläutert Elija den aufgebrachten Kobolden, dass sie den neuen Gesetztescodex der Trolle akzeptieren sollen. Er offenbart außerdem, dass Gilmarak eine feste Straße durch das Windland bauen und das gemünzte Geld abschaffen und durch Tauschhandel ersetzen möchte. Das Gold und Metall soll über die Steppenschiffe bis in die Höhlen der Snaiwamark geschafft werden. Er erläutert, dass sie den erwartbaren Widerstand der anderen Völker gegen die Trolle im Geheimen unterstützen sollen und wenn die Trolle die Lust am Regieren verlieren, selbst zur Krone zu greifen.[1] Plötzlich taucht der Shi-Handan Valderuns auf der Suche nach Madrog auf. Die Bestie schnappt ihm aus dem linken Arm etwas Lebenslicht. Dadurch verdorrt sein linker Arm und die linke Gesichthälfte. Aber er kann mit seinem Dolch den Geisterwolf verletzen und vertrieben und rettet so Elija.[2]

Baldan besucht im Auftrag Orgrims den Kronrat auf Burg Elfenlicht, in dem auch sein Vater Anderan sitzt, und legt die Situation der Snaiwamark Karawane dar.[3] Der Kronrat lehnt einen Rückzug ab und will dagegen weitere 6000 Koboldarmbrustschützen schicken.[4] Baldan verabschiedet sich von seinem Vater und kehrt zur Snaiwamark Karawane zurück.

Tod Baldans Bearbeiten

Baldan stirbt bei der Verteidigung der Snaiwamark Karawane. Sein Leichnam wird von Liza zur Burg Elfenlicht gebracht. Hier trauern Anderan und Orgrim um Baldan.[5] Mit Anderan bricht Orgrim zum Schlachtfeld auf, um dieses zu begutachten.[6]

Spur der Pfeile Bearbeiten

Der Tod seines Sohnes lässt Anderan nicht los. Er möchte herausfinden, wer die Pfeile an die Kentauren liefert und reist etwa zwei Jahre später unerkannt nach Vahlemer. Dort heuert er bei Gorbon an, einem Schiffer eines Frachtkahns, um nach Feylanviek zu gelangen.[7] Unterwegs werden sie nachts von Silwyna, Kirta und einigen weiteren Kentaurenkriegern vom Ufer aus gestellt. Silwyna fordert Gorbon auf keinen Widerstand mit seiner großen Windenarmbrust zu leisten. Gorbon weigert sich und Silwyna tötet ihn mit einem Pfeil. Danach kommt Kirta an Bord und fordert ihn auf den Kahn an das Ufer zu steuern. Am nächsten Morgen löschen die Kentauren die Fracht und kehren in das Windland zurück.[8]

Vier Tage ist Anderan zu Fuß in Kälte und Schnee unterwegs, als er Feylanviek erreicht. Er will das Handelshaus der Verraks besichtigen, an die die Lieferung der Pfeile adressiert war. Solton, der Stapelmeister von Feylanviek, gibt ihm zu verstehen, dass dies eine Verwechslung sein muss, da die Verraks schon vor Jahren in den Süden gingen. Er führt ihn zu einem Lagerraum, den die Verraks noch besitzen. Allerdings ist der Lagerraum leer und Anderan wird bewusst, dass die Lieferungen nie für Feylanviek bestimmt waren.[9]

Elijas Plan Bearbeiten

Mit einigen Erfrierungen kehrt er zur Burg Elfenlicht zurück. Fast 12 Jahre blieb Emerelle verschwunden als Skanga spürt, dass sie zurückgekehrt ist. Sie teilt dies dem Kronrat mit und berät die Bedingungen für das nächste Fest der Lichter, da sie erwartet, dass Emerelle dort erscheinen wird. Orgrim schlägt vor sieben Fürsten kurz vor dem Beginn zu berufen, damit braucht Gilmarak nur vier loyale Fürsten für die Wiederwahl.[10] Der Kronrat beschließt die Fürsten Snaif vom Mordstein und Derg, Herzog der Wolfsgrube sowie die Kentauren Nestheus und Katander, der Elf Alvias, der Lutin Elija und Anderan für die Königswahl von Gilmarak zu berufen. Elija fasst dabei den Plan die Wahl von Gilmarak zu vereiteln und Anderan zum neuen König zu machen und die Trollherrschaft zu beenden.[11]

Anderan spielt im Geheimen Falrach die Pläne Elija zu. Darin sind sowohl die Fürsten für die Königswahl als auch die Anzahl und Lage der Torsionsgeschütze aufgeführt.[12] Er überredet Elija mit ihm durch die Zisternen, vor Meuchlern unentdeckt, bis zur Barkasse, auf der die Königswahl stattfinden würde, zu führen.[13] Er sperrt sich und Elija im Saal der fallenden Wasser ein, woraufhin sich das Wasser staut. Er erläutert Elija seine Beweggründe, wobei Elija so kurz vor seinem Ziel von Verrat spricht. Kurz darauf ertrinken beide.[14]

Quellen Bearbeiten

  1. 1,0 1,1 Elfenkönigin (Heyne 2015), Seite 324ff
  2. Elfenkönigin (Heyne 2015), Seite 330
  3. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 568ff
  4. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 595
  5. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 620ff
  6. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 626ff
  7. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 664
  8. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 689ff
  9. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 727ff
  10. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 674ff
  11. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 777ff
  12. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 804
  13. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 832
  14. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 849ff

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