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Die Befreiung Nangogs ist die erste Reaktion der Himmelsschlangen auf den nun ausgebrochenen Großen Krieg um Nangog.

Vorgeschichte Bearbeiten

12 Devanthar haben kurz zuvor die Blaue Halle vernichtet. Dabei haben sie neben allen dort anwesenden Elfen auch den Himmlischen getötet. Für die Himmelsschlangen ist das die Eröffnung für den großen Krieg.

Ausgangslage Bearbeiten

Die Devanthar ziehen sich in den Gelben Turm zurück und warten auf einen direkten Gegenschlag entweder von den Alben oder den Himmelsschlangen.[1] Sie vertrauen auf ihre Unverletzlichkeit in der Festung und darauf, dass die Silbernen Löwen die Devanthar vor Angriffen auf ihre Unsterblichen warnen würden.[2]

Die Himmelsschlangen beschließen, nicht dem Vorschlag des Goldenen für einen direkten Angriff zu folgen, sondern zunächst subtilere Wege einzuschlagen.[3] Da ihre Anwesenheit auf den Albenpfaden von den Devanthar gespürt werden kann, entscheiden sie sich Drachenelfen mit ihrem Teil des Herzens der Göttin Nangog auszuschicken. Diese sollen von der Elfe Nandalee geführt werden, da auch die Devanthar nicht in ihre Gedanken blicken können.[4] Die restlichen Elfen sind ihr unterstellt und wissen zunächst nichts von dem Plan.[4]

Verlauf Bearbeiten

Die Himmelsschlangen rufen die Drachenelfen Nandalee, Gonvalon, Lyvianne, Bidayn und Nodon zu sich.[5] Sie entscheiden der Elfe Nandalee die Führung anzuvertrauen und geben ihr ihre in Blei eingeschlagene Hälfte des Herzens der Riesin Nangog.[6]

Die fünf Drachenelfen sammeln sich an einem Albenstern in Bainne Tyr.[7] Sie warten darauf, dass zur Verwirrung überall in Albenmark mehr als hundert der Zauberweber der Albenkinder gleichzeitig Albentore nach Daia und Nangog öffnen.[8][9] Als dies geschieht öffnen sie selbst einen Pfad und gehen durch das Goldene Netz nach Nangog.[10]

Auf Nangog angekommen finden sie ein Menschenlager und stellen fest, dass die Menschen dort auf unbekannte Weise den Tod gefunden haben. Sie vermuten die Grünen Geister hinter der Tat. Nandalee sieht einen der Geister und ruft ihnen im Namen der Himmelsschlangen zu sich um sich mit ihnen zu treffen.[11]

Die Elfen folgen der Führung Nandalees bis zu einem der gigantischen Bäume. Dort werden sie vom Wolkensammler Winterblau in Empfang genommen.[12] Auf dem Himmelsschiff finden sie die 53 Mann der vorherigen Besatzung Tod vor. Der Wolkensammler hat, um die Elfen im Auftrag von Nangog aufzunehmen, die Menschen getötet.[13]

Der Wolkensammler bringt die Drachenelfen näher an die Goldene Stadt, so vermeiden sie tagelang durch Dschungel und Sümpfe wandern zu müssen. Auf dem Flug weiht Nandalee ihre Truppe zumindest teilweise in ihre Mission ein.[14] In Sichtweite der Goldenen Stadt werden sie an einem Flussufer abgesetzt. Dort werden sie von Kydon im Auftrag der Seidenen, einer heimlichen Jüngerin der grünen Göttin, mittels eines Bootes abgeholt und in die Stadt gebracht.[15][16]

Im Stadthaus der Seidenen beraten sich die Elfen über ihr weiteres Vorgehen. Sie entscheiden zunächst die Schriften der Menschen über den Weltenmund zu durchforsten, um über etwaige Gefahren infomiert zu sein.[17] Obwohl sie sich aufteilen, sind sie zunächst nicht in der Lage an relevante Informationen zu gelangen.

Lyvianne und Bidayn entscheiden auf eigene Faust an Informationen zu kommen. Sie verführen Tuwatis, einen der Hohepriester Istas.[18] Dabei entziehen sie ihm mittels Magie sein gesamtes Wissen und seine Lebenskraft. Um seinen Tod zu verschleiern zünden sie das Haus an, indem sie sich befinden. Lyvianne geht mit Bidayn als Tuwatis verkleidet in den Tempel der Ista. Dort versuchen sie den Mann im Stein zu finden. Tief im Gewölbe entdecken sie einen Monolithen bei dem das Netz der Magie dauerhaft verändert wurde. Lyvianne entscheidet den Stein zu öffnen. Daraufhin wird sie von einem blauen Licht angegriffen, der ihr Lebenskraft entzieht.[19] Beide Elfen fliehen danach aus dem Gewölbe. Bei der Flucht verlieren sich die beiden aus den Augen.[20] Lyvianne kehrt in das Gewölbe zurück und entdeckt in dem Monolithen den gefangenen Manawyn, der sich durch ihre Lebenskraft wieder regeneriert hat. Gemeinsam gehen sie in das Stadthaus der Seidenen.

Zur gleichen Zeit entscheiden Nodon und Gonvalon in den Weltenmund hinunterzusteigen, um die dort bestattete Drachenelfe Talinwyn zu bergen.[21] Sie stellen fest, dass zum Krater hin viele Wachen aufgestellt wurden, als würden sie etwas im Krater fürchten. Im Krater werden sie von einem riesigen Geschöpf angegriffen.[22] Die Elfen können sich geradeso retten. Allerdings laufen sie den Wachen in die Arme.[23] Sie töten sie und treffen sich mit den anderen im Stadthaus der Seidenen.

Die Elfen versammeln sich um sich zu beraten. Da zunächst Lyvianne nicht da ist, gehen sie durch die Erzählung Bidayns davon aus, dass sie gefallen sein könnte.[24] Nandalee entscheidet, dass das Stadthaus nicht mehr sicher ist und sie sich in ein neues Versteck in den Kanälen zurückziehen. Außerdem sollen sie zunächst weiterhin die Tempelstadt der Zapote überwachen. Dort sind sie Zeugen wie acht oder neun Jaguarmänner einen Fliehenden überwältigen. Nandalee, Gonvalon und Nodon greifen ein und töten die Wachen.[25] Es stellt sich heraus, dass es sich bei dem Fliehenden um den Drachenelfen Eleborn handelt. Mit ihm ziehen sie sich wieder in ihr Versteck zurück. Dort treffen sie auf Manawyn und Lyvianne, die Bidayn als Beobachtungsposten vor dem Haus der Seidenen aufgreift. Manawyn erzählt ihnen von seinem Versuch in das innere des Weltenmundes zukommen.[26] Sie erfahren von seinem Scheitern, aber auch, dass es einen zweiten Eingang in den Weltenmund über die Tempelstadt der Zapote gibt. Eleborn erzählt ihnen, dass in der Tempelstadt Volodi, ein Hauptmann des Unsterblichen Aaron festgehalten wird. Nandalee schmiedet den Plan, den Unsterblichen zu nutzen um Zugang zur Tempelstadt zu erhalten.

Eleborn erzählt Aaron als Mikayla verkleidet von der Gefangennahme Volodis.[27] Dieser bereitet voller Wut dessen Befreiung vor. Die Drachenelfen schleichen sich unter die Krieger Aarons. Bei dem Durcheinander, dass während der Befreiung Volodis herrscht, schleichen sich die Elfen Richtung Weltenmund davon.[28] In der großen Grotte der Tempelstadt hasten sie am Blutsee vorbei. Während des Kampfes Aarons mit den Zapote schaffen es letztere die Gefiederte Schlange zu wecken. Diese nimmt umgehend die Verfolgung der Elfen auf.[29] Die Drachenelfen entscheiden die Gefiederte Schlange aufzuhalten, um Nandalee für ihre Mission Zeit zu erkaufen.[30]

Nandalee erreicht den Kopf der Göttin Nangog. Sie handelt für die Übergabe des Herzens eine Frist für den Fortzug der Menschen aus der Welt Nangog aus und übergibt der Riesin die Hälfte des Herzens.[31]

Die Elfen, von denen Manawyn gegen die Schlange gefallen ist[32], fliehen durch das Durcheinander, das während der Befreiung Volodis herrscht, aus der Tempelstadt. Die Drachenelfen werden voneinander getrennt, reisen aber schlussendlich alle nach Albenmark zu den Himmelsschlangen.

Fazit Bearbeiten

Die Mission war erfolgreich, allerdings nur weil die Devanthar den Weltenmund nicht bewachten und im Gelben Turm versteckten.

Die Riesin hat nun die Hälfte ihrer Kraft wieder und kann nun teilweise auf ihrer Welt aktiv werden. Sie ist nun in der Lage ihren Kindern, den Grünen Geistern Körper zu geben.[33] Da sie nur eine Hälfte ihres Herzens hat, halten ihre Ketten noch.[34]

Quellen Bearbeiten

  1. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 132
  2. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 135
  3. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 87ff.
  4. 4,0 4,1 Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 120
  5. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 118
  6. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 123f.
  7. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 125
  8. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 126
  9. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 134
  10. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 128
  11. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 130
  12. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 190
  13. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 197f.
  14. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 198
  15. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 229ff.
  16. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 383
  17. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 280f.
  18. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 392f.
  19. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 405
  20. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 415
  21. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 433
  22. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 435
  23. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 438
  24. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 450
  25. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 458ff.
  26. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 470ff.
  27. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 480f.
  28. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 502f.
  29. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 525
  30. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 525f.
  31. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 528ff.
  32. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 536
  33. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 572f.
  34. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 758