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Birga ist eine Trollschamanin und die Ziehtochter Skangas. Sie foltert Gefangene indem sie ihnen die Haut ablöst.

Aussehen Bearbeiten

Ihr Gesicht, was übersäht von Fleischperlen ist, hat sie stehts unter einer Maske aus der Gesichtshaut einer Hure, die den König Branbart betrügen wollte, gefertigt. Ihre Hände sind bandagiert. Und sie trägt eine Gewand aus überlappenden Leder- und Fellstreifen. Sie hat kalte graue Augen.[1]

Geschichte Bearbeiten

Dritter Trollkrieg Bearbeiten

Wolfsgrube und Schlacht auf dem Eis Bearbeiten

Sie begleitet das Heer der Trolle beim Angriff der Trolle auf das Fest der Lichter auf Vahan Calyd. Während der langen Belagerung und der Seeschlacht von Reilimee wird Birga von Skanga beauftragt, den Rudelführer Orgrim auf der Geisterwind in die Walbucht zu begleiten. Sie sollen den Nachschub Phylangans abschneiden.[2] Sie nehmen die Wolfsgrube kampflos ein, da die Elfen bereits Richtung Phylangan geflohen sind.[3] Auf der Eisebene kommt es zu einem Gefecht zwischen Trollen, den Menschen unter Alfadas und den eintreffenden Kentauren. Birga möchte, dass ein Mensch gefangen wird damit sie ihn verhören kann.[4] Sie begleitet das Heer beim Angriff auf Phylangan.

Folter Lyndwyns Bearbeiten

Nach dem Untergang des Königssteins wird die Elfe Lyndwyn von drei Kundschaften auf dem Eis gefunden und zu Birga und Skanga gebracht. Birga erkennt, dass sie eine machtvolle Magierin ist. Skanga jedoch drängt Birga zum Aufbruch in das Fjordland , um auf Orgrim Acht zu geben. Vor ihrer Abreise foltert und tötet sie Lyndwyn indem sie ihr die Haut abzieht. Lyndwyn geht kurz danach ins Mondlicht.[5]

Vergeltung im Fjordland Bearbeiten

Beim Angriff der Trolle auf Sunnenberg werden einige Menschen gefangen genommen und Birga findet heraus, dass sich Emerelle im Dorf befindet.[6] Die wiedererwachte Emerelle begibt sich in die Gefangenschaft der Trolle und handelt mit Orgrim aus, dass die Menschen dafür verschon bleiben. Dumgar jedoch hebt dies kurze Zeit später auf, um sein Heer zu ernähren.[7] Orgrim verweigert den Befehl zunächst, zieht aber dann mit Birga und seinen Krieger in die Berge, um Asla, die Herzogin, aufzuspüren.[8] Sie finden Asla und Kalf, sowie Kadlin und bringen sie in eine Höhle, in der sie diese versorgen, bevor sie abziehen.[9]

Pakt mit den Lutin Bearbeiten

Drei Monde später empfängt Birga Skanga, die von ihrem Besuch bei Orgrim in der Nachtzinne zur Wolfsgrube zurückkehrt. Dort wartet Elija Glops, der Skanga mit den gefundenen Utensilien vom toten Branbart erpresst und ihr einen Handel vorschlägt.[10]

Vierzehn Jahre später kommt es zur Schlacht am Mordstein als die Elfen und Kentauren das versammelte Trollheer angreifen. Gemeinsam mit dem jungen König Gilmarak und Skanga beobachten sie den Angriff der Elfen und Kentauren. Sie fürchten sich vor den brennenden Glaskugeln der Elfen.[11]

Vertreibung der Shi-Handan Bearbeiten

Birga ist dabei als das Trollheer die Shalyn Falah erreicht. In diesem Moment schaffen es die noch im Nichts befindlichen Yingiz zu ihren Brüdern nach Albenmark einzudringen. Während Skanga sich selbst, Emerelle, Alathaia sowie Birga schützt, gehen diese in den Thronsaal. Dort schickt Alathaia die Tochter des Alfadas, Kadlin, zu der Goldene Halle ihrer Götter. Von dort soll sie einen der gefallenen Helden holen, der die Yingiz vertreiben soll.[12]

Herrschaft der Trolle Bearbeiten

Kurz nachdem Gilmarak den Thron bestiegen hat, trifft Madra auf Burg Elfenlicht ein. Er berichtet Skanga und Birga von dem Massaker in Feylanviek, welches die beiden Elfen angerichtet haben. Unter den Opfern sind Gharub und 16 weitere Trolle sowie 42 Kobolde.[13][14] Sie reisen gemeinsam nach Feylanviel, um sich ein Bild vom Massaker zu machen. Skanga bestimmt Madra und den anwesenden Lutin Nikodemus den beiden Elfen zu folgen ohne das Skanga ihnen sagt um wen es sich handelt.[15]

Auf Burg Elfenlicht versucht Skanga Madrog empfohlen durch Birga als Meuchler für Emerelle zu werben. Er lehnt den Auftrag mit dem Hinweis der geringen Erfolgswahrscheinlichkeit ab und entzieht sich der anschließenden Ergreifung durch Birga und damit dem geplanten Mordanschlag Skangas.[16] Skanga lädt Alathaia ein nach Burg Elfenlicht zu kommen. Im Gegenzug, dass Skanga ihr den Zauber um die Erschaffung der Shi-Handan zeigt, soll ihr Alathaia drei Elfenseelen zur Verfügung stellen. Außerdem möchte die Elfe, die von Ganda versteckten Karfunkelsteine wieder in ihren Besitz bringen. Birga soll Alathaia auf dem Weg in die Kleiderkammer Emerelles begleiten.[17]

Sie fanden dort die gesuchten drei Karfunkelsteine. Mit deren Hilfe heilte Alathaia temporär die Missgestaltung an Birgas Körper. Danach übergibt diese Birga die Steine, da Alathaia richtig annimmt, dass Skanga dieses solange Alathaia nicht zustehen wird bis sie ihre Verpflichtung für treue Elfenseelen erfüllt.[18] Alathaia bringt drei Elfen mit und nach dem Ritual zur Erschaffung der Shi-Handan, darf Birga Alathaia die Karfunkelsteine überreichen.[19]

Nachdem Nikodemus nach fast 12 Jahren zur Burg Elfenlicht zurückkehrt, werden Skanga und Birga auf ihn aufmerksam. Sie befragen ihn unter Folter über seine Geschichte. Birga dreht ihm dabei den rechten Daumen ab. Kurz darauf erscheint Elija, unterbricht die Folter und nimmt seinen Bruder mit.[20]

Fast 12 Jahre bleibt Emerelle verschwunden als Skanga spürt, dass sie zurückgekehrt ist. Sie teilt dies dem Kronrat mit und berät die Bedingungen für das nächste Fest der Lichter, da sie erwartet, dass Emerelle dort erscheinen wird. Orgrim schlägt vor sieben Fürsten kurz vor dem Beginn zu berufen, damit braucht Gilmarak nur vier loyale Fürsten für die Wiederwahl.[21] Der Kronrat beschließt die Fürsten Snaif vom Mordstein und Derg, Herzog der Wolfsgrube sowie die Kentauren Nestheus und Katander, der Elf Alvias, der Lutin Elija und Anderan für die Königswahl von Gilmarak zu berufen.[22] Das Eintreffen des weißen Ritters Ollowain sorgt bei den Trollen auf der Prunkbarkasse für Aufsehen, aber er wird auf Anweisung Skangas durchgelassen.[23][24] Auch das Fehlen von Anderan und Elija bringt die Pläne durcheinander. Skanga entzieht ihnen das Stimmenrecht und schlägt als Ersatz Growak vom Blutberg und Orgrim zur Königswahl vor. Kurz darauf kommt Emerelle unter tausenden Rufen der Menge auf die Barkasse und wohnt der Wahl bei.[25]

Schattenkrieg Bearbeiten

Sie stellt sich im Schattenkrieg auf die Seite Alathaias. Davor half sie ihr dabei, drei Karfunkelsteine aus Emerelles Turm in der Burg Elfenlicht zu stehlen. Im Verlauf des Krieges stirbt sie.

Quellen Bearbeiten

  1. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 375-376
  2. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 324
  3. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 417
  4. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 470ff
  5. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 690ff
  6. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 762
  7. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 810ff
  8. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 826ff
  9. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 867
  10. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 251ff
  11. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 534ff
  12. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 891
  13. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 76
  14. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 86
  15. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 106
  16. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 178ff
  17. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 250ff
  18. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 263ff
  19. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 301ff
  20. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 741ff
  21. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 674ff
  22. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 777ff
  23. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 836
  24. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 856
  25. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 857ff

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