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Bozidar ist ein Fürstensohn aus Drus vom Gut Drei Eichen. Sein Vater ist der Fürst Ilja. Sein jüngerer Bruder ist Volodi.

Aussehen Bearbeiten

Bozidar ist von stattlicher Erscheinung.[1] Er hat langes blondes Haar, dass ihm in dichten Strähnen auf die Schultern fällt. Ein struppiger, unregelmäßig gestutzter Bart geben ihm eine verwegene Note.[2]

Biographie Bearbeiten

Bozidar und sein jüngerer Bruder Volodi wachsen auf dem Gut Drei Eichen als Fürstensöhne auf. Da Bozidar der alleinige Erbe war, einigten sie sich, dass Volodi den Verlockungen der Piraten von den Aegilen folgt, während Bozidar in der Heimat bleibt.[3]

Bozidar kämpfte mit den Kriegern aus Drus an der valesischen Grenze gegen die Truppen von Arcumenna, dem Lars von Truria. Nach den für die drusnischen Fürsten verlustreichen Gefechten kehrt er nach Drei Eichen zurück. Bevor er das Gut aufsucht, geht er in den Geisterwald, um sich von den Kämpen spirituell zu reinigen. Im Geisterwald hat er eine verhängnisvolle Begegnung mit Lyvianne. Sie schläft mit ihm und umgibt ihn mit einem Zauber, wobei sie auch unbemerkt von ihm seine Erinnerungen aufnimmt. Dabei wurde er vom jungen zu einem alten Mann.[4]

Als er zum Gut zurückkehrt, wird er von den Bewohnern nicht erkannt. Nicht mal sein Vater Ilja erkennt ihn. Er fragt ihn, woher er die Sachen seines Sohnes habe. Da begreift Bozidar, dass ihm die unheimliche Lyvianne viele Jahre seines Lebens genommen hat.[5]

Als Volodi auf das Gut zurückkehrt ist Bozidar nicht mehr bei Verstand, sondern nur noch ein sabbernder Greis.[6]

Quellen Bearbeiten

  1. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 328
  2. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 334
  3. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 339
  4. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 327ff
  5. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 342
  6. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 649