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Brandax Mauerbrecher ist ein Kobold aus dem Volk der Holden.

Er trägt die Titel des Herrn der Wasser von Vahan Calyd und des Kriegsmeisters der Holden.[1] Außerdem betätigt er sich später als Chronist mit dem Werk Die letzte Königin.[2]

Familie Bearbeiten

Sirkha war einst seine Geliebte.[3][4] Im Laufe der Zeit wird Brandax dreimal Vater.[5]

Fähigkeiten Bearbeiten

Brandax ist in der Lage Albentore zu öffnen.[6] Er ist außerdem ein begnadeter Ingenieur und Erfinder der Adlerschiffe und Stahlpfeile, sowie der Konstrukteur der Festungswerke des Fjodlandes.[7][8]

Aussehen Bearbeiten

Der Kobold ist von schmächtiger Statur mit übergroßem Kopf. Sein schmaler, fast lippenloser Mund enthält eine Reihe nadelspitzer Zähne. Er hat strähniges, graues Haar und ein schmales, faltiges Gesicht.[9]

Charakter Bearbeiten

Bei den Elfen ist er nicht sonderlich beliebt. Seine zänkische Art macht es schwer mit ihm auszukommen.

Geschichte Bearbeiten

Am Hof von Firnstayn Bearbeiten

Während der Eherne Bund in den Tjuredkriegen die Wälder Drusnas verteidigt, wird Brandax von der Königin Albenmarks an den Hof von Firnstayn entsandt. Als die Geburt des Prinzen Snorri Gunnarson aufgrund großer Komplikationen das Leben der Königin Roxanne bedroht, wird Brandax von Köngin Gunnar Eichenarm mit der Bitte um Hilfe nach Albenmark entsandt.[6][10] Daraufhin untersützt die Elfenheilerin Morwenna bei der Geburt und kann Mutter und Kind das Leben retten.[11] Königin Roxanne wird daraufhin jedoch unfruchtbar.[12]

Während des Krieges um Drusna wird Brandax zum Belagerungsmeister des Heeres ernannt.[9]

Gishilds Entführung Bearbeiten

Brandax ist Teil des Heeres als der Eherne Bund in der Schlacht am Bärensee eine folgenschwere Niederlage verkraften muss. In den anschließenden Waffenstillstandsverhandlungen wird er beauftragt die sich versteckt haltende junge Prinzessin Gishild zu finden. Zusammen mit seinem Freund, dem Trollherzog Dragan, kann er sie zusammen mit Yulivee im Schilf versteckt finden und in das Heerlager zurückbringen.[13]

Während die Ordensritter unerwartet Gishild entführen, ist Brandax mit den Planungen zur Rückeroberung Paulsburgs beschäftigt. Dazu schickt er den Elfen Ollowain nach Albenmark, damit er die Amulette der Normirga zum Heer bringen kann.[14]

Kurz nach der Entführung versammeln sich die Köpfe des Ehernen Bundes in Drusna in einer Residenz eines Bojaren von Drusna. Dort berichtet der Hauptmann der Mandriden, Sigurd Swertbrecker, von der Entführung und der angeblichen darauf folgenden Suche Gunnars nach seiner Tochter. Ihm wird vorbehaltslos geglaubt.[15] Schließlich erscheint die Elfenkönigin Emerelle mit Gefolge bei der Residenz. Nach einem kurzen Wortwechsel mit Roxanne will Emerelle in die Residenz folgen, wird allerdings von Yulivee aufgehalten und entgeht so dem ihr gegoltenen Anschlag, der bei der Verfolgung von Gishilds Entführern gemachten Gefangenen der Neuen Ritterschaft.[16] Brandax gehört zu denen, welche sich zum Zeitpunkt des Anschlags knapp außerhalb von dessen Reichweite befinden. Er sieht mit an, wie eine unsichtbare Kraft alle Albenkinder inmitten dieses bestimmten Umkreis innerhalb eines Wimpernschlags tötet.[17]

Emerelle befiehlt darauf hin Brandax, sich 50 Armbrustschützen zu nehmen, die Gefangenen in den Wald zu führen und dort zu exekutieren.[18] Damit soll sicher gegangen werden, dass der Angreifer mit der Gabe des Devanthars, der sich unerkannt unter den Gefangenen befindet, auf jedenfall stirbt.

Kampf gegen die Ordensritter Bearbeiten

Der Kobold ist während des Krieges damit beauftragt die Festungswerke des Fjordlandes, insbesondere Firnstayns zu verstärken.[19] Dabei werden vor allem vorgelagerte Erdwälle angelegt, die die Kraft der neuartigen Kanonenkugeln gänzlich verschlucken können.

Ein Jahr nach Gishilds Entführung bereitet Brandax die Wiedereroberung Paulsburgs vor. Er wird jedoch von Ollowain auf Befehl Emerelles nach Albenmark zurückbeordert. Dort soll er die Schiffe bauen, welche Emerelle in der Silberschale gesehen und anschließen skizzenhaft gezeichnet hat.[20] Diese Adlerschiffe sollen laut Emerelle später bei der Befreiung Gishilds äußerst wichtig werden.

Brandax ersinnt Stahlpfeile, um die Chancen zur Befreiung Gishilds zu verbessern.[21] Diese Pfeile können von Kobolden vom Rücken von Schwarzrückenadlern aus geworfen werden und richten sich mit der Spitze automatisch Richtung Erde.

Angriff auf Valloncour Bearbeiten

Der Kobold selbst nimmt auf dem Rücken von Steinschnabel am Angriff auf Valloncour teil. Als die Elfenritter am Boden stark von den Ordensrittern bedrängt werden, gibt er den Befehl die Stahlpfeile zu benutzen und erkauft den Elfen so wertvolle Zeit für einen Gegenangriff.[22] Im Anschluss daran werfen die Kobolde auf seine Anweisung ihre Rauchtöpfe um den sich zurückziehenden Elfen Deckung zu geben.[23] Dabei wird Steinschnabel von einer Arkebusekugel schwer verletzt. Der Schwarzrückenadler ist dadurch nicht mehr in der Lage ihre Höhe zu halten und sinkt langsam in Richtung Boden. Kurz vor dem Aufprall kann Brandax seine Sicherung lösen, vom Adler abspringen und so verhindern von ihm zerquetscht zu werden. Die nahen Ordensritter wenden sich sofort gegen die beiden Albenkinder und greifen sie an. Brandax kann sich durch den von Yulivee beschworenen Nebel zu den in der Nähe befindenden Elfenrittern retten. Dort nimmt ihn Ollowain auf dessen Pferd.[24] Brandax kann von der Ordensburg aus, wie die meisten Angreifer, durch die Schwarzrückenadler evakuiert werden.

Rückkehr in das Fjordland Bearbeiten

Brandax gehört zum Gefolge Gishilds zusammen mit Elfenrittern, Kobolden, Kentauren, Blütenfeen, einigen Trollen und drei Schwarzrückenadlern, als diese nach Firnstayn zurückkehrt.[25] Dort unterstützt er zusammen mit allen anwesenden Albenkindern den Aufbau der Verteidigungsanlagen.[26]

Im Anschluss an die Meldung von Lucs (Gishilds großer Liebe) vermeintlichen Tod verbannt Gishild die Elfen aus dem Fjordland. Brandax gehört zu den Albenkindern, welche bleiben dürfen. Dadurch lernt er Luc kennen, als dieser in Begleitung von Fürst Ollowain in Firnstayn eintrifft.[27] Er nimmt sich seiner an und klärt Luc auf, dass er als Ordensritter von den in der Stadt versammelten Albenkindern verachtet wird und Wetten gegen ihn abgeschlossen werden. Luc bittet Brandax daraufhin, ihn zu der Person zu bringen welche die Wetten annimmt. Trotz großer Bedenken bringt der Kobold ihn zu den Kentauren Appanasios und Meliandros.[28] Luc kann gegen Appanasios eine Wette gewinnen und so Ansehen bei den Albenkindern gewinnen. Brandax kann im Anschluss daran noch seine Wette gegen Luc gewinnen, als dieser wie vom Kobold getippt beim Einzug in Firnstayn von den Einwohnern mit Schlamm und Fischeingeweiden beworfen wird.[29] Luc kann Gishild in Firnstayn nicht finden, erfährt aber, dass diese sich vom Königshof zurückgezogen hat.

Aus Mitleid erzählt Brandax Luc, dass er den Aufenthaltsort von Gishild kennt. Der Kobold lässt sich schließlich erweichen Luc dorthin zu bringen.[30] Brandax reitet mit dem Menschen zum Wolkenspiegelsee, wo die Mandriden unter Sigurd sie in Empfang nehmen und schließlich Luc zu Gishild vordringen lassen.[31]

Nach dem Angriff auf Aldarvik bemalt Brandax Lucs Schild nach dessen Wunsch.[32] Das Wappen trägt nun den Blutbaum neben dem Silberlöwen auf schwarzem Grund, dazwischen das Ruder und darüber den Nordstern. Brandax ist außerdem anwesend, als Luc nach dem Fall von Aldarvik als erster und einziger Mensch zum Elfenritter geschlagen wird.[33]

Als die Ordensritter fast ein Jahr später in Richtung Firnstayn ziehen, lässt Brandax einige Schwarzrückenadler mit Kobolden aufsteigen und Stahlpfeile auf den Heerbann werfen.[34] Die Pfeile richten im Vergleich zur gewaltigen Zahl der Angreifer jedoch nur marginalen Schaden an.

Während der Belagerung von Firnstayn ist Brandax in der Lage die Untertunnelung der Mauern zu verhindern, indem er Gegentunnel gräbt und so den eigentlichen zum Einsturz bringt.[35] Bis auf 300 bis 400 Menschen können schließlich alle durch einen von Brandax unterhalb dem Fjord geschaffenen Tunnel aus Firnstayn fliehen.[36] Die Flüchtenden, alle Albenkinder und ca. 2.000 Menschen, wenden sich im Winter in Richtung Nachtzinne.[36] Auf der Flucht werden sie von Ordensrittern angegriffen. Diese können jedoch zurückgeschlagen werden. Nach 4 Tagen erreichen und überqueren sie den Wolkenspiegelsee. Dort zerschlagen die Trolle das Eis und verschaffen ihnen eine Verschnaufspause. Der Bote Jornowell berichtet ihnen von der Niederlage der 1. Schlacht um Albenmark. Daraufhin verlassen die Albenkinder, bis auf Brandax und Jornowell, die Flüchtenden Menschen und eilen als Verstärkung nach Albenmark. Erek, Jornowell und Luc entscheiden mit 100 Mandriden den Verfolgern bei der Schlacht am Habichtpass entgegenzutreten und den Flüchtenden Zeit zu verschaffen.[37] Beim finalen Kampf am Habichtpass ereilt schließlich alle Kämpfenden eine Lawine.[38]

Gishild treibt dabei die überlebenden Menschen zur Flucht an. Sie sollen laut Brandax und Jornowell innerhalb von drei Tagen den nächsten Albenstern erreichen.[39] Einzig Brandax Mauerbrecher bleibt bei den Flüchtigen, um ihnen ein Albentor zu öffnen. Am Abend nachdem die Mandriden sie verlassen haben um den Rückzug zu decken, erreicht sie ein fürchterlicher Wintersturm, bei denen viele Flüchtige ums Leben kommen. Dabei stirbt auch Gishilds Kind Snorri. Brandax ist außerdem gezwungen mithilfe von Gishilds Leibwächter Beorn die von Erfrierungen gezeichneten Füße von Gishild zu amputieren.[40]

Die Überlebenden erreichen endlich durch ein von Brandax geschaffenes Tor Albenmark.

Trivia Bearbeiten

Er verfasst den mehrbändigen Text Die letzte Königin. Dabei zeigt er dort Respekt für die Leistungen der Menschen, insbesondere ihrer Königin Gishild.[2]

Quellen Bearbeiten

  1. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 138
  2. 2,0 2,1 Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 25-28
  3. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 593
  4. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 380
  5. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 598
  6. 6,0 6,1 Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 11
  7. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 313
  8. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 445
  9. 9,0 9,1 Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 48
  10. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 21
  11. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 23
  12. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 24
  13. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 49ff.
  14. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 111
  15. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 342
  16. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 347
  17. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 348
  18. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 351
  19. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 272
  20. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 451ff.
  21. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 175
  22. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 376ff.
  23. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 379
  24. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 401
  25. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 472
  26. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 136ff.
  27. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 301
  28. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 306
  29. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 317
  30. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 321ff.
  31. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 337ff.
  32. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 584
  33. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 588
  34. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 617
  35. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 657ff.
  36. 36,0 36,1 Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 663ff.
  37. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 669
  38. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 678f.
  39. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 669
  40. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 680ff.

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