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Cabezan

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Cabezan ist über lange Zeit der König und Tyrann von Fargon. Er gilt als grausam und machtbesessen. Die Stierköpfe sind seine persönliche Leibgarde. Er ist im Jahe 56 ndB bereits knapp 90 Jahre. Sein Hofmeister ist Balduin und sein Leibwächter Tankret.

Aussehen Bearbeiten

Sein Körper ist ausgezehrt und sehr dünn sowie mit vielen verschorften Stellen gezeichnet. Seine Augen liegen unnatürlich weit auseinander und von seiner Nase fehlte ein ganzes Stück. Auf seinem Kopf waren nur noch einzelne dünne strähnen weißen Haares.[1]

Familie Bearbeiten

Er hatte zwei Söhne und einen Enkel, die er bereits überlebt hatte. Außerdem drei Urenkel, von denen er zwei hinrichten ließ. Der dritte war auf Valloncour verbannt, wo er Nachkommen zeugen und sich aus den Staatsgeschäften heraushalten sollte.[2]

Geschichte Bearbeiten

Guillaume Bearbeiten

Er schickte seine Stierköpfe aus, um Guillaume an seinen Königshof zu holen damit dieser ihn heilen würde. Doch Guillaume weigerte sich. Als die Elfen unter Farodin und Nuramon, den Sohn Noroelles im Auftrag Emerelles töten sollen, treffen die Stierköpfe ein. Während der gemeinsamen Flucht stürzt Guillaume in die Tiefe und stirbt. Der als Ebermann bekannte Devanthar verfluchte Cabezan, sodass dieser weder durch eine Krankheit noch das Alter sterben würde. Dadurch litt er Jahrzehntelang unter unzähligen Krankheiten, darunter überlebte er dreimal die Pest. [3] Er badete auch gerne im Blut junger Knaben, da dieses ihn angeblich stärkte und seine Haut heilte.

Sammelleidenschaft Bearbeiten

Er sammelte leidenschaftlich alte Relikte und bezahlt kostspielige Ausgrabungen aus der Zeit der alten Götter. Aus diesem Grund wollte er auch die Säulen aus dem Steinernen Wald.[4] Ein Dolch aus der Zeit vor dem Krieg der Devanthar und den Alben fanden seine Männer auf dem Meeresgrund vor Marcilla (Den Dolch, den der Goldene verwendet, um einige Alben zu morden.).[5]

Hure des Königs Bearbeiten

Balduin diente bereits ein paar Jahre Cabezan als dessen Hofmeister, als Elodia an den Königshof gebracht wird. Der alte König prüft das junge Mädchen und macht sie schließlich zu Hure des Königs. Auf ihren Wunsch hin darf sie vorher nochmal ihren Bruder Jean sehen, was Balduin arrangieren soll.[6] Jean wird kurz darauf wie so viele andere jungen Knaben von Tankret die Kehle aufgeschlitzt. Cabezan badet in seinem Blut, dass seinen Leiden helfen soll.[7]

Sieben Jahre später erfährt Cabezan von Balduin, dass der Mordanschlag Elodias auf den Priesterfrüsten Promachos erfolgreich war und es als Folge ein großes Seegefecht zwischen den Flotten der Iskendrier und der Aegilischen Inseln gab. Balduin ringt Cabezan ab, dass sich Elodia für zwei Monde auf dem Mons Gabino erholen darf. Danach soll sie sofort nach Drusna aufbrechen, um Arsi, einen drusnischen Fürsten, zu töten. Dieser hatte zwei kleine Städte und dutzende Dörfer im nördlichen Fargon überfallen.[8]

Aufstieg des weißen Ritters Bearbeiten

Über die nächsten vier Jahre gründet der weiße Ritter Michel Sarti mehrere Refugien und leistet Fargon treue Dienste an der drusnischen Grenze. Da er jedoch beliebt ist, will Cabezan ihn aus dem Weg räumen und auch an seine Rüstung gelangen. Tankret schlägt den Seiltänzer und Meuchler Armand vor, der auf dem Konzil von Aniscans Michel Sarti töten soll.[9] Nachdem das Attentat scheitert, beauftragt er Balduin Elodia zu kontaktieren, damit diese einen Giftanschlag auf Michel Sarti unternimmt. Balduin folgt dem Befehl aber rebelliert immer offener gegen ihn. Cabezan beauftragt Tankret mit einem Mordanschlag auf Balduin. Dieser jedoch gibt zu bedenken, dass Balduin zu wichtig für den Königshof ist, zumindest solange kein würdiger Nachfolger gefunden ist.[10]

Tod Bearbeiten

Als Michel Sarti schwer vom Gift gezeichnet erscheint, um ihn zu töten, schafft Cabezan mit einem antiken Dolch schafft sogar die Rüstung von Michel Sarti zu durchdringen. Erst mit der Hilfe von Raoul Deleau, dem Kommandant der Palastwache, konnten sie ihn töten.[11]

Quellen Bearbeiten

  1. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 337
  2. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 227
  3. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 226
  4. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 182ff
  5. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 340ff
  6. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 335ff
  7. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 421
  8. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 523ff
  9. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 647
  10. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 758ff
  11. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 864

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