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Der Goldene ist einer der neun Himmelsschlangen. Er verkörpert Macht und Schönheit in vollkommener Harmonie.

Alter Bearbeiten

Von Nachtatem wird der Goldene als Zweitgeschlüpfter betitelt.[1] Er selbst sagt über sich, bereits zum Zeitpunkt des Falls der Tiefen Stadt über 3.000 Jahre gelebt zu haben.[2]

Aussehen Bearbeiten

Seine Schuppen erstrahlten ursprünglich in warmen Gelbtönen, wurden von ihm jedoch mit goldenen Glanz verfeinert, um seinen Ansprüchen an Ästhetik zu genügen.[3] Er hat bernsteinfarbene Augen.[4]

In der Gestalt eines Elfen ist er hochgewachsen und von betörender Schönheit mit goldenen Haaren.[5]

Charakter Bearbeiten

Seine Eifersucht auf den Erstgeschlüpften ist ebenso grenzenlos wie sein Ehrgeiz.[3] Er erschuf das Schwert Todbringer, nachdem er in der Silberschale gesehen hatte, dass dieses Schwert in weit entfernter Zukunft Nachtatem töten würde.[6]

Der Goldene tritt für eine Welt mit festen Regeln ein.[7] Er verachtet die uneingeschränkte Freiheit ohne Führung, welche die Alben den Albenkindern geschenkt haben.[8] Er möchte Führung, wie sie die Devanthar auf Daia bei den Menschen ausüben.[9] Da er fürchtet, dass die Alben dies in ihrer Lethargie nicht wollen, möchte er selbst nach der Macht greifen.[10][11] Allerdings nicht nur um des Herrschens willen, sondern weil er Albenmark und seine Völker vor den Devanthar und den Menschen schützen möchte.[12]

Er ist fest davon überzeugt, Herr seines eigenen Schicksal zu sein. Er möchte frei sein, nach seinen eigenen Regeln zu leben.[13]

Eine seiner Neigungen ist es, Dinge symmetrisch zu gestalten.[14]

Bekannte Drachenelfen in seinem Gefolge Bearbeiten

Unter ihm dienen die Drachenelfen:

Biographie Bearbeiten

Frühzeit und Charakterwandlung Bearbeiten

In der Frühzeit ist der Goldene zufrieden damit, den Alben als Statthalter Albenmarks zu dienen. Nachdem jedoch seine treueste Dienerin Lyvianne ihm aus der Königshalle einer Zwergenstadt die Silberschüssel bringt, vergeht sein innerer Frieden.[16] Er sieht in der Schale ausschließlich düstere mögliche Zukünfte, so zum Beispiel, dass die Alben die Welt Nangog wiederstandslos an die Devanthar abtreten werden oder die Degeneration der übrigen Drachen.[16][17]

Er versucht lange, die Alben mit Worten von seinem Weg zu überzeugen.[10] Dabei erkennt er, dass die Alben die Albenkinder nicht führen wollen, wie die Devanthare es bei den Menschen ausüben. Um sein oberstes Ideal, Albenmark zu verteidigen, zu erreichen, entwickelt er einen Plan.

Der Goldene studiert die fremde Magie der Silberschüssel und die der Devanthar, wie sie sie auf Daia und Nangog anwenden.[18]

Die ersten Drachenelfen Bearbeiten

Die Himmelsschlangen beschließen Manawyn zu ihrem ersten Drachenelfen auszubilden. Er wird zum Begründer der Weißen Halle bestimmt. Mit sechs weiteren Meistern bilden sie die nächsten Genrationen von Drachenelfen heran.[19][20] Manawyn und die anderen sechs ersten Meister werden jedoch im von den Himmelsschlangen ausgesandt, um zu Erkunden was im Weltenmund vor sich geht. Sie werden für tot gehalten. So verbreitet der Goldene mit seinen Brüdern das Gerücht, dass sich die Meister in die Einsamkeit zurückgezogen hätten, um in der schwersten Stunde Albenmarks zurückzukehren.[21]

Große Pläne Bearbeiten

Der Plan soll darin gipfeln, die Alben aufzurütteln, die Macht der Himmelsschlangen zu vergrößern und einen Krieg gegen die Devanthar zu beginnen, bevor diese ihnen zuvor kommen können. (Spätestens zu diesem Zeitpunkt wird er zu einem dunklen Geschöpf, dass die hehren Ideale der Himmelsschlangen verrät; er entwickelt sich zu einem Tyrann.)

Ailyn und Nandalee Bearbeiten

Zunächst versucht er die Drachenelfe Ailyn loszuwerden, welche in seinen Augen zu mächtig geworden ist. Daher schickt er sie mit Gonvalon zusammen auf die Mission, die Elfe Nandalee in Carandamon aus den Fängen der Trolle zu befreien.[22] Er hofft dabei darauf, dass die Trolle die Arbeit für ihn erledigen. Nandalees Schicksal ist ihm zunächst unwichtig.[23]

Messer Aarons Bearbeiten

Außerdem schickt er die Drachenelfen Lyvianne und Talinwyn aus, um auf Nangog auf einem Himmelsschiff den Unsterblichen Aaron anzugreifen.[24] Dies soll Talinwyn mit dem Schwert Todbringer zunächst alleine vollbringen, während Lyvianne unbemerkt ein Messer aus dem Waffengürtel des Unsterblichen stehlen soll.[25] Er hofft dabei auch darauf, dass Talinwyn und (wahrscheinlich auch) der Unsterbliche gemeinsam umkommen.[24]

Auswahl der Alben Bearbeiten

Er entscheidet sich, den Zufall entscheiden zu lassen, welcher Albe zuerst sterben muss. Es ergibt sich, dass sein erstes Opfer eine Albin sein soll, der gegenüber er bisher keinen Groll empfunden hat. Den Angriff möchte er mit dem Messer des Unsterblichen durchführen.[26]

Nandalee Bearbeiten

Der Goldene trifft sich mit all seinen Nestbrüdern auf der Ratssitzung in der Jadebucht, als die Himmelsschlangen über das Schicksal der Elfe Nandalee beraten wollen, da sie nicht in ihren Gedanken lesen können. Der Goldene streitet für Nandalee, da er glaubt, dass sich die Welt verändern muss. Da die Drachen in ihrer Meinung gespalten sind, entscheidet Nachtatem, dass die Elfe leben und weiter beim Schwebenden Meister lernen soll.[27]

Vorbereitungen Bearbeiten

Nachdem er die Magie der Devanthar und der Silberschüssel einigermaßen kennt, entscheidet er sich, sich in dieser Magie zu üben. Er reist in die Snaiwamark und findet eine Mammutfamilie. Er wählt die Mammutkuh aus, löst sie in ihre Bestandteile auf und zwingt ihre Essenz in die Form eines Steins.[18] Diesen Stein verpflanzt er aus einer Laune heraus in den Kopf des Mammutbullen (für den Verbleib des Steins gibt es zwei Versionen, mehr dazu hier).[28]

Tötung von acht Alben Bearbeiten

Er reist in die Mondberge um die erste Albin zu töten. Er erfährt, dass die Alben die Macht Gedanken zu lesen nicht nutzen und tötet sie. Ihre Essenz wandelt er wieder in einen Stein.[9]

Auf der Flucht versucht er seine Spuren zu verwischen. Er tötet in der Goldenen Stadt den Lastenträger Umar aus Aram und nimmt dessen Gestalt an. Er mischt sich dabei in den Zug Aarons ein. Dabei vergisst er kurz seinen Zauber komplett aufrechtzuerhalten und Marik ist erschrocken von seinen Augen. Er zaubert ihm Alkoholgeruch an, um keine große Aufmerksamkeit zu verursachen.[29] Von Aksu auf Daia reist er in das Land der Zapote, da er das Notwendige (Die Flucht) mit dem Nützlichen (Das Erforschen dieses Landes) verbinden möchte.[30] Er wird dort direkt nach dem Verlassen des Albensterns von einem Krieger mit einem Pfeil beschossen. Da dieser ihn nicht verletzen kann, stiehlt der Goldene ihm dessen ganze Erinnerung. Dabei erfährt er vom Gefiederten Haus. Voller Neugier macht er sich auf, mehr Geheimnisse dieses Landes zu lüften. Nach Tagelanger Suche einen der "Tiermänner" zu finden, bricht er diese ab. Es gelang ihm nicht einem Habhaft zu werden.[31]

Er tötet weitere Alben, darunter den Fleischschmied.[32] Bei der Flucht dieser Tat wird er fast vom Dunklen erwischt, welcher das Verschwinden der Alben untersucht. Dieser verpasst ihn gemeinsam mit Nandalee knapp in der großen Werft der Tiefen Stadt.[33] Der Goldene kann jedoch nach Nangog fliehen.[34]

Der Pakt Bearbeiten

Nachdem er sieben (acht?) Alben getötet hat, ruft er seine Brüder, mit Ausnahme Nachtatems, zu einem gemeinsamen Rat. Er schickt sie aus, die "verschwundenen" Alben zu suchen. Er lässt sie in dem Glauben die Devanthar hätten diese ermordet und schmiedet mit ihnen Pakt auf diesen "Angriff" zu reagieren. Zusätzlich nutzt er die Silberschale, um seinen Nestbrüdern die möglichen dunklen Zukünfte zu zeigen und ihnen Angst zu machen. Er zieht sie tief in seinen Verrat hinein, indem er sie zum Zeichen ihres Pakts unscheinbare Steine in ihre Schädel setzen lässt. Keiner von ihnen bemerkt, dass es sich dabei um die Essenzen gemordeter Alben handelt. Damit hat er sie erfolgreich mitschuldig gemacht. Der Goldene schafft es außerdem die Position Nachtatems als Anführer ihres Rats zu schwächen.[35]

Nachdem er seine "Schlachtreihen" geordnet hat, reist er auf Daia nach Marcilla. Dort wirft er das Messer des Unsterblichen Aaron, mit dem er so viele Alben getötet hat, ins Meer.[36]

Nachdem er den Dunklen von seinen Nestbrüdern entfremden konnte, entschließt sich der Goldene die Ablenkung in Form der Elfe Nandalee aus der Umgebung seines Bruders zu entfernen. Er möchte, dass auch sein älterer Bruder dem kommenden Krieg seine Aufmerksamkeit gibt.[36] Dazu schickt er Lyvianne aus, damit diese den Auftrag an Gonvalon weitergibt.[37]

Angriff auf die Tiefe Stadt Bearbeiten

Vorbereitung Bearbeiten

Die Himmelsschlangen bemerken den Tod des Schwebenden Meisters. Voller Wut entdecken sie, dass es sich bei den Mördern um Zwerge gehandelt haben muss.[38]

Nachtatem schickt nach Nandalee, damit diese die Mörder finden kann. Nach einem Tag Suche gibt diese auf.[39] Sie findet allerdings Hinweise, die darauf schließen lassen, dass die Zwerge aus der Tiefen Stadt kommen können.

Der Goldene geht heimlich in die Tiefe Stadt und sieht dort den Markt, auf dem die Leichenteile des Schwebenden Meisters verkauft werden.[40]

Die Himmelsschlangen treffen sich zum Rat auf dem Albenhaupt.[41] Der Goldene erklärt seinen Brüdern, dass er heimlich in der Stadt war und teilt ihnen seine Erkenntnisse (den Verkauf der Leichenteile ihres jüngeren Bruders) mit.[40] Er fordert die gesamte Stadt für diesen Frevel zu zerstören. Der Dunkle spricht dagegen, dass sie nicht eine ganze Stadt zerstören können für eine Tat von ein paar wenigen. Der Goldene greift ihn daraufhin mit den Worten an, dass dieser ohnehin wieder nur alleine entscheidet. Selbst der Himmlische stimmt dem zu.[42] Der Goldene kann alle Himmelsschlangen, mit Ausnahme des Dunklen, dazu bringen seinem Vorschlag zuzustimmen.[43]

AngriffBearbeiten

Die Himmelsschlangen rufen alle Drachenelfen (Meister wie Novizen) und dazu über 100 "mindere" Drachen zu sich.[44] Nachdem sich alle am Albenhaupt[45] versammelt haben, erklären die Statthalter der Alben, dass der Schwebende Meister getötet worden ist und sie die Tiefe Stadt dafür bestrafen werden. Sie lassen Lyvianne und Dylan den restlichen Drachenelfen den Angriffsplan erklären und schicken diese dann mit den Drachen über Drachenpfade an die ihnen zugewiesenen Angriffspunkte.[46]

Die Himmelsschlangen greifen vermutlich wie die restlichen Drachen mit ihrem Feuerodem nach Plan die Tiefe Stadt an. Es kommt zu Vernichtung der Tiefen Stadt. Während des Angriffs geht der Goldene in die Tiefe Stadt, um nach Nandalee zu suchen.[47]

Er kann sie schließlich finden. Der Goldene erklärt ihr, dass sie zu einer Gefahr für den Dunklen werden würde. Während sie darüber streiten, ob der Angriff auf die Stadt Willkür ist, erscheint Gonvalon.[48] Der Drache ist erfreut und fordert von ihm Nandalee zu töten. Dieser verweigert jedoch den Befehl und will sich lieber selbst töten, als diesen Befehl auszuführen. Verwundert über diese Liebestat entlässt der Goldene Gonvalon aus seinen Diensten und schenkt ihnen beiden das Leben.[49]

Die Drachen stellen fest, dass die Stimmung unter ihre Drachenelfen kippt. Einige empfinden sich nun nicht mehr als Kämpfer für eine gerechte Sache, sondern als Mörder.[50][51]

Der Königsstein Bearbeiten

Der Goldene möchte jedoch immer noch Nandalee loswerden. Da diese jedoch mit Gonvalon die Weisse Halle verlässt und er nicht weiss wohin sie gehen will, schickt er Lyvianne um Bidayn auszuhorchen. Diese verrät, dass Nandalee in die Wälder der Slanga-Berge will.[52]

Da er nun weiss, wo sie hin möchte, geht er in den Königsstein und warnt den Trollkönig Bromgar vor ihrem Kommen.[53] Da der Blaue Stern zur selben Zeit in der Nähe des Königssteins ist, wartet er dort auf das Ergebnis seiner Tat. Obwohl er sich über zwei Tage dort aufhält, stellt er fest, dass der Sänger sich von ihm fernhält.

Der Goldene beobachtet den Kampf von Gonvalon, Cullayn und Tylwyth mit dem Immerwinterwurm und den Kampf Nandalees mit den Trollen.[53] Während er den Kampf beobachtet, stellt sich die Koboldin Sata, die Anführerin der Diener des Alben, zu ihm. Sie beeindruckt und überrascht ihn mit ihrer unverfrorenen Art. Er stellt fest, dass noch niemals jemand mit ihm so respektlos umgegangen ist. Um sich bei ihr dafür zu revanchieren geht er auf ihre Bitte ein und beschließt die Elfen zu retten.[54]

Er geht in Elfengestalt, welcher Gonvalon ähnlich ist, in den Königsstein (nachdem er das liegengelassene Schwert Todbringer geborgen hat) und fordert von den Trollen von Nandalee abzulassen. Diese hält ihn in ihrem verwirrten Zustand für Gonvalon, auch weil er das Schwert mit sich führt. Der Goldene wird von einigen mutigen Trollen und einer Schamanin angegriffen, kann sie jedoch spielend abwehren.[55]

Die Himmelsschlange bringt Nandalee an eine nahe Quelle und heilt sie. Nachdem er sie von den Wunden geheilt hat, verführt er sie mit Zaubermacht in der Gestalt von Gonvalon. Auf diese Weise versucht er deren Liebe zu zerstören, da diese ihren Liebsten immer an dieser Liebesnacht messen wird.[56] Ob es geplant war, dass Nandalee wahrscheinlich von ihm schwanger geworden ist, wird nicht bekannt.[57]

Nach dem Liebesspiel verlässt er Nandalee und geht zu Gonvalon und den beiden Maurawan. Er bringt die beiden mit Magie dazu, dass sie behaupten Gonvalon habe Nandalee gerettet und heilt den schwer verletzten Schwertmeister.[58] Danach verlässt er die Elfen und setzt den Immerwinterwurm außer Gefecht, damit die Elfen ungehindert fliehen können.[59]

Beginn des Großen Krieges um Nangog Bearbeiten

Vernichtung der Blauen HalleBearbeiten

Die Himmelsschlangen spüren in Albenmark einen Zauber, wie er seit den Tagen der Schöpfung nicht mehr vorkam. Sie reisen zur Quelle mit einem seltsamen Gefühl im Bauch. Die Drachen stellen erschreckt fest, dass Devanthar nach Albenmark gekommen sind und die Blaue Halle angegriffen haben (siehe auch Vernichtung der Blauen Halle).[60] Der Angriff kam so plötzlich und unerwartet, dass sowohl die dort anwesenden Kobolde und Elfen, als auch der Himmlische nicht entkommen konnten und starben. Die Himmelsschlangen sind entsetzt, da sie feststellen, dass auch sie sterben können und weil sie um ihren Bruder trauern. Dieser Angriff ist der offizielle Auftakt des Großen Krieges um Nangog.[61]

Die Himmelsschlangen beschließen sich im Jadegarten zu treffen. Der Goldenen beobachtet heimlich im Jadegarten, wie Nachtatem den Rotrücken Sonnenwind tötet, weil dieser seine Autorität angezweifelt hat. Unterschwellig dient es dem Goldenen als Warnung an ihn selbst.[62]

Nachtatems PlanBearbeiten

Die Himmelsschlangen beraten sich und beschließen die Weisse Halle aufzulösen, um den Devanthar kein weiteres leichtes Ziel zu bieten.[63] Nachtatem erzählt den restlichen Himmelsschlangen von seinem Plan, Nangog ihren Teil des Herzens zurück zu bringen. Dazu sollen die Drachenelfen Nodon, Lyvianne und Bidayn, sowie der nicht mehr zu ihnen zählende Gonvalon unter der Führung von Nandalee der gefesselten Göttin das Herz zurückbringen. Ausser Nandalee, der niemand in die Gedanken schauen kann, wird aber niemand in den Plan eingeweiht.[64]

Ein neuer Angriffsplan Bearbeiten

Die Himmelsschlangen versammeln sich in den Hallen unter den Basaltklippen der Jadebucht, um den Bericht der zurückgekehrten Drachenelfen zu hören. Es erscheinen jedoch nur Bidayn und Lyvianne. Lyvianne erzählt von der erfolgreichen Mission aber auch von der vorsätzlichen Trennung von Nandalee und den anderen. Auch offenbart sie, dass sie Aaron geheilt hat, aber dadurch nun weiß, dass sich die andere Hälfte des Herzens von Nangog nahe der Minenstadt Um el-Amad befindet. Die Himmelsschlangen streiten über das weitere Vorgehen. Mit dem zweiten Stück des Herzens könnten sie den Devanthar einen Frieden diktieren. Sie beschließen einen weiteren schnellen Angriff, um die Devanthar zu vernichten. Denn das würde das bisherige Muster von Schlag und Gegenschlag durchbrechen.

Bidayns PrüfungBearbeiten

Auf Vorschlag Lyviannes darf sich Bidayn eine Himmelsschlange erwählen. Ohne zu Zögern tritt sie vor den Goldenen, dem sie von nun an dienen möchte.[65] Mit der Macht ihres Zeitzaubers schafft Bidayn es rasch einen Pegasus zu binden und in den Jadegarten zurückzukehren. Dort erhält sie von ihm die Tätowierung: Eine mächtige, geflügelte Schlangengestalt, die mir ihren Krallen an einem Netz zerrt, das eine Kugel umfängt. Außerdem versucht er die zurückkehrende Nandalee für sich zu gewinnen. Nachtatem geht jedoch dazwischen und nimmt Nandalee mit in die Pyramide.[66]

Zerstörung von SelinuntBearbeiten

Der Goldene erfährt von Talawain, der seinen Vater Solaiyn zu ihm geschickt hatte, von der Versammlung der Unsterblichen und Devanthar in Selinunt.[67] Daraufhin ruft er seine Brüder zu einer Zusammenkunft. Nach leidenschaftlicher Diskussion entscheiden sie sich die Drachenelfen Gonvalon und Nandalee nach Selinunt zu schicken. Diese werden mit einem verzauberten Umhang ausgestattet, mit dessen Hilfe sie die Anwesenheit der Devanthar anzeigen können. Mit dem vom Goldenen und Flammendem entwickelten Vereinten Drachenodem sollen ihre Feinde vernichtet werden.[68] Auf das Zeichen Gonvalons wird der Vereinte Drachenodem mittels Drachenpfad direkt über dem Umhang ausgelöst und zerstört Selinunt.[69]

Bidayns MordauftragBearbeiten

Nachdem die Tötung der Devanthar gescheitert ist, reist der Goldene nach Uttika, um Bidayn auf ihren rebellischen Geist zu testen. Er schickt ihr die drei von ihm mit einem Zauber belegten Faune Dion, Nonnos und Krotos, die sich an ihr vergehen sollen. Bidayn tötet daraufhin die drei Faune.[70] Anschließend erscheint er ihr und beauftragt sie sich Gefährten zu suchen, um Nandalee zu töten.[71]

Lyviannes Auftrag Bearbeiten

Kurz darauf ruft der Goldene Lyvianne zu sich. Mit dem Wissen um das Geheimnisses des Verbotenen Tals schickt er sie dort hin. Sie soll ihm die zweite Hälfte des Herzens von Nangog bringen.[72]

Drachenrat und SchlachtplanBearbeiten

Der Goldene und seine Brüder treffen sich seit der Zerstörung Selinunts an wechselnden Orten. Sie lassen unter den Albenkindern ein Heer aufstellen. Die Devanthar und die Unsterblichen handeln im Vergleich jedoch schneller und arbeiten daran die Chimären Nangogs zu bekämpfen. Seine Nestbrüder sind über das weitere Vorgehen uneins und der Goldene wirft Nachtatem vor abzuwarten und eher in Sorge um Nandalee zu sein. Er stellt die Führerschaft des Dunklen in Frage, was zu Aufruhr im Rat führt. Nachtatem verlangt darauf, dass er beim nächsten Treffen mit einem Schlachtplan erscheinen solle.[73]

Auf dem folgendem Treffen stellt der Goldene seinen Plan vor. Er möchte den Menschen auf Nangog eine Falle stellen. Die Hauptleute der Armee der Albenkinder werden angewiesen als Köder für die Falle 200 Querulanten und Faulpelze auszusuchen. Diese sollen die Devanthar zu einem Angriff bei Wanu im Ewigen Eis verleiten. Anschließend soll ein zweites großes Heer unter den Menschen für große Verluste sorgen. So sollen auch die Devanthar aus der Deckung gelockt werden, damit man sie endgültig besiegen kann. Der Goldene möchte über einen Beherrschungszauber, den er über Elfen wirbt, die Geschehnisse während der Schlacht beobachten.[74]

Schlacht um WanuBearbeiten

Nachdem die Vorhut, die von Ailyn angeführt wird, Wanu eingenommen hat, dringt der Goldene in den Verstand eines Trolls ein, um eine Übersicht zu bekommen. Er sieht allerdings nur Glamir und einen weiteren Troll, die in Wanu Wache stehen. Da er so nicht weiß, was vor sich geht, schickt er den Sonnendrache Abendstern als Späher.[75]

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Nach dem Untergang Nangogs Bearbeiten

Nach dem Untergang Nangogs und dem Tod Nachtatems hat eine Raserei die Drachen ergriffen. Sie fallen über Dörfer her und löschen im Blutrausch ganze Siedlungen aus. Die Himmelsschlangen können jedoch die Ordnung bald wieder herstellen. Sie geben sich von nun an aber offen als tyrannische Herrscher Albenmarks zu erkennen. Die Drachlinge nutzen sie, indem diese von den Dörfern den Tribut und oder Steuern einfordern.[76] Das können Tiere, Nahrung, aber auch Personen aus dessen Bevölkerung sein. Sie nehmen jedoch nur so viel, wie es das Dorf noch verkraften kann.[77] Wenn notwendig werden die Steuern aber auch mit Gewalt eingetrieben.[78]

Die alten Drachen verbreiten das Gerücht, dass der Untergang Nangogs durch die Alben erfolgt ist und die Himmelsschlangen im Großen Krieg um Nangog nur auf Befehl der Alben gehandelt haben.[79] Im Laufe der Jahrzehnte wird dieses Gerücht zur vorherrschenden Wahrheit.

Die Himmelsschlangen beschließen, dass ihre Drachenelfen mit Ausnahme der Gruppe um Bidayn nicht mehr vertrauenswürdig ist. Sie rufen die Drachen und Bidayn zur Jagd nach den Drachenelfen auf, welche bis auf wenige alle ermordet werden.[80][81]

In dieser Zeit bilden sich als Opposition die Fahrenden Ritter, die die Tyrannei der Drachen bekämpfen möchten.[82] In einer Reihe von Kämpfen können diese aber zurückgeschlagen werden. Diese wenden sich dem Geisterkönig von Haiwanan zu, den der Goldene absichtlich auf seinem Thron belassen hat. Er hat in dem Herrscher eines der Kinder der Nandalee erkannt. Der Plan des Drachen ist es, alle Kinder der Nandalee dort zu versammeln und herauszufinden, was seine Brut ist.[83]

Tod des Goldenen Bearbeiten

Der Goldene verwandelt sich in einen Elfen mit dem Namen Dargyl und steigt zum Hauptmann der roten Garde des Geisterkönigs von Haiwanan auf.[84] Nach einiger Zeit versammeln sich tatsächlich alle Kinder der Nandalee in der Residenz des Geisterkönigs. Als Dargyl stellt der Zweitgeschlüpfte die Kinder und ihre Unterstützer.[84] Als er zunächst versucht bei Emerelle herauszufinden zu wessen Brut sie gehört, wird er von der Misteldrossel Heldenherz attackiert.[85] Dadurch abgelenkt, kann ihm Emerelle mit einer Haarnadel aus dem Material der Drachentöterpfeile das Hirn durchstoßen. Er ist sofort tot.[86]

Quellen Bearbeiten

  1. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 248
  2. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 276
  3. 3,0 3,1 Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 842
  4. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 27
  5. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 711
  6. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 121
  7. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 275ff.
  8. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 276f.
  9. 9,0 9,1 Drachenelfen (Heyne 2011), S. 289ff.
  10. 10,0 10,1 Drachenelfen (Heyne 2011), S. 119
  11. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 191
  12. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 326
  13. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 43
  14. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 120
  15. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 279
  16. 16,0 16,1 Drachenelfen (Heyne 2011), S. 189
  17. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 863
  18. 18,0 18,1 Drachenelfen (Heyne 2011), S. 250f.
  19. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 199
  20. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 469
  21. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 635
  22. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 28
  23. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 118
  24. 24,0 24,1 Drachenelfen (Heyne 2011), S. 25
  25. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 118
  26. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 120
  27. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 217ff.
  28. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 252
  29. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 309ff
  30. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 317
  31. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 322ff
  32. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 599
  33. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 616f.
  34. Drachenelfen (Heyne 2011), Seite 618
  35. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 859ff.
  36. 36,0 36,1 Drachenelfen (Heyne 2011), S. 1047f.
  37. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 1065f.
  38. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 37
  39. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 37
  40. 40,0 40,1 Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 45
  41. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 43
  42. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 46
  43. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 48
  44. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), Seite 95
  45. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), Seite 373
  46. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), Seite 165ff
  47. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), Seite 260
  48. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), Seite 277
  49. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), Seite 279f.
  50. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), Seite 281
  51. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), Seite 675
  52. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), Seite 380
  53. 53,0 53,1 Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), Seite 542
  54. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 544
  55. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 557ff.
  56. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 564
  57. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 676
  58. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 572ff.
  59. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 576
  60. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 85ff.
  61. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 91
  62. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 105
  63. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 90
  64. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 118ff.
  65. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 634ff.
  66. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 712
  67. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 832
  68. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 837f.
  69. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 898
  70. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 14ff.
  71. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 22ff.
  72. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 80
  73. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 154ff.
  74. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 248f.
  75. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 328f.
  76. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 50
  77. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 113/120
  78. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 104
  79. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 510
  80. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 49
  81. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 50
  82. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 120
  83. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 545
  84. 84,0 84,1 Elfenmacht (Heyne 2017), S. 542
  85. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 547
  86. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 548