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Der Löwenhäuptige ist der Devanthar, der das Reich Aram beschützt. Er tritt als Mentor des Unsterblichen Aaron auf.[1]

Aussehen Bearbeiten

Der Löwenhäuptige ist etwa zweieinhalb Schritt groß und damit deutlich größer als ein gewöhnlicher Mensch. Sein Körper ist von muskulöser Gestalt und sonnengebräunt. Der Löwenkopf auf seinen Schultern unterscheidet ihn von Menschen.[1] Er hat bernsteinfarbene Löwenaugen.[2]

Biographie Bearbeiten

Der Löwenhäuptige ist über viele Jahrhunderte der Devanthar und Beschützer von Aram.

Artax wird Aaron Bearbeiten

Eines Tages wird Aaron auf seinem Himmelsschiff in Nangog von der Elfe Talinwyn angegriffen und auf die Reling gedrängt und stürzt schließlich in die Tiefe.[3]

Während der Arbeit auf einem Feld in Nangog stürzte neben dem Bauern Artax überraschend der Körper Aarons auf den Boden.[4] Danach erschien der Löwenhäuptige, der Artax tief erschreckt. Der Devanthar erklärte ihm, dass der Tote neben ihnen der Unsterbliche Aaron war. Der Löwenhäuptige gab ihm dann die Erinnerungen und das Aussehen des Unsterblichen, um seinen Platz einzunehmen. Er warnte ihn jedoch, dass er ihn töten würde, wenn er Aaron zu schlecht imitieren würde, weil sonst der Schwindel auffliegen würde.[5] Der Devanthar erklärt Aaron an der Leiche Talinwyns, dass diese von einer Himmelsschlange aus der Albenmark geschickt wurde. Aaron will sie im Weltenmund bestatten lassen. Der Devanthar ist verwundert, lässt ihn aber gewähren. [6] Er hält ihn für interessant, warnt ihn aber vor den Konsequenzen.[7]

Duell zwischen Aaron und Muwatta Bearbeiten

Als Aaron die Elfe Talinwyn im Weltenmund bestatten lassen will, stürzt ihr Fluggestell in den Krater hinab. Im gleichen Moment kommt der Unsterbliche Muwatta hinzu und klagt Aaron des Frevels an. Daraufhin kommt es zu einem Duell zwischen den beiden Unsterblichen, wobei beide schwer verletzt werden. Ista will daraufhin Aaron richten, woraufhin der Löwenhäuptige erscheint und beweist, dass der Rahmen durch die Priester Arams manipuliert wurden. Sie beschließen in drei Jahren eine Schlacht zwischen Aram und Luwien abzuhalten. Diese Schlacht soll bei Kush stattfinden. Jede Seite soll 50.000 Mann ins Feld führen.[8]

Die Zinnernen Bearbeiten

Etwa 13 Monde vor der Schlacht, lässt Aaron die Zinnernen auf der Ebene von Kush mit Streitwagen trainieren. Als Konter gegen Luwien schickt er die ehemaligen Piraten gegen einige der Eisenminen Luwiens. Diese kennen zu diesem Zeitpunkt als einziges die Herstellung von Eisenschwertern, was in dem bevorstehenden Kampf ein riesiger Vorteil ist. Der Devanthar erscheint und Aaron tut seinen Unmut kund, dass er die Zinnflotten nicht schützte. Er erbittet, dass der Löwenhäuptige das gewagte Manöver der Zinnernen schützt, während Aaron mit seinem Hofstaat als Ablenkung zur Himmlischen Hochzeit reisen will. Der Löwenhäuptige warnt ihn, dass er ihn ersetzten würde falls er scheitert.[9]

Himmlische Hochzeit Bearbeiten

Nach dem Duell zwischen Datames und Kurunta auf der Himmlischen Hochzeit treffen sich der Löwenhäuptige und Ista vor der Stadt. Ista ist aufgebracht und möchte das Gefolge Aarons bestrafen. Der Löwenhäuptige warnt sie sich an das Abgesprochene zu halten. Außerdem sprechen sie über den Elfenspitzel Datames. Der Löwenhäuptige weiß wohin dieser nach Albenmark geht und überzeugt sie zu einem späteren Zeitpunkt alle Spitzel auf einmal zu töten. Außerdem gibt er ihr zu verstehen, dass die einfallenden Zinnernen auf die Eisenminen Luwiens unter seinem Schutz stehen.[10]

Schlacht von Kush Bearbeiten

Wieder aus Nangog zurück bereitet sich Aaron mit seinem Heer für die Schlacht bei Kush vor. Er bittet den Löwenhäuptigen um Hilfe, um das sinnlose Blutvergießen noch zu verhindern und gegen die wahren Feinde, die Albenkinder vorzugehen. Doch der Löwenhäuptige gibt ihm zu verstehen, dass er den Sieg erringen muss, um vor den Devanthar im Gelben Turm zu sprechen.[11]

Die Männer um Aaron konnten von den Luwiern eingekreist werden. Die Verstärkung Arams kam nicht, weil der verantwortliche Satrap Bessos sich von Muwatta hatte kaufen lassen.[12] Gleichzeitig traf Muwatta erst auf die Männer aus Zapote[13] und anschließend auf die Zinnernen unter Volodi. Die Jäger Garagums greifen auf der Seite Arams in die Schlacht ein.[14] Gemeinsam können sie das Geschwader und damit den Unsterblichen Muwatta stellen. Gleichzeitig kreist die Leibgarde Muwattas Aaron ein.

Die Devanthare brachen daraufhin den Kampf ab und erklären den Ausgang der Schlacht als Unentschieden. Der Löwenhäuptige teilt Aaron mit, dass die beiden Unsterblichen selbst gegeneinander im Zweikampf antreten (was Aaron schon früher gewollt hatte).[15] Aaron konnte Muwatta im Duell besiegen. Allerdings ist Ista erzürnt und fordert Aarons Tod, da er mit den Bogenschützen aus Garagum mehr Männer in die Schlacht führte als erlaubt. Der Löwenhäuptige schreitet ein und erwidert, dass es Muwatta war der Bessos vor der Schlacht bestach und damit das Kräfteverhältnis deutlich stärker beeinflusste. Die übrigen anwesenden Devanthar entscheiden, dass Muwatta der Betrüger ist und Ista muss dem Urteil folgen und köpft Muwatta. Daraufhin erklärt sie Labarna zum neuen Unsterblichen Luwiens. Aaron hat sich außerdem das Recht erstritten vor den Devanthar im Gelben Turm zu sprechen.[16]

Elfenspitzel Bearbeiten

Nach der Schlacht berieten die Devanthar, dass es dumm von Ista war Muwatta zu köpfen. Denn so hatten die Götter laut des Löwenhäuptigen Schaden genommen und wie lange würde es dann dauern bis die Menschen auf die Idee kommen, dass sie sich auch in anderen Dingen irrten. Ista jedoch schafft es den Spieß umzudrehen und bringt vor, dass es die Elfenspitzel der Drachen sind, die den Devanthar Schaden. Der Löwenhäuptige gerät in die Defensive, da er zu lange unter anderem Datames duldete. Ista darf persönlich Datames töten, während der Löwenhäuptige sich um die anderen kümmern sollte. Auch setzt sie durch, dass einige die Blaue Halle vernichten sollen.[17]

Vernichtung der Blauen Halle Bearbeiten

Der Löwenhäuptige ist neben elf anderen Brüdern und Schwestern an der Vernichtung der Blauen Halle beteiligt.[18] Anschließend versuchen sie die Himmelsschlangen in eine Falle zu Locken. Alle Devanthar versammeln sich im Gelben Turm, um den herausgeforderten Feind geschlossen bekämpfen zu sollen. Allerdings sind sie hier zum Warten verdammt und blind, was in den Welt vor sich geht.[19]

Goldene Stadt Bearbeiten

Ausgelöst durch die Ereignisse bei der Befreiung Volodis und dem ausgelösten großen Erdbeben durch Nangog durch ihren Machtzuwachs bei der Befreiung Nangogs geben die Devanthar ihre Sicherheit im Gelben Turm wieder auf. Der Löwenhäuptige reist in die Goldene Stadt, um Aaron von der Wut des Großen Jaguars zu berichtet. Außerdem kündigt er ihm an, dass er ihn bald zum Gelben Turm vor seine Brüder und Schwester bringen wird.[20]

Aaron im Gelben TurmBearbeiten

Der Löwenhäuptige holt Aaron aus der Goldenen Stadt und bringt ihn zum Gelben Turm.[21] Er und der große Bär stellen sich während des Streitgesprächs Aarons mit Ista, die ihn vernichtet sehen will, schützend vor den Unsterblichen.[22] Am Ende das Streitgesprächs kann Aaron jedoch die Mehrzahl der Devanthar überzeugen die Unsterblichen und die Devanthar in Selinunt zu versammeln, um die Fehden zu beenden und ein neues Zeitalter einzuläuten, um vereint gegen die Albenkinder vorzugehen.[23]

Untergang SelinuntsBearbeiten

Der Löwenhäuptige reist mutmaßlich nach Selinunt zum Treffen der Unsterblichen. Aaron erkennt jedoch zwei Elfen am Abend vor dem Treffen in der Menge und warnt die Devanthar und Unsterbliche vor einer möglichen Attacke.[24] Aaron beruft eine Versammlung der Unsterblichen und anwesenden Devanthar ein.[25] Er unterbreitet dem Rat den Vorschlag, dass die Unsterblichen im Zeltlager am Beginn des Passweges bleiben und durch einen Doppelgänger die Elfen und Drachen glauben sollen, dass die Unsterblichen in der Stadt sind. Die ausschlaggebende Stimme für Aarons Plan gibt Volodi, der nach dem Tod Iwars vom großen Bär zum neuen Unsterblichen von Drusna ernannt wird.[26]

Die Himmelsschlangen führen tags darauf durch ihren vereinten Drachenodem die Zerstörung von Selinunt über einen Drachenpfad herbei. Die Drachenmagie verhindert auch ein Wiederbesiedeln der Stadt auf Jahrhunderte.[27] Der Löwenhäuptige, seine Geschwister und die Unsterblichen überleben dank der Warnung von Aaron. Dadurch wird erstmals ein Pakt unter den Unsterblichen möglich.[28]

Schlacht um WanuBearbeiten

Die Devanthar treffen sich erneut, nachdem die Albenkinder unter Ailyn eine Karawane der Zapote bei Wanu angriffen. Der Löwenhäuptige ist skeptisch welchen Nutzen die Albenkinder mit einem Angriff auf Wanu hätten. Dennoch wird am Ende eine Truppe von siebentausend Kriegern unter der Führung Volodis zusammengestellt.[29]

Der Löwenhäuptige erscheint im Heerlager am Kuni Unu kurz nachdem Aaron mit seinem Truppenkontingent dort eintrifft. Die anderen Kontingente wurden bereits dreimal zurückgeschlagen. Neben seinem Bruder Langarm und dem großen Bär sind Madyas und der verwundete Volodi anwesend.[30] Aaron entwirft einen Angriffsplan der Zustimmung erntet. Der Löwenhäuptige warnt allerdings vor etwaigen Gefahren, die von Nangogs Geschöpfen ausgehen könnten.[31]

Nach dem Sieg an der Brücke erblickt auch der Löwenhäuptige den toten Sonnendrachen Abendstern auf dem Marktplatz. Er klärt Aaron auf, dass dies keine Himmelsschlange sei. Der Löwenhäuptige wird durch eine mächtige Erschütterung im magischen Netz erschreckt und kehrt nach Daia zurück.[32]

Der Löwenhäuptige und seine Geschwister versammeln sich im Gelben Turm, da sie eine Erschütterung in den Albenpfaden gespürt haben. Das lebende Licht offenbart ihnen, dass die Himmelsschlangen den Albenstern bei Wanu vernichtet haben. Aus Angst vor ihrer Vernichtung überlassen sie die Unsterblichen und das Heer sich selbst. Langarm soll nun neue Rüstungen für neue Unsterbliche erschaffen. Dem Löwenhäuptigen gefällt es gar nicht Aaron und die anderen Unsterblichen ihrem Schicksal zu überlassen und so den Mythos der Unsterblichen zu zerstören.[33]

Quellen Bearbeiten

  1. 1,0 1,1 Drachenelfen (Heyne 2011), S. 63
  2. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 115
  3. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 71
  4. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 62
  5. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 64ff
  6. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 87ff
  7. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 118
  8. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 274ff
  9. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 625ff
  10. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 689ff
  11. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 132ff
  12. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 786
  13. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 788ff
  14. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 801
  15. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 805
  16. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 819ff
  17. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 30ff
  18. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 66ff
  19. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 131ff
  20. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 619
  21. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 754ff.
  22. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 761
  23. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 767
  24. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 872
  25. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 875
  26. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 879f.
  27. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 900
  28. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 901
  29. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 323f.
  30. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 378
  31. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 380f.
  32. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 451f.
  33. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 502f.