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Der Nachtblaue ist eine der neun Himmelsschlangen. Er herrscht wie seine Brüder als einer der Statthalter Albenmarks, welches ihnen von den Alben anvertraut wurde.

Aussehen Bearbeiten

Der Nachtblaue hat dunkelblaue Schuppen.

Charakter Bearbeiten

Er ist der Kriegerischste unter den Himmelsschlangen und gebärdet sich oft wie ein Raubtier, was manchmal so weit geht, dass er besiegte Gegner frisst.[1][2]

Geschichte Bearbeiten

Nandalee Bearbeiten

Der Nachtblaue trifft sich mit all seinen Nestbrüdern auf der Ratssitzung in der Jadebucht, als die Himmelsschlangen über das Schicksal der Elfe Nandalee beraten wollen, da sie nicht in ihren Gedanken lesen können. Er plädiert dafür den Makel Nandalees durch ihren Tod zu beseitigen. Da die Drachen in ihrer Meinung gespalten sind, entscheidet Nachtatem, dass die Elfe leben und weiter beim Schwebenden Meister lernen soll.[3]

Suche nach verschwunden Alben Bearbeiten

Nachdem der Goldene den restlichen Himmelsschlangen eröffnet hatte, dass innerhalb von 2 Jahren mehrere Alben verschwunden sind, macht sich der Nachtblaue eigenständig auf der Spur der "Angreifer" zu folgen. Dieser Spur folgt er nach Daia zum gefiederten Haus und zum gelben Turm.[4]

Als sich die Drachen erneut zum Rat treffen wird er für sein eigenmächtiges Handeln getadelt. Als sie zu einem einmündigen Ratsschluss kommen, ist er der erste nach dem Goldenen, der den Schwur wiederholt. Dabei setzt er sich wie der Goldene einen vermeintlich harmlosen Stein in die Stirn ein. Dabei bemerkt er wie seine Brüder nicht, dass es sich bei den Steinen um die Essenzen der getöteten Alben (siehe Karfunkelsteine) handelt. Dadurch wird er unwissentlich zum Mittäter an den Morden des Goldenen.[5]

Angriff auf die Tiefe Stadt Bearbeiten

VorbereitungBearbeiten

Die Himmelsschlangen bemerken den Tod des Schwebenden Meisters. Voller Wut entdecken sie, dass es sich bei den Mördern um Zwerge gehandelt haben muss.[6]

Die Himmelsschlangen treffen sich zum Rat auf dem Albenhaupt.[7] Der Goldene erklärt seinen Brüdern, dass er heimlich in der Stadt war und teilt ihnen seine Erkenntnisse (den Verkauf der Leichenteile ihres jüngeren Bruders) mit.[8] Er fordert die gesamte Stadt für diesen Frevel zu zerstören. Der Dunkle spricht dagegen, dass sie nicht eine ganze Stadt zerstören können für eine Tat von ein paar Wenigen. Der Goldene greift ihn daraufhin mit den Worten an, dass dieser ohnehin wieder nur alleine entscheidet. Selbst der Himmlische stimmt dem zu.[9] Der Goldene kann alle Himmelsschlangen, mit Ausnahme des Dunklen, dazu bringen seinem Vorschlag zuzustimmen.[10]

AngriffBearbeiten

Die Himmelsschlangen rufen alle Drachenelfen (Meister wie Novizen) und dazu über 100 "mindere" Drachen zu sich.[11] Nachdem sich alle am Albenhaupt versammelt haben, erklären die Statthalter der Alben, dass der Schwebende Meister getötet worden ist und sie die Tiefe Stadt dafür bestrafen werden. Sie lassen Lyvianne und Dylan den restlichen Drachenelfen den Angriffsplan erklären und schicken diese dann mit den Drachen über Drachenpfade an die ihnen zugewiesenen Angriffspunkte.[12]

Beginn des Großen Krieges um Nangog Bearbeiten

Vernichtung der Blauen HalleBearbeiten

Die Himmelsschlangen spüren in Albenmark einen Zauber, wie er seit den Tagen der Schöpfung nicht mehr vorkam. Die Drachen stellen erschreckt fest, dass Devanthar nach Albenmark gekommen sind und die Vernichtung der Blauen Halle verursacht haben.[13] Der Angriff kam so plötzlich und unerwartet, dass sowohl die dort anwesenden Kobolde und Elfen, als auch der Himmlische nicht entkommen konnten und starben. Die Himmelsschlangen sind entsetzt, da sie feststellen, dass auch sie sterben können und weil sie um ihren Bruder trauern. Der Nachtblaue möchte wie der der Flammende den Devanthar sofort folgen und vernichten. Der Smaragdfarbene merkt allerdings an, dass dahinter eine Falle der Devanthar stecken könnte, um alle Himmelsschlangen zu töten. Dieser Angriff ist der offizielle Auftakt des Großen Krieges um Nangog.[14]

Nachtatems PlanBearbeiten

Die Himmelsschlangen beraten sich und beschließen die Weisse Halle aufzulösen, um den Devanthar kein weiteres leichtes Ziel zu bieten.[15] Nachtatem erzählt den restlichen Himmelsschlangen von seinem Plan, Nangog ihren Teil des Herzens zurück zu bringen.Dazu sollen die Drachenelfen Nodon, Lyvianne und Bidayn, sowie der nicht mehr zu ihnen zählende Gonvalon unter der Führung von Nandalee ausgesendet werden. Außer Nandalee, der niemand in die Gedanken schauen kann, wird aber niemand in den Plan eingeweiht.[16]

Quellen Bearbeiten

  1. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 860
  2. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 842
  3. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 217ff.
  4. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 861
  5. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 865
  6. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 37
  7. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 43
  8. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 45
  9. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 46
  10. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 48
  11. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 95
  12. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 165ff
  13. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 85ff.
  14. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 91
  15. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 90
  16. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 118ff.

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