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Die Elfen Farodin und Nuramon werben am Hofe der Elfenkönigin Emerelle seit Jahrzehnten um ihre Minneherrin Noroelle, was unter Elfen nicht unüblich ist.

Eines Tages gelangt der Mensch Mandred Torgridson auf der Flucht vor einem Dämon, der halb Mann, halb Eber ist und sein Heimatdorf Firnstayn bedroht, durch Zufall aus der Menschenwelt nach Albenmark. Er verlangt von den Elfen Hilfe gegen den Manneber, doch Emerelle fordert als Gegenleistung, die Erziehung von Mandreds noch ungeborenem Sohn übernehmen zu dürfen. Zum Wohle seiner Heimat stimmt Mandred widerwillig zu.

Mit Farodin, Nuramon und einer Gruppe aus Elfenjägern kehrt Mandred in die Menschenwelt zurück, wo sich die drei Protagonisten dem Manneber schließlich in einer Gebirgshöhle zum Kampf stellen. Der Dämon, der sich im Weiteren als der letzte nach einer gewaltigen Schlacht gegen die Alben verbliebene Devanthar entpuppt, täuscht ihnen seinen Tod vor, flieht aber in Wirklichkeit nach Albenmark und verführt dort Noroelle in Gestalt Nuramons. Der Sohn, den die Elfe bald danach gebärt, wird von Emerelle als Kind des Devanthars erkannt und zum Tode verurteilt. Noroelle flieht aus Liebe zu ihrem Sohn in die Menschenwelt und versteckt ihn dort vor den Häschern der Königin. Emerelle verbannt Noroelle daraufhin in einen Teil der zerbrochenen Welt, der nur von der Menschenwelt aus erreichbar ist. Den einzigen Albenpfad zu ihrem Exil blockiert Emerelle durch einen mächtigen Zauber. Noroelle nimmt die Strafe an, ihr Sohn jedoch wächst versteckt zwischen den Menschen auf.

Durch einen Trick des Devanthars sind Jahrzehnte vergangen, als Mandred, Farodin und Nuramon aus der Eishöhle entkommen können und nach Firnstayn zurückkehren. Die drei gehen nach Albenmark, um der Königin Bericht von der Jagd zu erstatten. Dort erfahren sie von der List des Devanthars und Noroelles Verbannung. Um das Urteil gegen Noroelle aufzuheben, machen sich die drei zusammen mit Mandreds Sohn, der von den Elfen aufgezogen wurde und nun den Namen Alfadas Mandredson trägt, auf die Suche nach dem Kind des Devanthars. Nach langer Suche in der Menschenwelt finden sie es schließlich in Gestalt des geistlichen Wunderheilers Guillaume, dessen eigentümliche Magie auf Elfen jedoch ungewollt todbringend wirkt. Nuramon möchte entgegen den Anweisungen der Königin den Sohn Noroelles nicht töten, doch auf der Flucht vor plötzlich erscheinenden Soldaten, die den Wunderheiler suchen, kommt dieser dennoch gewaltsam ums Leben. Dem Suchtrupp gelingt es zu fliehen und nach Firnstayn im Fjordland zurückzukehren, wo sich Alfadas entschließt, bei den Menschen zu bleiben, während Mandred weiter mit den Elfen wandert. Zurück in Albenmark ist Emerelle erzürnt darüber, dass die Elfen nicht selbst den Dämonensohn umgebracht haben und prophezeit schlimme Konsequenzen für alle Welten. Des Weiteren verwehrt sie die Freilassung Noroelles. Farodin, Nuramon und Mandred verlassen Albenmark, um selbst nach einem Weg zu suchen, Noroelle vom Bann der Königin zu befreien.

Auf ihrer Suche nach einem Weg, Noroelle zu befreien, werden Farodin, Nuramon und Mandred auf ihren Reisen über die Albenpfade öfters zu Opfern der Zeit, da die beiden Elfen den Torzauber nur dürftig beherrschen. Als sie nach Firnstayn zurückkehren, ist das Dorf längst zu einer befestigten Stadt geworden, in der ein König regiert und Mandred zum legendären Helden geworden ist. Bald darauf trennen sich Farodin und Mandred von Nuramon. Während Nuramon die Kinder der Dunkelalben, die Zwerge, kennen lernt und von seinen früheren Leben und seiner Bestimmung erfährt, dringen Farodin und Mandred in die Nachtzinne ein, um die Gefangenen des letzten Trollkriegs zu befreien. Zudem führt Farodin seit Jahrhunderten eine Blutfehde mit der Seele Orgrims. Sein Versuch, den Herzog zu erdolchen misslingt jedoch und kostet ihm beinahe das Leben. Ein erneuter Zeitsprung lässt Nuramon fünfzig Jahre auf ihre Rückkehr warten.

Die Religion des Gottes Tjured, der auch Noroelles Sohn Guillaume angehörte, verwandelt sich durch dessen Tod und die Einflüsse Bruder Jules' in eine fanatische Lehre, die sämtliche Andersgläubigen bekehren möchte und nach und nach die Königreiche der Menschen unter ihre Kontrolle bringt. Geführt werden die Tjured-Anhänger von weiteren Dämonensöhnen, die der im Verborgenen bleibende Devanthar mit Menschenfrauen zeugte. Zudem bringt der Dämon den Menschen bei, das Netz der Albenpfade zu ihren Zwecken zu nutzen und verändert es selbst durch seinen Albenstein. Schließlich steht der Angriff der Tjured-Anhänger auf Firnstayn bevor. Ein Bündnis aus Elfen, Trollen und den Fjordländern kann die Angreifer jedoch zurückschlagen. Nach gewonnener Schlacht stellen Farodin, Nuramon und Mandred den Devanthar in einem Splitter der zerbrochenen Welt, vernichten ihn und nehmen seinen Albenstein an sich, dessen Macht es ihnen ermöglichen würde, Noroelle zu befreien. Doch abermals überlistet sie der Dämon, denn, obwohl er selbst vernichtet ist, lässt sein Zauber die Gefährten in schnellem Tempo durch die Zeit reisen, und sie müssen tatenlos zusehen, wie die Jahrhunderte vorüberfliegen.

Nuramon hat es mit der Macht des Albensteins geschafft, den Bann zu brechen und bringt seine Gefährten zurück ins Fjordland. Dort hat sich viel verändert. Die Tjured-Anhänger haben Firnstayn erobert und oberhalb des Dorfes hat sich ein gewaltiger Riss gebildet, der die Menschenwelt und Albenmark verschmelzen lässt. Bei ihrer Rückkehr nach Albenmark machen die drei erneut einen Zeitsprung. Die Tjured-Anhänger stehen bereits an der Grenze zum Herzland und bereiten sich zum Angriff auf die Elfen vor, die sie durch die Einflüsse des Devanthars seit jeher für die Verantwortlichen am Tod des Märtyrers Guillaume halten. In der letzten Schlacht, in der alle Albenvölker und die letzten Fjordländer gemeinsam gegen die Anhänger Tjureds um das Fortbestehen Albenmarks kämpfen, kappen die Mächtigsten unter den Albenkindern - EmerelleYulivee, die den Chrysoberyll des Devanthars erhalten hat, Skanga und Thorwis - mithilfe ihrer Albensteine alle Verbindungen zwischen Albenmark und der Menschenwelt und trennen dabei Teile des Herzlandes aus ihrer Welt, da diese von der Tjuredkirche bereits besetzt worden sind. Mandred findet den Tod in der Schlacht, doch sein Volk wird für seinen Einsatz mit Land in Albenmark belohnt.

Farodin und Nuramon werden von der Königin auf den letzten Albenpfad in die Menschenwelt geschickt, um Noroelle zu retten. Noroelle entscheidet sich schließlich für Farodin, woraufhin die beiden ins Mondlicht gehen. Nuramon bleibt als einsamer, aber doch nicht allzu unglücklicher Wanderer in der Menschenwelt zurück, in dem Wissen, dass seine Seele nicht wiedergeboren werden kann, wenn er stirbt. Der Elf muss also seine Bestimmung finden, um ins Mondlicht gehen zu können.

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