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Die Wege der Alben (der genaue Titel auf dem Cover lautet "Die Wege der Alben, Von: Meliander, Fürst von Arkadien") ist ein Buch, in dem Meliander von Arkadien das Werk der Alben erklärt. Darunter zählt zum Beispiel das Goldene Netz, die Albensterne und die Albensteine. Auch die Yingiz werden näher erläutert. Es macht das Buch zusätzlich sehr wertvoll, da er viele Zukünfte, die er in der Silberschüssel gesehen hat, beschreibt. In dem Buch stehen mehrere persönliche Zeilen für seine Schwester Emerelle.

Das Buch selbst ist nicht magisch, allerdings hat Meliander einen Albenstein zerbrochen und diesen in das Buch eingefügt. Dadurch entsteht ein gewaltiger Schutz, den noch nicht einmal ein Devanthar umgehen kann. Nur für würdige Hände öffnet sich das Buch.

Das Buch wird in der Halle aus Licht in der Bibliothek von Iskendria verwahrt.

Bekannter Inhalt Bearbeiten

  • "Das Goldene Netz"[1]
    • Meliander beschreibt die Beschaffenheit der Albenpfade und die Gefahr von un vorgesehenen Zeit- und Raumsprüngen, wenn man einen niederen Albenstern nutzt, um zwischen den Welten zu wandern. Außerdem berichtet er, dass das Netz zwischen Daia und Albenmark engmaschig ist, aber bei der Zerbrochenen Welt zerrissen ist.
  • "Der Goldene Käfig"[2]
    • Meliander beschreibt hier das Netz der Albenpfade als Käfig. Solange kein Pfad durchtrennt ist, können keine Yingiz nach Albenmark gelangen. Sollte doch einer zerstört werden, könnten Yingiz hineingelangen und Albenmark zerstören.
  • "Letzte Worte"[3]
    • Hier richtet Meliander letzte Worte an seine Schwester Emerelle. Er berichtet wie er Jahrhunderte lang die Zukünfte der Silberschale studiert hat, bis er es nicht mehr aushielt. Er nimmt sich in einem Bad aus Tinte langsam das Leben und warnt seine Schwester eindrücklich vor der Schale. Vorher hat er Cabak beauftragt einen Weg zu finden die Silberschale zu zerstören. Cabak verliert. dafür unrechtmäßig seine Hand, was ihn verbittert macht und als Dieb brandmarkt.
  • Kapitel VII: Verwundete Seelen[4]
    • In Kinderherzen erzählt Meliander von seiner und Emerelles Kindheit im Jadegarten. Ihre Mutter Nandalee sucht in zahlreichen Missionen als Drachenelfe das Weite, während sie dort umgeben von Eleborn, Nodon und Nachtatem aufwachsen. Aber den rebellischen Geist ihrer Mutter haben beide geerbt und dieser wird ihren weiteren Werdegang bestimmen.[5]
    • In einem weiteren Abschnitt berichtet Meliander wie er den Lutin Dlarah während seiner Suche nach dem Drachentempel begegnete. Dieser berichtete ihm wie einst Emerelle und Falrach mit seinem Vater Franja über die Albenpfade reiste. Franja lässt die beiden schließlich in Haiwanan zurück und warnt die Fahrenden Ritter, da er Emerelle für eine Drachenelfe hält.[6]
    • Anhang I: Das gebrochene Herz. Briefabschrift enthält einen Brief Nandalees an ihren Sohn Meliander. Sie schildert ihm hier wo und wie sie die letzten Jahrzehnte verbracht hat, nachdem sie ihre Kinder auf dem Blauen Stern zurückließ.[7]
  • Kapitel XXXVII: Brennende Himmel[8]
    • Meliander zitiert einen alten Text aus dem Buch Gottesworte von Sakul, eines Weggefährten des Tjured, über die Ernennung Arcumennas zum neuen Unsterblichen im siebten Jahr des Großen Krieges um Nangog durch die Devanthar. Meliander ergänzt dazu eine Anmerkung, dass er in der Oase von Valemas in der zerbrochenen Welt eine Stele fand, die einen König zeigt, der seinen Fuß im Nacken eines Elfen hielt. Die Inschrift nannte diesen König Arcumenna, der von den Göttern erhoben worden sein soll. Meliander schließt daraus, dass die Geschichten einen Wahrheitsgehalt haben, allerdings durch den Tjuredglauben verzerrt dargestellt sind.

Quellen Bearbeiten

  1. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 175ff.
  2. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 216
  3. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 419ff.
  4. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 587
  5. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 587ff.
  6. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 199f.
  7. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 418f.
  8. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 639f.