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Dreikönigsschlacht

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Die Dreikönigsschlacht ist eine Bezeichnung für die Schlacht der Ordensritter vom Aschenbaum gegen die Allianz der Fjordländer, Elfen und Trolle im Jahre 549 ndB. Sie wurde im Göndir-Fjord ausgetragen und war auch unter dem Namen Schlacht der schwarzen Schiffen bekannt.

Vorgeschichte und Planung Bearbeiten

Die Fjordländer waren seit Jahrhunderten übers Land hinaus als Elfenfreunde bekannt. Der große Priester Therdavan Scallopius der Erwählte[1], der Höchste in der Struktur der Tjuredkirche, der einen großen Feldzug gegen Albenkinder anführte, gab den Befehl, Firnstayn zu erobern und so ein Zeichen zu setzen. Von der Hafenstadt Felgeres kamen alleine hundert Schiffe, später schlossen sich ihnen nochmal so viele an. Sie sollten noch vor den Herbststürmen in Firnstayn ankommen.[2]

Jedoch belauschte Yulivee 548 ndB auf ihrer Flucht mit Mandred, Nuramon und Farodin in Felgeres von einem Ordensfürsten, dass die Kirche einen vernichtenden Blitzangriff gegen das Fjordland plante, obwohl diese noch nicht offiziell im Krieg miteinander lagen. Da sie wusste, dass nicht viel Zeit blieb, reisten sie zu Liodred, dem König vom Fjordland und Ahnherr von Mandred und warnten ihn vor dem heimtückischen Angriff. Dieser schickte die drei Elfen als Unterhändler zu Emerelle, um die ihnen vor 500 Jahren an Alfadas versprochene Hilfe einzufordern. Die Königin sagte zu und verhandelte mit dem Trollkönig Boldor und der Schamanin Skanga ein Bündnis, damit diese in der Schlacht beistanden. Die Elfen brauchten 12 Tagen um ihre Schiffe auszurüsten und zusammenzuführen.

Kräfteverhältnis Bearbeiten

Die Ordensritter konnten über 200 Kriegsschiffe aufbieten und waren damit den Fjordländer ohne ihren Verbündeten um das Fünffache überlegen, die weniger als 60 Schiffe zusammenziehen konnten. Davon waren 15 so klein, dass sie nicht einmal knapp 20 Männer fassen konnten. Dazu setzten die Fjordländer Brander ein, die gegnerische Schiffe in Feuer setzen sollten.

Die Elfen führten das riesige Schiff der Königin mit 300 Elfenkriegern, Triremen aus Alvemer und zahlreiche Galeeren aus Reilimee in die Schlacht, die von einer Zauberin aus dem Meer ausgestattet wurde, dessen Name jedoch Niemand kannte.[3] Die Trolle boten 20 schwerfällige Segler, die je einer Burg glichen, auf.[4]

Verlauf Bearbeiten

Aufstellung Bearbeiten

Im Spätsommer des Jahres 549 ndB kamen die Ordensritter mit ihren zweihundert Schiffe mit der verbannten Eiche auf ihren Segeln im Göndir-Fjord vor Firnstayn an.[5] Der Ebermann in der Gestalt eines hohen Priesters führte sie an.[6] Die Fjordländer ketteten ihre 30 stärksten Schiffen aneinander und sollten so eine Barriere bilden, die das Fahrwasser blockierte. Dahinter standen die kleinen Schiffe, die menschlichen Nachschub bringen sollten. Auf den Klippen auf der Seiten des Fjordes stellten sich die Alten und Kinder auf, die die feindlichen Schiffen mit Pfeilen beschießen sollten. Der König Liodred und Ahnherr Mandred führten vom Flaggschiff Albenstern, der einen Banner mit einem blauen Stern auf silbernen Grund trug, die Truppen des Fjordlandes in der Schlacht an.

Die Elfenflotte wurde von der Elfenkönigin Emerelle von ihrem Flaggschiff Elfenglanz aus angeführt, befanden sich jedoch erst noch auf dem Weg durch ein Albentor in das Fjord. Die langsamen Schiffe der Trolle, angeführt vom Trollkönig Boldor und der Schamanin Skanga mit ihrem Berater, dem Herzog Orgrim, auf dem Flaggschiff Albenhammer, kamen erst später hinzu. Das Banner des Trollkönigs zeigt zwei weiße Kriegshämmer, die sich auf schwarzem Grund kreuzten.[7]

Schlacht Bearbeiten

Nach Einfahrt in das Fjord fächerten die ankommenden Koggen der Ordensritter in eine breiten Reihe auseinander und schossen Pfeilsalven auf der Schiffskette ab, hielten aber trotzdem direkt auf die Schiffe der Fjordländer zu um in den Nahkampf überzugehen. Der erste Ansturm konnte aufgehalten werden. Einige Koggen überwanden die Schiffsbarriere auf den Seiten und fielen ihnen in den Rücken.

Jedoch kamen nun die Elfenschiffe zur Unterstützung. Die schnellen Galeeren entlasteten den Kampf an der Blockade. Die Elfenglanz wurde sofort von den Ordensschiffen ins Visier genommen und versucht zu kentern. Auf allen mittlerweile verbundenen Schiffen bildete sich ein riesiges Schlachtfeld. Nun gelangte aber der Hohepriester Marcus in die Nähe der Elfenglanz und konnte mit seiner Magie über hundert Elfen das Leben aushauchen, unter anderen dem Hofmeister der Elfenkönigin, Alvias, der dafür Emerelle retten konnte.[8] Das Zentrum der Schlacht war nun um das Flaggschiff der Elfen.

Der Priester war gezwungen wieder erst Kraft zu sammeln, bevor er sie wieder einsetzen konnte. Die Fjordländer versuchten zu ihm vorzudringen, um ein weiteres solches Massaker zu verhindern. Die Trolle griffen mit ihren Schiffen aus dem Rücken der Ordensritter in die Schlacht ein. Sie erringen mit der Deckbrechertaktik, große Steine, die sie aufs gegnerische Deck werfen, schnell einige Siege. Die Fjordländer schafften es allerdings nicht rechtzeitig bis zum Priester durch zu dringen. Bevor er aber wieder aktiv werden konnte schießt Nomja ihn mit einem Pfeil nieder. Mit Balbars Feuer gelang es den Ordensritter den Trollschiffen erheblichen Schaden zuzufügen und versenkten drei Schiffe.[9]

Als der Ebermann seine drohende Niederlage erkannte öffnete er mit der Macht seines vor langer Zeit erbeuteten Albensteins ein Tor in die dunkle Leere zwischen den Splittern der Zerbrochene Welt. Das Schiff, auf dem sich der Trollkönig Boldor befand, konnten sich dem Sog nicht entziehen und verschwand in den 'Abgrund'. Schließlich schlossen Skanga und Emerelle mit ihren Albensteinen gemeinsam das Tor.[10] Danach gelang den gemeinsamen Truppen die endgültige Übermacht über die Ordensritter. Die übrigen Koggen zogen sich mit ihrem Flaggschiff zurück als der Ebermann bemerkte, dass Emerelle einen Zauber wob, der ihn vernichten könnte. Der Zauber wurde bereits im Albenkrieg erfolgreich gegen die Devanthare eingesetzt. Die Trolle konnten noch einige flüchtende Schiffe versenken. Der Devanthar erschaffte rechtzeitig ein Albenstern und zog sich über das Tor zurück. 

Ergebnisse und Folgen Bearbeiten

Diese Schlacht war der Auftakt des eigentliches Krieges zwischen den Albenkinder, dem Fjordland und der Tjuredkirche. Der verheerende Krieg sollte noch ganze 500 Jahre dauern und fordert auf beiden Seiten zig tausende von Toten.

Emerelle entsendet Farodin, Nuramon, Mandred, Liodred und zwölf Elfenritter, um den Devanthar aufzuspüren und zu töten. Sie entsendet sie, da sie weiß, dass der Devanthar eines der mächtigen Albenkinder erwartet und wahrscheinlich Maßnahmen gegen diese vorbereitet hat. Die Gefährten folgten durch den erschaffenen Albenstern der Königin dem Ebermann in die Zerbrochene Welt, dort kommt es zum Kampf.

Quellen Bearbeiten

  1. Die Elfen (Heyne 2004), Seite 759
  2. Die Elfen (Heyne 2004), Seite 660/661
  3. Die Elfen (Heyne 2004), Seite 691
  4. Die Elfen (Heyne 2004), Seite 700
  5. Die Elfen (Heyne 2004), Seite 681 ff.
  6. Die Elfen (Heyne 2004), Seite 737
  7. Die Elfen (Heyne 2004), Seite 736
  8. Die Elfen (Heyne 2004), Seite 706
  9. Die Elfen (Heyne 2004), Seite 731 ff.
  10. Die Elfen (Heyne 2004), Seite 742/743

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