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Eleborn ist der älteste, bekannte Elf und einer der Mächtigsten unter den Albenkindern nach der Entrückung. Er ist ein Träger eines Albensteins. Ailis, eine Selkie, nennt er seine Tochter. Ob dies im übertragenem Sinne oder ernst gemeint ist, ist nicht bekannt. Vor dem Ende des Krieges zwischen den Himmelsschlangen und Devanthar war er ein Drachenelf der Weißen Halle.

Aussehen Bearbeiten

Er hat weißes Haar, ein offenes Gesicht, eine schlanke Gestalt mit einem breiten Kreuz.[1] Für einen Elf ist er sehr hochgewachsen. Seine Augen sind ozeangrün. Seine ganze Gestalt strahlt Macht aus.

Zugehörigkeit Bearbeiten

Eleborn war einst ein Drachenelf des Himmlischen, obwohl er keine Tätowierung, wie die anderen Drachenelfen, trägt. Der Himmlische schätzt vor allem an ihm, dass er nicht leichtfertig tötet und auch Erbarmen zeigen kann.[2]

Geschichte Bearbeiten

Vor der Entrückung Bearbeiten

Novize der Drachenelfen Bearbeiten

Bevor Eleborn zu den Drachenelfen kommt, fällt er einmal beim Möweneierstehlen auf den Kopf.[1]

Als Novize bei den Drachenelfen begegnet Eleborn Nandalee, welche gerade erst bei den Novizen aufgenommen wurde.[3] Zu seinen Fähigkeiten zählt, dass er Wasser und Licht formen kann.[4] Eleborn und Nandalee beginnen eine Freundschaft aufzubauen. Im Laufe ihrer Ausbildung beginnt ihr rebellischer Geist auf ihn abzufärben.[5]

Fall der Tiefen Stadt Bearbeiten

Eleborn nimmt, noch als Novize der Drachenelfen, am Fall der Tiefen Stadt teil.[6] Dort unterstützt er Dylan bei der Führung der Weißen Schlangen, um die Flucht der Zwerge mit ihren Aalen zu verhindern. Er läßt allerdings zwei Aale mit Zwergen entkommen, da ihn die Grausamkeit ihres eigenen Angriffs zutiefst erschreckt.[7] Er findet den verletzten Nodon, dem er das Leben retten kann.[8] Von seinem Vorgesetzten Dylan wird er gelobt, sich besonders im Kampf hervorgetan zu haben.[9] Auftrag des Himmlischen Nach diesem Einsatz wird er vom Himmlischen erwählt und zu einem Drachenelfen ernannt. Da sein Auftrag allerdings vorsieht in die Welt der Menschen zu gehen, soll er zunächst keine Tätowierung erhalten. Zuvor verabschiedet er sich noch von Nandalee und schenkt ihr eine seiner magischen Spielereien.[10] Sein Auftrag soll es sein, in die Nähe von Talawain zu gelangen, welcher anfängt wie ein Mensch zu denken. Dieser soll abberufen oder, wenn er sich weigert, von Eleborn getötet werden. Um für den Auftrag vorbereitet zu sein, bekommt er von Lyvianne im Beisein von Shianne Lyn die Erinnerungen eines drusnischen Schweinehirten und des Fürstensohns Bozidar. Anschließend verwandelt der Himmlische Eleborn umfassend.[11]

Schlacht bei Kush Bearbeiten

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Unter dem Namen Mikayla verkleidet er sich als Drusnier und nimmt auf der Seite des Unsterblichen Aaron an der Schlacht bei Kush teil. Er ist der Wagenlenker von Volodi.[12] Als dieser verschwand, wird er vom Unsterblichen beauftragt ihn zu finden.[13] Er spürt Volodi im Tempel der Zapote in der Goldene Stadt auf und meldet dies Aaron, der anschließend kommt, um ihn zu befreien. Doch Eleborn schließt sich noch während des Kampfes der Gruppe von Nandalee an, welche den Auftrag habt Nangog zu erwecken.

Verwundung in Nangog Bearbeiten

Da er seinen Drachen verloren hat und einsam ist, entschließt er sich, Nandalee im Jadegarten zu besuchen. Er hofft dort eine dauerhafte Bleibe zu finden, was ihm auch mit der Hilfe Nandalees gelingt. [14] Als Nachtatem Nandalee erneut nach Nangog schickt, diesmal um das Traumeis vom Meerwanderer zu holen, entschließt sich Eleborn sie zu begleiten, um ihr Schutz zu gewähren. Dies entbrennt einen Streit zwischen ihm und dem Dunklen, dennoch begleitet er seine Freundin am Ende. [15] Während des Kampfes gegen den Sohn der Göttin und die Menschenkinder, wird Eleborns Pegasus Sternenkind von drei Geschossen des Meerwanderers in die Brust getroffen und sie stürzen dem Meer entgegen. Gerade noch rechtzeitig gelingt es ihm selbstständig in die See zu springen. [16] Unter Wasser erschafft er eine Kugel aus Licht und Luft, in die er auch Nodon und Nandalee holt. Dort eröffnet er ihnen, dass der Meerwanderer mehrere Gehirne besitzt und telepathisch begabt ist. [17] Während Nandalee eines der Gehirne angreift, wird Eleborn von einem Hai gepackt und eines seiner Beine am Unterschenkel abgetrennt. Nur mit Mühe gelingt es ihr ihn zu retten. [18] Eleborn liegt unter dem Kadaver des getöteten Sonnendrachens, als die Menschen ihn entzünden. Nur mit Mühe gelingt es Nodon einen lebensmüden Eleborn zu retten und in den Jadegarten zurückzubringen. [19]

Nandalees Kinder und das Traumeis Bearbeiten

Während Nandalee zum Gelben Turm aufbricht, um erneut zu versuchen an das Traumeis zu gelangen, wird Eleborn als der Wächter der Kinder abgestellt. [20] Nachdem der zweite Sohn Nandalees Meliander eingeredet hat, gemeinsam mit seiner Schwester mit ihm zu kommen, schickt er Firaz den Kindern hinterher, da er zu langsam ist. [21] Daraufhin bringt Eleborn die Kinder zurück in die Alte Veste. [22] Als der Angriff Bidayns beginnt, flieht er, gemeinsam mit Nandalee und den Kindern. [23] Als sich die Gruppe bei den Pegasi trennt, übergibt ihm Nandalee ein Traumeisröllchen. Da gesteht Eleborn, dass er mehr als nur ein Bein nachwachsen lassen wird, er wird sich von Grund auf verändern. Auch bedauert er, jemals ein Drachenelf gewesen zu sein. [24]

Weiterer Werdegang Bearbeiten

Das Gefühl der Verbrennungen lässt ihn nicht los und wird nur im Wasser gemildert.[25] Für seine Verdienste im Krieg schenken die Alben ihm einen Albenstein sowie die Selkies und machen ihn zum Fürst unter den Wogen.[25]

Nach der Entrückung Bearbeiten

Als Fürst unter den Wogen (was einem Herrscher, dessen Reich das ganze Meer umfasst, gleichkommt) setzt er Verträge mit Emerelle auf, die ihn und sein Reich von ihrer Herrschaft löst und Souveränität garantiert. Seine Untertanen sind unter anderem Selkies, Riesenkraken, Leviathane und Wassermänner. Er verfolgt eine politische Richtung der Nichteinmischung an Land.

Dritter Trollkrieg Bearbeiten

Er wird während des Dritten Trollkrieges von Obilee besucht, die im Auftrag Emerelles handelt. Die Königin fordert, dass sich Eleborn gegen die Trolle stellen soll. Dies lehnt er jedoch, mit Verweis auf die Verträge, ab.[26] Diese Haltung gibt er erst auf, als, etwas später, ein Shi-Handan seine Untertanen angreift.[27] Seine Untertanen versenken die Flotte der Trolle. Irrtümlicherweise geht er davon aus, dass Skanga die Shi-Handan beschworen hat. Der Urheber allerdings war der Devanthar, der alle Albenkinder in einem großen vernichtenden Krieg gegeneinander antreten sehen wollte und die Neutralität von Eleborn als schlecht für diesen Plan ansieht.

Emerelles Besuch Bearbeiten

Nach fast 12 Jahren Zeitsprung betreten Falrach, Nikodemus und die bewusstlose Emerelle Eleborns Reich.[28] Er lässt sie in eine abgelegene Lagune bringen. Seine Tochter Ailis macht ihn darauf aufmerksam, dass alle Lebewesen rings herum tot sind.[29] Emerelle erscheint auf dem Fest Eleborns und rügt ihn dafür, dass Falrach mit seiner Geliebten Nailyn tanzt. Eleborn und sie unterhalten sich über die Alben.[30]

Sonstiges Bearbeiten

Eleborn ist bekannt für seine ausschweifenden Feiern.

In seiner Zeit als Drachenelf war er ein Freund von Nandalee, Emerelles Mutter. Seine ausgleichende Tätigkeit für seine Taten als Drachenelf war das Erschaffen von Gebilden aus Licht, Luft und Wasser.

Literarisches Wirken Bearbeiten

Über seine Erlebnisse und Erfahrungen aus dem Großen Krieg um Nangog schreibt Eleborn in einem mehrbändigem Werk Der Lange Fluss nieder. Verwahrt wird diese Sammlung in der Bibliothek der Tiefe.[31][32]

Quellen Bearbeiten

  1. 1,0 1,1 Drachenelfen (Heyne 2011), S. 400
  2. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 551
  3. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 399ff.
  4. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 401
  5. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 448.
  6. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 281
  7. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 546
  8. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 296
  9. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 259
  10. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 298
  11. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 550ff.
  12. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 782
  13. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 144
  14. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 84ff.
  15. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 386ff.
  16. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 458f.
  17. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 481ff.
  18. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 499ff.
  19. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 520f.
  20. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 931f.
  21. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 1034ff.
  22. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 1053
  23. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 1061
  24. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 1076
  25. 25,0 25,1 Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 656
  26. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 397ff
  27. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 822ff
  28. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 433ff
  29. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 642
  30. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 654ff
  31. Drachenelfen - Die Gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 207
  32. Drachenelfen - Die Gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 378

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