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Elodrin ist ein weißhaariger Elf und Seefürst von Alvemer. Sein Bruder war Hallandan.

GeschichteBearbeiten

Fürst von Alvemer Bearbeiten

Nachdem sein Bruder Hallandan, Fürsten von Alvemer, beim Angriff der Trolle auf Vahan Calyd stirbt, wird Elodrin der neue Fürst von Alvemer. Er verliert außerdem seine Tochter und seinen Enkel beim Angriff der Trolle auf Reilimee. Er sinnt daher auf Rache.[1]

Schlacht am Mordstein Bearbeiten

Er ist der Kommandant von Emerelles Flotte und vorübergehend Oberbefehlshaber des Heeres, welches sich im Windland sammelt.[2] Er hatte Yilvina zur Befehlshaberin seiner Leibwache erwählt. Auch die Heilerin Nardinel begleitet Elodrin. Nachdem der verschollene Ollowain zum Heer hinzustößt, verliert Elodrin sein Kommando. Er ist damit nicht einverstanden, lässt sich dies aber nach außen nicht anmerken.[3]

In der Schlacht am Mordstein soll der den Befehl über die Lanzenreiter führen. Da er aber von Ollowain verlangt auch den Mordstein einzunehmen und alle Weiber und Kinder zu töten, entzieht ihm Ollowain diese Aufgabe. Er soll nun über die Nachhut befehlen.[4] Nach dem vermeintlichen Tod von Ollowain auf dem Schlachtfeld übernimmt er erneut das Kommando über das Heer, das sich im Rückzug befindet. Nestheus hat mit seinen hundert Kentauren einen einigermaßen geregelten Rückzug ermöglicht. Er trifft auf Alvias, der eine Botschaft Emerelles für Ollowain hat. Er fordert diese zu lesen was ihm Alvias verweigert, da die Nachricht nur für Ollowain bestimmt war.[5]

Angriff auf die Nachtzinne Bearbeiten

Nachdem Emerelle den Befehl erteilt Feylanviek und die nördlichen Fürstentümer aufzugeben und die Krieger zur Burg Elfenlicht ruft, verweigert Elodrin den Befehl. Fenryl berichtet ihnen, dass Orgrim nun der Feldheer des Trollheeres ist. Elodrin möchte Orgrim dort Treffen, wo er am Verwundbarsten ist. Er plant einen Angriff auf die Nachtzinne. Er übergibt das Kommando über die restlichen Truppen an Caileen, die den Trollen einen blutigen Zug durch das Windland abringen soll. Nardinel und Yilvina und auch Fenryl folgen Elodrin.[6]

Er segelt mit der Meerwanderer Flotte den Fjord zur Nachtzinne hinauf. Fürst Fenryl begleitet ihn und dient als Späher und stellt fest, dass fast tausend Trolle unter dem Rudelführer Gornbor auf das Menschenheer ausgerückt sind. Mit fünfzig handverlesenen Kriegern unter der Führung der Elfe Shalawyn schwimmt Elodrin zum Eingang der Koboldtunnel, um die Festung zu stürmen. Jedoch wurden die Tunnel mit Geröll verfüllt.[7] Nach mehr als vier Stunden und mühsamen Weg durch die verschütteten Tunnel, tritt Elodrin nackt und blutverschmiert vor die Tore der Nachtzinne und lässt die überlebenden Menschen hinein.[8]

Elodrin wurde von Emerelle für vogelfrei erklärt[9], nachdem er alle Frauen und Welpen der Trolle in der Nachtzinne meuchelt. Er bleibt an der Nachtzinne und marschiert mit den verbliebenen 500 Elfen auf die 300 Krieger von Orgrim zu, während Fenryl mit den Verletzten auf den Schiffen die Flucht über den Fjord antritt. Orgrim zieht sich jedoch zurück und lässt die toten Menschen zurück damit diese zur Belastungsprobe zwischen Elfen und Menschen werden.[10] Später wird er von Orgrim gefangen genommen. Nach 200 Jahren der Gefangenschaft konnte ihn Farodin befreien.[11] Er wurde jedoch während der Flucht doch noch getötet, verhalf dem Rest jedoch noch zu entkommen.[12]

Quellen Bearbeiten

  1. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 818
  2. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 347
  3. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 448ff
  4. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 529
  5. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 586
  6. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 685ff
  7. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 763ff
  8. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 790
  9. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 806
  10. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 829
  11. Die Elfen (Heyne 2004), Seite 529
  12. Die Elfen (Heyne 2004), Seite 549

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