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Erilgar ist ein Ritter und Heerführer aus dem Orden vom Aschenbaum. Er ist ein Erzfeind Honores.[1]

Während der Kämpfe um das Fjordland steigt er zum Ordensmarschall der Ritterschaft auf.[2]

Aussehen Bearbeiten

Der Ordensmarschall hat ein fleischiges Gesicht, mit glatt rasierten roten Wangen.[3] Seine Nase ist gebogen wie ein Falkenschnabel. Er ist von gedrungener Gestalt.

Geschichte Bearbeiten

Zerschlagung der Neuen Ritterschaft Bearbeiten

Nachdem Großmeister Tarquinon die Ritterbrüder Ignazius und Erilgar über die baldige Zerschlagung der Neuen Ritterschaft informiert, beginnen diese mit der eigentlichen Planung der Zerschlagung. Sie entscheiden den, neben Valloncour, selbst größten Stützpunkt, die Insel Rabenturm, von der Außenwelt abzuschneiden was große Schiffe betrifft.[4] Sie schicken den entbehrlichen Louis de Belsazar mit den Befehlen der Heptarchen zum Rabenturm, rüsten aber gleichzeitig die Karavelle Heidenfresser unter Kapitän Juan de Vacca mit Flutlöchern aus.[5]

Die Mission der Karavelle gelingt, da sie die Hauptfahrrinne der Hafeneinfahrt Rabenturms blockiert und so die mehr als 20 großen Schiffe am Auslaufen hindert.[6][7] Damit erreichen sie, dass die dort stationierten Truppen nicht bei der Zerschlagung der kleineren Ordensniederlassungen eingreifen können.

Die höchste Offizierin der Neuen Ritterschaft, Lilianne de Droy, bittet Ignazius und Erilgar um Verhandlungen, welchen sie stattgeben. Bei dem Treffen schlägt Ignazius Lilianne vor, ihn den Orden vom Aschenbaum zu wechseln.[8] Im Gegenzug bieten sie ihr an Komturin der neuen Ordensprovinz Rabenturm zu werden und so weiterhin alle dort staionierten Truppen der Neuen Ritterschaft nur unter anderem Banner zu befehligen.[9] Nach kurzer Bedenkzeit entschließt sich Lilianne das Angebot anzunehmen und wird von Ordensmarschall Erilgar zur Komturin von Rabenturm geschlagen.[10] Im Anschluss daran beraten sie, wie sie das Fjordland anders als Drusna schnell erobern können. Sie stellen fest, dass Gishild die einzige Hoffnung der Verteidiger ist und das diese einen Sieg braucht. Daher beschließen sie ihr einen blutigen Köder mit der Windfänger unter Claude de Blies nahe Aldarvik hinzuwerfen.[11] Wenige Tage später wollen sie mit einer großen Streitmacht den Angriff auf Aldarvik beginnen und so hoffentlich Gishild in Gewahrsam nehmen können. Lilianne bittet außerdem darum mit einer kleinen Truppe tief im Feindesland Gonthabu zu überfallen und einzunehmen. Ignazius und Erilgar stimmen dem zu.

Angriff auf das Fjordland Bearbeiten

Nach dem verlustreichen Anlanden der Schiffe beginnt die Belagerung von Aldarvik. Michelle und 40 ihrer Soldaten versuchen mit Ignazius die Stadt über einen geheimen Tunnel zu erstürmen.[12] Es gelingt ihnen eine Bastion in der Stadt zu erobern und das Banner der Stadt zu fällen.[13] Bevor sie von den Verteidigern unter Gishild, die von Elfen unterstützt wird, überrant werden, ziehen diese sich aus Angst umzingelt zu werden zurück.[14] Nachdem die Verteidiger sich über den letzten Kanal zurückgezogen haben, befördert Michelle Raffael für seine Tapferkeit im Kampf zum Kapitano.[15] Im Anschluss daran beschließen Michelle, Ignazius und Erilgar noch in derselben Nacht die Stadt vollständig zu erobern.[16]

Die Anführer der Soldaten Lilianne, Ignazius und Erilgar beschließen sich nach den Eroberungen von Aldarvik und der Einnahme von Gonthabu zu beraten. Dabei werden sie von einem Boten der Heptarchen aufgefordert, alle ihre Schiffe herauszugeben.[17] Diese sollen dazu dienen die Heptarchen und ihr Gefolge in das Fjordland zu bringen, was den großen Angriff auf Firnstayn massiv verzögert.

Nachdem durch Honore ein Übergang zwischen Daia und Albenmark geschaffen worden ist, übernehmen die Heptarchen den Oberbefehl über die Truppen und schenken Lilianne, Ignazius und Erilgar kein Gehör mehr.[18] Ihr vereinter Appell an die Heptarchen wird zurückgewiesen. Stattdessen übertragen die Heptarchen Lilianne als neue Komturin des Fjordlandes die Befehlsgewalt über den verbliebenen Truppenteil, welcher Firnstayn in ihrem Rücken einnehmen soll.[19] Erilgar bekommt die Aufgabe übergeben, den Nachschub zu organisieren und könnte so der Trennung der Welten entronnen sein.[19]

Quellen Bearbeiten

  1. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 588
  2. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 701
  3. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S.326f.
  4. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 262
  5. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 265
  6. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 263
  7. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 267
  8. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 328
  9. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 329
  10. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 347
  11. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 348
  12. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 475ff.
  13. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 489f.
  14. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 498f.
  15. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 533
  16. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 534
  17. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 601ff.
  18. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 651
  19. 19,0 19,1 Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 655

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