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Firaz ist eine Schamanin aus dem Volk der Gazala, die zur Zeit Nachtatems und viel später nach ihrer Verbannung durch Emerelle im Jadegarten lebt.[1] Ihre Schwester ist Samur.[2]

Fähigkeiten Bearbeiten

Firaz hat eine besonders gut ausgeprägte seherische Gabe. Nachtatem hält ihre Bilder der Zukunft für besonders wahrscheinlich.[3]

Biographie Bearbeiten

Seherin Nachtatems Bearbeiten

Als Nandalee in Gestalt eines Zwerges von Nachtatem in der Pyramide im Jadegarten zurückgelassen wird, entdeckte ebendiese die Verbindung zwischen Piep und ihr und folgte ihr regelmäßig. Firaz bittet sie, davon abzulassen, da sie sich sonst selbst verlieren würde. Sie gibt Nandalee außerdem den Tipp, dass sie zur Rückverwandlung in eine Elfe den Thron Nachtatems als Fokuspunkt der Magie nutzen soll.[4]

Prophezeiung über Nandalees KinderBearbeiten

Firaz prophezeit Nachtatem ungefähr zum Zeitpunkt der Rückkehr Nandalees und Gonvalons vom Königsstein in den Jadegarten: Zwei Kinder wird sie einst gebären. Ein Kind von dunkler Leidenschaft, ein Kind von kaltem Herzen.[5]

Prophezeiung über eine ElfenköniginBearbeiten

Kurz vor der Vernichtung der Blauen Halle gewährt Firaz Nachtatem einen Blick in die Zukunft Albenmarks. In dieser Zukunft herrscht eine kleine zierliche Elfe (Emerelle). Auch sie teilt den gleichen Schmerz die Last einer ganzen Welt auf ihren Schultern tragen zu müssen.[6]

Nandalees KinderBearbeiten

Der DrillingBearbeiten

Nachdem Nandalee nach dem Tod Gonvalons bei der Zerstörung von Selinunt immer mehr verwahrlost, holt der Dunkle sie zurück und sperrt sie in eine Kammer. Die Gazala werden zur Wache eingeteilt und Firaz hält Wache als sich Nodon dem Kerker nähert. Sie warnt ihn vor Nandalee. Sollte sie leben werde die Herrschaft der Himmelsschlangen enden und eines Tages die Menschen nach Albenmark vordringen. Als es der Elfe plötzlich schlecht geht, dringt Nodon in die Kammer ein und kurz darauf erscheint auch der Dunkle.[7] Er entfernt ihr das dritte, schnellwachsende drachenähnliche Kind aus dem Leib.[8]

Geburt von Nandalees KindernBearbeiten

Nachtatem kann Firaz überzeugen Nandalee während der weiteren Schwangerschaft zu begleiten. Firaz kann nicht zu Nandalee durchdringen, die immer abwesender und sonderbarer wird. Nach der Schlacht um Wanu kehrt Nodon zurück und wird von Nachtatem zu Firaz in das Geburtshaus geschickt.[9]

Nodon ist geschockt und verzweifelt über den Zustand Nandalees und ist überzeugt davon, dass ihre eigene Sturheit, sich vom Dunklen nicht helfen lassen zu wollen, sie umbringen wird. Er verabschiedet sich mit einem Kuss von ihr. In diesem Moment erwacht Nandalee aus ihrer Starre, denn sie erliegt aufgrund des Kusses dem Irrglauben, der verstorbene Gonvalon sei wie versprochen zum Zeitpunkt der Geburt zu ihr zurückgekehrt.[10]

Als Firaz begreift, dass Nandalee nun die Geburt einleitet, überredet sie Nodon dazu, Nandalee weiterhin glauben zu lassen, er sei Gonvalon. Widerwillig kommt Nodon dem nach und begleitet Nandalee während der Geburt ihrer beiden Kinder Emerelle und Meliander, indem er sie im Arm hält und ihr liebevolle Worte zuflüstert. In der Nachgeburt können sie Überreste eines weiteren, vierten, Kindes entdecken.[11]

Als Nandalee mit ihren Kindern in die Alte Veste zieht, begleitet Firaz sie und trägt die beiden Säuglinge bis in ihr hergerichtetes Gemach.[12]

Samur's ProphezeiungBearbeiten

Einst bat Firaz ihre Schwester Samur, ihren Tod zu erforschen. Das Wissen um ihren Tod legte einen Schatten auf ihr Leben.[13]

Verbannung im Jadegarten Bearbeiten

Etwa im Jahr 26 ndB wird sie von der Elfenkönigin Emerelle in den Jadegarten verbannt, der vom Drachenatem geschützt ist. So kann sie dort weder fliehen, noch kann jemand hin gelangen.[14]

Sie gab Emerelle bei ihrem Besuch dreißig Jahre später in der Felsenoase einen verschlungenen Hinweis darauf, wie sie herausfinden kann, wie sie Ollowains Seele in seinen Leib zurück holen kann, der zu jener Zeit von Falrach bewohnt wurde. Sie sagt ihr, dass kein Orakel in Albenmark diese Frage beantworten kann.[13]

Anschließend ruft sie Falrach in die Pyramide. Um seine Zukunft zu lesen, soll er in einen Sack mit Bruchstücken aus Schwerten greifen. Sie sagt ihm, dass das leere Gefäß des Körpers von Erinnerungen anderer an Ollowain gefüllt werden kann und ein ein neuer Ollowain entsteht.[15]

Sie stirbt durch den Shi-Handan, der aus einem Yingiz und der Elfe Alyselle entstanden war. Als Alyselle sie in der Pyramide im Jadegarten aufsuchte, begrüßt sie den Geisterhund mit den Worten "Willkommen, Tod!".[16]

Ihre letzte Tat war es, sich an dem Shi-Handan zu rächen. Durch die aufgemalten Runen auf ihrem Körper, durch den die Bestie stieß, als es ihr Lebenslicht trank, wirkte sie einen Fluch auf Alyselle. Beim nächsten Mal, wo es die Albenpfade betreten würde, sollte es in der Zeit gefangen sein, bis ans Ende aller Zeiten.[17][18]

Quellen Bearbeiten

  1. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 857
  2. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 436
  3. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 69
  4. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 648f.
  5. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 676
  6. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 69f.
  7. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 68f.
  8. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 72
  9. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 770
  10. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 773
  11. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 775ff.
  12. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 780ff.
  13. 13,0 13,1 Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 438
  14. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 437
  15. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 448
  16. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 456
  17. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 458
  18. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 467