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Firaz ist eine Gazala die zur Zeit Nachtatems und viel später nach ihrer Verbannung durch Emerelle im Jadegarten lebt. Ihre Schwester ist Samur.[1]

Fähigkeiten Bearbeiten

Firaz hat eine besonders gut ausgeprägte seherische Gabe. Nachtatem hält ihre Bilder der Zukunft für besonders wahrscheinlich.[2]

Geschichte Bearbeiten

Seherin Nachtatems Bearbeiten

Als Nandalee im Jadegarten war, entdeckte ebendiese die Verbindung zwischen Piep und ihr und folgte ihr regelmäßig. Firaz bat sie, davon abzulassen, da sie sich sonst selbst verlieren würde.

Prophezeiung über Nandalees KinderBearbeiten

Firaz prophezeit Nachtatem ungefähr zum Zeitpunkt der Rückkehr Nandalees und Gonvalons vom Königsstein in den Jadegarten: Zwei Kinder wird sie einst gebären. Ein Kind von dunkler Leidenschaft, ein Kind von kaltem Herzen.[3]

Prophezeiung über eine ElfenköniginBearbeiten

Kurz vor der Vernichtung der Blauen Halle gewährt Firaz Nachtatem einen Blick in die Zukunft Albenmarks. In dieser Zukunft herrscht eine kleine zierliche Elfe (Emerelle). Auch sie teilt den gleichen Schmerz die Last einer ganzen Welt auf ihren Schultern tragen zu müssen.[4]

Samur's ProphezeiungBearbeiten

Einst bat Firaz ihre Schwester Samur, ihren Tod zu erforschen. Das Wissen um ihren Tod legte einen Schatten auf ihr Leben.[5]

Verbannung im Jadegarten Bearbeiten

Etwa im Jahr 26 ndB wird sie von der Elfenkönigin Emerelle in den Jadegarten verbannt, der vom Drachenatem geschützt ist. So kann sie dort weder fliehen, noch kann jemand hin gelangen.[6]

Sie gab Emerelle bei ihrem Besuch dreißig Jahre später in der Felsenoase einen verschlungenen Hinweis darauf, wie sie herausfinden kann, wie sie Ollowains Seele in seinen Leib zurück holen kann, der zu jener Zeit von Falrach bewohnt wurde. Sie sagt ihr, dass kein Orakel in Albenmark diese Frage beantworten kann.[5]

Anschließend ruft sie Falrach in die Pyramide. Um seine Zukunft zu lesen, soll er in einen Sack mit Bruchstücken aus Schwerten greifen. Sie sagt ihm, dass das leere Gefäß des Körpers von Erinnerungen anderer an Ollowain gefüllt werden kann und ein ein neuer Ollowain entsteht.[7]

Sie stirbt durch den Shi-Handan, der aus einem Yingiz und der Elfe Alyselle entstanden war. Als Alyselle sie in der Pyramide im Jadegarten aufsuchte, begrüßt sie den Geisterhund mit den Worten "Willkommen, Tod!".[8]

Ihre letzte Tat war es, sich an dem Shi-Handan zu rächen. Durch die aufgemalten Runen auf ihrem Körper, durch den die Bestie stieß, als es ihr Lebenslicht trank, wirkte sie einen Fluch auf Alyselle. Beim nächsten Mal, wo es die Albenpfade betreten würde, sollte es in der Zeit gefangen sein, bis ans Ende aller Zeiten.[9][10]

Quellen Bearbeiten

  1. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 436
  2. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 69
  3. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 676
  4. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 69f.
  5. 5,0 5,1 Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 438
  6. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 437
  7. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 448
  8. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 456
  9. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 458
  10. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 467

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