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Das Fjordland

Das Fjordland ist ein raues Land weit im Norden Daias. Es besitzt eine eigene Sprache, welche Fjordländisch genannt wird. Die Bewohner des Fjordlandes ähneln den früheren Wikingern unserer Welt. Ihre Götterkultur ist vielschichtig, es gibt aber keinen Zwang zur Religion. Die Fjordländer gelten als etwas ruppig aber ehrlich und ehrenhaft. Die Fürsten nennen sich Jarls und werden jedes Jahr von den Bürgern neu gewählt.[1]

Es ist üblich den eigenen Vornamen und den Vornamen des Vaters zu tragen. Zum Beispiel heißt der Vater von Mandred Torgridson mit dem Vornamen Torgrid.

Geographie, Flora und Fauna Bearbeiten

Das Fjordland liegt im kalten Norden von der Menschenwelt. Mit seinen schroffen Gebirgsketten, den engen Tälern und langen Fjorden, umgeben von stürmischen Meeren, ist es ein raues und unwirtliches Land. Im Südosten grenzt es an Drusna. Der hohe Norden des Fjordlands gilt als für Menschen als unbewohnbar. Später wird dort die Nachtzinne, eine Burg der Trolle gebaut.

Firnstayn wurde nach dem Wiederaufbau nach seiner Zerstörung durch die Trolle zur neuen Hauptstadt des Fjordlandes und löste damit Gonthabu ab.

Bekannte Ortschaften Bearbeiten

Liegt im Fjordland, jedoch im hohen unerschlossenen Norden und wird von Trollen bewohnt.

Besondere geographische Merkmale Bearbeiten

Fauna Bearbeiten

Geschichte des Fjordlandes Bearbeiten

Vorzeit Bearbeiten

Schon sehr früh entwickeln seine ersten Bewohner ein Pantheon mit Luth, dem Schicksalsweber, an der Spitze. Die Menschen in dieser kargen Einöde leben von Landwirtschaft und Fischfang und haben lange Zeit eine nur wenig entwickelte Kultur. Sie werden ein kriegerisches Volk, das sich durch Beutezüge in die Nachbarländer bereichert.

Wachstum Bearbeiten

Nach dem Bündnis mit Emerelle war das Fjordland eng mit Albenmark verbunden. Zu diesem Zeitpunkt lebten die Bewohner des Landes in vielen kleinen Ortschaften und versammelten sich regelmäßig zu Kriegszügen gegen ihre Nachbarreiche im Süden.

Das Fjordland kämpfte auf der Seite der Elfen im dritten Trollkrieg und wurden durch einen Rachefeldzug der Trolle fast vollständig vernichtet. Alfadas wurde nach dem Krieg zum König des Fjordlandes gekrönt und das wieder aufgebaute Firnstayn zu der neuen Hauptstadt bestimmt. Seiner Tochter Kadlin gelang es dann einen dauerhaften Frieden mit den Trollen zu schließen.

283 ndB, während der Herrschaftszeit durch Njauldred Klingenbrecher traf Nuramon in Firnstayn ein und gründete in den folgenden Jahren die Mandriden, es entstanden die Firnstayner Rösser und ein riesiger Tempel des Luth wurde errichtet. 287 ndB kämpfte Njauldred gegen die Stadt Therse ganz im Süden vom Fjordland, ohne einen einzigen Krieger zu verlieren. Nuramon verließ 330 ndB, nachdem Farodin und Mandred zurückkamen, wieder die Stadt.

Tjured Bearbeiten

548 ndB wurde bekannt, dass die Tjuredkirche einen Seeangriff auf Firnstayn geplant hatten. Die Fjordländer schickten eine Gesandtschaft nach Albenmark um die an Alfadas versprochene Hilfe einzufordern. Emerelle versprach ihnen ihre Unterstützung. Bei der Dreikönigsschlacht im folgenden Jahr griff die Kirche die Stadt mit über 200 Schiffen an, was eine fünffache Überlegenheit gegen die Fjordländer bedeutete. Mit vereinten Kräften durch die Hilfe der Elfen und den Trollen gelang ihnen aber der Sieg.[2]

Untergang Bearbeiten

Trotz der Niederlage dehnte sich der Kirchenstaat in den folgenden Jahrhunderten weiter aus und konnte zahlreiche Reiche einverleiben. Um die Jahrtausendwende waren Drusna und das Fjordland die einzigen Reiche, die den Gott Tjured noch nicht verehrten. Gemeinsam schlossen sie den Eherne Bund, einen letzten Versuch des Widerstandes gegen die vorrückenden Truppen der Kirche.[1]

Schließlich gelang ihnen 1033 ndB auch die Eroberung von der Hauptstadt Firnstayn. Die Bewohner konnten allerdings nach Albenmark fliehen und kämpften in der letzten großen Schlacht ihres Jahrtausends mit. Die Trolle und Kentauren entschließen sich den Fjordländern einen Küstenstreifen in Snaiwamark zu überlassen, welcher ihrer Heimat ähnelte. Ihre erste Siedlung dort ist Skralsviek.

Könige Bearbeiten

Quellen Bearbeiten

  1. 1,0 1,1 Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 68f
  2. Elfenlied (Heyne 2009), Seite 305

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