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Frar Drachentod ist ein junger Zwerg mit grauen Augen.[1] Er ist einer der wenigen Überlebenden vom Fall der Tiefen Stadt und wurde nur kurz vorher dort geboren. Frar ist nicht sein richtiger Name. Dieser wurde ihm von Nyr während der Flucht aus der Tiefen Stadt gegeben, da ihnen sein richtiger Name nicht bekannt ist.[2]

Fähigkeiten Bearbeiten

Der Zwerg hat die für Zwerge seltene Gabe Magie zu weben und bekommt sie später von der Elfe Nandalee gelehrt.[3]

Frar altert wesentlich langsamer, als andere seines Volkes.[3]

Biographie Bearbeiten

Fall der Tiefen StadtBearbeiten

Frars Eltern werden beim Fall der Tiefen Stadt von Nandalee getötet. Diese ist so darüber schockiert, das Baby gerade zu einem Waisen gemacht zu haben, dass sie es nicht übers Herz bringt, es zu töten.[1] Sie findet durch Zufall im weiteren Verlauf die Zwerge Galar, Nyr und Hornbori in einem verborgenen Stollen, im Brunnenschacht von Galars Werkstatt. Nach einem kurzen Kampf bringt Nandalee jedoch Galar in ihre Gewalt und erzählt ihnen vom Fall der Tiefen Stadt. Sie übergibt den dreien das Zwergenbaby, mit der Bitte, sich um es zu kümmern. Bevor sie verschwindet, fordert sie von ihnen, nicht zu vergessen, dass sie nun mit drei Leben in ihrer Schuld stehen.[4]

Die Zwerge entschließen sich ihm den Namen Frar Drachentod zu geben und behaupten fortan, dass er das Kind des Alten in der Tiefe der Tiefen Stadt sei. Sie können zwar nicht wissen, ob dies stimmt, wollen ihm aber einen großen Namen geben, da vor allem Nyr und Hornbori der Meinung sind, dass sein Überleben Schicksal sei und es ihm bestimmt ist, eines Tages die Drachen vom Himmel zu vertreiben.[2]

Aus Ermangelung an Milch oder einer anderen geeigneten Flüssigkeit, geben sie dem kleinen Zwerg zunächst abwechselnd von ihrem eigenen Blut zu trinken. Dafür ritzen sie sich in den Finger, sodass er daran Nuckeln kann. Dadurch bekommt er den Spitznamen Draupnir (zwergisch für "Tröpfler"). Sie füttern ihn außerdem mit Drachenblut.[5] Bei der Flucht schließt vor allem Nyr den Kleinen in sein Herz. Er entkommt zusammen mit den drei Zwergen in die Ehernen Hallen.[6]

Verbannung in Glamirs TurmBearbeiten

Da Eikin, der Alte in der Tiefe der Ehernen Halle die Drachentöter aus Angst vor den Himmelsschlangen nicht in seiner Stadt haben möchte, schickt er die drei Zwerge mit der ebenfalls geflohenen Amalaswintha zu Glamir in seinen Turm. Amalaswintha soll sich dabei eigentlich um den kleinen Frar kümmern.[7]

Er lebte später unter der Vormundschaft Amalaswintha in den Ehernen Hallen, dann beim Schmied Galar und wurde zum Hüter der Drachentöterwaffen.

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In Glamirs Turm Bearbeiten

Nach dem Untergang Nangogs und Nyrs Tod, wird sein weiterer Ziehvater Hornbori zu berühmt um für ihn sorgen zu können. Er wird daher zu seinem letzten Ziehvater geschickt, der im Geheimen in Glamirs Turm versucht das Material für die Drachentöterpfeile zu ernten. Schließlich erscheint die Elfe Nandalee bei ihnen, welche ihnen hilft das Erz zu bergen. Sie bringt Frar außerdem das Zaubern bei.[8] Nach 27 Jahre können die drei mit einem selbst gebastelten Aal vom Turm mit den Waffen fliehen. Nach 85 Tagen erreichen sie die Oberfläche bei den Mondbergen. Einen Tag später stirbt sein letzter Ziehvater Galar.[9]

Bei den Fahrenden Rittern Bearbeiten

Der Zwerg und die Elfe können auf ihrer Wanderschaft drei große Drachen töten und so die Fahrenden Ritter auf sich aufmerksam machen.[10] Der Kampf mit den Fahrenden Rittern gegen die Drachen läuft jedoch sehr schlecht. Um einen Erfolg einfahren zu können, wenden sie sich schließlich gegen den Geisterkönig von Haiwanan. Frar ist jedoch gegen einen Angriff auf den Geisterkönig, da er ihn zu waghalsig hält. Er verweigert daher Nandalee die Drachentöterpfeile und verlässt die Fahrenden Ritter. Nandalee kann ihn jedoch dazu überreden, anstelle von ihr nach Schurabad zu reisen und dort ihren Sohn Meliander vor seinem Schicksal zu schützen.[11] Dazu gibt sie ihm einen Brief für ihren Sohn mit, indem sie ihre lange Abwesenheit erklärt.

Am Hof Almansurs Bearbeiten

Sieben Jahre lang ist Frar am Hofe des Lamassu Almansurs und gewinnt dessen Vertrauen, bis Meliander mit der Elfe Mailyn in Schurabad erscheint. Frar gibt Meliander auf der Suche nach einer Heilung für Mailyn Zugang zur Bibliothek des Lamassu und hilft ihm dort auf der Suche nach dem Heilmittel.[12] Sie können jedoch keine Hilfe in den Büchern finden.

Am Tag, als der Chamsin-Wind kommt und Almansur vollständig Wahnsinnig wird, erscheint Frar bei Meliander und findet Mailyn tot vor. Frar bittet Meliander zusammen mit ihm den Palast zu verlassen, da es zu Kämpfen zwischen Almansur und den Dschinnen kommen wird. Voller Gram weigert sich Meliander Mailyns Körper hier zurück zu lassen. Frar nimmt daraufhin ihn und den Körper Mailyns mit zum nahen versunkenen Palast von Almansurs Großvater.[13] Sie betten ihren Körper schließlich in dessen Palast auf. Kurz darauf eröffnet Frar ihm, dass seine verschollene Mutter Nandalee ihn an den Hof geschickte hat, um über Meliander zu wachen.[14] Bevor sie den Leichnam begraben, lässt Frar einen Monolithen über ihrem Grab wachsen, damit Melianders Kristall immer einen Regenbogen darüber scheinen lässt. Anschließend überreicht Frar Meliander einen Brief für ihn von seiner Mutter, in der sie ihre lange Abwesenheit erklärt.[15] Meliander beschließt den Kampf gegen die Drachen aufzunehmen, um eine Welt voller Harmonie zu schaffen für die Mailyn geträumt hat. Meliander und Frar machen sich schließlich auf nach Haiwanan, um die von Frar dort versteckten Drachentöterpfeile zu finden.

Wiedersehen mit dem dunklen Bruder Bearbeiten

Der Zwerg und der Elf reisen nach Haiwanan und müssen feststellen, dass das gesamte Viertel, indem die Pfeile versteckt wurden, abgebrannt ist. Da Frar nun das Versteck nicht finden kann, bitten sie den Damien Sulum ihnen den früheren Wohnort seines Bruders zu zeigen, worunter die Pfeile versteckt waren.[16] Sie ziehen sich zunächst zurück, um später in Ruhe nach den Pfeilen zu suchen. In der Zwischenzeit besuchen sie einen Buchladen, indem der Zwerg die Dame Yuen kennen lernt. Da Frar mit ihr allein zu sein wünscht, geht Meliander zur Tempelstraße.

Am nächsten Morgen ist Meliander verschwunden und die Elfen Emerelle und Nodon stellen ihn. Die beiden nehmen die Drachentöterpfeile und den Tarnumhang des Zwerges mit sich.[17] Auch Frar entscheidet sich mit ihnen zu gehen, da er sich nicht von den Waffen trennen will.

Angriff auf den Geisterkönig Bearbeiten

Emerelle, Falrach, Nodon und Frar beginnen die Planung für den Angriff auf den Geisterkönig. Die restlichen Fahrenden Ritter wollen wegen Nandalees Taten nicht mit Emerelle in den Kampf ziehen. Die vier schleichen sich nahe an den Palast und Emerelle erkundet mit ihrer Verbindung zur Misteldrossel Heldenherz die Umgebung.[18] Heldenherz wird jedoch beim Erkundungsflug von einem Falken angegriffen und gerade noch von einer Elster gerettet werden, die sich wieder bei den lagernden Angreifern in den Lutin Franja verwandelt.[19] Er teilt ihnen mit, das sich neun Geistervögel in der Residenz des Geisterkönigs aufhalten. Mithilfe des Lutin sind sie in der Lage den nahen kleinen Albenstern für ihren Angriff zu nutzen.

Sie können bei ihrem Angriff innerhalb weniger Augenblicke alle neun Geistervögel ausschalten und dringen in die Residenz ein, während Franja das Albentor offenhält.[20] In der Geheimkammer entdecken sie schließlich die durch eine der Geschöpfe Langarms festgehaltene Nandalee, dazu der ebenfalls gefesselte Meliander und dessen dunkler Bruder.[21] Bevor sie sich zurückziehen können, erscheint der Hauptmann der roten Garde, Dargyl, mit dem Kopf von Franja. Er gibt sich als der Goldene zu erkennen.[22] Der Goldene erklärt ihnen, dass der Geisterkönig nur von den Himmelsschlangen unbehelligt geblieben ist, damit sich schließlich alle Kinder der Nandalee hier einfinden. Er möchte damit herausfinden, welches der Kinder seine Brut ist.[23] Als er gerade dabei ist Emerelle zu überprüfen, greift ihn Heldenherz an. Gerade als der Goldene diesen zerquetscht, stößt Emerelle ihm mit einer aus dem Material der Drachentöterpfeile gefertigten Haarnadel in den Schädel.[24] Der alte Drache stirbt augenblicklich. Die restlichen Personen machen sich bereit sofort zu fliehen, da sie einen Angriff der restlichen Himmelsschlangen befürchten. Nandalee trennt sich vor dem Albenstern in der Residenz von ihnen, um die Himmelsschlangen auf sich aufmerksam zu machen und diese so an der Zerstörung von Haiwanan zu hindern. Sie bittet Emerelle jedoch ihren dunklen Bruder zu verschonen und ihm den Namen Askalel zu geben.[25] Ihre Mutter glaubt, dass alle drei ihrer Kinder notwendig sind, um die Herrschaft der Drachen zu brechen. Emerelle soll dabei das tapfere Herz, Askalel die Grausamkeit und Meliander dessen Gegengewicht sein.

Besuch bei den Apsaras Bearbeiten

Drei Wochen später besuchen Emerelle, Meliander, Askalel, Falrach, Nodon und Frar die Königin der Apsaras, Uthaya.[26] Emerelle hofft eigentlich zu erfahren, ob Nandalee erneut überleben konnte. Dies kann ihr jedoch Uthaya nicht beantworten. Die Apsara gibt jedoch einen Orakelspruch auf die drei Geschwister ab: Wann immer es wert, ziehet euer Schwert. Doch ganz gleich, was ihr tut, herrschen wird Drachenblut.[27]

QuellenBearbeiten

  1. 1,0 1,1 Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 256
  2. 2,0 2,1 Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 363
  3. 3,0 3,1 Elfenmacht (Heyne 2017), S. 421
  4. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 264ff
  5. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 359
  6. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 736
  7. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 619ff.
  8. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 420ff.
  9. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 422
  10. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 423
  11. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 404
  12. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 354
  13. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 401
  14. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 404
  15. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 418ff.
  16. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 442ff.
  17. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 515ff.
  18. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 517
  19. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 522
  20. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 537
  21. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 539
  22. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 543f.
  23. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 545
  24. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 548
  25. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 551
  26. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 553ff.
  27. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 556