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Galar ist ein von unbändiger Neugierde getriebener zwergischer Forscher, Schmied und Alchemist aus der Tiefen Stadt, der auch mal zur Axt greift, wenn die Umstände es erfordern. Er ist stark cholerisch und schätzt Taten mehr als Worte. Einer seiner wenigen Freunde ist Nyr. Es ist sein Traum, für die Zwerge die Magie zu finden und die Herrschaft der Himmelsschlangen zu brechen.

Geschichte Bearbeiten

Verteidigungsanlagen Bearbeiten

Galar wurde vom Alten in der Tiefe damit beauftragt, die Tiefe Stadt mit Fallen auszustatten. Diese sollten sie vor einem Angriff der Drachen und ihrer Vasallen schützen.

Drachenjagd Bearbeiten

Er erfindet die Abschussvorrichtung, mit der man riesige Speere verschießen kann, um Drachen zu töten. Anfangs ist diese allerdings noch nicht ganz ausgereift. Er findet somit nur wenig Unterstützung und fast keine Geldgeber. Einer der wenigen Ausnahmen ist Hornbori. Mit ihm und dem Richtschützen Nyr versucht er eine Silberschwinge zu töten. Dabei entsteht die Abneigung zu Hornbori, der für ihn viel zu verweichlicht ist. Der Schuss auf die Silberschwinge glückt. Dabei erbeutet Galar Blut und auch Teile des Drachens, um daraus, wie er hofft, die Magie der Drachen destilieren zu können.[1]

Falscher Ruhm und neue Ziele Bearbeiten

Später stellt er erzürnt fest, dass Hornbori es geschafft hat, fast den ganzen Ruhm für sich allein einzunehmen. Allerdings verspricht ihm dieser dafür im Gegenzug, seine Forschungen mit sehr viel Geld zu unterstützen. Bei diesem Gespräch kommt Hornbori versehentlich mit einer Mischung aus Drachenblut und Kobold-Käse aus Drashnapur in Kontakt. Verblüfft stellen sie fest, dass die Hand des Schwätzers von nun an unverwundbar geworden ist.[2]

Da sie nach ihrem ersten Erfolg mittlerweile eine recht große Unterstützung von reichen Zwergen erfahren, widmet sich das Trio nun auch der Perfektionierung ihrer Waffen. Galar's Werkstatt wird reichlich ausgestattet und er erhält sogar einen Brunnen. Bei einer Reise nach Drashnapur, füllt er seine Bestände an Kobold-Käse wieder auf, um auch seine Experimente fortsetzen zu können. Allerdings braucht er dafür auch neues Drachenblut. Mit Nyr beobachtet er einen schwarz-gelben Drachen, den sie als neues Ziel wählen und welcher oft an den gleichen Fressplatz kommt. Doch zuvor müssen sie neue Speerschleudern bauen.[3] Hornbori besorgt die benötigten Mittel, während Galar und Nyr weiter an der Verbesserung der Waffe arbeiten, was schlussendlich auch gelingt.[4] Auf dem anschließendem Fest erfährt Galar von einem weißen Drachen, der immer an den gleichen Fressplatz kommt. Mit Nyr will er diesen erkunden.[5]

Tod des Schwebenden Meisters Bearbeiten

Schließlich brechen sie zur Drachenjagd auf. Ihr Opfer wehrt sich verbissen, wird aber dennoch im Rachen getroffen. Vorher setzte der Drache allerdings noch ein riesiges Areal in brand und verwundet Nyr und Galar schwer.[6] Hornbori rettet die beiden bewusstlosen Zwerge, nachdem er der tödlich verwundeten Echse, welche sich letztlich als der Schwebende Meister herausstellt, den Gar ausgemacht hat.[7]

Nun ist Galar endgültig berühmt geworden, steht aber immer noch im Schatten Hornbori´s.[8]

Fall der Tiefen Stadt Bearbeiten

Gerüchte Bearbeiten

Hornbori erfährt von Hannar, einem erfahrenen Jäger, der auf Patrouille im Bergwald über der Tiefen Stadt unterwegs war, von einer seltsamen Begegnung. Sie werden von dem Geräusch splitternder Äste, verursacht durch einen Zauber Bidayns, angelockt, können allerdings nicht in Ihre Richtung sehen.[9] Hannar meint, es wären Geister im Wald. Hornbori und Galar schließen daraus, dass die Drachenelfen einen Angriff auf die Stadt vorbereiten könnten. Galar beschließt daraufhin Jari, den Wächter der geheimen Tunnel und Fallen, zu besuchen.[10]

Der Angriff Bearbeiten

Beim Fall der Tiefen Stadt überlebt Galar den Flammmenangriff nur durch Zufall, da er zu diesem Zeitpunkt in einem heimlich angelegten Stollen, tief im Brunnen seiner Werkstatt, gemeinsam mit Hornbori und Nyr beisammen sitzt.[11] Kurz darauf sucht auch Nandalee den Stollen im Brunnen auf. Es kommt zu einem kurzen Kampf, in welchem Nandalee von der stumpfen Seite der Axt getroffen und kurz ohnmächtig wird. Schon kurze Zeit später bringt sie jedoch Galar in ihre Gewalt und berichtet ihnen über den Fall der Tiefen Stadt. Außerdem wünscht sie, dass sich die drei um ein Zwergenbaby kümmern, welches sie auf ihrem Weg gefunden hat. Bevor Nandalee verschwindet, schärft sie ihnen noch ein, nicht zu vergessen, dass sie nun mit drei Leben in ihrer Schuld stehen.[12] Noch in ihrem Versteck geben sie dem Baby den Namen Frar Drachentod und in Ermangelung an Alternativen, füttern sie es mit Drachenblut.[13]

Die FluchtBearbeiten

Nach etwa drei Tagen wagen sie sich aus dem Stollen und versuchen in die Werft von Hornboris Sippe zu fliehen, um in einem fast vollendeten Aale zu entkommen. Auf dem Weg dorthin werden sie von einem Tatzelwurm angegriffen.[14] Nachdem sie diesen töten konnten, bereiten sie den Aal auf den Tauchvorgang vor. Es brechen jedoch drei weitere Tatzelwürmer zum Hafen vor und die Zwerge fliehen mit dem Aal in letzter Sekunde.[15] Galar manövriert den Aal durch die unterirdischen Wasserwege zum Meer der Schwarzen Schnecken, als sie von Weißen Schlangen attackiert werden.

Glamirs TurmBearbeiten

Sie schaffen es eine Insel anzusteuern, auf der sich zufälligerweise ein Turm mit Zwergenbesatzung unter Führung Glamirs befindet, die ihnen helfen die Schlangen abzuwehren. Sie geben sich zunächst unter falschem Namen aus. Glamir bringt sie zunächst eingeschlossen im Turm unter. Galar ahnt, dass dieser Bau nicht zufällig an jenem Ort steht, kann aber dessen Bedeutung vorerst noch nicht entschlüsseln.[16]

Eherne HallenBearbeiten

Die vier werden schließlich zu dem Alten in der Tiefe, dem Herrscher der Ehernen Hallen gebracht. Mit Hilfe der ebenfalls in die Ehernen Hallen entkommenen Amalaswintha deckt Eikin ihre wahre Identität auf. Dieser fürchtet weitere Racheakte der Drachen und schickt sie zurück zu dem geheimnisvollen Turm. Dabei soll sie allerdings auch Amalaswintha begleiten, um sich um den kleinen Frar zu kümmern.[17]

Quellen Bearbeiten

  1. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 32ff
  2. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 149ff
  3. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 378ff
  4. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 567ff
  5. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 767
  6. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 941ff
  7. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 960ff
  8. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 986
  9. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 25ff
  10. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 65ff
  11. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 208ff
  12. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 264ff
  13. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 356ff
  14. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 468ff
  15. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 636ff
  16. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 684ff
  17. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 735ff

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