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Die Geschichte der gefallenen Göttin Anatu wurde von einem unbekannten Autor schriftlich festgehalten und stammte aus dem Tontafelarchiv des Tempels zu Nari. Heute wird dieses Schriftstück in der Bibliothek von Iskendria verwahrt.

Legende Bearbeiten

In dieser Legende begegneten sich die Devanthar Anatu und der Purpurne im Goldenen Netz. Sie standen sich gegenüber und bewegten sich nicht, jederzeit bereit den jeweils anderen anzufallen. Nach dem Jahr sprach der Drache ihr Lob aus und sprach, dass er sie nicht töten wolle. Anatu antwortete jedoch: "Du könntest es auch nicht." So belauerten sie sich ein weiteres Jahr.

Dann fragte Anatu den Drachen, wie sein Name sei. "Die Albenkinder nennen ihn den Purpurnen", antwortete er. "Und mich heißen die Menschenkinder Anatu.", sagte sie und sprach weiter: "Du fürchtest, dass ich meinen Speer in deinen Rücken stoßen werde, wenn du dich abwendest deshalb werde ich es nun sein, die nun geht. Folge mir in meine Welt, wenn du magst. Ich glaube, viel Gutes könnte daraus erwachsen, wenn wir miteinander reden, statt uns feind zu sein.".

Der Purpurne hatte gefallen an ihr gefunden, so war er der erste Drache, der je nach Daia kam. Er fand sie schließlich auf dem Hügel Luma in ihrem Palast aus Mondlicht. Dort begriffen beide, dass sie sich in den jeweils anderen verliebt hatten. Drei Tage und Nächte liebten sie sich. Nach dem Liebesspiel fanden sie sich in den Wälder von Drus wieder.

Am Morgen erschien Ista. Aus Wut, dass Anatu sich mit einem Drachen eingelassen hatte, durchbohrte Ista sie mit einem Speer. Der Angstschrei Anatus riss den Purpurnen aus dem Schlaf. Er kämpfte gegen Ista, um Anatu zu beschützen. Der Kampf verwüstete den Wald von Horizont zu Horizont. Da er sich aber mehr um Anatu sorgte, als um sich selbst, wurde er von Istas Speer tödlich verwundet. Ista nahm das Haupt des Purpurnen und brachte es zum Gelben Turm von Garagum. Aus dem Haupt schuf sie ein Gefängnis für Anatu. Der Leib des Purpurnen wurde zum Gefiederten Haus gebracht, wo man ihn nutzte, um viele mächtige Zauber zu weben. Und wen die Devanthar unter ihre ausgewählten Krieger aufnehmen, dem gewähren sie vom Fleisch des Drachen zu essen.[1]

Tatsachen Bearbeiten

Lyvianne forschte über die Wahrheit hinter der Geschichte nach. Sie fand mit Hilfe des Ebermanns heraus, was hinter der Legende steckt. Ista neidete Anatu die Leitposition über das Königreich Luwien. So plante sie eine Verschwörung gegen Anatu. Sie konnte Langarm als Mitverschwörer gewinnen, indem sie ihm ein Versprechen für die Ewigkeit gab. Der Gefiederte forderte für seine Hilfe der Kadaver des Purpurnen.[2][3]

Die Geschichte verlief in Wahrheit wie folgt: Ista trat dem Purpurne in Gestalt von Anatu auf den Goldene Pfaden entgegen und konnte ihn beeindrucken. Sie lud ihn in Anatus Tempel ein. Er kam in Freundschaft, die Devanthar empfing ihn jedoch mit Misstrauen und in Waffen. Doch dann verliebten sie sich, den sie folgten demselben Traum einer schöneren Welt. Dreimal trafen sie sich, doch beim dritten Treffen kam Ista mit Langarm und dem Gefiederten. Langarm hielt Anatu, während Ista und der Gefiederte den Purpurne ohne Vorwarnung attackierten. Es folgte ein langer, schwerer Kampf. Der Drache wurde besiegt und enthauptet. Ista stach ihren Speer durch den Kiefer hinauf ins Hirn von Anatu, um sie für immer zum Schweigen zu bringen.[4]

Folgen Bearbeiten

Es gibt direkte Folgen die offensichtlich sind wie:

und es gibt Folgen, die langfristigen Einfluss haben:

  • Die Wahrheit hinter der Legende war für den Goldenen die Vorlage für seinen späteren Verrat an Nachtatem und somit auch Mitschuld am Ende der Himmelsschlangen.[5]
  • Durch die Nachforschungen wurde Lyvianne getötet und der Ebermann "verbannt". So konnte er die Vernichtung der Devanthar entgehen und Jahrtausende später erneut Einfluss auf das Geschehen der Welten nehmen.

Quellen Bearbeiten

  1. Drachenelfen (Heyne 2011), Seite 383ff
  2. Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 318
  3. Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 763
  4. Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 762ff
  5. Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 800ff

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