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Gundar ist ein Luthpriester und Freund von Alfadas. Er lebt in Firnstayn, um den dort lebenden Menschen geistigen Beistand zu bieten. Er rettet Ulric das Leben und besiegt den Shi-Handan, der das Dorf heimsucht durch das Tragen eines Eisenkettenhemdes.

Aussehen Bearbeiten

Der Priester hat (aufgrund seines schon höheren Alters) weißes Haar. Man kann noch aufgrund seiner breiten Schultern erkennen, dass er früher ein kräftiger Mann war.

Fertigkeiten Bearbeiten

Gundar ist versiert in den Göttergeschichten und ein begnadeter Erzähler.  Er hat ein fundiertes Wissen über Kräuter. Außerdem ist ein guter Streitschlichter. Er ist in der Lage die Zeichen von Luth zu lesen.

Geschichte Bearbeiten

Gonthabu Bearbeiten

Gundar lebt in Gonthabu als einer von mehreren Luthpriestern. Hier begegnet er Alfadas mehrere Male. Dieser schlägt ihm schließlich vor nach Firnstayn zu kommen, da sie dort keinen Priester hätten. Er willigt ein.

Königin Emerelle Bearbeiten

Während des Apfelfestes im Jahr 40 ndB warnt Gundar Alfadas vor baldigen Veränderungen, Schrecken und Krieg.[1] Kurze Zeit später kommen die Elfen Lyndwyn, Yilvina und Ollowain mit der bewusstlosen Elfenkönigin Emerelle in das Dorf. Er erlebt, wie sich die Kämpfer sammeln um mit Alfadas in den dritten Trollkrieg bei Phylangan zu ziehen. Nachdem diese mit Ollowain und Lyndwyn gegangen sind bleibt nur noch Yilvina als Leibwächterin der bewusstlosen Königin zurück. Gundar versucht sich mit der Elfe an ein paar Gespräche über deren Welt und deren Glauben, scheitert aber oft an seiner Befangenheit und ihrer zum Teil schroffen Art.

Der Hundezüchter Bearbeiten

Einige Zeit nachdem Alfadas mit seinen Männern gegangen war, wird er zum Langhaus von Asla gerufen. Dort liegt Ole Ragnarson schwer verletzt. Er versucht diesen nach dem Unfallhergang zu befragen, hört aber aus dem Gestammel fast nur die Wörter "Weiße Elchkuh" heraus. Er findet auch die blinde und deutlich gealterte Halgard.[2] Da er damit nichts anfangen kann, geht er zu dessen Haus und findet dort an den Peitschen des Hundezüchtes Teile der Eisenmänner. Damit steht für den Luthpriester fest, das über Ole für das Stehlen des Eisen´s eine Gottesstrafe verhängt wurde.[3] Da der Abend schon fortgeschritten ist, sucht er den Wehrberghof von Thorfinn auf. Dort stellt er nicht nur fest, dass der Junge Ulric ihm folgt, sondern auf das die Thorfinn und seine Familie tot sind. Die Leichen wirken ausgezehrt und älter, als der Mensch zu seinen Lebzeiten war. Sie verbringen dennoch dort die Nacht. In der Nacht hat Gundar einen Traum von einer riesigen Spinne. Diese sagt zu ihm: "Bei der Spinne unter dem Regenbogen liegt mein Geschenk für dich". Er hält dies für eine Botschaft von Luth, kann aber zunächst nichts damit anfangen.

Der Eisenmann Bearbeiten

Gundar beschließt mit Ulric zusammen nach dem geschändeten Eisenmann zu suchen, um die Gottesstrafe zu beenden. Nach einiger Zeit finden die beiden ihn und der Priester legt das gestohlene Eisen zurück.[4] Er beauftragt Ulric in der Nähe nach den ihm im Traum erschienenen Zeichen zu suchen. Dieser kann einen Stein finden auf dem eine Spinne zu sehen ist. Darunter können sie ein altes Eisenkettenhemd finden. Gundar hält dies für ein Zeichen, dass er in den Kampf gegen die Schreckensgestalt ziehen muss und zieht es an.

Sie gehen in den Wehrberghof zurück und bleiben dort aufgrund des starken Schneesturms zwei Tage lang. Dort hat er erneut einen bedeutungsvollen Traum. Darin fliegt er in wie ein Vogel zurück nach Firnstayn zum Langhaus von Asla. Auf dem Dach begrüßt ihn eine Spinne und sagt zu ihm: "Vahelmin ist dein Name, das musst du ihm sagen, du musst ihm auch sagen, das er dein Licht rauben muss, wenn er wieder sein will, was er einst war. Komm nicht zu spät!“ Diesem Traum folgt ein zweiter, in dem er sich selbst sieht wie er Ulric im Schnee zurück lässt. Dabei sagt die Stimme der Spinne zu ihm: "Du musst es tun. Das Leben des Jungen ist verwirkt.

Rückkehr nach Firnstayn Bearbeiten

Am nächsten Morgen macht er sich sehr besorgt mit Ulric zusammen nach Firnstayn auf. Wie befürchtet stolpert der Junge nach einiger Zeit und bricht sich den Fuß. Verzweifelt schreit der Priester ihn an, weiter zu laufen. Als dieser nicht weiter kann, ignoriert Gundar den Traum wirft sich den Jungen auf den Rücken und wandert so schnell er kann zurück ins Dorf.

Am Ende seiner Kräfte erreicht er Firnstayn. Im Langahaus von Asla, in dem Yilvina mit der Elchkuh (also dem Shi-Handan) "kämpfte" um diesen zu hindern die bewusstlose Emerelle zu erreichen, nähert er sich diesem und spricht die Worte, welche die Spinne ihm eingegeben hatte. Das Monster stürzt sich daraufhin umgehend auf ihn. Als es ihn erreicht versucht es sein Lebenslicht aus ihm zu ziehen. Gundar wird kreidebleich, seine Haut runzlig. Aber als die Elchkuh sein Kettenhemd berührt verschwindet diese und kehrt nicht wieder.

Yilvina versucht noch ihm zu helfen, aber die Anstrengungen des Tages, sein Alter und der Angriff des Monsters sind zu viel für ihn. Gundar stirbt im Wissen seinem Gott gediehnt zu haben.[5]

Begräbnis Bearbeiten

Das ganze Dorf kommt bei dem Begräbnis zusammen um ihren Held und Priester die letzte Ehre zu erweisen. Selbst die sonst so eigene Elfe Yilvina kommt um ihn zu danken, dass er ihr und ihrer Herrin das Leben gerettet hat. Der Luthpriester zieht, da er seine Aufgabe erfüllt hat, in die Goldene Halle ein.

Wiederkehr Bearbeiten

Gundar wird beim Angriff der Trolle bei der Vergeltung am Fjordland von Luth zurückgeschickt, um Ulric zu retten. Dieser war gerade zusammen mit der Elfe Yilvina, dem Menschenkind Halgard und dem Hund Blut aus Honnigsvald geflohen und drohte wie die anderen zu erfrieren. Der Priester erklärt diesen, dass das Webmuster der Kinder aus ihrem vorbestimmten Weg geraten waren und er hierher geschickt wurde das zu korrigieren. Er erklärt ihnen, dass sie sterben würden, wenn sie ihm nicht folgen würden. Sie folgen ihm, obwohl Yilvina noch sehr misstrauisch ist. An einer steilen Felswand am Fjord bleibt er stehen und erzählt ihnen von der geheimen Höhle, die man nur durch tauchen erreichen kann. Da diese noch misstrauisch waren, eröffnete er ihnen, dass diese wenn sie ihm nicht folgten von ihren Verfolgern getötet werden würden. Daraufhin machen sich diese auf, das Eis aufzubrechen und im Wasser unterzutauchen. Sie gelangen vor Kälte frierend in die Höhle. Dort entfacht Gundar mit einer Handbewegung Feuer und verschwindet wieder in die Goldenen Hallen, froh Ulric geholfen und seinen Auftrag erfüllt zu haben.

Quellen Bearbeiten

  1. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 81
  2. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 521ff
  3. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 529
  4. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 551ff
  5. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 586ff

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