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Gunnar Eichenarm ist der vorletzte König des Fjordlandes zur Zeit der letzten Tjuredkriege.

Familie Bearbeiten

Seine Gattin ist Roxanne. Er ist der Vater Gishilds und Snorris.[1][2]

Aussehen Bearbeiten

Er hat einen roter Bart, der zu Zöpfchen geflochten ist. In ihm hingen für jeden getöteten Ritter ein kleiner Ring. Für einen Menschen ist er sehr groß.[3]

Geschichte Bearbeiten

Snorris Geburt Bearbeiten

Während der Niederkunft Roxannes erhält Gunnar von der Hebamme Gilda die Nachricht: Sie wird den Morgen nicht erleben, wenn kein Wunder geschieht. Daraufhin sendet er den Kobold Brandax Mauerbrecher als Bote nach Albenmark, damit dieser für ihn um Hilfe bittet.[4] Nachdem Stunden später keine Nachricht bei ihm eintrifft, macht sich Gunnar zusammen mit seiner Leibwache, den Mandriden unter seinem Freund Sigurd Swertbrecker zum Hartungskliff auf. Dort lässt der König jedoch ihn und seine Leibwache zurück, da dieser Ort seit jeher als schlechtes Omen gilt. Damit nur ihn ein etwaiges Schicksal trifft, geht Gunnar den Weg alleine weiter. Als er den Albenstern erreicht erscheint die Elfe Morwenna auf einem Elfenross und reitet mit ihm nach Firnstayn.[5]

Nachdem der König mit der Elfenheilerin nach Firnstayn zurückgekommen ist, bleibt Sigurd eine Zeitlang bei seinem König und versucht ihn von der problematischen Geburt abzulenken.[6] Der König macht sich jedoch nach kurzer Zeit auf, die Kammer seiner Frau aufzusuchen. Morwenna gelingt es schließlich Mutter und Kind zu retten. Roxanne ist ab diesen Zeitpunkt allerdings unfruchtbar. Morwenna wendet sich daraufhin Gunnar zu und warnt ihn vor dem frühen Tod seines frischgeborenen Sohnes, wenn dieser nicht vor Vollendung des siebten Lebensjahre den Elfen übergeben wird.[7]

Gunnar weigert sich seinen Sohn Snorri den Elfen zu geben.[8] Sein Sohn ertrinkt jedoch bei einem Unfall während seines siebten Lebensjahres im Wolkenspiegelsee. Um seine Blutlinie zu schützen einigen sich Gunnar und die Elfenkönigin Emerelle der Prinzessin Gishild die Maurawan Silwyna als Lehrerin und Leibwächterin zur Seite zu stellen.[9]

Gishilds Entführung Bearbeiten

Nach der Schlacht am Bärensee versammeln sich die Häupter des Ehernen Bundes und treffen sich mit der Neuen Ritterschaft zu Waffenstillstandsverhandlungen. Wie die restlichen Bojaren und Jarle lässt sich Alexjei von den ankommenen Ordensrittern provozieren.[10] Da jedoch der fjordländische König Gunnar ruhig bleibt, eskaliert die Situation nicht. Die anschließenden Verhandlungen werden jedoch noch in der Nacht ergebnislos abgebrochen. Im Anschluss daran kommt es zu Gishilds Entführung.

Der Eherne Bund bemerkt Gishilds Entführung und setzt mit einigen Verbänden unter Gunnar, Fenryl und Tiranu den Entführern mit 10 Stunden Abstand nach.[11] Gunnar besteht für die Verfolgung darauf, seinen Hauptmann Sigurd und zwei seiner Mandriden mitzunehmen. Alle vier werden mit Elfenössern ausgestattet und nehmen mit den Schnittern die Verfolgung auf.[12] Sie können jedoch Gishilds Entführung trotz einiger Scharmützel nicht verhindern, die Ordensritter können mit Gishild fliehen. Bei der abschließenden Attacke stirbt Gunnar eine Salve der feindlichen Schiffe. Sein Kopf wird durch eine Kanonenschuss zerschmettert.[13] Gunnar wird noch vor Ort vergraben. Sein Leichnam wird jedoch durch Magie vor Verwesung geschützt.

Überführung des Leichnams Bearbeiten

Nachdem Gishild Jahre später in das Fjordland zurückkehrt, will sie als erste Amtshandlung den Leichnam ihres Vaters bergen. Sie erreicht mit ihrer Armee das Grab ihres Vaters, das weit innerhalb von Drusna liegt und bringt ihren Vater nach Hause. [14] Im Zorn um den Tod ihres Vaters will sie Vilussa angreifen, die große Hafenfestung des Ordens vom Aschenbaum, und ein Totenfeuer für ihn entzünden. Da ihr niemand folgen möchte, schleicht sie sich alleine nach Vilussa und lässt den Pulverturm der Burg und das Magazin im Hafen in Flammen aufgehen.[15]

Quellen Bearbeiten

  1. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 11ff
  2. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 625
  3. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 68f
  4. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 11
  5. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 15
  6. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 16ff.
  7. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 24
  8. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 50
  9. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 43
  10. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 83
  11. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 151
  12. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 167
  13. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 195
  14. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 507f.
  15. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 510

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