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Hornbori ist ein Zwerg aus der Tiefen Stadt. Er ist der Protege Galar´s.[1]

Aussehen Bearbeiten

Optisch ist Hornbori der Traum jedes Helden-Epos mit nachtfarbenen, leicht bläulich schimmerndem Haar und einem langen Bart.[1][2]

Charakter Bearbeiten

Hornbori ist allerdings nur bedingt mutig. Durch sein Auftreten und sein Aussehen werden allerdings ihm immer wieder die Taten anderer zugeschrieben.[1]

Biographie Bearbeiten

Drachenjagd Bearbeiten

Hornbori wird von der Idee Galar´s beeindruckt die Drachen mit einer Art Speerschleuder vom Himmel zu holen. Er begleitet diesen bei einem Test. Dabei trifft Nyr mit der von Galar entwickelten Waffe eine Silberschwinge.[3]

Aufstieg Bearbeiten

Zurück in der Tiefen Stadt glauben aber alle Hornbori (welcher sich bei dem Schuss versteckte) hätte dies vollbracht. Dieser sieht sich seinem Traum, der Alte in der Tiefe zu werden, näher und bestätigt diese "Geschichte". Dafür sollen ihm die Goldenen Schwingen verliehen werden.[4]

Er beichtet Galar dies, der zunächst auf ihn losgeht. Dabei greift Hornbori in mit Käse aus Drashnapur verunreinigtes Drachenblut. Dadurch wird seine rechte Handinnenfläche unverwundbar. Galar ist fasziniert und seine Wut fast verraucht. Um Galar weiter zufrieden zu stellen und sicher zu gehen, dass dieser ihn nicht in einem cholerischen Anfall umbringt, sichert er diesem zu, viele Geldgeber für ihn zu finden. Als dies gelingt, werden Galar und er "Partner".[5] Hornbori besorgt die benötigten Gelder und Materialien, während Galar und Nyr an der Perfektionierung der Speerschleuder arbeiten.[6]

Jagd auf den Schwebenden Meister Bearbeiten

Nach vielen Versuchen wagen sie einen Test an einem großen Drachen. Der Drache kann allerdings Nyr und Galar schwer verletzen, bevor Nyr ihm in den Rachen schießt.[7] Nach diesem Schuss ist Hornbori der einzige Zwerg bei Bewusstsein. Er beweist Mut und tötet den schwer verwundeten Drachen, der sich als der Schwebende Meister herausstellt, und rettet die beiden Zwerge aus der Flammenhölle.[8]

Er erntet nach dem Tod des großen Drachen großen Ruhm[9] und treibt seinen politischen Aufstieg weiter voran.

Fall der Tiefen Stadt Bearbeiten

Gerüchte Bearbeiten

Hornbori erfährt von Hannar, einem erfahrenen Jäger, der auf Patrouille im Bergwald über der Tiefen Stadt unterwegs war, von einer seltsamen Begegnung. Sie werden durch einen Zauber Bidayns mit Geräuschen von splitterndem Äste angelockt, können allerdings nicht in Ihre Richtung sehen.[10] Hannar meint es wären Geister im Wald. Hornbori und Galar schließen daraus, dass die Drachenelfen einen Angriff auf die Stadt vorbereiten könnten.[11]

Einladung bei AmalaswinthaBearbeiten

Amalswintha lädt viele bedeutende Zwerge, unter anderem ihn sowie Arbinumja zu sich ein und präsentiert ihnen den gefangenen und gefolterten Elfen Duadan. Arbinumja soll für sie Dolmetschen. Dieser redet eine Zeit lang mit dem Elfen und wird sichtlich wütender. Hornbori ist nicht einverstanden was Amalaswintha treibt und verlässt die Präsentation.[12] Auf dem Rückweg begegnet er einem sonderbaren Ishavener mit roten Umhang, silbernem Haar und tiefschwarzen Augen, der ihm nach dem Weg zu Amalaswintha fragt. Er erläutert ihm den Weg.[13]

Der AngriffBearbeiten

Kurz vor dem Flammenangriff der Drachen beim Fall der Tiefen Stadt suchen Nyr und Hornbori Galar in seiner Werkstatt auf, finden ihn aber nicht. Sie springen vor den Flammen in den Brunnen und werden von Galar in einen verborgenen Stollen gezogen.[14] Kurz darauf sucht auch Nandalee den Stollen im Brunnen auf. Es kommt zu einem kurzen Kampf, indem Nandalee von der stumpfen Seite der Axt getroffen wird und kurz ohnmächtig wird. Sie bringt jedoch Galar in ihre Gewalt und erzählt ihnen über den Fall der Tiefen Stadt. Außerdem wünscht sie, dass sie sich um das Zwergenbaby kümmern. Bevor sie verschwindet fordert sie von ihnen nicht zu vergessen, dass sie nun mit drei Leben bei ihr in der Schuld stehen.[15] In ihrem Versteck geben sie dem Baby den Namen Frar Drachentod und in Ermangelung aus Alternativen füttern sie ihn mit Drachenblut.[16]

Die FluchtBearbeiten

Nach etwa drei Tagen wagen sie sich aus dem Stollen und versuchen in die Werft seiner Sippe zu fliehen, um in einem fast vollendeten Aale zu entkommen. Auf dem Weg dorthin werden sie von einem Tatzelwurm angegriffen.[17] Galar manövriert den Aal durch die unterirdischen Wasserwege zum Meer der Schwarzen Schnecken, als sie von einer Weißen Schlangen attackiert werden.

Glamirs TurmBearbeiten

Sie schaffen es eine Insel anzusteuern, auf der sich zufälligerweise ein Turm mit Zwergenbesatzung unter Führung Glamirs befindet, die ihnen helfen die Schlangen abzuwehren. Sie geben sich zunächst unter den falschen Namen Hreidmar, Onar und Fundin aus. Glamir bringt sie zunächst eingeschlossen im Turm unter.[18]

Eherne HallenBearbeiten

Schließlich werden sie zu Eikin, dem Alten in der Tiefe der Ehernen Hallen gebracht. Mit Hilfe der ebenfalls in die Ehernen Hallen entkommenen Amalaswintha deckt Eikin ihre wahre Identität auf. Dieser entscheidet aus Angst vor der Rache der Drachen die drei mit Frar und Amalaswintha wieder zu dem Turm zu bringen, bis er eine Entscheidung über deren weiteren Verbleib getroffen hat.[19]

Rückkehr zu Glamirs TurmBearbeiten

Mit einem Aal reisen sie zurück Glamirs Turm. Mit ihrer Gabe Metalle entdecken zu können, erkennt sie die riesige Metallwand, die in der Nähe des Turms im Gestein liegt. Sie offenbaren Glamir, dass sie die Funktion des Turmes nun erkennen.[20]

Rückkehr in die Ehernen HallenBearbeiten

Intrige gegen FreundeBearbeiten

Nach etwa einem halben Jahr kehren die Drachentöter, Amalaswinth und Glamir zurück in die Ehernen Hallen.[21] Hornbori gibt Amalaswintha den Tipp, dass Galar und Glamir noch einen zweiten, verborgenen Satz Drachentöterspeere geschmuggelt haben und damit planen sich unter den Heerbann Albenmarks zu schmuggeln, um Himmelsschlangen zu töten.[22] Sie leitet die Informationen auf Wunsch Hornboris weiter an Eikin, da sie beide das ein ähnliches Schicksal für die Ehernen Hallen wie beim Fall der Tiefen Stadt fürchten. Eikin lässt Glamir, Galar und Nyr festnehmen und ordnet an sie köpfen zu lassen.[23] Eikin verlangt von Hornbori, dass er die Köpfungen vornimmt, um so sein Leben schützt. Amalaswintha erfährt davon und hofft Hornbori zu überreden die Gefangenen zu befreien und zu fliehen. Mit einer gezinkten Münze lässt er das vor Amalaswintha das "Schicksal" entscheiden. So muss er die anderen nicht befreien, auch wenn Amalaswintha bei ihrem Vorhaben bleibt.[24]

Bewahrer der Goldenen AxtBearbeiten

Hornbori schafft es in kurzer Zeit sich Respekt und Einfluss im Rat der Ehernen Hallen zu verschaffen. Eikin verleiht ihm den Titel Bewahrer der Goldenen Axt. Er schafft es ein Gesetz durchzusetzen, das ihm alle Vermögens- und Eigentumswerte, die ausgelöschter Sippen der Tiefen Stadt in den Ehernen Hallen besaßen, überschrieben bekommt. Mit einem besonderen Barinstein versucht Hornbori sich wieder bei Amalaswintha gut zu stellen. Allerdings fädelt sie eine unverfängliche Szene mit ihm ein, die Eikin veranlasst Hornbori festnehmen zu lassen.[25]

Verstärkungskommando Bearbeiten

Hornbori erhält von Eikin als Strafe ein Kommando im Heer Albenmarks.[26] Er trifft auf den legendären Schmied Gobhayn. Er bittet um gepanzerte Schlitten, auf denen man Speerschleudern montieren kann oder auch um gepanzerte Wasserreservoirs.[27] Gobhayn fertigt einige für ihn an und tauft sie auf den Namen Tank-Schlitten.[28] Mit einer ebenfalls von Gobhayn gefertigten Standarte mit einem goldenen Drachenhaupt, einem Fest und seinen Redekünsten schafft Hornbori sich vor dem Aufbruch Respekt über seine Truppe aus Zwergen, Trollen unter Brass und Eisbärten unter Rafa.[29]

Sie treffen mit ihren schweren Schlitten verspätet beim Verfolgertrupp im Ewigen Eis ein. Hornbori wird vom Heerführer Solaiyn, und den Drachenelfen Nodon und Ailyn empfangen. Ailyn schlägt Solaiyn vor, dass Hornbori mit seinen Tank-Schlitten und seinen Kriegern über einen benachbarten Pass das Heer der Menschen überholen und überraschen soll. Hornbori hofft sich durch diese einfach erscheinende Aufgabe weiter profilieren zu können.[30]

Sie erreichen den Albenstern und stellen sich den wenigen Resten des Heeres. Als ein silberner Löwe die Schlitten attackiert, wird Hornbori heruntergeschleudert. Bevor dieser ihn zerfetzt, wirft sich Brass auf die Kreatur. Dieser bändigt den Löwen unter Einsatz seines Lebens, während Hornbori durch einen gezielten Armbrustschuss den Löwen tötet. Rafa sammelt ihn wieder auf.[31]

Die Jaguarmänner töten ihre Rentiere, sodass die Wagen bewegungsunfähig werden. Anschließend werden sie durch die erscheinende Verstärkung von Ansur eingekreist und mit Pfeilen eingedeckt.[32] Ein Streifschuss lässt Hornbori zu Boden gehen. Hornbori stellt sich tot hatte schützt sich durch tote Kobolde. Nachdem Ende des Pfeilhagels wird dem an die Brüstung genagelte Rafa bewusst, was Hornbori für ein Feigling ist. Hornbori tötet daraufhin Rafa.[33] Er versucht sich mit der Standarte den Menschen zu Ergeben als er Nodon und einem Schwarzrückenadler gerettet und zu Solayin gebracht wird. Sie halten ihn als einzigen Überlebenden für einen Helden.[34]

Rückkehr nach AlbenmarkBearbeiten

Hornbori kehrt mit den restlichen Truppen nach Albenmark zurück. Er schlägt Gobhayn weitere Verbesserungen der Tank-Schlitten vor. Solaiyn verkündet ihm, dass ihm in den Ehernen Hallen die Goldenen Schwingen verliehen werden sollen. Galar, Nyr, Groz und Che lauern Hornbori auf und Galar will ihn töten. Hornbori schafft es mit Nyr's Unterstützung Galar zu überzeugen, dass sie mit seinem Einfluss die Drachentöterpfeile von Eikin wiederbeschaffen und die Aufenthaltsorte der Drachen erfahren könnten.[35]

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Nach dem Untergang Nangogs Bearbeiten

Nach dem Untergang Nangogs regiert Hornbori die Zwerge als Hochkönig. In dieser Zeit wird er unter anderem von dem Elfen Falrach aufgesucht, der Berichte von seinen Heldentaten hören möchte.[36] Er will damit das Falrach Spiel weiter entwickeln. Außerdem sucht ihn die Elfe Nandalee auf und bittet ihn um dessen Axt Schädelspalter. Dieser weigert sich allerdings aus Angst vor der Rache der Himmelsschlangen ihr die Waffe zu überlassen.[37] Er bietet ihr jedoch den Handel an sie in den geheimen Kampf der Zwerge gegen die Drachen einzuweihen, wenn sie nicht mehr die Axt fordert. Nandalee stimmt zu und wird zu Glamirs Turm gebracht, in dem Galar und Frar leben.

Hornbori stirbt kurz darauf aus Altersgründen.[38]

Quellen Bearbeiten

  1. 1,0 1,1 1,2 Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 855
  2. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 33
  3. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 32ff
  4. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 149
  5. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 149ff
  6. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 567ff
  7. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 941ff
  8. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 960ff
  9. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 986
  10. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 25ff
  11. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 65ff
  12. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 180ff
  13. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 185
  14. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 208ff
  15. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 264ff
  16. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 356ff
  17. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 468ff
  18. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 684ff
  19. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 735ff
  20. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 619ff.
  21. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 130ff.
  22. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 144
  23. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 150
  24. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 175ff.
  25. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 595ff.
  26. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 604
  27. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 628f.
  28. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 631
  29. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 635
  30. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 683f.
  31. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 700f.
  32. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 718f.
  33. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 725
  34. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 727
  35. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 750f.
  36. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 317f.
  37. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 420
  38. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 320