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Horsa Starkschild

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Horsa Starkschild ist der König des Fjordlandes vor und zu Beginn des Dritten Trollkriegs. Sein Sohn ist Egil. Hrolf Ivarson ist sein Schildträger und war immer an seiner Seite, wenn er in die Schlacht zog.[1]

Aussehen Bearbeiten

Er ist ein hochgewachsener alter Mann mit grauen Haaren, der immer noch eine kriegerische Erscheinung hatte. In seiner Jugend verlor er bei einem Raubzug nach Therse durch einen Pfeil ein Auge[1] und trug daher stets eine Augenbinde die ihm gemeinsam mit seiner langen Nase und dem schmalen Gesicht etwas Raubvogelartiges gab.[2]

Geschichte Bearbeiten

Er unternahm viele Beutezüge nach Fargon.  Unter seiner Herrschaft streitet das Fjordland auf Seiten der Elfen im dritten Trollkrieg. Seit diesem Ereignis sind die Geschicke Albenmarks und des Fjordlandes eng miteinander verwoben.

Horsa gilt besonders in seinen letzten Lebensjahren als Machtversessen und launisch. Er ernennt Alfadas zum Herzog[3] und will ihn nach Albenmark schicken, um ihn als möglichen Konkurrenten für seinen Sohn Egil auszuschalten. Der König möchte mit der Fähre nach Firnstayn reisen und mit der Königin Emerelle sprechen. Ulf, einer seiner Leibwächter, legt sich mit Alfadas an, als der Wagenmacher Sigvald die einzige Fähre in Honnigsvald mit der von Alfadas gekauften Kutsche in Beschlag nimmt. Horsa Starkschild bringt Ulf zur Räson.[4] So reist Horsa nur gemeinsam mit Alfadas, seiner Heilerin Dalla, dem Skalden Veleif und drei Kriegern nach Firnstayn, um die verwundete Emerelle zu sehen.[5]

Horsa kommt mit dem Heer, das nach Albenmark aufbrechen soll, erneut nach Firnstayn, um die Krieger zu verabschieden. Er will zunächst Emerelle und die Familie als Sicherheit mit nach Gonthabu mitnehmen, sodas Alfadas nicht auf die Idee kommt gegen ihn oder seinen sohn Egil zu rebellieren. Ollowain bringt ihn jedoch wieder zur Vernunft. [6] Egil selbst begleitet Alfadas schließlich unter falschen Namen, damit aus dem Säufer endlich ein echter Mann werden kann. Horsa bemerkt kurz nach der Abreise das Fehlen und schickt Krieger in alle Richtungen des Fjordlandes.[7]

Horsa stirbt im Kampf gegen die Trolle (siehe dazu: Vergeltung am Fjordland), die von Süden her auf Gonthabu marschierten. Er versammelt 700 Männer um sich und stellte sich in der Schlacht von Gonthabu. Horsa stirbt als er seinem jungen Bannerträger, Jarl Oswin das Leben rettete. Er befiehlt Oswin die Überlenden um sich zu scharen und vom Schlachtfeld auf dem Eis zu ziehen und an einem anderen Tag siegreich zu kämpfen.

Literarische Werke über Horsa Bearbeiten

Horsa geht in die Geschichte des Fjordlandes als großer Held ein. Sein Leben wird im "Leben des Horsa Starkschild" von dem Skalden Eginhard beschrieben.[8]

Quellen Bearbeiten

  1. 1,0 1,1 Elfenwelten (Zauberfeder 2009), S. 32
  2. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 255
  3. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 259ff.
  4. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 275
  5. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 276
  6. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 380ff
  7. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 428
  8. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 706-707

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