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Ista ist eine Devanthar. Sie ist die Patronin von Muwatta, des Herrschers von Luwien.

Aussehen Bearbeiten

Ein anderer Name von ihr ist "die Geflügelte", da sie immer als Mensch mit schwarzen Schwingen erscheint. Sie hat ein scharf geschnittenes, schönes Gesicht, dass von schwarz gelocktem Haar gerahmt wird.[1][2]

Charakter Bearbeiten

Ista ist so streitsüchtig, dass sie sogar von den Devantharen nach Möglichkeit gemieden wird.

Biographie Bearbeiten

Verrat an Anatu und Mord am Purpurnen Bearbeiten

Ista neidete Anatu die Leitposition über das Königreich Luwien. So plante sie eine Verschwörung gegen Anatu. Sie konnte Langarm als Mitverschwörer gewinnen, indem sie ihm ein Versprechen für die Ewigkeit gab. Der Gefiederte forderte für seine Hilfe der Kadaver des Purpurnen.[3][4]

Ista trat dem Purpurnen in Gestalt von Anatu auf den Goldene Pfaden entgegen und konnte ihn beeindrucken. Sie lud ihn in Anatus Tempel ein. Er kam in Freundschaft, Anatu empfing ihn jedoch mit Misstrauen und in Waffen. Sie verliebten sich, denn sie folgten demselben Traum einer schöneren Welt. Dreimal trafen sie sich, doch beim dritten Treffen kam Ista mit Langarm und dem Gefiederten. Langarm hielt Anatu, während Ista und der Gefiederte den Purpurne ohne Vorwarnung attackierten. Es folgte ein langer, schwerer Kampf. Der Drache wurde besiegt und enthauptet. Ista stach ihren Speer durch den Kiefer hinauf ins Hirn von Anatu, um sie für immer zum Schweigen zu bringen.[5][6][7]

Nach dem vermeintlichen Verrates von Anatu wird Ista zur neuen Leitgöttin in Luwien.

Der Mord ist in der "Geschichte der Gefallenen Göttin Anatu" festgehalten.

Das Verbotene Tal Bearbeiten

Einige Zeit nach der Ermordung des Purpurnen reist Ista zum Verbotenen Tal, wo die Devanthar das Herz Nangogs aufbewahren. Sie bricht ein Stück aus dem Kristallherz heraus und schleicht davon. Sie umwirbt die Steimetze die im Gebäude die Reliefs erschaffen mit einem Zauber, indem sie sich selbst angreifen. Ista zeigt außerdem den anwesenden Grünen Geistern wie sie von der Kraft des Lebens nehmen und sich von Hass und Angst nähren konnten.[8]

Manawyn und die DrachenelfenBearbeiten

Einige Zeit nachdem die Besiedlung Nangogs durch die Menschen begann, drangen Manawyn und sechs andere Drachenelfenmeister in die Grotte unter dem Weltenmund ein. Als die dort lauernde Gefiederte Schlange die Drachenelfen angriff, erschienen neben Ista noch Das lebende Licht, der Flammenmann und Langarm, um sie zu bezwingen. Sie töteten alle Drachenelfen bis auf Manawyn und legten deren Köpfe in die Nischen des Torbogens. Das lebende Licht erforschte Manawyn zunächst. Als er aber das Interesse an ihm verlor, überließ er ihn Ista.[9] Sie ersann das Gefängnis aus Blei und Stein, um ihm einen qualvollen Tod zu schenken. Der Stein wurde schlielßich in den Kellergewölben des Tempels ihres Kultes in der Goldenen Stadt aufgestellt.[10]

Duell zwischen Muwatta und Aaron Bearbeiten

Muwatta bricht mit Kriegern zu Weltenmund auf und klagte Aaron des Frevels an, da dieser eine Elfe dort bestatten lässt. Daraufhin kommt es zum Duell zwischen den beiden Unsterblichen. Muwatta wurde in diesem Kampf fast entmannt und sinnt auf Rache.[11] Ista kümmert sich um Muwatta, muss allerdings den alten Muwatta ersetzen. Ista und Der Löwenhäuptige bestimmen, dass der Zweikampf mit Aaron durch eine Schlacht bei Kush in drei Jahren beigelegt werden soll. Jede Seite soll 50.000 Mann ins Feld führen.[12]

Himmlische Hochzeit Bearbeiten

Nach dem Duell zwischen Datames und Kurunta auf der Himmlischen Hochzeit treffen sich der Löwenhäuptige und Ista vor der Stadt. Ista ist aufgebracht und möchte das Gefolge Aarons bestrafen. Der Löwenhäuptige warnt sie sich an das Abgesprochene zu halten. Außerdem sprechen sie über den Elfenspitzel Datames. Der Löwenhäuptige weiß wohin dieser nach Albenmark geht und überzeugt sie zu einem späteren Zeitpunkt alle Spitzel auf einmal zu töten. Außerdem gibt er ihr zu verstehen, dass die einfallenden Zinnernen auf die Eisenminen Luwiens unter seinem Schutz stehen.[13]

Einige Zeit nach der Himmlischen Hochzeit wird Muwatta zu einer Wachkammer in Isatami gerufen, in der zehn Wachen darunter Urija und Mursil, die bei der Himmlischen Hochzeit den Auftrag hatten die Schilfhütten für das Gefolge von Aaron in Brand zu stecken, tot aufgefunden. Auch Ista erscheint und beschwichtigt Muwatta dies als einen Unfall hinzunehmen. Stattdessen schlägt sie ihm vor, Aaron an seiner verwundbarsten Stelle zu treffen. Da Aaron für Muwatta unerreichbar blieb, soll dieser die nächste Himmlische Hochzeit mit Shaya begehen. Als Angebot soll er dem Unsterblichen von Ischkuza Madyas Pferde anbieten.[14]

Ista und der Weiße Wolf, der Devanthar Ischkuzas, stimmen der Vermählung zu, da normalerweise Hochzeiten unter Kindern von Unsterblichen untersagt ist.[15]

Schlacht bei Kush Bearbeiten

Spitzelkrieg und Himmlische Hochzeit Bearbeiten

Ista lässt Muwatta zum trockenen Flussbett, dass die beiden Heerlager trennt, rufen. Dort wurden alle siebzehn Meuchler, die in den Diensten Muwattas standen durch Jaguarmänner getötet. Ista rät ihm das Ufer den Jaguarmännern zu überlassen. Außerdem fordert sie ihn auf zur Heiligen Hochzeit nach Isatami aufzubrechen.[16] Ista fliegt Muwatta wie jedes Jahr auf die Zikkurat in Isatami, um die Himmlische Hochzeit zu feiern. Bei dem Akt zwingt sie Shaya ihr gesamtes Leid in vollen Zügen zu erleben und nicht an einen Ort in ihren Gedanken zu entfliehen.[17]

Die Schlacht Bearbeiten

Als Muwatta mit seinen Streitwagen vorrückt, erscheint Ista und übergibt im einen von Langarm geschmiedeten Speer, um Aaron damit zu töten.[18] Die Männer um Aaron konnten von den Luwiern eingekreist werden. Die Verstärkung Arams kam nicht, weil der verantwortliche Satrap Bessos sich von Muwatta hatte kaufen lassen.[19] Gleichzeitig traf Muwatta erst auf die Männer aus Zapote[20] und anschließend auf die Zinnernen unter Volodi. Die Jäger Garagums greifen auf der Seite Arams in die Schlacht ein.[21] Gemeinsam können sie das Geschwader und damit den Unsterblichen Muwatta stellen. Gleichzeitig kreist die Leibgarde Muwattas Aaron ein.

Die Devanthare brachen daraufhin den Kampf ab und erklären den Ausgang der Schlacht als Unentschieden. Die beiden Unsterblichen sollen daher selbst gegeneinander im Zweikampf antreten.[22] Aaron konnte Muwatta besiegen. Die Devanthare brachen daraufhin den Kampf ab und erklären den Ausgang der Schlacht als Unentschieden. Der Löwenhäuptige teilt Aaron mit, dass die beiden Unsterblichen selbst gegeneinander im Zweikampf antreten (was Aaron schon früher gewollt hatte).[23] Aaron konnte Muwatta im Duell besiegen.

Ein neuer Unsterblicher Bearbeiten

Allerdings ist Ista erzürnt und fordert Aarons Tod, da er mit den Bogenschützen aus Garagum mehr Männer in die Schlacht führte als erlaubt. Der Löwenhäuptige schreitet ein und erwidert, dass es Muwatta war der Bessos vor der Schlacht bestach und damit das Kräfteverhältnis deutlich stärker beeinflusste. Die übrigen anwesenden Devanthar entscheiden, dass Muwatta der Betrüger ist und Ista muss dem Urteil folgen und köpft Muwatta. Daraufhin erklärt sie Labarna zum neuen Unsterblichen Luwiens. Aaron hat sich außerdem das Recht erstritten vor den Devanthar im Gelben Turm zu sprechen.[24]

Datames Bearbeiten

Nach der Schlacht berieten die Devanthar, dass es dumm von Ista war Muwatta zu köpfen. Denn so hatten die Götter laut des Löwenhäuptigen Schaden genommen und wie lange würde es dann dauern bis die Menschen auf die Idee kommen, dass sie sich auch in anderen Dingen irrten. Ista jedoch schafft es den Spieß umzudrehen und bringt vor, dass es die Elfenspitzel der Drachen sind, die den Devanthar Schaden. Der Löwenhäuptige gerät in die Defensive, da er zu lange unter anderem Datames duldete. Ista darf persönlich Datames töten, während der Löwenhäuptige sich um die anderen kümmern sollte. Auch setzt sie durch, dass einige die Blaue Halle vernichten sollen. Sie trifft Datames nicht an, tötet allerdings die Konkurbine Kazumi, um ihm zu schaden.[25]

Vernichtung der Blauen Halle Bearbeiten

Ista ist neben elf anderen Brüdern und Schwestern an der Vernichtung der Blauen Halle beteiligt.[26] Außerdem tötet sie die Elfenspitzel Nyllan[27] und Rowayn[28]. Anschließend versuchen sie die Himmelsschlangen in eine Falle zu Locken. Alle Devanthar versammeln sich im Gelben Turm, um den herausgeforderten Feind geschlossen bekämpfen zu sollen. Allerdings sind sie hier zum Warten verdammt und blind, was in den Welt vor sich geht.[29]

Aaron im Gelben TurmBearbeiten

Als Aaron vor allen Devanthar im Gelben Turm vorsprechen darf, ist Ista anwesend. Sie berichtet wie Aaron den Elfen während der Befreiung Volodis den Elfen den Weg zu Nangog ebnete und diese ihre Ketten lockern konnten. Sie verlangt daraufhin den Tod Aarons.[1] Aaron ist über die Enthüllungen erschüttert und Ista offenbart ihm, um ihn vernichten zu können, weiter das Datames ein Elfenspitzel war. Doch Ista erntet unter ihren Geschwistern nicht nur Zustimmung. So stellen sich Der Löwenhäuptige und Der große Bär schützend vor Aaron.[30] Am Ende das Streitgesprächs kann Aaron die Mehrzahl der Devanthar überzeugen die Unsterblichen und die Devanthar in Selinunt zu versammeln, um die Fehden zu beenden und ein neues Zeitalter einzuläuten, um vereint gegen die Albenkinder vorzugehen.[31]

Untergang SelinuntsBearbeiten

Ista reist mutmaßlich nach Selinunt zum Treffen der Unsterblichen. Aaron erkennt jedoch zwei Elfen am Abend vor dem Treffen in der Menge und warnt die Devanthar und Unsterbliche vor einer möglichen Attacke.[32] Aaron beruft eine Versammlung der Unsterblichen und anwesenden Devanthar ein.[33] Er unterbreitet dem Rat den Vorschlag, dass die Unsterblichen im Zeltlager am Beginn des Passweges bleiben und durch einen Doppelgänger die Elfen und Drachen glauben sollen, dass die Unsterblichen in der Stadt sind. Die ausschlaggebende Stimme für Aarons Plan gibt Volodi, der nach dem Tod Iwars vom großen Bär zum neuen Unsterblichen von Drusna ernannt wird.[34]

Die Himmelsschlangen führen tags darauf durch ihren vereinten Drachenodem die Zerstörung von Selinunt über einen Drachenpfad herbei. Die Drachenmagie verhindert auch ein Wiederbesiedeln der Stadt auf Jahrhunderte.[35] Ista, ihre Geschwister und die Unsterblichen überleben dank der Warnung von Aaron. Dadurch wird erstmals ein Pakt unter den Unsterblichen möglich.[36]

Schlacht um WanuBearbeiten

Die Devanthar treffen sich erneut, nachdem die Albenkinder unter Ailyn eine Karawane der Zapote bei Wanu angriffen. Ista bermerkt, dass der Ebermann auffällige Bermerkungen zum Verrat von Anatu macht und ist alarmiert. Sie unterstützt den Gefiederten im Vorhaben eine Armee gegen die Albenkinder zu führen. Am Ende wird eine Truppe von siebentausend Kriegern unter der Führung Volodis zusammengestellt. Nach der Versammlung warnt Ista Langarm vor der Neugier des Ebermanns. Langarm sorgt dafür, dass sie bemerken werden, wenn der Ebermann im Palast aus Mondenlicht ist.[37]

Quellen Bearbeiten

  1. 1,0 1,1 Drachenelfen (Heyne 2011), S. 274
  2. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 758
  3. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 328
  4. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 763
  5. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 383ff
  6. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 231
  7. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 762ff
  8. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 110f.
  9. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 471f.
  10. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 473
  11. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 267ff
  12. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 274ff
  13. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 689ff
  14. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 1049
  15. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 147
  16. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 634ff
  17. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 706
  18. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 775
  19. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 786
  20. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 788ff
  21. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 801
  22. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 805
  23. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 805
  24. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 819ff
  25. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 30ff
  26. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 66ff
  27. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 612
  28. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 769ff.
  29. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 131ff
  30. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 759ff.
  31. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 767
  32. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 872
  33. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 875
  34. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 879f.
  35. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 900
  36. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 901
  37. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 320f.