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Jornowell ist der Sohn von Alvias. Er gehört zu den Anführern der Elfenritter beim Angriff auf Valloncour. Berühmt wurde er für die Berichte über seine Reisen in die entlegensten Winkel Albenmarks.

CharakterBearbeiten

Abstammung Bearbeiten

Jornowell ist der Sohn von Alvias und einer unbekannten Elfe. Er hat mindestens eine Schwester und eine Nichte/Neffe. Durch sein Erbe von Alvias gehört er (zur Hälfte) den Normirga an.

Aussehen Bearbeiten

Jornowell besitzt aschblondes Haar, sonnengebräunte Haut und verschiedenfarbige Augen.

Literarische WerkeBearbeiten

Biographie Bearbeiten

Er ist ein unsteter Wanderer, welcher bereits seit frühester Jugend unter der Position seines Vaters leidet. So kann Alvias durch seine aufopfernde Arbeit für die Königin beispielsweise nicht am Krankenbett von Jornowell weilen. Jornowell entscheidet sich nicht zuletzt aufgrund der Distanz zu seinem Vater (und dessen Negativbeispiel) gegen ein Leben am Hof von Elfenlicht.[3]

Stattdessen sucht er die Freiheit in den verschiedenen Welten und möchte das Wissen über deren entlegensten Winkel zusammentragen. Er veröffentlicht mehrere Reiseberichte und wird als Weltenwanderer bekannt. Der Einfluss seines Vaters öffnet ihm dabei viele Türen und Jornowell ist nicht verlegen, diese Möglichkeiten auszuschöpfen.

Tjuredkriege Bearbeiten

Fenryls Seelenwanderung Bearbeiten

Während der Tjuredkriege pflegt Jornowell eine Freundschaft zu Yulivee. Auf Bitten Yulivees wird die Trollschamanin Skanga auf Burg Elfenlicht gebeten. Dort angekommen wird Skanga von Jornowell begrüßt, dessen forsche Art ihr bei einem Elfen sehr sympathisch ist.[4] Im Thronsaal angekommen erwarten Emerelle und Yulivee die Trollschamanin, während Jornowell sich an die Tür des Saales zurückzieht. Emerelle erklärt, dass sie ihre Hilfe für eine Seelenwanderung brauchen, da die Seele des Elfen Fenryl vom Adlerbussard Winterauge nicht mehr in seinen Körper zurück findet. Obwohl Skanga nicht glaubt, dass Fenryl jemals wieder der Elf sein kann der er war, stimmt sie dem Handel zu. Skanga öffnet den Schädel des Adlerbussards und greift mithilfe ihres Albensteins nach der Seele des Elfen, als Yulivee sie angreifen möchte.[5] Emerelle kann rechtzeitig eingreifen und Yulivee erklären, dass das Öffnen des Schädels für den Zauber notwendig ist. Anschließend lässt Emerelle bei Fenryl die Seele in den Körper zurückgleiten. Zunächst scheint es, als sei der Zauber missglückt, da die Seele zu lange vom Körper getrennt war. Emerelle fordert Yulivee auf, Gnade zu zeigen und Fenryl vom Leid zu erlösen. Skanga verlässt, da sie ihre Aufgabe erfüllt hat, Elfenlicht wieder.

Angriff auf Valloncour Bearbeiten

1.026 ndB, noch im selben Jahr von Gishilds Entdeckung, reisen die Truppen Albenmarks in die Menschenwelt, um den Angriff auf Valloncour zu beginnen. Nachdem sie die Blütenfeen als Späher ausgesendet haben, beraten die Anführer Ollowain, Fenryl, Yulivee, Wolkentaucher, Jornowell und Tiranu über ihr vorgehen. Entgegen Tiranus Ratschlag sofort anzugreifen und Gishild zu befreien, entscheiden sie sich zunächst auf die Rückkehr aller Späher zu warten und so ihren Zeitplan nach hinten zu schieben.[6]

Durch das lange Warten, erreicht die erste Welle Valloncour erst nach Sonnenaufgang.[7] Der Angriff der ersten Welle schlägt fehl. Sie können zwar Gishild befreien, werden jedoch in die Ordensburg gedrängt.[8] Zu diesem Zeitpunkt trifft die zweite Welle im Burghof unter anderem mit Tiranu und Fingayn ein. Sie beginnen zusammen mit der ersten Welle sofort mit der Evakuierung, während Tiranu die Verteidigung übernimmt und Fallgitter und Mordlöcher kontrollieren lässt.[9] Die Ordensritter versuchen den Burghof zu stürmen, damit die Elfen den Landeplatz der Adler zur Evakurierung verlieren und in der Burg festsitzen.[10]

Die Ordensritter können zwar den Hof stürmen, geraten dabei aber in eine Falle von Tiranu, der eine Horde brennender Schweine in die Angreifer jagt.[11] Die Elfen ändern unter dessen den Evakuierungsplan. Ursprünglich sollten die Adler die Elfen zu den Schiffen fliegen. Da der Flug allerdings unter diesen Bedingung zu lange dauern würde, werden die Elfen in die Nahen Berge geflogen. Dadurch verkürzt sich die Flugzeit wesentlich.[12] Es bleiben, nachdem mit dem allerletzten möglichen Evakuierungsflug Jornowell durch Drei Krallen in Sicherheit gebracht werden kann, nur noch Tiranu, Fingayn und Ollowain in der Ordensburg.[13]

Flucht nach Albenmark Bearbeiten

Jornowell wird von Emerelle nach der Niederlage der 1. Schlacht um Albenmark als Bote in die Menschenwelt geschickt, um die ungefähr 300 Albenkinder, welche die flüchtenden Menschen nach der Belagerung von Firnstayn schützen, nach Albenmark zu beordern.[14] Zu den Albenkindern zählen Orgrim, Ollowain, Yulivee, Fenryl, Smirt und Brandax. Daraufhin verlassen die Albenkinder die Flüchtenden Menschen und eilen als Verstärkung nach Albenmark. Jornowell und Brandax bleiben als einzige Albenkinder bei den Menschen, um ihnen ein Tor nach Albenmark zu öffnen. Während Brandax die Flüchtenden führt, verbleibt Jornowell bei Erek, Luc und ihren100 Mandriden, die den Verfolgern bei der Schlacht am Habichtpass entgegentreten und den Flüchtenden so Zeit verschaffen.[15] Kurz vor dem finalen Kampf am Habichtpass schickt Erek Jornowell nach Albenmark, damit jemand von ihrem Kampf berichten kann.[16] Der Elf gibt schließlich nach und kehrt kurz vor der Trennung der Welten heim.

QuellenBearbeiten

  1. Elfenwelten (Zauberfeder 2009), S. 8
  2. Elfenwelten (Zauberfeder 2009), S. 50
  3. Elfenwelten (Zauberfeder 2009), S. 92
  4. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 196
  5. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 202
  6. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 290ff.
  7. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 310
  8. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 405
  9. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 409
  10. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 406f.
  11. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 415ff.
  12. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 420
  13. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 427
  14. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 668
  15. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 669
  16. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 675f.