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Madra ist ein Troll und ein Angehöriger der Leibwache des Gharub. Er ist ein Gefährte des Lutin Nikodemus Glops.

Geschichte Bearbeiten

Massaker von Feylanviek Bearbeiten

Als Emerelle und Falrach (in Gestalt Ollowains) unerkannt in Feylanviek einreiten, kommt zu einem Zwischenfall, bei der der Hengst Emerelles auskeilt und dem Troll Madra vor die Brust tritt. Die beiden werden durch die Willkürlichkeit des Kobolds Dalmag Paschendrab von den Trollen gefangen genommen. Ihre Pferde werden dabei von dem Troll Madra verspeist. Weder die Trolle noch der Kobold bemerken, dass es sich bei ihren Gefangenen um die gesuchten Elfen handelt.[1] Madra wird für seine Tollpatschigkeit zur Strafe von Gharub mit einem Schinken zu den Wachposten am Steinernen Wald geschickt.[2] Nachdem er nach Feylanviek zurückkehrt, wird er sich des Massakers bewusst, welches die beiden Elfen angerichtet haben. Unter den Opfern sind Gharub und 16 weitere Trolle sowie eine 42 Kobolde. Er reist zur Burg Elfenlicht und berichtet Skanga und Birga von den Geschehnissen.[3][4] Zusammen reisen die drei zurück nach Feylanviek, um sich ein Bild vor Ort zu machen. Skanga bestimmt Madra und den anwesenden Lutin Nikodemus den beiden Elfen zu folgen, ohne das Skanga ihnen sagt um wen es sich handelt.[5]

Reise mit Nikodemus Bearbeiten

Auf der Suche nach der gefallenen Königin werden der Troll und der Lutin so etwas wie Freunde. Der Troll lässt ihn sogar auf seine Schulter, als der Lutin nicht mehr weiter kann. Sie finden schließlich die beiden Elfen im Verbrannten Land.[6] Sie verfolgen die beiden bis zum Dorf der Kobolde und Nikodemus findet in Falkengestalt heraus, dass es sich um Emerelle und Falrach handelt. Madra möchte noch nicht Skanga rufen und die Elfen alleine stellen.[7] Emerelle bemerkt die beiden und lädt sie ein sie am Fluss nahe des Kobolddorfes zu treffen. Verwundert begleiten sie diese, in der Hoffnung sie irgendwann gefangen nehmen zu können.[8] Mit ihrer Hilfe werden die Grauhäute, die das Kobolddorf angreifen, zu Verhandlungen gezwungen.[9]

Reise zum Jadegarten Bearbeiten

Nachdem Emerelle die Wichtigkeit der Traumfänger erkennt, beschließt sie die Grauhäute durch die Wüste mit all ihren Strapazen in den Jadegarten zu führen, da die Kobolde nicht mehr die anderen Stämme tyrannisieren sollen. Madra und Nikodemus begleiten sie weiterhin ohne Skanga zu benachrichtigen.[10][11] Auf dem Weg durch die Wüste läuft ein Koboldmädchen in heißen Schlamm. Madra rettet sie, zahlt aber mit schweren Verbrennungen an den Beinen. Emerelle heilt beide notdürftig, da fast zeitgleich der Drachenatem, ein von Magie getriebener unerbittlicher Sandsturm einsetzt. Madra schultert sieben Koboldkinder und läuft weit vor der Gruppe auf die schützende Höhle zu.[12] Nach der Ankunft von Falrach läuft er erneut in den Drachenatem, um weitere Kobolde zu retten. Falrach folgt ihm.[13] Madras findet, vom Drachenatem gezeichnet, Emerelle und die Grauhäute. Er trägt mit der Hilfe Nikodemus Emerelle, die eine magische Kuppel zaubert, in die Höhle. Er stirbt allerdings anschließend an seinen Verletzungen.[14]


Quellen Bearbeiten

  1. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 30ff
  2. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 42
  3. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 76
  4. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 86
  5. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 106
  6. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 136
  7. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 176
  8. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 215ff
  9. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 262
  10. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 320
  11. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 331ff
  12. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 351ff
  13. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 372
  14. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 377ff

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