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Madyas ist einer der sieben Unsterblichen. Er ist der Großkönig von Ischkuza[1], Hüter der Herden, Licht der Sonne, Sohn des Weißen Wolfes, Vater Shayas und Subais. Madyas ist ein korpulenter Lebemann, der mit dem Wandernden Hof eine Königsstadt auf Rädern ersonnen hat, um seinen Palast nie verlassen zu müssen und doch sein Reich bereisen zu können. Er ist der Schützling des Weißen Wolfs.

Aussehen Bearbeiten

Madyas ist von gedrungener Gestalt mit einem hartem Gesicht und einem zu große Kinn. Sein Gesicht wird von buschigen Brauen, stets stoppeligen Wangen und einer nicht zu bändigen Haarsträhne, die ihm in die Stirn hängt, geprägt. Seine Arme sind mit von Narben zerfurchten Wolfstätowierungen geschmückt.[2][3] Seine Augen sind von schwarzer Farbe.[4]

Kinder Bearbeiten

Zu Lebzeiten Shayas hat der Unsterbliche offiziell über 130 Söhne und über 37 Töchter.[5] Namentlich bekannt sind sein Sohn Subai und seine 37. Tochter Shaya.

Biographie Bearbeiten

Als Unsterblicher ersinnt er den Wandernden Hof, seine bewegliche Königsstadt, mit der er durch das Ischkuzaia zieht.

Handel mit Muwatta Bearbeiten

Nach der Schlacht über dem brennenden Berg erfährt er, dass Kanita Aaron für den Feldzug gegen die Himmelspiraten Soldaten unter dem Kommando seiner Tochter Shaya zur Verfügung stellte. Außerdem bietet ihm der Unsterbliche von Luwien, Muwatta ihm im Austausch für Shaya viele Pferde, um mit dieser die Himmlische Hochzeit zu feiern. Madyas schickt daher seinen Sohn Subai nach Nangog, um Kanita zu töten und zu ersetzen und um Shaya nach Ischkuza zu bringen.[6] Als Shaya bei einem Wettrennen mit ihrem Bruder von ihrer Stute stürzt, trifft Madyas ein und beendet die Jagd.[7] Der Heiler Shen Yi Miao Shou soll im Beisein von Madyas und seinen Beratern feststellt, ob Shaya noch Jungfrau ist. Sie hat diese aber bei ihrem schweren Sturz oder bei Kämpfen verloren. Sein Berater Arimaspu ist wie Madays selber der Meinung, dass der schwere Sturz Schuld gewesen sei. Madyas trägt Shen Yi Miao Shou auf die Jungfräulichkeit wiederherzustellen, damit diese die Himmlische Hochzeit mit Muwatta begehen kann.[8]

Nachdem Shen Yi Miao Shou die Jungfräulichkeit wiederhergestellt hat, eröffnet Madyas Shaya, dass sie mit Muwatta vermählt werden soll. Shaya ist entsetzt und begehrt auf, dass es Kindern der Unsterblichen verboten ist untereinander zu heiraten. Doch der Weiße Wolf und Ista haben der Vermählung zugestimmt. Shaya macht ihrem Vater klar, dass er von Muwatta sicher mehr als die verhandelten fünfhundert Pferde verlangen kann, da es nicht vordergründig um sie geht, sondern um Rache an Aaron.[9]

Besuch Kuruntas Bearbeiten

Einige Zeit später reist Kurunta, einer der einflussreichsten Würdenträger am Hofe Muwattas an den Wandernden Hof, um die Prinzessin Shaya für seinen Herrn in Augenschein zu nehmen. Madyas eröffnet ihm, dass er nun tausend Pferde für seine Tochter verlangt. Da die Forderung die ursprüngliche Vereinbarungen übertrifft, muss Kurunta Muwatta erst von den Wendungen berichten.[10] Als Kurunta mit dem Brautpreis von zwölfhundert Pferden am Wandernden Hof eintrifft, gibt Madyas ein großes Fest.[11] Am folgenden Morgen finden sie Shaya in der Roten Jurte neben dem toten Shen Yi Miao Shou. Von nun an gehört sie Kurunta.[12]

Das ErdbebenBearbeiten

Nach dem großen Beben auf Nangog und den Verwüstungen in der Goldenen Stadt wird eine größere Hungersnot in den Sieben Großreichen erwartet. Noch dazu überfallen die Piraten von Tarkon Eisenzunge drei Kornschiffe. So ist sich Madyas mit den Unsterblichen Labarna und Aaron sowie dem Statthalter Arcumenna einig, Tarkon zu finden und die Bedrohung zu beenden.[13] Madyas weist seinen Sohn Subai an die Aufräum- und Aufbauarbeiten zu unterstützen.[14]

SelinuntBearbeiten

Madyas reist wie alle anderen Unsterblichen nach Selinunt zum großen Treffen mit den Devanthar. Noch am selben Abend vor dem Opferfest beruft Aaron eine Versammlung der Unsterblichen und anwesenden Devanthar ein und berichtet ihnen von der Sichtung zweier Elfen in Selinunt.[15] Er unterbreitet dem Rat den Vorschlag, dass die Unsterblichen im Zeltlager am Beginn des Passweges bleiben und durch einen Doppelgänger die Elfen und Drachen glauben sollen, dass die Unsterblichen in der Stadt sind. Madyas stimmt für den Plan, da er lieber in Zelten als in festen Häusern feiert. Die ausschlaggebende Stimme für Aarons Plan gibt Volodi, der nach dem Tod Iwars vom großen Bär zum neuen Unsterblichen von Drusna ernannt wird.[16]

Die Himmelsschlangen führen tags darauf durch ihren vereinten Drachenodem die Zerstörung von Selinunt über einen Drachenpfad herbei. Die Drachenmagie verhindert auch ein Wiederbesiedeln der Stadt auf Jahrhunderte.[17] Die Devanthar und die Unsterblichen überleben dank der Warnung von Aaron. Dadurch wird ein Pakt unter den Unsterblichen möglich, um die Drachen vom Himmel zu holen.[18]

Großer Krieg um NangogBearbeiten

Musterung und ChimärenBearbeiten

Auf Wunsch der Devanthar soll in jedem Reich per Gesetz jeder junge Mann, der das siebzehnte Jahr überschritten hat, für zwei Jahre zu den Waffen gerufen werden, um den Albenkindern ein Heer entgegenzusetzen.[19] Sie jagen und töten viele der Chimären, die aus den Grünen Geistern hervorgingen. Dabei setzen sie auf ihre zahlenmäßige Überlegenheit, erleiden allerdings hohe Verluste.[20]

Schlacht um WanuBearbeiten

In seine Jurte im Heerlager am Kuni Unu bei Wanu wird der verletzte Volodi gebracht. Außerdem kommen Langarm und der große Bär hinzu, der Volodi heilt. Sein Sohn Subai tritt vor ihn und berichtet, dass sein Reiterangriff über die Brücke von den Albenkindern zurückgeschlagen wurde. Madyas äußert seine Enttäuschung als Aaron eintrifft und sich von Langarm über die Lage berichten lässt. Nach einer kleinen Auseinandersetzung zwischen ihm und Aaron beraten sie über das weitere Vorgehen. Auch der Löwenhäuptige stößt hinzu.[4] Aaron entwirft einen Angriffsplan der Zustimmung erntet.[21]

Nach drei Tagen unablässigen Bombardement machen sich die Menschen zum Sturmangriff bereit. Koordiniert durch Stundengläser soll der Beschuss der Katapulte unter dem Valesier Vibius genau dann aufhören, wenn die Streitkräfte angreifen. Die Truppen werden, nach den Großreichen sortiert, gleichzeitig losstürmen. Die Unsterblichen Madyas, Aaron und Ansur haben bei diesem Plan vor, mit den drei geflügelten Löwen die Truppen vor dem vermeintlich gesichteten Sonnendrachen aus der Luft zu schützen.[22]

Quellen Bearbeiten

  1. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 166
  2. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 74
  3. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 283
  4. 4,0 4,1 Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 373f.
  5. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 486
  6. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 29ff
  7. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 75
  8. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 91ff
  9. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 147ff
  10. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 283ff
  11. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 483ff
  12. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 498
  13. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 750
  14. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 752
  15. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 877
  16. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 879
  17. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 900
  18. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 901
  19. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 117
  20. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 154
  21. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 380f.
  22. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 395