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Bei dem Massaker von Vahan Calyd handelt es sich um einen Angriff der Neuen Ritterschaft auf Albenmark als Rache auf den Angriff auf Valloncour.

Planung Bearbeiten

Die Idee Albenmark selbst anzugreifen stammt vom ehemaligen Primarchen Alain.[1] Er konnte durch seine Gabe feststellen, dass das Albentor in der Menschenwelt nahe der Insel Rabenturm existiert. Alain plant von diesem Punkt aus nach Albenmark vorzustoßen. Ein genaues Angriffsziel kennt er dabei nicht.

Vorbereitung Bearbeiten

  • Zunächst versichert sich die Neue Ritterschaft, dass das Albentor von den Albenkindern nicht genutzt wird. Sie stellen im Rabenturm eine Wache ab. Diese besteht ausschließlich aus Mitgliedern der Bruderschaft des Blutes, kann also Toraktivitäten erkennen.[2] Die Mitglieder wechseln sich dabei ab.[1]
  • Die Bruderschaft des Blutes erkennt im Novizen Luc ihr stärkstes Mitglied. Der Primarch Leon beschließt ihn nach Kräften zu fördern.[3] Er soll, wenn ein Albentor geöffnet sein sollte, den Riss in den Welten dauerhaft offen halten.
  • Da sie einen Angriff von See heraus planen, geben sie ihre Schiffe der Ritterschaft vom Aschenbaum. Sie folgen damit der Bulle Mit aller Kraft. Der Aschenbaum bekommt damit die benötigten Schiffe und die beteiligten Soldaten der Neuen Ritterschaft bekommen Gelegenheit sich zu beweisen.[4]
  • Der Kapitän Alvarez de Alba wird zum Flottenmeister ernannt. Damit liegen Ausstattung, Ausbildung und Planung des Angriffs in einer Hand.[4]
  • Es konnte ein "eingeweihtes" Albenkind, der Lutin Ahtap, gefangen genommen werden. Dieses soll so lange "bearbeitet" werden, bis es für die Neue Ritterschaft ein Tor öffnet. Bevor er wirklich gebrochen worden ist, gibt er die Information um das Fest der Lichter preis. Somit wissen die Ritter, dass sich die Elfenkönigin in regelmäßigen Abständen an ein und denselben Ort befindet.[4] Nachdem der Lutin bei dem Angriff auf Valloncour nicht befreit worden ist, bricht er vollständig zusammen. Er willigt ein, die Ritter nach Albenmark zu führen.[5]
  • Die Neue Ritterschaft ist in der Lage zwei der Adlerschiffe nach dem Angriff auf Valloncour in die Hände zu bekommen. Unter dem Primarchen Honore werden die beiden Schiffe unter den Namen Gottes Zorn und Stolz mit Sprengstoff bestückt.[6] Diese Schiffe sollen zunächst in den Hafen von Vahan Calyd einlaufen und sich selbst in die Luft sprengen und so Verwirrung stiften und viele Albenkinder töten.

Beteiligte Truppenstärke Bearbeiten

Neue Ritterschaft Bearbeiten

Gemäß des ehemaligen Primarchen Leon sollen mindestens zehn Galeassen und zwanzig große Galeeren mit 1.000 Rittern und 10.000 Seesoldaten am Angriff teilnehmen.[4]

Am Angriff nehmen schließlich 20.000 Ordenssoldaten teil.[7] Gemäß obiger Rechnung dürften also 20 Galeassen und 40 große Galeeren am Angriff teilgenommen haben.

Albenkinder Bearbeiten

Der Kobold Shabak ist während des Fests der Lichter zum Wachdienst eingeteilt. Er hält seine Wache vom Hafenturm aus.[8] Als zusätzlicher Späher überwacht der Schwarzrückenadler Hartgreif die Stadt aus der Luft heraus.[9]

Neben den beiden Wächtern ist keine weitere Wache bekannt. In der Stadt ist allerdings die Mehrheit der mächtigsten Zauberweber von ganz Albenmark anwesend. Bei rechtzeitiger Warnung könnten sie ihre geballte Magie gegen die Angreifer richten.

Ahtaps Plan Bearbeiten

Ahtap ist nicht ganz so gebrochen, wie es zunächst den Anschein hat. Er schmiedet einen Plan sich an den Ordensrittern zu rächen. [10]

  • Der Lutin plant die gesamte Flotte der Ritter, ihre Elite, nach Albenmark zu bringen. Er glaubt, dass die geballte Macht der anwesenden Zauberweber in Vahan Calyd die Flotte umgehend vernichtet. Außerdem möchte er das Tor hinter der Flotte schließen und ihnen so den Rückweg abschneiden.

Ablauf Bearbeiten

Der Übergang Bearbeiten

Nachdem die Vorbereitungen abgeschlossen sind, sammeln sich alle verfügbaren Kräfte in der zum großen Hafen ausgebauten Festung Rabenturm.[11] Den Truppen wird dabei zunächst das Angriffsziel verschwiegen.

Der Lutin Ahtap öffnet für die Ritter das Albentor. Während des Übergangs heilt Luc den Primarchen Honore an Bord des Flaggschiffs.[12] So zerreißt Luc das Gewebe und hält das Tor auch nach dem Angriff für den Rückweg offen.[13]

Die Flotte kann erfolgreich nach Albenmark in die Nähe von Vahan Calyd übersetzen.

Emerelles Rettung und Abwesende Albenkinder Bearbeiten

Die Elfenkönigin Emerelle wird in Vahan Calyd an Bord der Prunkbarkasse von einer Apsara aufgefordert ihr zu folgen.[14] Emerelle weigert sich zunächst, folgt ihr jedoch, da ihr die Wiedererlangung ihres Albensteins in Aussicht gestellt wird. So ist sie während des Anschlags nicht in Vahan Calyd anwesend.

Die kleine Flotte der Trolle gerät in einem Sturm und verpasst so das Fest aber auch den Anschlag.[15]

Die Fürstin von Langollion, Morwenna, ist ebenfalls nicht in Vahan Calyd anwesend.[15]

Überwindung der Wachen Bearbeiten

Der Späher Hartgreif entdeckt die feindliche Flotte im Meer. Bevor er die Stadt warnen kann, wird er von allen Raben der geballten Flotte angegriffen.[16] Der Adler stirbt und wird von den Rittern als Tarnung auf das Adlerschiff Gottes Zorn unter der Kapitänin Anne-Marie gesetzt.

Der Wächter Shabak sieht die beiden ankommenden Adlerschiffe. Da es sich um Schiffe aus Albenmark handelt und auf einem der beiden ein Schwarzrückenadler sitzt, lässt er die Schiffe in den Hafen einlaufen und gibt keine Warnung aus.[17]

Der Angriff Bearbeiten

Beide Adlerschiffe laufen unbehelligt in den Hafen ein. Nachdem sie in der Nähe der Prunkbarkasse sind, signalisieren sie sich gegenseitig Angriffsbereitschaft. Im Anschluss daran sprengen sie sich gleichzeitig in die Luft.[18] Im Umkreis von 200 Schritt um die Schiffe überlebt niemand.[19]

Die Explosionen sind das Signal für die restliche Flotte.[20] Diese greifen daraufhin ohne noch auf nennenswerten Wiederstand zu stoßen die Stadt an.[21] Jedes Albenkind, das dazu in die Lage ist, flieht daraufhin in die Mangroven.

Die Ritter besetzen für zwei Tage die Stadt und rauben und töten, was sich in Reichweite befindet. 10.000 Mann suchen in diesen zwei Tagen die Schwanenkrone der Königin als Symbol für ihren Sieg.[21] Sie finden sie schließlich am Ende des zweiten Tages in den Mangroven. Sie halten somit Emerelle für Tod.

Mit den Schiffen voller geraubter Schätze machen sich die Ordenssoldaten schließlich auf den Rückweg.

Angriff auf die Nachhut Bearbeiten

Die Lanterna Nordstern unter Luc bildet das letzte Schiff der Nachhut. Sie bemerken einen kleinen Elfensegler, der auf sie zusteuert. Als sie sich zum Kampf stellen, werden sie mit Magie der Elfenkönigin angegriffen und versenkt.[22]

Weitere Schiffe können von Emerelle so aufgebracht werden.[23] Die Überlebenden der Schiffe, insgesamt fast 30 Mann darunter Luc, werden an Bord des Elfenschiffs gebracht.[24] Die Überlebenden werden zwischen Soldaten und Seeleuten sortiert. Die Soldaten werden im Hafen von Vahan Calyd unter den Augen der Albenkinder ins Wasser geworfen und von Raubfischen gefressen.[25] Nur Luc wird im Geheimen gerettet um befragt zu werden. Der sich ebenfalls an Bord befindende Ahtap nimmt sich aus Schuldgefühlen das Leben.[26]

Die Seeleute werden von Emerelle in ein Boot gesetzt und durch den nahen Albenstern zum Rabenturm geschickt. So gelangt die Nachricht vom Überleben Emerelles und dem Tod Lucs zum Primarchen Honore.[27]

Verluste Bearbeiten

Neue Ritterschaft Bearbeiten

  • Die Ordenssoldaten haben bis auf die Schiffe der Nachhut keine nennenswerten Verluste. Neben Luc ist nur der Verlust des Lutin Ahtap bedeutend.[28]

Albenkinder Bearbeiten

  • Bei dem Angriff der Ordensritter sterben über 23.734 Albenkinder.[29] Die genaue Zahl wird laut Emerelle nie zu ermitteln sein.
  • Die Stadt Vahan Calyd wurde weitreichend zerstört.
  • An Stelle der abwesenden Emerelle wird Ganavee zur Königin gewählt und bekommt die Schwanenkrone aufgesetzt.[30] Sie stirbt durch die Explosionen.

Quellen Bearbeiten

  1. 1,0 1,1 Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 518
  2. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 334
  3. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 165
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 166f.
  5. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 448ff.
  6. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 543
  7. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 268
  8. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 569
  9. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 566
  10. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 574f.
  11. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 552
  12. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 565f.
  13. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 574
  14. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 568
  15. 15,0 15,1 Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 567
  16. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 572
  17. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 569f.
  18. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 573f.
  19. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 18
  20. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 576
  21. 21,0 21,1 Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 578
  22. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 579
  23. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 94
  24. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 582ff.
  25. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 22ff.
  26. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 28
  27. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 101ff.
  28. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 93
  29. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 125
  30. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 584

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