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Meliander ist ein Elf und Begründer des Fürstengeschlechts von Arkadien. Er wurde berühmt durch seine Suche nach den verschollenen Werken der Alben.[1][2] Er ist der Sohn Nandalees und der Bruder von Emerelle und Askalel.[3]

Charakter Bearbeiten

Meliander gilt als sehr wissbegierig und emotional.

Aussehen Bearbeiten

Meliander besitzt schwarzes Haar und grüne Augen.[4]

Familie Bearbeiten

Meliander ist, wie seine Geschwister Emerelle und Askalel, ein Kind der Elfe Nandalee.[5] Sein Vater ist entweder der Goldene, der Dunkle oder Gonvalon. Die Vaterschaft der Kinder obliegt einer strengen Geheimhaltung. Fast kein Albenkind kennt die Wahrheit.

Im Artikel über Emerelle und im Forum wird bereits über das Thema Vater diskutiert

Fertigkeiten Bearbeiten

Meliander wird in seiner Zeit auf der Blauen Stern von den Alben höchstselbst, die er für andere Albenkinder hält, ausgebildet. So erlangt er höchste Fertigkeiten in:

  • Schwertkampf, obwohl er schon in jungen Jahren im Vergleich zu seinen Büchern mit Fechtstunden nie viel anfangen konnte.[6]
  • Magie, daher ist er unter anderem in der Lage:
  • Er kann von einer Geschichte jedes Wort wiedergeben, auch wenn er es vor Jahren gelesen hat.
  • Nachdem ihm seine Mutter ein Stück Traumeis in den Körper gesetzt hat, kann er sich in einem langsamen, schmerzhaften Prozess seine Gliedmaßen nachwachsen lassen.[10]

Literarische Werke Bearbeiten

Er interessierte sich für die Geheimnisse über die Alben und sammelte Schöpfungsmythen der drei Welten:

Außerdem verfasste er einige Schriften über Ereignisse des Großen Krieges um Nangog sowie über seine Kindheit und Jugend:

Besitz Bearbeiten

Meliander war der Besitzer eines Albensteins unbekannter Herkunft und vor Emerelle der Besitzer der Silberschüssel.

Biographie Bearbeiten

Geburt Bearbeiten

Meliander, sein Dunkler Bruder und seine Schwester Emerelle werden werden während des Großen Krieges um Nangog gezeugt. Noch im Mutterleib kurz vor der Geburt wird Meliander von seinem Bruder schwer verstümmelt.[11][12] Da Nachtatem den anderen Bruder direkt nach der Geburt fortnimmt, wissen zunächst weder Meliander, Emerelle noch Nandalee von dessen Existenz.

Kurz nach der Schlacht um Wanu kehrt Nodon in den Jadegarten zurück und kann die Lethargie von Nandalee durchbrechen. So bringt sie in Anwesenheit von Nodon und der Gazala Firaz erst Emerelle und kurz darauf Meliander zur Welt.[13]

Jugend Bearbeiten

Die Zwillinge werden von ihrer Mutter Nandalee bis zum Alter von neun Jahren alleine groß gezogen.

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In den späteren Jahren waren sie auf der Flucht vor den Drachen und machten dabei mehrere Zeitsprünge.[14] Aus Zweifel über die Zukunft der Kinder gab sie die beide 22 Jahre nach dem Untergang von Nangog an den Sänger, einem Alben, auf den Blauen Stern in Ausbildung.[15] Es war das letzte Mal, dass er seine Mutter gesehen hatte und sich ihre Wege für immer trennten.

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Ausbildung auf der Blauen Stern Bearbeiten

Meliander und Emerelle werden von der Besatzung der Blauen Stern in vielen Fertigkeiten ausgebildet. Besonders erwähnenswert sind dabei der Schwertkampf unter der Koboldin Sata und der Magieunterricht unter der Dryade Gylla.[16] In dieser Zeit zeigt sich jedoch kein Albe den Geschwistern, was vor allem Emerelle sehr zuschaffen macht.[17]

Die Geschwister stehen sich während ihrer Zeit auf dem Schiff sehr nah. Sie geben einander in ihrer Einsamkeit auf dem Schiff Halt.[18] Vor allem in den ersten Jahren verbringt Meliander die Nächte immer in Emerelles Kammer, weil diese sich alleine in der Dunkelheit fürchtet.[19] Während jedoch Emerelle auch nach Jahrzehnten auf dem Schiff auf die Rückkehr ihrer Mutter hofft, hat Meliander mit dieser abgeschlossen. Er hält Nandalee entweder für tot oder dieser liegt nichts an ihren Kindern.[20]

Insgesamt verbringen die beiden Geschwister 60 Jahre, ausgenommen nur 3 Jahre in zwergischer Gestalt bei den Zwergen von Ishaven, auf der Blauen Stern.[21][22] Im Gegensatz zu Emerelle prägt Meliander die Zeit in der Obhut der Zwerge.[23]

Abschied von der Blauen Stern Bearbeiten

Meliander sieht eines Abends, dass Emerelle vom Schiff in das darunter liegende Herzland springt.[24][25] Kurz entschlossen folgt er ihr.[26]

Er stellt seine Schwester zur Rede, warum sie das Schiff verlassen hat. Emerelle erklärt ihm ihren Wunsch ihre Mutter zu finden. Meliander ist wütend, da er mit Nandalee nichts zu tun haben möchte und versucht seine Schwester von seiner Sicht der Dinge zu überzeugen. Diese bleibt ihrer Überzeugung jedoch treu. Sie beschließen die Nacht im nahen Gasthof zu verbringen.

Im Gasthof verkündet Emerelle den Anwesenden, dass sie auf der Suche nach der Elfe Nandalee ist. Da sie außerdem ein den Drachenelfen nachempfundenes Kleid trägt, gibt es einen kleineren Aufruhr im Gasthof. Zusammen mit dem Wirt, dem Faun Solon, kann Meliander jedoch die mit dem Minotaur Borros streitende Emerelle beruhigen.[27] Die Geschwister müssen allerdings feststellen, dass sie weltfremd aufgewachsen sind, da der Wirt von ihnen für seine Bewirtung bezahlt werden will. Solon gibt ihnen jedoch kurzerhand zwei Zimmer.

Mitten in der Nacht kommt Solon zu den Geschwistern ins Zimmer und warnt sie vor dem Minotaur Borros. Dieser ist ein Kopfgeljäger und auf dem Weg seine Kumpane zu holen.[28] Solon bietet ihnen an, im Tausch mit Emerelles Armreif aus Ishaven zwei Pferde zu geben.[22] Damit sollen sie Solons Meinung nach den Kopfgeldjägern entkommen können.

Meliander beschließt, um seine Schwester vom Schicksal ihrer Mutter zu überzeugen, zur Weißen Halle zu reisen.[29] Sieben Tage lang reisen sie im Herzland über die Ioliden zur Weißen Halle.[30] Kurz vor der Weißen Halle entdecken die beiden ein Bildnis im Fels, von dem sie vermuten ihr "Vater" Gonvalon versuchte ihre Mutter Nandalee in den Fels zu zeichnen.[31] An der Halle angekommen, begeben sich die beiden Geschwister zur Schwerthalle. Dort zeigt Meliander Emerelle Nandalees Schwert Todbringer. Da die Drachenschwerter beim Tod ihres Trägers immer in die Halle zurückkehren, ist für den Elfen der Tod ihrer Mutter bewiesen.[32] Emerelle möchte jedoch nicht glauben, dass ihre Mutter Tod ist und weigert sich den Fakten ihres Bruders glauben zu schenken. Sie fordert ihren Bruder auf sie alleine zu lassen, obwohl er ihr klar macht das er dann nicht wiederkommen wird. Seine Schwester besteht jedoch darauf.

Trotz seiner Äußerung nicht zu ihr zurück zu kommen, wartet er in der Nähe der Halle auf seine Schwester. Als diese am Abend ein Licht in einer Kammer der Halle entzündet ist das für ihn das Zeichen zu gehen. Er glaubt seine Schwester habe ihm damit sagen wollen, dass sie alleine bleiben will (tatsächlich jedoch wollte sie das Gegenteil). Meliander beschließt nach drei Tagen des Wartens auf Emerelle daraufhin, sich auf die Suche nach seinem verlorenen Bruder zu machen.[33][34]

Suche nach dem verlorenen Bruder Bearbeiten

Mailyn Bearbeiten

Da Meliander sich erinnert, beim Besuch seines Bruders im Jadegarten im Hintergrund des Drachenpfades das Albenhaupt gesehen zu haben, reist er in die Slanga-Berge.[35] Er kann schließlich den Platz finden, an dem sein Bruder von Nachtatem ausgesetzt worden ist. Der Platz ist eine Ansammlung unzähliger verschiedener Schädel, von kleinen Kobold- bis hin zu Drachenschädeln. Das Maß an dunkler Magie an diesem Ort sagt Meliander, dass sein Bruder sehr lange hier gelebt haben muss.

Am nächsten Morgen erscheinen weiße Blumen, die ihn mit dem Wort "Komm!" rufen. Er folgt ihnen bis zur Höhle, in der die Weiße Frau ihn erwartet.[36] Sie rät ihm davon ab, weiter nach seinem Bruder zu suchen, weil ihn ansonsten den Tod ereilen wird.[37] Meliander glaubt jedoch nicht daran und kehrt zum Schädelplatz zurück. Von dort aus folgt er der Magie, die sein Bruder für ihn ausgelegt hat bis zu einem See. Inmitten des Sees sieht er eine Hütte, die durch mächtige Magie am Betreten und Verlassen geschützt ist.[38] Kurz darauf erscheinen die Maurawan Cullayn und Tylwyth und fordern ihn auf den Wald zu verlassen. Meliander weigert sich jedoch. Einige Tage, nachdem er zum ersten Mal die elfische Bewohnerin der Hütte gesehen hat, greifen die Maurawan ihn an.[39] Von Pfeilen getroffen, flüchtet er sich ins Wasser und wird von der Elfe in der Hütte gerettet.

Meliander erwacht in der Hütte in Anwesenheit der Elfe, die sich als Mailyn vorstellt. Sie gibt ihm zu verstehen, dass er seine Verletzungen überleben wird, was ein normaler Elf nicht schaffen würde.[40] Meliander ist von der Elfe ab dem ersten Moment bezaubert. Da vor ihm sein dunkler Bruder mit der Elfe in der Hütte gelebt hat und er ständig mit ihm verglichen wird, ist Meliander unsicher und wütend. Die Elfe erklärt ihm jedoch ihre Geschichte und ihre Aufgabe dem Wald um das Albenhaupt die Magie wiederzugeben, welche sein dunkler Bruder ihm geraubt hat.[41] Sie erklärt ihm außerdem, dass er dieselbe Dunkelheit in sich trägt und sie in der Hütte gefangen ist.[42] Kurz darauf schläft sie zum ersten Mal mit ihm.

Nach einigen Tagen eröffnet Mailyn ihm, dass sie den nächsten Winter nicht überleben wird, da sie auf das Sonnenlicht angewiesen ist.[43] Meliander versucht ihre Krankheit zu heilen, scheitert jedoch. Um seine große Liebe vor dem Tod zu retten, überlegt er sich sie in das sonnige Land Schurabad zu dem Weisen Lamassu Almansur zu bringen[44]. Er glaubt, dass er dort Heilung für Mailyn finden kann.

Meliander ist zwei Monate bei ihr, als es der Elfe wesentlich schlechter geht. Er entscheidet, dass der Zeitpunkt sie aus der magisch gesicherten Hütte zu befreien. Dazu öffnet er den einzelnen Albenpfad nahe der Hütte und stößt Mailyn und sich durch das entstandene Loch. Dies kostet ihn jedoch die Finger seiner linken Hand. Ihm ist jedoch bewusst, dass das Traumeis in ihm die Finger mit der Zeit wieder nachwachsen lässt.[45]

Schurabad und Tod Mailyns Bearbeiten

Über die Albenpfade schafft er es, die fast bewusstlose Mailyn durch einen Albenstern in das Land Schurabad zu bringen. Die noch fehlenden 80 Meilen bis zum Palast Almansurs legen sie zu Fuß durch die Dünen zurück.[46] Dabei werden sie immer schwächer. Nachdem sie ihr letztes Wasser aufgebraucht haben, bleiben sie kraftlos im Wüstensand liegen. Dort findet Almansur zusammen mit dem Zwerg Frar zufällig und gerade noch rechtzeitig die Elfen und lässt sie in seinen Palast bringen.

Meliander stellt fest, dass Almansur kurz davor ist in den Wahnsinn der Lamassu zu verfallen und keine Hilfe auf der Suche nach einem Heilmittel für Mailyn ist. Der Zwerg Frar gibt ihm jedoch Zugang zur Bibliothek des Lamassu und hilft ihm dort auf der Suche nach dem Heilmittel.[47] Sie können jedoch keine Hilfe in den Büchern finden.

Am Tag, als der Chamsin-Wind kommt und Almansur vollständig Wahnsinnig wird, erlebt Meliander Mailyn überraschend scheinbar gesund.[48] Er glaubt, dass Almansur doch noch ein Heilmittel gefunden hat. Nach der Liebesnacht liegt diese jedoch tot im Bett.[49] Sein Freund Frar erscheint in der Kammer und bittet ihn zusammen mit ihm den Palast zu verlassen, da es zu Kämpfen zwischen Almansur und den Dschinnen kommen wird. Voller Gram weigert sich Meliander Mailyns Körper hier zurück zu lassen. Frar nimmt daraufhin ihn und den Körper Mailyns mit zum nahen versunkenen Palast von Almansurs Großvater.[50] Sie betten ihren Körper schließlich in dessen Palast auf. Kurz darauf eröffnet Frar ihm, dass seine verschollene Mutter Nandalee ihn an den Hof geschickte hat, um über Meliander zu wachen.[51] Bevor sie den Leichnam begraben, lässt Frar einen Monolithen über ihrem Grab wachsen, damit Melianders Kristall immer einen Regenbogen darüber scheinen lässt. Anschließend überreicht Frar Meliander einen Brief für ihn von seiner Mutter, in der sie ihre lange Abwesenheit erklärt.[52] Meliander beschließt den Kampf gegen die Drachen aufzunehmen, um eine Welt voller Harmonie zu schaffen für die Mailyn geträumt hat. Meliander und Frar machen sich schließlich auf nach Haiwanan, um die von Frar dort versteckten Drachentöterpfeile zu finden.

Wiedersehen mit dem dunklen Bruder Bearbeiten

Der Zwerg und der Elf reisen nach Haiwanan und müssen feststellen, dass das gesamte Viertel, indem die Pfeile versteckt wurden, abgebrannt ist. Da Frar nun das Versteck nicht finden kann, bitten sie den Damien Sulum ihnen den früheren Wohnort seines Bruders zu zeigen, worunter die Pfeile versteckt waren.[53] Sie ziehen sich zunächst zurück, um später in Ruhe nach den Pfeilen zu suchen. In der Zwischenzeit besuchen sie einen Buchladen, indem der Zwerg die Dame Yuen kennen lernt. Da Frar mit ihr allein zu sein wünscht, geht Meliander zur Tempelstraße. Dort läuft gerade der Zug zum Drachenfest, auf dem sich der Herrscher Haiwanans, der Geisterkönig, zum ersten Mal zeigt.[54] Meliander erkennt sofort seinen dunklen Bruder.

Am nächsten Tag macht sich Meliander sofort zur Residenz seines Bruders auf, um Gerechtigkeit für Mailyn einzufordern. Er wird schließlich bis zu ihm vorgelassen. Beide besprechen sich und Meliander muss erkennen, dass sein Bruder tatsächlich nur das Beste für Mailyn wollte.[55] Sein Bruder beweist ihm außerdem, dass sie beide nicht mit gewönlichen Waffen verletzt werden können.[56] Meliander wird von seinem Bruder aufgefortdert, ihm den Ort zu zeigen, wo Mailyn begraben wurde. Sie wollen dabei nur zu zweit reisen, obwohl der Hauptmann der roten Garde, Dargyl, seinem König vehement davon abrät.

Die beiden Brüder reisen nach Schurabad und besuchen Mailyns Grab. Anschließend schlägt Meliander vor, sich die Bibliothek Almansurs anzusehen. Vordergründig, da sich sein Bruder für Bücher interessiert, hintergründig um die von Frar zurückgelassene Drachentöterwaffe zu finden und sich so gegen seinen Bruder verteidigen zu können.[57] Sein Bruder findet sehr wertvolle Bücher, darunter Celaynes Almanach wohltuender Kräuter, sodass dieser beschließt Meliander in sein größtes Geheimnis einzuweihen.

Er nimmt Meliander mit auf einer Reise durch die Albenpfade, bei dem sie schließlich auf einem Splitter der Zerbrochenen Welt zum Versteck seines Bruders erscheinen. Dieser erklärt ihm hier ein Refugium mit dem Namen Iskendria zu gründen, damit Wissen nicht verloren geht.[58] Dafür hat er 20 Helfer unter dem Damien Tung finden können. Meliander bekommt einen Großteil dieses Refugium gezeigt. Schließlich fällt seine Waffe aus dem Material der Drachentöterpfeile herunter, was sein Bruder bemerkt und ihn sofort niederschlägt.[59]

Gefangenschaft Bearbeiten

Meliander erwacht im Gefängnis seines dunklen Bruders, indem auch seine Mutter Nandalee durch ein Geschöpf Langarms festgehalten wird. Bevor sein Bruder ihn jedoch töten kann, erscheinen seine Schwester Emerelle, Nodon, Frar und Falrach in der Kammer und stellen den dunklen Bruder. Sie befreien Meliander und Nandalee. Bevor sie sich zurückziehen können, erscheint der Hauptmann der roten Garde, Dargyl, mit dem Kopf des Lutin Franja. Er gibt sich als der Goldene zu erkennen.[60] Der Goldene erklärt ihnen, dass der Geisterkönig nur von den Himmelsschlangen unbehelligt geblieben ist, damit sich schließlich alle Kinder der Nandalee hier einfinden. Er möchte damit herausfinden, welches der Kinder seine Brut ist.[61] Als er gerade dabei ist Emerelle zu überprüfen, greift ihn Heldenherz an. Gerade als der Goldene diesen zerquetscht, stößt Emerelle ihm mit einer aus dem Material der Drachentöterpfeile gefertigten Haarnadel in den Schädel.[62] Der alte Drache stirbt augenblicklich. Die restlichen Personen machen sich bereit sofort zu fliehen, da sie einen Angriff der restlichen Himmelsschlangen befürchten. Nandalee trennt sich vor dem Albenstern in der Residenz von ihnen, um die Himmelsschlangen auf sich aufmerksam zu machen und diese so an der Zerstörung von Haiwanan zu hindern. Sie bittet Emerelle jedoch ihren dunklen Bruder zu verschonen und ihm den Namen Askalel zu geben.[63] Ihre Mutter glaubt, dass alle drei ihrer Kinder notwendig sind, um die Herrschaft der Drachen zu brechen. Emerelle soll dabei das tapfere Herz, Askalel die Grausamkeit und Meliander dessen Gegengewicht sein.

Besuch bei den Apsaras Bearbeiten

Drei Wochen später besuchen Emerelle, Meliander, Askalel, Falrach, Nodon und Frar die Königin der Apsaras, Uthaya.[64] Emerelle hofft eigentlich zu erfahren, ob Nandalee erneut überleben konnte. Dies kann ihr jedoch Uthaya nicht beantworten. Die Apsara gibt jedoch einen Orakelspruch auf die drei Geschwister ab: Wann immer es wert, ziehet euer Schwert. Doch ganz gleich, was ihr tut, herrschen wird Drachenblut.[65]

Suche nach den Mysterien der Alben Bearbeiten

Meliander begibt sich auf die Suche nach den hinterlassenen Mysterien der Alben und der Himmelsschlangen. Sie führt ihn unter anderem zum Drachentempel.[66] Seine dort angefertigten gründlichen Skizzen bilden später den Hauptteil aller bekannten Schriften über den Tempel. Meliander zeigt besonderes Interesse an den dort lagernden Drachenschädeln. Die Priesterinnen des Tempels verweigern ihm allerdings den Zugang zum Tempelheiligtum.[67]

Spätphase Bearbeiten

Er wurde unter anderem durch seine Verdienste um die Werke der Alben zum Fürsten von Arkadien. Einen Großteil der Zeit verbrachte er damit, die Zukünfte in der Silberschüssel zu erforschen und wurde dadurch emotional stark angegriffen bis es ihn in den Selbstmord trieb.

Alathaia nahm Kontakt zu ihm auf, um Informationen zum Drachentempel zu bekommen. Er weigerte sich mit ihr über den Tempel zu sprechen, gab ihr allerdings seine Schriften über den Tempel. Diese waren später eine wichtige Hilfe beim Angriff auf den Drachentempel.[68] Zu dieser Zeit wurde er zumindest von manchen für wahnsinnig gehalten.

Selbstmord Bearbeiten

Meliander nahm sich das Leben, als er sein letztes und bedeutendstes Buch Die Wege der Alben zu Ende geschrieben hatte. Er nahm ein mit Tinte gefülltes marmornes Bad und öffnete seine Blutadern. Als er langsam verblutete, diktierte er die letzten Seiten seinem Leibdiener Cabak, einem Lutin.

Gewissen Gerüchten zufolge starb er jedoch durch Askalel im Auftrag seiner Zwillingsschwester.[69][70]

Der Lutin nahm danach sein Buch. Emerelle wurde von den Drachen beauftragt, ihn zu finden und für seinen Diebstahl seine linke Hand abzuschlagen. Das Buch hatte er zu diesem Zeitpunkt nicht mehr bei sich, er hatte es zuvor in die Bibliothek von Iskendria gebracht.[71]

Todeszeitpunkt Bearbeiten

Es gibt zwei unterschiedliche Angaben, wann Meliander noch gelebt haben soll, bzw. gestorben ist. Der Vergleich beider Angaben ist hier zu finden.

Quellen Bearbeiten

  1. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 845
  2. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 957
  3. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 812
  4. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 9
  5. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 783
  6. Kinder der Nacht - Kindle (Heyne 2014), Pos. 112
  7. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 26
  8. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 31
  9. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 334
  10. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 348
  11. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 72
  12. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 60
  13. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 775f.
  14. Kinder der Nacht - Kindle (Heyne 2014), Pos. 390
  15. Kinder der Nacht - Kindle (Heyne 2014), Pos. 445
  16. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 18
  17. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 21
  18. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 24
  19. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 29f.
  20. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 29
  21. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 20
  22. 22,0 22,1 Elfenmacht (Heyne 2017), S. 23
  23. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), Seite 282
  24. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 25
  25. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 42
  26. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 26
  27. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 40ff.
  28. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 50
  29. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 54f.
  30. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 56
  31. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 57
  32. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 61
  33. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 71
  34. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 124
  35. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 71
  36. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 133f.
  37. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 129ff.
  38. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 138
  39. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 152
  40. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 226
  41. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 233
  42. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 245
  43. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 247
  44. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 323
  45. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 348
  46. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 337
  47. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 354
  48. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 381ff.
  49. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 397
  50. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 401
  51. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 404
  52. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 418ff.
  53. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 442ff.
  54. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 449
  55. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 476
  56. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 479
  57. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 497
  58. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 504ff.
  59. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 513
  60. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 543f.
  61. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 545
  62. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 548
  63. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 551
  64. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 553ff.
  65. Elfenmacht (Heyne 2017), S. 556
  66. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 925
  67. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 934
  68. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 925
  69. Die Elfen Kindle (Heyne 2014), Pos. 14779
  70. Elfenkönigin (Heyne 2009), Seite 412
  71. Elfenlicht (Heyne 2006), Seite 418