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Nabor ist ein menschlicher Lotse von Himmelsschiffe auf Nangog. Die Wolkensammler nennen ihn Herz voller Lieder.[1]

Aussehen und Charakter Bearbeiten

Nabor ist ein kleiner Mann und von fülliger Gestalt. Graue Strähnen durchzogen sein Haar. Er trägt mehrere Ohrringe. Nabor trägt einen Wickelrock und ein ledernes Wams auf dem die Sichelschwalbe, das Wappen der Zunft der Himmelslotsen, gestickt ist. Er ist ein eigenwilliger Kerl, der oft ununterbrochen Melodien vor sich hinsummte. Gabbot ist sein kleiner persönlicher Affe.[2][3]

Biographie Bearbeiten

Nabor ist anfangs Lotse eines Kornschiffs auf Nangog.[4]

Lotse des Palastschiffs von Aaron Bearbeiten

Nabor ist bereits drei Jahre Lotse des Palastschiffs von Aaron[4] zur Zeit als dieser durch einen Angriff von zwei Elfen vom Schiff stürzt. Nachdem Aaron ein Schiff der Ischkuza findet, befiehlt er dieses in Schlepp bis zur Goldenen Stadt zu nehmen. Aaron lässt sich beim Anflug auf die Stadt von Nabor über die Navigation der Schiffe aufklären.[5]

Etwa zwei Jahre später vertraut sich Aaron Nabor an, der ihm hilft ihn unerkannt zum Totenschiff der Ischkuza zu bringen, damit er dort Shaya heimlich treffen kann.[6]

Nabor nimmt als Lotse an der Suche nach den Himmelspiraten um Tarkon Eisenzunge und der anschließenden Schlacht über dem brennenden Berg teil. Allerdings sind ihre Schiffe durch den Kampf und dem anschließenden starken Sturm stark beschädigt und sie steigen durch die Wolken unkontrolliert auf.[7] Sie losen die Plätze auf den übrig gebliebenen kleinen Wolkensammlern aus, um der tödlichen Höhe zu entkommen.[8]

Besuch VolodisBearbeiten

Nabor überlebt und kehrt in die Goldene Stadt zurück und führt neue Aufträge als Lotse aus. Volodi sucht ihn kurz vor der Schlacht bei Kush auf und erkundigt sich nach Negoshka, der Tochter Mitjas. Sie arbeitet für Narbor und er ist überzeugt, dass sie einst die erste Lotsin am Himmel Nangogs werden kann. Allerdings gibt sie Volodi die Schuld an dem Tod ihres Vaters. Er erzählt Volodi neue Gerüchte, dass Tarkon Eisenzunge nach der Schlacht über dem brennenden Berg noch immer lebt.[9]

Das Traumeis Bearbeiten

Reise nach WanuBearbeiten

Der Himmelspirat Tarkon Eisenzunge hatte sein Schiff gekapert und ihn in die Wolkenstadt gebracht. Dort konnte ihn Tarkon überzeugen Veccio, einen anderen Lotse, zu ersetzen, der nicht besonders beliebt war. Er betraute ihn mit einem Auftrag in den hohen unbekannten Norden zu gehen, um ein Geheimnis der Göttin aufzudecken. Dabei soll Barnaba die Expedition anführen.[3] Sein Affe Gabbot verstarb während der Reise in das Ewige Eis kurz vor Wanu durch die Berührung eines Geistes des Nordens.[10] Sie erreichen die zapotische Stadt Wanu im Ewigen Eis. Der Statthalter Chullunku Walla gewährt ihnen für eine Nacht Unterkunft und warnt sie vor den Geistern des Nordens.[11]

Traumeis Krater Bearbeiten

Auf der Weiterfahrt fährt mutmaßlich einer der Geister in den Körper Gabbots und erweckt den Affen zu neuem Leben.[12] Einige Tage später erreichen sie den Traumeis Krater und Wind vor regenschwerem Horizont klammert sich an den Roten Turm. Nabor ist dafür zuständig, dass das Himmelsschiff sicherer vertäut wird, während Kolja und Barnaba in den Krater hinabsteigen. Allerdings rutscht das Schiff und schlägt auf den Rand des Kraters wodurch die Seitenwand aufbricht und viele Vorräte verloren gehen. Auch sterben bei der Aktion zwei Wolkenschiffer.[13] Nabor lässt Kolja und Barnaba wieder nach oben bringen. Barnaba beauftragt die Toten vor Nachteinbruch zu verbrennen. Allerdings erheben sie sich schon und Barnaba wird beim Versuch sie zu verbrennen tödlich verletzt. Schlielich bereiten sie ihm selber einen Scheiterhaufen.[14]

Kolja tötet auch den wiederauferstanden Affen Gabbot, als dieser versucht die Unterkunft am Traumeis Krater zu sabotieren, um die Geister hereinzulassen. Nabor bezeichnet ihn daraufhin als Mörder.[15] Trotz der Differenzen schlägt Nabor Kolja ein paar Tage später vor einen kleinen Eissegler aus den Schiffsresten zu bauen, um so nach Wanu zurückzugelangen.[16]

TodBearbeiten

Nach der Verwandlung in einen Himmelsrochen und der vermeintlichen Flucht von Wind vor regenschwerem Horizont im Frühlingsmorgenlicht über dem Grünen Meer macht Kolja unterstützt von Korba und Marco den Lotsen Nabor zum Sündenbock. Korba und Marco werfen Nabor in den Krater.[17]

Quellen Bearbeiten

  1. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 38
  2. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 194
  3. 3,0 3,1 Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 37ff.
  4. 4,0 4,1 Drachenelfen (Heyne 2011), S. 199
  5. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 193ff
  6. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 788ff
  7. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 987
  8. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 995ff
  9. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 329ff
  10. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 43
  11. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 55
  12. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 167
  13. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 267ff.
  14. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 283ff.
  15. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 351
  16. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 581
  17. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 736ff.