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Naga ist eine Stadt in der Messergras-Steppe am Gelbwasser auf Nangog. Sie ist besser bekannt als die Stadt der toten Kinder, benannt nach einer Tragödie, die sich dort ereignete, als der dortige Satrap Siran hunderte Kinder in die Stadt bringen ließ, damit sie ein freundlicheres Antlitz gewinnt.[1] Südwestlich liegt die sehr kleine Siedlung Mira.[2]

Stadt der toten KinderBearbeiten

Sie war aus dunklen Basaltblöcken erbaut, die man in der Steppe fand. Die Stadt war daher schwarz und abweisend und viel zu groß für die wenigen Einwohner, die hier lebten. Die Basaltmauern bedrückten die Menschen. Sie hatte einen Hafen mit Liegeplätzen für mehr als hundert Flussschiffe und zwei dutzend Karawanserein in den Außenbezirken, die nun verfielen. Siran hatte geglaubt, dass sich Naga zu einem wichtigen Handelszentrum entwickeln würde, da sich hier zwei Karawanenstraßen aus Nord und Ost trafen und die Güter aus der weiten Steppe auf dem Gelbwasser verschifft wurden, um zu den reichen Hafenstädten am Meer der Silberrücken gebracht zu werden. Die Basaltmauern jedoch bedrückte die Menschen.[3]

Siran ließ daher die Mauern unter weißem Putz verschwinden und brachte schwangere Frauen sowie Waisenkinder aus seiner Heimatsatrapie nach Naga. Die Frauen jedoch brachten kein lebendes Kind zu Welt und die Waisenkinder verkümmerten und nach einem Jahr lebte kein einziges Kind mehr.[4]

QuellenBearbeiten

  1. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 833
  2. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 748
  3. Drachenelfen . Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 344
  4. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 345

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