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Nestheus ist ein Kentaur und der Sohn des Orimedes und Einiger der Kentaurenstämme.

Geschichte Bearbeiten

Kirta Bearbeiten

Zwei Jahre vor der Schlacht am Mordstein lernt Nestheus die Stute Kirta aus dem Klan der Frostkinder auf einem Viehmark in Feylanviek kennen und verliebt sich in sie. Sein Vater Orimedes jedoch verbietet ihm im Lauf der Zeit den Umgang mit ihr. Sie treffen sich oft nur noch heimlich.[1]


Schlacht am Mordstein Bearbeiten

Nestheus nimmt am Fest der Kentauen in Feylanviek vor der Schlacht am Mordstein teil. Dabei ist er am Ballspiel der Kentauren beteiligt bei welchem Shandral sich verletzen soll. Als die Spieler die Gruppe der Befehlshaber erreichen, verschwindet Melvyn mit dem Ball. Sein "Team" gewinnt das Spiel. Dabei schließt er Freundschaft mit Melvyn.[2]

In der Schlacht am Mordstein bekommt er von Ollowain die Aufgabe mit einigen anderen Kentauren in der Steppe mit Ästen Staub aufzuwirbeln, um den Trollen glauben zu machen Verstärkung wäre unterwegs. Orimedes wünscht dies von Ollowain, da er seinen Sohn aus der Schlacht heraushalten möchte und dieser einmal die vereinigten Stämme führen soll.[3] Nestheus greift mit seinen hundert Kentauren in die Schlacht ein und die Trolle ziehen sich zurück, da sie glauben ein ganzes Heer würde anrücken. Sie decken den Rückzug des Heeres, nun wieder unter dem Kommando von Elodrin.[4]

Flucht mit Kirta Bearbeiten

Nach der Schlacht besucht er mit dem Lamassu Artaxas und Melvyn den Leichenschmaus zu Ehren des gefallenen Schwertmeisters. Artaxas erzählt ihm dabei wie er ihn und Kira einen Tag zuvor beobachtet hatte.[5] Kurz darauf tritt Senthor im Auftrag seines Vaters mit Kirta an Nestheus heran. Er fordert ihn auf mit ihm mitzukommen, da Orimedes und Katander die Einheit der Stämme mit der Heirat von Nestheus und Elena, der Tochter Katanders, besiegeln wollen. Nestheus und Kirta weigern sich, worauf Orimedes wütend wird und seinen Sohn angreifen will. Daraufhin rettet Artaxas die beiden, indem er sie durch seine Zauberkraft in die Luft bringt und mit ihnen flieht.[6]

Über den darauffolgenden Herbst und Winter sind die beiden quer durch das Windland auf der Flucht vor Auftragsmördern und Söldnern. Darunter ist auch die Silberne Horde, eine berüchtigte Schar Kopfgeldjäger aus Uttika. Dabei wird ihnen immer wieder Zuflucht unter den Stämmen der Steppe gewährt.[7] Der Maurawan Fingayn wird von Orimedes beauftragt aus dem Verborgenen über die beiden zu wachen und zu schützen.

Fürst aller Stämme Bearbeiten

Nach drei Monaten stirbt Orimedes durch einen Angriff der vorrückenden Trolle. Auf der Feier bringen sich alle Gäste Schnitte bei um damit den Leichnam des Fürsten zu bedecken. Dabei erscheint Nestheus und beruft neben Katander, Maktor und vier weiteren Kentaurenfürsten auch Senthor den toten Fürsten in den Grabhügel zu geleiten. Bevor sie den Grabhügel betreten, erlebt er wie alle Kentaurenfürste, allen voran Katander, Nestheus zum neuen Anführer aller Kentauren erheben.[8]

Verrat der Lutin Bearbeiten

Die Trolle rücken unaufhaltsam und sehr rasch nach Süden durch das Windland voran. Melvyn wird nach der Totenfeier schwerverletz gefunden und von Artaxas und einer Heilerin gesund gepflegt. Dabei hat er Glück, dass er die Verletzungen im Winter erhalten hat, da ihm die Kälte das Leben gerettet hat. Nach fünf Tagen erwacht er in Talsin aus seiner Ohmnacht.[9] Er fordert sofort Nestheus zu sehen. Dieser erscheint mit der Gräfin Caileen. Der Halbelf erklärt ihnen, dass die Trolle die Grabhügel der Kentauren unter mithilfe der Lutin als Vorratslager benutzen. Da Emerelle den Truppen befohlen hat sich an die Shalyn Falah zurückzuziehen, wird Talsin und der Rest des Weges kampflos an die Trolle übergeben.[10]

Widerstand gegen die Trollherrschaft Bearbeiten

Nachdem Emerelle den Thron verliert und Gilmarak selbigen besteigt, schließt führt Nestheus im Lauf der Jahre einen wachsenden Aufstand der Steppenkentauren an. Einige Elfen um Fenrylund Maurawan unterstützen sie. Sie organisieren zunächst Überfälle auf Nachschubwege und Baustellen. Auch die Kentauren um Uttika um Katander schließen sich nach etwa neun Jahren an. Nach etwa neun Jahren beginnen sie eine Belagerung der Snaiwamark Karawane.[11][12] Katander und sein oberster Baumeister Hieron entwerfen unter anderem die Rammen, mit denen eine Bresche in die Wagenburg Steppenschiffe geschlagen werden soll. Nestheus ist zwar nicht überzeugt, lässt ihnen aber freie Hand.[13] Katander wird schwer verletzt und zieht sich nach der Schlacht mit seinen Männern zurück nach Uttika.[14] Nestheus und die Kentauren des Windlands führen jedoch weiter einen Guerillakrieg gegen die Trolle.

Fest der Lichter Bearbeiten

Im Jahr 68 ndB wird er als einer der Fürsten für die Königswahl auf dem Fest der Lichter in Vahan Calyd berufen, allerdings nur damit die Trolle die Kentauren nicht außen vor lassen. Auch Katander wird berufen.[15] Sowohl der berufene Alvias und Katander sind verwundert als Ollowain als Fürst der Maurawan der Wahl beiwohnen will. Das Fehlen von Anderanund Elija wirft die Pläne der Trolle durcheinander. Skanga beruft daraufhin als Ersatz Growak und Orgrim in den Wahlkreis. Beim anschließenden Abstimmen erscheint außerdem Emerelle. Katander stimmt gegen Gilmarak. Als sich Orgrim bei der letzten entscheidenden Stimme enthält, springt Gilmarak erbost auf und wird von der Steinkugel Madrogs, die für Skanga bestimmt war, getroffen.[16] Emerelle heilt mit der Zustimmung Skangas Gilmarak. [17]

Die anwesenden Fürsten Alvias, Katander, Orgrim und Nestheus stimmten im zweiten Wahlgang für Emerelle, die Herzöge von Mordstein Snaif, Wolfsgrube Derg und Blutberg Growak gegen sie. Emerelle wird mit 4:3 Stimmen zur Königin gekrönt. Die Fehde zwischen ihr und Skanga wird von beiden offiziell beendet, wobei Skanga betont, dass niemals engere Beziehungen zwischen beiden existieren würden. Sie ist Emerelle aber dankbar, dass diese Gilmarak vor dem Tod retten konnte. Die Trolle ziehen sich in die Snaiwamark zurück.[18]


Quellen Bearbeiten

  1. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 629ff
  2. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 475
  3. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 527
  4. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 586
  5. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 629
  6. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 638ff
  7. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 734ff
  8. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 744ff
  9. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 796
  10. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 799ff
  11. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 547
  12. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 563
  13. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 579
  14. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 677
  15. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 778
  16. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 861
  17. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 862
  18. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 875

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