FANDOM


Nodon ist ein Drachenelf und dem Dunklen verschrieben.

Fertigkeiten Bearbeiten

Nodon ist ein Heiler, sowie ein exzellenter Schwertkämpfer.

Aufgabe als Drachenelf Bearbeiten

Er ist Erster unter den Elfen des Jadegartens und neben seinem Geschick mit dem Schwert berühmt für seine Heilkunst. Nodon bewacht den Dunklen über eine Station in den Bergen, damit niemand unbemerkt zu der Himmelsschlange gelangt.[1]

Aussehen Bearbeiten

Nodon ist zierlich und schmal gebaut. Er ist kleiner als Nandalee, besitzt dunkle Augen, die scheinbar nur aus dem Schwarz einer Iris bestehen und kein Weiß zeigen. Sein Haar ist weißblond, fast silbrig. Er hat die Angewohnheit, sich in Rot zu kleiden.[2]

Seine Drachentatowierung zieht sich vom Nacken bis zu seiner linken Wade.[3]

Geschichten um seine Augen Bearbeiten

Dem Frachtmeister Usia erzählt Nodon die Geschichte, dass seine Augen durch eine Nacht im Geisterhain in Drusna pechschwarz wurden, obwohl sie zuvor himmelblau waren. Er impliziert, dass dies durch die Inbesitznahme eines Geistes geschah.[4]

Charakter Bearbeiten

Nodon wird als ein schweigsamer, in sich gekehrter Elf beschrieben. Dabei ist er streitlustig und besitzt eindeutig einen Sinn für dunklen, zynischen Humor.

Er besitzt romantische Ansichten, was die körperliche Liebe angeht. So würde er niemals mit einer Frau schlafen, von der er nicht geliebt wird bzw. die er nicht liebt.

Es wird mehrmals angedeutet, dass er sich von Lyvianne angezogen fühlt. Dabei sollen sie schon einmal eine Affäre gehabt haben, die Lyvianne relativ eindeutig beendete, indem sie erst für längere Zeit verschwand und ihm anschließend klar machte, dass sie nicht gedenke, noch länger das Bett mit ihm zu teilen.[5] Es liegt der Gedanke nahe, dass Lyvianne ein Kind von Nodon empfangen wollte und ihn daraufhin abweist, da sie ihn nicht mehr für ihre Pläne, das perfekte Elfenkind zu gebären, benötigt.

Auch Nandalees Verwandte, Fenella, kann im unterirdischen Garten der Tiefen Stadt seine Aufmerksamkeit erregen. Sie schafft es, dass er für sie singt und sie gemeinsam (über Nandalee) lachen.

Nodon beginnt außerdem, eine liebevolle, platonische Bindung an Nandalee aufzubauen. Er bewundert sie dafür, dass sie die Welt nicht wie er als gegeben und unveränderbar ansieht, sondern für ihren Willen und ihre Meinung kämpft, auch wenn es aussichtslos scheint.

Sein Pegasusrappe Mondschatten hat ihm sehr viel bedeutet.

Feindschaft Bearbeiten

Er liegt im Streit mit Gonvalon, seit Nodon der Meinung ist, eine der Schülerinnen Gonvalons habe eigentlich ihn geliebt und sei ihm durch Gonvalon erst gestohlen worden und schließlich durch sein Unvermögen als Lehrer auf einer ihrer Missionen umgekommen. Seither sucht er stetig das Duell mit seinem ehemaligen Freund.[6]

Geschichte Bearbeiten

Drachenelfen Bearbeiten

Training Nandalees Bearbeiten

Als Nandalee als Schülerin im Jadegarten eintrifft, soll Nodon sie trainieren. Er provoziert sie auf Befehl des Dunklen, damit dieser herausfinden kann, ob sie sich nun besser unter Kontrolle hat, oder immer noch so ungebändigt ist wie damals, als sie aus Versehen Sayn tötete. Nodon wusste dies allerdings nicht. Er meint auch, dass ihr Schwertlehrer, Gonvalon, miserabel sei.[7]

Gonvalon Bearbeiten

Als Gonvalon zum Jadegarten kommt, um Nandalee zu finden, tritt Nodon ihm mit einigen anderen Drachenelfen entgegen. Er ist der letzte, der sich zurückzieht, als der Dunkle ebendies befiehlt.[8]

Entführung Bidayns Bearbeiten

Nachtatem trägt ihm auf Bidayn aus der Weißen Halle zu entführen. Durch das verborgene Fenster reisen sie in die Pyramide des Jadegartens. Außerdem bringt er auf Wunsch Nandalees Todbringer mit.[9]

Die Windgängerin Bearbeiten

Angriff auf die Tiefe Stadt Bearbeiten

Nodon wird, wie alle Drachenelfen, zu dem Ort gerufen, an dem sich die Angreifer der Tiefen Stadt sammeln. Er erreicht den Ort über einen Drachenpfad.[10] Nachdem die Himmelsschlangen ihnen den Plan erklärt haben, bekommt jeder von Lyvianne und Dylan den Ort zugwiesen, an denen sie angreifen sollen. Jeder Aufgerufene verlässt kurz darauf über einen Drachenpfad.[11]

Spezialauftrag Bearbeiten

Nodon bekommt jedoch von seinem Meister heimlich den Auftrag einen bestimmten Zwerg vor der Vernichtung der Stadt zu retten. Bevor er sich dazu heimlich davon stehlen kann, redet er noch mit Ailyn.[12] Kurz darauf trifft er sich heimlich mit dem Dunklen, welcher ihn in einen Zwerg verwandelt und auf seine Mission schickt. Dazu erhält er noch einen unscheinbaren Stein, der sich immer weiter in ein Stück Kohle verwandelt, je näher der Angriff rückt.[13]

Da die Orientierung im Tunnellabyrinth der Tiefen Stadt schwierig ist, verliert er kostbare Zeit. Doch kurz vor dem Palast Amalswinthas trifft er auf Hornbori, der ihm den Weg beschreibt.[14] Am Eingang stehen der Leibwächter Geberic und zwei weitere Krieger, die ihn nicht hineinlassen. Daraufhin tötet er alle drei.[15]

Er platzt in die Versammlung der anwesenden Zwerge hinein. Diese schrecken vor seiner berserkerartigen Gestalt zurück. Nodon gibt sich Nandalee gegenüber zu erkennen, als sich sich der Stein endgültig Schwarz färbt. Er verwandelt sich in einen Elfen zurück und belegt Nandalee mit einem Zauber der sie vor den Flammen der Drachen schützt. Alle anwesenden Zwerge und Duadan vergehen zu Asche.[16]

Fenella Bearbeiten

Nandalee eilt zu der Elfe Fenella und Nodon folgt ihr. Nodon wollte sie aufhalten, anfangs sogar, indem er sie mit einer Armbrust in die Wade abschoss. Doch da dies nichts brachte, eilte er ihr einfach hinterher. An einem Ort unter Wasser in einer Glaskuppel, werden sie fündig.[17] Der Elfe ging es gut und sie versuchte sogar, Nodon zu verführen.[18] Sie setzte sich ans Wasser, blickte zu Nodon, und wurde überraschend von einer plötzlich aufgetauchten Weißen Schlange getötet.[19]

Die Weiße Schlange greift erneut an und zerstörte die Glaskuppel. Nodon hält diese mit seinem Schwert unter Wasser auf, damit Nandalee fliehen konnte.[20] Nodon wird von dem jungen Novizen Eleborn gerettet, indem dieser mit ihm den Atem teilt. Bevor er in den Jadegarten zurückkehr besucht er Nandalee in der Weißen Halle.[21]

Die gefesselte Göttin Bearbeiten

Mission auf NangogBearbeiten

Nach der Vernichtung der Blauen Halle durch die Devanthar wollen die Himmelsschlangen Rache nehmen. Nodon wird, zusammen mit Lyvianne, ihrer Schülerin Bidayn und Gonvalon, unter der Führung von Nandalee von den Himmelsschlangen nach Nangog geschickt. [22] Dort sollen die Drachenelfen durch den Weltenmund steigen, um die gefesselte Göttin zu erwecken. [23]

Reise zur Goldenen StadtBearbeiten

Nur mit Mühe gelingt es Nandalee während der Reise den Schwertmeister davon abzuhalten sich gegen den Wolkensammler Winterblau zu stellen, der ihnen von Nangog geschickt wurde. Auch ärgert er sich darüber, dass er über die Mission fast gänzlich im Dunkeln gelassen wurde.[24] Als Nandalee ihnen von ihrer Mission berichtet, erinnert sich Nodon an die Legende der Sieben und ihm kommen die ersten Zweifel, ob diese der Wahrheit entsprechen oder ob die ersten Meister der Weißen Halle im Weltenmund verrotten, gemeinsam mit ihren Schwertern.[25] Während der Reise steht er Bidayn gegen den etwas aufdringlichen Steuermann Kydon bei.[26]

In der Goldenen Stadt beginnt er die Suche nach dem Weg hinab zu Nangog an den Ankertürmen der Wolkensammler, die die Tempelgärten der Zapote überblicken. Dabei stellt er sich frühzeitig gegen die Führung Nandalees, indem er weiterhin seine Vorliebe für rote Kleidung auslebt. [27]

Nodon entschließt sich den Frachtmeister Usia etwas auszuhören, da er bisher kaum an hilfreiche Informationen gelangt ist.[28] Dieser überredet ihn zu einem Glas Wein bei Rabal am Schlangenmarkt. Hier erzählt er ihm, dass er einmal über den Weltenmund abgetrieben wurde, dort aber nur Nebel gesehen hat. Es gibt aber Geschichten über Ruinen, die es dort geben soll. Ebenso wie es dort einen Pfad in das Herz der Welt geben soll.[29] Von ihm erfährt er auch, dass die Zapote nach blondhaarigen Männern suchen, die dann nie mehr wiederkehren und ihren Göttern geopfert werden. Auch, dass die Zapote angeblich die ersten Menschen auf Nangog waren.[30] Am Ende vertraut ihm Usia noch an, dass die Zapote in den Tiefen ihres Gartens einen echten Drachen gefangen halten sollen.[31]

Gonvalon gelingt es Nodon dazu zu überreden mit ihm hinab in den Weltenmund zu steigen und Talinwyn die letzte Ehre zu erweisen. [32] Bereits auf dem Weg zum Weltenmund streiten sich beide Schwertmeister darüber, dass Gonvalon Nodon in seine Angelegenheiten hineinzieht und unnötig Aufmerksamkeit auf ihn zieht. [33] Dennoch folgt der Vertraute Nachtatems Gonvalon hinab in den Krater. Auf dem Weg hinab kann er sich des Gefühls nicht entwehren, beobachtet zu werden und dass dort, wo der Nebel begann etwas lauert. Vermutlich Jaguar- und Adlermänner.[34] Als sie bei der Flucht aus dem Krater von einer Gruppe Menschenkindern gestellt wurden, gibt Nodon den Befehl die gesammte Gruppe niederzumetzeln, als jegliche Diplomatie versagt. Als er den letzten der Krieger getötet hat, schält sich eine goldene Raubtierfratze mit bernsteinfarbenen Augen aus dem Nebel und blickt ihn an. Der Schwertmeister wundert sich, dass sie nicht zu ihm hinaufgekommen ist. [35]

Gemeinsam mit den anderen Drachenelfen steigen sie die Schlangentreppe hinab. [36] Nodon und Manawyn bleiben zurück, als der Wächter Nangogs, die Perversion des Purpurnen, sie verfolgt, um den Anderen zu ermöglichen ihren Weg zur Riesin zu finden. [37] Gemeinsam mit Bidayn, Eleborn, Gonvalon und Lyvianne gelingt es Nodon den Drachen zurückzuhalten, bis Nangog selbst eingreift und den Drachen zum Rückzug zwingt. [38] Als Nangog durch Nandalee erweckt wird, erschüttert die Göttin die Goldene Stadt, in der sie sich befinden, in einem zerstörerischen Erdbeben. Bidayn und Lyvianne trennen sich während diesem von der restlichen Schar und Nodon ahnt, was sie vorhaben. [39] Schließlich gelingt es ihnen, wenn auch ohne Lyvianne und Bidayn, mit einem kleinen Kahn, aus der Goldenen Stadt zu entkommen. [40]

Die letzten Eiskrieger Bearbeiten

Nodon erfährt von Nandalees Schwangerschaft und begibt sich auf die Suche nach ihr. Er findet sie in einem Tal in der Nähe des Jadegartens und sie schießt mit ihrem Bogen auf ihn. Nur ein Eingreifen des Dunklen kann Schlimmeres verhindern. [41] Der Schwertmeister macht sich Sorgen um ihren Hass und ihr animalisches Verhalten. Besonders erschüttert ihn, dass die Aura ihres Zorns auf ihre drei Kinder übergreift und ihre Aura, die eigentlich golden sein sollte, ebenfalls rot färbt. [42] Entgegen dem Befehl des Dunklen betritt er Nandalees Verschlag, als es ihr schlecht geht. Wenig später kommt auch Nachtatem hinzu. Der Drache macht Nandalee bewusstlos und führt eine Art Kaiserschnitt durch. Dabei zieht er einen abgetrennten Kinderarm aus seinem Leib und Nodon bedeckt Nandalees Augen, sodass sie dies nicht mit ansehen muss. Danach holt der Dunkle erneut etwas aus Nandalees Leib. Ein Ding mit Krallen und einem geschuppten Schwanz, ebenso wie bernsteinfarbenen Augen mit geschlitzten Pupillen. [43]

Als Nandalee nach dem Eingriff ihren Zorn an Nodon auslässt, hält dieser sie an ihren Leib mit dem verborgenen Auge zu betrachten und zu sehen, dass ihr noch zwei Kinder geblieben sind, die sie nun mit ihrem Hass verdirbt. [44]

Da er nach diesem Eingriff immer noch zu viel Zeit bei Nandalee verbringt, wird er vom Dunklen in die Schlacht um Wanu geschickt, wo er dem Heermeister Solaiyn untersteht. [45] Als der unsterbliche Aaron das vorrückende Heer bei einem Erkundungsflug entdeckt, stellt Nodon ihn gemeinsam mit Mondschatten und sie bringen seinen geflügelten Löwen zu Fall. [46] Während der darauffolgenden Schlacht trifft Nodon erneut auf Aaron, der gemeinsam mit Madyas auf dessen Löwen reitet. Dabei gelingt es Nodon sehr früh Madyas zu töten, Aaron jedoch überlebt. [47] Nodon gelingt es auch diesen Löwen vom Himmel zu holen, dabei gelingt es der Kreatur jedoch auch Mondschatten tödlich zu verwunden. Der Pegasus stürzt gemeinsam mit seinem Herrn aus dem Himmel.[48]

Nodon erkennt, dass Mondschatten nicht mehr zu helfen ist und schweren Herzens entscheidet er sich dafür ihn zu erlösen, da er weiß, dass der Hengst den Kampf bis zuletzt nicht aufgeben wird. Der Elf macht sich Vorwürfe, da er, mit seiner Kampfeslust, seinem Gefährten das Leben gekostet hat. Er macht seinem Tier den Abschied so schön wie möglich und verweilt auch noch lange, nachdem er die Welt verlassen hat, an seiner Seite.[49]

Von Ailyn erfährt der Drachenelf, dass sie die einzigen Drachenelfen hier sind und der Rest zurückgehalten sind. Sie hat man auf diese aussichtslose Mission geschickt, um sie loszuwerden. Der Schwertmeister vermutet, dass es daran liegt, dass er zu viele Fragen über Nandalee gestellt hat.[50]

Als er nach der Schlacht um Wanu zurückkehren will, spricht der Goldene im Körper Solaiyns mit Nodon und versucht ihn davon zu überzeugen Nachtatem an ihn zu verraten. Er bleibt seinem Herrn jedoch treu und der Goldene prophezeiht ihm, dass er dann gemeinsam mit seinem Herrn untergehen wird.[51] Dort trifft Nodon das erste Mal auf Aloki und ihre Praktiken mit Solaiyn. [52] Nodon ist davon abgestoßen und will seinem Herrn davon berichten, Aloki hält ihn jedoch davon ab, indem sie ihm mit ihrem Gift bewegungsunfähig macht. Danach übt sie ihre Praktiken auch an dem Schwertmeister des Dunklen aus.[53]

Als die Schlacht geschlagen ist, kehrt er ohne den direkten Wunsch des Dunklen in den Jadegarten zurück.[54] Im Jadegarten angekommen, erwartet ihn bereits Nachtatem und er gesteht ein, dass es vielleicht ein Fehler war Nodon fort zu schicken. Der besorgte Drache schickt den Schwertmeister in das Haus, in dem Nandalee weilt und auf etwas wartet.[55] Nodon erfährt von der Gazala Firaz, dass Nandalee während ihrer Schwangerschaft immer abwesender und sonderbarer wurde.[56]

Die Elfe ist abgemagert und geistig abwesend. Nodon ist geschockt und verzweifelt über den Zustand seiner Kampfgefährtin und ist überzeugt davon, dass ihre eigene Sturheit, sich vom Dunklen nicht helfen lassen zu wollen, sie umbringen wird. Er verabschiedet sich mit einem Kuss von ihr. In diesem Moment erwacht Nandalee aus ihrer Starre, denn sie erliegt aufgrund des Kusses dem Irrglauben, der verstorbene Gonvalon sei wie versprochen zum Zeitpunkt der Geburt zu ihr zurückgekehrt.[57]

Als Firaz begreift, dass Nandalee nun in Geburt ist, überredet sie Nodon dazu, Nandalee weiterhin glauben zu lassen, er sei Gonvalon. Widerwillig kommt Nodon dem nach und begleitet Nandalee während der Geburt ihrer beiden Kinder, indem er sie im Arm hält und ihr liebevolle Worte zuflüstert. In der Nachgeburt kann er die Überreste eines weiteren, vierten, Kindes entdecken.[58]

Nodon und die anderen Drachenelfen überlassen Nandalee und ihren Zwillingen das größte Gemach in der Alten Veste. Mit den Geschenken der Bewohner des Jadegartens hat er eine Einrichtung für die kleine Familie zusammengestellt. Er selbst hat eine Wiege mit einer Pegasi-Bemalung für Nandalees Kinder angefertigt. Die Elfe eröffnet ihm, dass dies ihr liebstes Geschenk sei. Sie bittet Nodon mit einer liebevollen Geste darum, den beiden Kindern - Emerelle und Meliander - ein Vater zu werden. Seinem anfängliches Zögern begegnet Nandalee mit der Versicherung, dass er in allem gut sein kann, wenn er es will. Dies sei sein besonderes Talent. Außerdem verspricht sie, dass er für seine Fürsorge große Liebe von den Kindern erfahren würde. Doch genau dieser Umstand bereitet Nodon Sorge. Er fürchtet die Liebe.[59]

Himmel in Flammen Bearbeiten

Nodon stellt sich Eleborn in den Weg, als er Nandalee besuchen will. Trotz zahlreicher Provokationsversuche gelingt es ihm nicht Eleborn zu einem Duell zu reizen. Dazu ist der Elf zu schlau.[60]

Schlacht um Asugar Bearbeiten

Später wird Nodon erneut nach Nangog geschickt, als Leibwächter Solaiyns, der die Zwerge bei ihrer Eroberung der Stadt Asugar.[61] Dabei trifft er erneut auf Aloki, die spezielle Begleiterin des Fürsten, die ihn mit ihren sehr eigenwilligen Methoden Linderung seiner Leiden durch den Goldenen verschafft. Er weiß nicht, was er von ihr halten soll, traut ihr jedoch nicht, da er glaubt üble Heimtücke in ihren Augen zu erkennen. Als die Menschen aus Asugar um Arcumenna ihren heimtückischen Plan ausführen, bemerkt Nodon es rechtzeitig und es gelingt ihm, gemeinsam mit Aloki, zu fliehen. Er führt die Gruppe die Treppen hinauf, in der Hoffnung dort dem Rauch und der Hitze entkommen zu können. Nodon gelingt es nicht das letzte, perfide Detail im Plan der Menschen, Wasser auf das brennende Öl zu leiten, sodass Aloki sich gegen ihn stellt und Solaiyn seinem Griff entwendet, bevor sie mit dem Elfen hinab ins Wasser springt. Als das Wasser auf das brennende Öl trifft, stürzt er ins Wasser, jedoch nicht ohne vorher schwere Verbrennungen zu erleiden.[62]

Statt zu ertrinken, rettet ihn jedoch Aloki, die gemeinsam mit ihrem Fürsten unter einem gekenterten Fischerboot Schutz gefunden hatte. Die Schlangenfrau navigiert das Boot aus dem Hafen hinaus, zum Kadaver eines der getöteten Sonnendrachen. Nodon hat Bedenken, dass dieser Platz wirklich gut ist, folgt ihr aber, als sie Solaiyn an diesen Ort bringt, da er sich geschworen hat an der Seite Solaiyns zu bleiben. Nodon betrachtet die Wunde im Drachen, an der sich die Aale versuchen zu laben, und wundert sich, welche Waffe die Menschenkinder erfunden haben, die dies möglich gemacht hatte. Als Aloki sie unter die Schwinge des Sonnendrachens führt, gesteht Nodon, dass dieser Platz vielleicht doch nicht so schlecht ist, wie er zuerst annahm. Während Aloki Solaiyn heilt, bietet sie dies auch Nodon an, auch wenn es bei ihm, nach ihrer Aussage, schwieriger sein wird. Sie erklärt ihm, dass sie ihn als Beschützer für sich und Solaiyn benötigt, da der Kampf gegen die Stadt noch nicht vorüber ist und sie weitaus größere Schrecken erwartet. [63]

Als Hornbori zurückkehrt, entscheidet sich Nodon sie zu warnen, dass die Menschen sie entdeckt haben. Aloki fordert von ihm sein Schwert, da es ihn beim Schwimmen behindern wird, etwas, das den Drachenelfen zuerst sehr zuwider ist, er letztlich aber einwilligte, da es in der Nähe vor Haien wimmelt. Als Pfand überlässt Aloki ihm ihren Dolch. Auf dem Weg muss er sich eines der Haie entwehren und danach spürte er, wie ein Zauber die Haie in seine Richtung rief, um ihm das Leben zu nehmen. [64]

Am Aal angelangt, erklärt er Hornbori die Situation, der ihm wiederum vom nahenden Sohn der Göttin berichtet. Somit machen sie sich auf den Weg in den Hafen Asugars, auch wenn dort die Menschen auf sie lauern. Nodon bittet den Kapitän des Aals das Boot rückwärts an die Mole zu setzen, damit er den Lukdeckel als Schild benutzen kann. Mit seinem herablassenden Auftreten macht er sich wenig Freunde unter den Zwergen im Aal. Letztlich gelingt es ihm jedoch Ulur für sich zu gewinnen. Als Vorhut stürmt er auf die wartenden Menschenkinder zu, um den Tod unter sie zu bringen. [65]

Der Sohn der Göttin Bearbeiten

Als der Hafen gesichert genug ist, macht er sich auf den Weg zu Aloki und Solaiyn. Die Schlangenfrau hat den Elfenfürsten außerhalb des Hafens angebunden. Er macht sich durch die Felsspalte auf zu dem angeschlagenen Elfenfürsten, der bereits den Sohn der Göttin erblickt hat. Zuerst tut der Elf das Gebrabbel Solaiyns als Irrsinn ab, wagt dann jedoch einen Blick und erkennt die Wahrheit hinter den Worten. Aloki hält ihn an, all dies auszusitzen und abzuwarten. Als der Sohn der Göttin gegen die Zwerge kämpft und seine Tentakel alles erkunden, hält Aloki ihn zurück die Kreatur, die er überaus abscheulich findet, anzugreifen, solange sie ihre kleine Gruppe in Ruhe lässt. Sie warnt ihn, dass diese Kreatur Verstand besitzt und man nicht gegen eine Naturgewalt ankämpfen kann. Er betrachtet das Geschehen, als er jedoch Eleborn aus dem Himmel stürzen sieht, zwängt er sich durch die Felsspalte, in der Nähe, nach draußen und er erkennt Nandalee. Daraufhin entschließt er sich der Drachenelfe dabei zu helfen eine Naturgewalt herauszufordern und Alokis Rat, der ihm ohnehin zuwider ist, in den Wind zu schlagen. Trotzig springt er hinab in die Fluten, Eleborn hinterher. [66]

Er rettet Nandalee mit der Hilfe Eleborns, der eine Kugel aus Licht und Luft im Wasser erschaffen hat. Dieser macht sie auf die telepathischen Fertigkeiten des Meerwanderers aufmerksam. [67] Nachdem Eleborn von einem Hai stark verwundet worden war, bittet Nandalee den Schwertmeister auf Eleborn Acht zu geben, während sie sich auf den Weg zum Wolkenschiff der Menschen machen möchte, die das Traumeis geborgen haben. Nodon erkennt, dass er Nandalee nicht von ihrem Vorhaben abbringen kann und gesteht ihr dies auch ein. Doch er vertraut ihr sein Messer an, da darin keine Zauber eingewoben waren. [68]

Als die Menschenkinder umkehren, um den Kadaver des Sonnendrachens zu verbrennen, springt er hinab ins Wasser und erkennt zu spät, dass nicht er, sondern der tote Drache das Ziel der Menschen ist. Daraufhin schwimmt er rasch zu dem verkrüppelten Eleborn, der bereits lichterloh in Flammen steht. Als Eleborn sich ins Wasser fallen lässt, taucht Nodon hinab, um ihn hinaufzuziehen. Eleborn ist nicht erfreut darüber noch am Leben zu sein und fragt bitter weshalb, da er doch ohnehin nur noch ein Krüppel ohne Drache ist. Daraufhin gesteht Nodon ihm ein, dass sie, als Drachenelfen, zu wenige sind und jeden einzelnen in diesem Krieg mit den Menschen benötigen. [69]

Flucht Nandalees Bearbeiten

Als Nodon, gemeinsam mit Solaiyn und seinen "Enkeltöchtern" in den Jadegarten zurückkehrt, spürt er, dass etwas nicht stimmt. Er entdeckt Sternauge und die Drachenelfe Sheryll eröffnet ihm, dass Nandalee zuvor in die Pyramide zu Nachtatem gegangen ist. Als Solaiyn sich, gemeinsam mit Aloki zur Pyramide aufmachen möchte, stoppt er den Elfenfürsten, da Nachtatem es nicht mag, gestört zu werden. Als Nandalee wortlos und mit blutverschmiertem Schwert zurückkehrt, während Aloki eröffnet, dass es Drachenblut ist, läuft Nodon in die Pyramide hinein. Dort eröffnen ihm die Gazala, was Nandalee getan hat. Der Schwertmeister ist fassungslos über die Tat und alles erscheint ihm irgendwie falsch. Deshalb will er Nandalee zur Rede stellen, wenn sie zu ihren Kindern zurückkehrt. Er befiehlt die Drachenelfen und die Enkeltöchter Solaiyns in die Alte Veste, um Schadensbegrenzung zu betreiben und erst einmal Licht ins Dunkel zu bringen. [70]

In der Veste wartet Nodon, der den Puls der Zeit für sich verlangsamt hat. Er weiß, dass Bidayns Angriff kurz bevorsteht. Als Nandalee ankommt, erwartet er sie bereits und versetzt ihr einen Fausthieb. Nodon bietet ihr die Wahl zwischen Reden und einem Kampf. Als er Nandalee eröffnet, dass alle glauben sie hätte Nachtatem ermordet, ist sie entsetzt. Er erklärt ihr, was er gesehen hat. Daraufhin ist Nandalee erschüttert. Sie reden noch etwas und obwohl Nodon ihr glauben will, dass sie unschuldig ist, kann er dies nicht ganz. Er ist selbst dann nicht vollkommen überzeugt, als Nandalee sich ihm ergibt. Als er sich entscheidet sie zu beschützen, da dies Nachtatems Wille gewesen wäre, greift Bidayn an. Er befiehlt Nandalee, gemeinsam mit Eleborn und den Kindern zu fliehen, während er ihre Flucht deckt. [71]

Nodon und Sheryll sind die letzten lebenden Verteidiger der Veste und der Schwertmeister verflucht sich dafür, seine Drachenelfen nicht auf den bevorstehenden Angriff vorbereitet zu haben. Er hat heute zum zweiten Mal versagt. Trotz der Dunkelheit und nur dank der Glöckchen gelingt es ihm Valarielle zu töten. Dennoch weicht die Dunkelheit nicht. Nodon nimmt Valarielles Glöckchen an sich und schleicht nach oben. Auch dort ertönen Glöckchen. Dieser Angreifer kann ihn dank der Geräusche auffinden und es kommt zu einem Kampf, bei dem Nodon ihn letztlich über das Geländer der Galerie stürzen lässt. Daraufhin lässt er das Band mit den Silberglöckchen fallen, da er erkennt, dass sie ihm mehr schaden als nutzen. Nodon flieht in sein Zimmer und öffnet eine verborgene Tür hinter einem Gobelin mit einem Pegasusschimmel. Im Gang stillt er die Blutung, um keine verräterische Spur zu hinterlassen. Nach einigen Schritten kommt er an eine erneute Geheimtür, die diesmal wirklich als solche gedacht ist. [72]

Der Geheimgang fürt in die Wüste jenseits des Jadegartens. Dort trifft er wieder auf Eleborn, Nandalee und die Kinder. [73] Dort entdecken sie den Kadaver des Pegasus, den der Goldene sich untertan gemacht hatte. Seine verliebene Herde wacht über ihn. Dies erweckt erneut Nodons Misstrauen an Nandalees Geschichte und nur die Frage Nandalees, weshalb sie ihren eigenen Pegasus ermorden sollte, hält den Zweifel etwas in Schach. Der Schwertmeister entscheidet, dass sich ihre Wege ab nun trennen sollten, um es den Himmelsschlangen schwerer zu machen, sie zu verfolgen. Nandalee spürt, dass Nodon dies hauptsächlich deswegen vorschlägt, da er ihre Nähe nicht mehr ertragen kann. Er würde seinem Meister als Drachenelf dienen, auch wenn dieser tot war, bis er selbst das Leben verliert. Bevor sie sich trennen, übergibt Nandalee ihm eines der Traumeisröllchen. Sie hofft, dass er nie entscheidet, dass sie ihren gemeinsamen Herren getötet hat, da er ein schrecklicher Feind wäre. [74]

Quellen Bearbeiten

  1. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 755
  2. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 754
  3. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 759
  4. Drachenelfen - Die Gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 339f.
  5. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 171
  6. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 640
  7. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 752
  8. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 855
  9. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 871f
  10. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 166
  11. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 172
  12. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 174
  13. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 175
  14. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 184
  15. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 192ff
  16. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 199ff
  17. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 216ff
  18. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 228
  19. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 230
  20. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 233ff
  21. Drachenelfen - Die Windgängerin (Heyne 2012), S. 296
  22. Drachenelfen - Die Gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 120f.
  23. Drachenelfen - Die Gefesselte Göttin (Heyne 2013), S.198
  24. Drachenelfen - Die Gefesselte Göttin (Heyne 2013), S.191f.
  25. Drachenelfen - Die Gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 199f.
  26. Drachenelfen - Die Gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 230f.
  27. Drachenelfen - Die Gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 330f.
  28. Drachenelfen - Die Gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 333
  29. Drachenelfen - Die Gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 342
  30. Drachenelfen - Die Gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 344
  31. Drachenelfen - Die Gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 345
  32. Drachenelfen - Die Gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 423
  33. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 426
  34. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 430ff.
  35. Drachenelfen - Die Gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 440ff.
  36. Drachenelfen - Die Gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 502
  37. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 525
  38. Drachenelfen - Die Gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 536ff.
  39. Drachenelfen - Die Gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 580
  40. Drachenelfen - Die Gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 603
  41. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 59f.
  42. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 67f.
  43. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 70ff.
  44. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 73f.
  45. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 494
  46. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 562ff.
  47. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 485ff.
  48. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 489f.
  49. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 491f.
  50. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 493
  51. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 515f.
  52. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 519ff.
  53. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 529ff.
  54. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 728
  55. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 768f.
  56. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 770ff.
  57. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 772ff.
  58. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 775ff.
  59. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 781ff.
  60. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 79ff.
  61. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 359f.
  62. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 370ff.
  63. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 376ff.
  64. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 430ff.
  65. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 437ff.
  66. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 459ff.
  67. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 480ff.
  68. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 502f.
  69. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 519ff.
  70. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 1049ff.
  71. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 1058ff.
  72. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 1064ff.
  73. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 1070
  74. Drachenelfen - Himmel in Flammen (Heyne 2016), S. 1075f.

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.