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Nuramon

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Nuramon, von den Fjordländern Nuredred den Elfenprinzen[1] und den Zwergen Nuramon Zwergenfreund[2] genannt, ist ein Elf aus der Sippe Weldaron. Er besitzt eine sehr schöne Singstimme, hat hellbraune Augen und mittelbraunes wildes Haar, welches ihm in Wellen auf die Schultern fällt. Der Charakter und seine Geschichte wurde von James A. Sullivan ausgearbeitet und geschrieben, der sie dann in einem dem Elfen gewidmeten Roman Nuramon - Ein Elfenroman fortführte.

Seine erste Inkarnation wurde noch zu der Zeit geboren, als die Drachen über Albenmark herrschten und wurde in den folgenden Jahrtausenden mehrere Male wiedergeboren. Aus der Sicht der Elfen aus seiner Sippe haftet ihm dies als Schande an. Nach der Elfenjagd ändert sich jedoch die Sichtweise seiner Sippe grundlegend und er wurde als Held gefeiert. Dabei kann Nuramon sich jedoch nicht bis kurz vor der Trennung der Welten an seine vorherigen Leben erinnern. Der letzte Träger seines Namens und seiner Seele war sein Großvater. In seinen früheren Inkarnationen war er unter anderem der Vater von Weldaron und Gaomee.

Talente Bearbeiten

Nuramon ist ein begabter Zauberweber, der im Bereich der Heilung große Fähigkeiten besitzt und selbst tödliche Wunden noch zu heilen mag. Kaum ein Albenkind ist ihm dabei ebenwürdig. Dazu lernt er von der Fauneneiche das Öffnen von Albentoren. Bei der Kunst unterlaufen ihm jedoch immer wieder Fehler, die zu kleineren und größeren Zeitsprüngen führten.

Er ist ein guter Schwertkämpfer, jedoch kaum Vergleichbar mit Farodin oder sogar Ollowain. In einer früheren Inkarnationen, der gegen die Drachen gekämpft hatte, war er ein hervorragender Bogenschütze und vermutlich noch ein besserer Schwertkämpfer als in seiner letzten Inkarnation.

Seine Singstimme ist hervorragend.

Charakter Bearbeiten

Er versucht allen zu helfen, auch deshalb verbesserte er seine Heilkunst auf ein sehr hohes Niveau, obwohl dies große Schmerzen für ihn bedeutet. Guillaume rettete er, weil er nur das Gute in ihm sah, trotz des klaren Befehls der Königin. Er lässt sich immer von seinem Herzen leiten und hat starke Prinzipien, wenn es um das Leben Anderer geht und missachtet auch Befehle, falls der diesen widerspricht. Es fällt ihm schwer nach den Regeln der anderen zu leben. Er sieht sich selbst nicht als Anführer und Ehrfurcht ihm gegenüber ist ihm unangenehm.[3]

Auch wenn ihn viele ehrten, reiste und lebte er oft alleine. Er suchte sich nur wenige Freunde, die dann jedoch für das Leben hielten. Die Abneigung seiner Familie quälte ihn, konnte aber alleine mit dem beseelten Baum leben. Auch als er sich im Streit von Farodin trennte, kümmerte es ihn kaum alleine unterwegs zu sein.[4] Anderseits reiste er lange in Gesellschaft. Von den Zwergen fühlt er sich dabei besonders angezogen, was auf seine Freundschaft in einer seiner früheren Inkarnationen zurück zu führen ist.

Auch wenn es um seine Liebe geht, bleibt er ein großer Romantiker und bleibt ihr im Leben treu, sei es Noroelle oder seiner früheren Liebe.

Frühere Inkarnation Bearbeiten

Erste Inkarnation Bearbeiten

Er war das Kind der Valimee und des Deramon[5] und lebte vor dem Krieg der Alben gegen die Devanthar. Sein Vater ähnelt sehr seinem später geborenen Sohn Weldaron. Nuramon verbrachte den Großteil seiner Jugend im Wald. In dieser Zeit begegnete er vielen Geistern und bekam Geschichten erzählt, die später von den Elfen vergessen wurden. In diesem Leben lernte er seinen Heilzauber und seinen Torzauber. Dazu lehrten ihm seine Eltern, wie man Albensterne versteckt, sie versiegelt und auch wieder findet und entsiegelt. Diese mächtigen Zauber wurden seinen Eltern von den Alben selbst gelehrt. Außerdem erhielt er den Siegelstab, welcher diese Zauber verstärkt und von den Alben selbst geschaffen wurde. Nur mit dem Stab ist es möglich Pfade zu versiegeln, die anderen Zauber kann man hingegen ohne den Stab durchführen. Diese Macht war vor dem Aufkommen der Albensteine mitunter kriegsentscheidend.
Er verliebte sich, nachdem seine Eltern ins Mondlicht gegangen waren, in die Elfe Ulema und lehrte ihr die Torzauber und alle Sprachen die er kannte. Seine Eltern hinterließen ihm den Siegelstab. Er verdingte sich als Heiler und zeugte mit Ulema einen Sohn namens Weldaron.[6]
Nach der Geburt seines Sohnes entsannen sich viele Elfensippen, dass Nuramon im Besitz des Siegelstabes war und versuchten ihn in ihren Besitz zu bringen. Sie stahlen ihm dieses Artefakt. Nuramon verließ seine Frau und seinen Sohn und folgte den Dieben und stellte diese auf den Albenpfaden. Dort wäre er fast gestorben. Allerdings konnte ihn ein fremder Elf retten, indem dieser die Diebe mit Schwert und Magie tötete. Der Name des fremden Elfen war Rajeemil. Dieser warf im Auftrag des Orakels Dareen den Siegelstab ins Nichts und tötete Nuramon, damit dessen Wissen und die Macht des Stabes nicht in die falschen Hände gelangen konnte.

Zweite Inkarnationen Bearbeiten

Nuramon war, von Ceren und Weldaron ausgesandt, einer der Kampfgefährten Emerelles, Belrions und Varaldins in Ischemon beim Kampf gegen die Sonnendrachen. Emerelle schenkte ihm, wie allen ihren Kampfgefährten ein Schwert. Sie gingen gemeinsam zum Orakel von Telmareen. Dabei erfuhr Emerelle von dem Orakel, dass sie Nuramon in späterer Zeit wieder sehen würde. Die Worte des Orakels waren: "Beim Orakel sah ich dich und das mächtige Kind." Er wurde von einem Sonnendrachen tödlich verwundet. Durch diesen Tod wurde er in seiner Sippe eine Zeit lang zu einem Helden.

Weitere Inkarnationen Bearbeiten

Aufgrund fehlender Zeitangaben ist es nicht möglich die weiteren Inkarnationen der Seele Nuramons, wenn sie den Seelenhort wieder verlassen hatte, chronologisch zu ordnen.

  • In der nachfolgenden Inkarnation war er der Anführer der Sippe Weldaron im Kampf gegen die verrückten Drachen, die es schließlich schafften Ceren zu verbrennen. Sie kämpften gegen die Drachen und brachten die Überreste von Ceren zu Alaen Aikhwitan.
  • Nurmon´s damaliger Vater Garemon sandte ihn aus, um die Königin Emerelle von der Gelgerokplage zu unterrichten. Durch diese Tat wurde er zu ihrem Botschafter.
  • Er freundete sich mit vielen Zwergen an, darunter Alwerich, welchen er in einer Schlucht in den Ioliden mit gebrochenem Bein fand und rettete. Er führte ihn zu den anderen Zwergen und lernte so den König Wengalf und den Weisen Thorwis kennen.[7] Bei ihnen lernte er mächtige Magie anzuwenden, wie zum Beispiel einen Zauber, der die Erde erschüttert und die Gegner weit weg stößt. Beim Kampf zusammen mit 100 Zwergen gegen den Drachen Balon wurde er tödlich verwundet, wenige Tage später starb Wengalf. Zu seinem Freund Wengalf waren seine letzten Worte: "Das ist nicht das Ende. Ich werde zurückkehren." [8] Vor diesem Kampf sagte der weise Thorwis zu ihm: "Um den Drachen zu besiegen, musst du selbst zum Drachen werden; zu etwas, was dir fremd ist. Denn nichts verbindet dich mit den Drachen außer der Feindschaft." Sein Körper wurde danach in einem Kristall eingeschlossen und in der Halle der Gesichter aufbewahrt. Damals war er ein guter Schwertkämpfer und Bogenschütze.[9]
  • Eine weitere Inkarnation von Nuramon zeugte ein Kind namens Gaomee mit der Elfe Diyomee. Im Kampf mit einem Nebenbuhler um Diyomee starb er vor der Geburt des Mädchens. Es war eine unglückliche Liebe, ihr Vater hatte ihn gehasst.
  • In einer seiner Inkarnationen sieht er, wie einige beseelte Bäume Blitze aus ihren Ästen schießen lassen. Er erlernt von ihnen schließlich diesen Zauber.

Geschichte Bearbeiten

Seine Eltern starben, als Nuramon noch ein Kind war. Er wurde danach von Niemanden, auch nicht von seinen Verwandten aufgenommen. Seine restliche Kindheit verbrachte er alleine im Haus seiner Eltern auf dem Baum Alaen Aikhwitan mit nur wenigen anderen Albenkindern, welche ausnahmslos keine Elfen waren.
Nuramon und Farodin werben ab 20 vdB um die Hand von Noroelle. Sie gibt ihm frische Kraft die Abgeschiedenheit gegenüber den meisten anderen Albenkindern zu ertragen. Noroelle kann sich jedoch nicht zwischen ihnen entscheiden, da jeder von beiden etwas entscheidendes zurückhält. Während Farodin nicht alles zu seiner Vergangenheit und seinem Gefühlsleben erzählt, kann Nuramon Noroelle nicht berühren.

Elfenjagd Bearbeiten

Als Mandred an den Hof von Emerelle gelangt und durch sein Angebot ein neues Zeitalter einläutet, wird auch Nuramon überraschend zur Elfenjagd berufen. Zusammen mit Farodin, Brandan, Vanna, Aigilaos, Lijema und Mandred wird die Gruppe ausgeschickt, den Manneber zu jagen und töten. Später sollen sich ihnen noch sieben weiße Wölfe anschließen. Jeder Angehörige der Elfenjagd bekommt eine Kammer in der Burg zugewiesen, in der derjenige sich geistig auf die bevorstehende Aufgabe besinnen kann.
Vor dem Aufbruch besucht Emerelle ihn in seiner Kammer. Sie schenkt ihm Mut und Zuversicht für die Zukunft. Auch bekommt er eine Ausrüstung (wie das Schwert von Gaomee aus Sternenglanz)[10] und einen Rat, welchen einmal das Orakel von Telmareen zu Emerelle gesagt hatte:
"Wähle dir deine Verwandtschaft! Kümmere dich nicht um dein Ansehen! Denn alles, was du bist, das ist in dir."
Danach sucht er Noroelle auf, sieht sie aber mit Farodin zusammen, der ihr zum ersten Mal aus dem Herzen vorsingt und damit Noroelles Forderung erfüllt. Doch Nuramon springt ebenfalls zum Abschied für sie über seinen Schatten und singt ihr ein Gedicht über die Bäume des Obstgarten vor, welches sie stark berührt. Danach küsst sie ihn zum ersten Mal in seinem Leben. Nuramons Entscheidung sie endlich zu berühren bewirkt, dass Noroelle sich erneut für keinen von beiden entscheiden kann. Sie erklärt ihm jedoch zum Abschied, bei der Wiederkehr der Elfenjagd eine Entscheidung getroffen zu haben. Zum Abschied schenkt sie beiden Geliebten einen Beutel voller magischer Maulbeeren. Außerdem wünscht sie sich, dass beide aufeinander aufpassen und wiederkehren.
Während der abschließenden Zeremonie im Thronsaal von Burg Elfenlicht zum Auszug der Elfenjagd bekommen einige Verwandte aus der Sippe von Nuramon es mit der Angst, dass er nach seinem Tod wiedergeboren werden könnte. Als ihr Wortführer spricht sich Elemon gegen die Elfenjagd aus. Seinem Argument wird, wie auch das von Pelveric, von Emerelle nicht stattgegeben. Die Elfenjagd zieht aus.
In der Menschenwelt angekommen, finden sie die Spur des Manneber unmittelbar bei dem Albenstern und folgen ihr in den verschneiten Wald. Bereits in der ersten Nacht werden Aigilaos, Lijema, Brandan und fünf der weißen Wölfen vom Ebermann getötet. Bei deren Beerdigung teilt Vanna ihren Gefährten ihre Vermutung mit, dass es sich bei ihrem Gegner um den wohl letzten Devanthar handelt.
Sie folgen ihm zu der Höhle des Luth, in der es zum vermeintlich entscheidenden Kampf kommt. Vanna wird dabei als erste vom Ebermann angegriffen und durch herabfallene Eissplitter getötet. Während des folgenden Kampfes sieht Nuramon, wie Farodin von dem Devanthar schwer verletzt wird.  Mandred jedoch schafft es die Bestie zu erschlagen. Nuramon heilt die Verletzungen von Farodin. Dabei bemerkt die kleine Gruppe nicht, dass sie in eine Zeitfalle geraten sind. Sie entdecken nur, dass sie nicht in der Lage sind, die Höhle zu verlassen.
Nach ihrem Empfinden vergeht nur eine kurze Zeit, bis Svanlaib, ein Schiffsbauer, die Eisschicht am Eingang von außen zum Einsturz bringt. Er erzählt ihnen, zur Höhle gegangen zu sein um die Entweihung an der Höhle zu sühnen und Wiedergutmachung zu leisten. Nach einem kurzen Besuch in Firnstayn, bei dem sie erfahren, dass 30 Jahre nach Aufbruch der Jagd vergangen sind, Emerelle in der Zwischenzeit das Kind von Mandred gemäß ihrer Abmachung geholt hatte und Freya gestorben ist, kehren die drei Gefährten zur Burg Elfenlicht zurück.

Jagd auf Guillaume Bearbeiten

Dort angekommen erfahren sie, das der Devanthar nicht von ihnen getötet worden ist. Emerelle erzählt ihnen außerdem, dass der Devanthar in Gestalt von Nuramon mit Noroelle ein Kind gezeugt hat. Noroelle sollte das Kind an die Königin ausliefern, stattdessen versteckte sie es in der Menschenwelt Daia. Als Strafe wurde sie dafür zur ewigen Verbannung auf ein Eiland in der Zerbrochenen Welt verurteilt.
Nuramon bittet in einem persönlichen Gespräch mit Emerelle um Gnade für Noroelle. Die Königin lässt sich nicht erweichen. Sie sagt jedoch, dass sie es noch einmal überdenken würde wenn das Kind von Noroelle getötet wird. Nuramon übernimmt diese Aufgabe und bekommt von der Königin einige Krieger unter Ollowain zur Seite gestellt. Als er die Geschenke für die Elfenjagd zurückgeben will schenkt sie ihm das Schwert von Gaomee.
Während Nuramon sich im Stall der Burg heimlich zum Aubruch bereit macht, erscheinen Mandred und Farodin und überreden ihn von seiner Aufgabe zu erzählen. Beide entscheiden ihn zu begleiten.
Mit Farodin, Mandred, Alfadas, Ollowain, Gelvuun, Yilvina und Nomja bricht er auf um den mittlerweile erwachsenen Mann zu finden.
Nach drei Jahren Suche, bei der sie über das Fjordland in den Süden bis nach Aniscans gezogen sind, finden sie Noroelles Kind, Guillaume. Dieser ist ein berühmter Wunderheiler in der Stadt und ein Priester der Gottes Tjured. Während einer Predigt auf dem großen Platz der Stadt zeigt Guillaume seine Wunderkräfte und heilt einen kranken Mann. Dabei spürt Nuramon eine starke Macht nach seinem innersten greifen. Voller Angst flieht die Gruppe. Bei ihrem Treffpunkt außerhalb der Stadt erfahren sie von Yilvina, dass Gelvuun von der Macht Guillaumes getötet wurde.
Nuramon kann jedoch nichts Böses in diesem Mann erkennen und will ihn lebend zu Emerelle bringen. Er überredet Ollowain ihm einen Tag zu geben. In der Stadt trifft er den Priester in dessen Haus. Er scheint tatsächlich schockiert über seine Kraft und den Tod des Elfen zu sein. Der Priester bittet Nuramon ihm von seiner Mutter erzählen. Am nächsten Morgen entscheidet sich Guillaume sich der Elfenkönigin zu stellen. Kurz danach erscheint Farodin, welcher Nuramon heimlich gefolgt war und berichtet vom Eintreffen der Stierköpfe des Königs Cabezan. Diesen wurde befohlen Guillaume zu ihrem König zu bringen. Nuramon und die beiden anderen können von Guillaumes Haus aus sehen, wie die anderen Priester am Platz zusammengetrieben werden und zum verbleib Guillaumes befragt werden. Als der Mentor von Noroelles Sohn Bruder Ribauld befragt wird, tritt dieser aus dem Haus und stellt sich. Nuramon und Farodin stellen sich zwischen ihn und die Soldaten und fliehen nach kurzem Kampf mit dem Priester in die nahe Kirche. Während ihrer Flucht fällt Guillaume vom Turm und stirbt. Die Elfen fliehen verletzt nach einigen Wirrnissen in eine Schenke. Dort treffen sie auf Mandred und Alfadas, welche ihnen zu geeilt sind. Die vier bemerken, dass das Haus in dem sie sich befinden von den Soldaten umstellt wird. Bevor der Ring ganz geschlossen sind, wagen sie einen Ausbruch. Dabei erhalten sie Unterstützung von den restlichen drei Elfen. Sie können aus der Stadt fliehen. Nomja jedoch fällt bei der Flucht.
Nach der Rückreise nach Albenmark in der Silbernacht ist Emerelle sehr wütend. Guillaume sollte durch die Hände von Elfen sterben, da die Silberschüssel in dem Fall, der nun eingetreten ist, eine düstere Zukunft zeigt. Sie befiehlt alle Albenpfade zu verschließen, welche von Albenmark in die Menschenwelt führen.
Mit Farodin und Mandred geht Nuramon zu seinem Heim auf dem beseelten Baum Alaen Aikhwitan. Dort besprechen sie ihr weiteres vorgehen und einigen sich gegen das Gebot der Königin zu handeln und sobald wie möglich Albenmark wieder zu verlassen und die Suche nach Noroelle zu beginnen. Farodin erzählt beiden von seiner Suche nach den Sandkörnern. Sie beschließen, dass Farodin die Suche nach weiteren Sandkörnern fortsetzen soll. Nuramon jedoch ist verzweifelt, dass sie die Sandkörner gar nicht finden können, da sie Albenmark gar nicht erst verlassen können. Während dieses Gesprächs schaltet sich Alean Aikhwitan ein und erklärt ihnen, um das Öffnen der Albentore zu erlernen müssten sie die Fauneneiche aufsuchen, welche einst Noroelle das Zaubern gelehrt hatte.
Als sie die Eiche kurz danach fragen, willigt der Baum (nach einiger Überredung durch Ejedin) ein, jedoch nur wenn Mandred nicht anwesend wäre. Über den folgenden Winter lernen sie so viel sie können, allerdings scheint nur Nuramon genug Talent zu besitzen um ein ordentliches Tor zu öffnen. Im Frühling sehen sie den richtigen Moment gekommen. Sie holen Mandred ab, werden jedoch von Yilvina auf Befehl der Königin unter Arrest gestellt. Während eines Jagdausflugs ermöglicht Yilvina ihnen aus Freundschaft die Möglichkeit zur Flucht. Sie fliehen durch einen niedrigen Albenstern in die Menschenwelt, machen dabei aber einen unbeabsichtigten Zeitsprung von ungefähr 245 Jahren.

Die Suche Bearbeiten

Die kleine Gruppe landet in einer heißen Sandwüste. Dort irren sie mehrere Tage durch die monotone Landschaft und folgen dabei einem Albenpfad. Die Hitze in der Wüste ist so drückend, dass Mandred nur noch durch Nuramons Heilkräfte vor dem Verdursten bewahrt werden kann. Allerdings ist auch Nuramon, wie Farodin, dem Verdursten nahe. Sie können jedoch schließlich einen weiteren Albenstern finden. Sie öffnen ihn und springen von dort auf einen Splitter der Zerbrochenen Welt. Auf der andere Seite finden sie die Freien von Valemas, ein Elfenvolk, welches einst aus Albenmark vor der Herrschaft Emerelles geflüchtet war.
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Ein Dschinn riet ihnen die Bibliothek von Iskendria zu besuchen, die ihnen vielleicht weiterhelfen könnte. Als sie sich vollständig erholt hatten brachen sie wieder auf und betraten ein paar Tage später im Jahre 280 ndB Iskendria. Durch Zufall fanden sie das Albentor zu der Bibliothek in der zerbrochenen Welt. Sie durchstöberten viele Bücher und fanden weitere Lösungsansätze, Nuramon und Farodin konnten sich jedoch nicht über das weitere Vorgehen einigen und trennten sich. Farodin suchte mit Mandred weiter nach Sandkörner während Nuramon etwas vom Orakel Dareen gelesen hatte, das er unbedingt aufsuchen wollte.[11]
Also zog er alleine durch die Welt nach Angnos und suchte dort die ganze Region nach dem Orakel ab. Lange Zeit verging, bis er in einer unbewohnten Region bei einem Berg die Pforte des Orakels fand. Dort stand auf der linken Seite der Text auf Elfisch:
Sing das Lied der Dareen, du Kind der Sonne! Singe von ihrer Weisheit, mit deiner Hand im Lichte! Singe die Worte, die einst du sprachst, und Seite an Seite tretet ein. Und er sprach die Lösung, die er in der Bibliothek erfahren hatte: Deine Stimme kam. Du zeigtest uns die Sterne. Sie funkelten. Wir konnten sehen.[12]
Jedoch war das nur die Hälfte des Rätsels. Auf der rechten Seite stand ebenfalls ein Text, dessen Schriftzeichen ihm unbekannt waren. Jedoch hatte er die Vermutung, dass er einen Dunkelalben brauchen würde, um diesen Teil der Lösung zu finden. Das ist jedoch nicht so einfach, den kaum Jemand weiß, wo sie sich aufhalten, nur dass sie sich in der Welt der Menschen aufhielten. Also suchte er weiter, bis er sie fand. Dort wurde er von Alwerich begrüsst, der ihn zu Thorwis und dem Zwergenkönig Wengalf brachte, die Nuramon sofort aus seiner früheren Inkarnation erkannten und ihn freundlich aufnahmen. Sie gaben ihm nach einem Festmahl und dem Treffen mit seinem früheren Ich[13] Alwerich mit auf den Weg um das Tor zu Dareen zu öffnen. Gemeinsam konnten sie das Tor öffnen und traten einzeln vor das Orakel. Nuramon konnte zwischen seinen sofortigen Erinnerungen an seine Vergangenheit und einem Hinweis auf Noroelle wählen. Er entschied sich für seine Liebe. Sie zeigte ihm, wo das Albentor zu Noroelle lag und sie sagte ihm, dass es nur mit dem Stundenglas oder einem Albenstein möglich wäre, sie zu erreichen.
Nach seiner Rückkehr nach Firnstayn, 283 ndB, waren Farodin und Mandred bereits weiter zur Nachtzinne gezogen, um dort die Elfen zu befreien. Also wartete er in der Königsstadt auf die Rückkehr der beiden Gefährten. Dort gründete er die Elitetruppen Mandriden und züchtete die Firnstayner Rösser. Er war der Berater des Königs und war er bekannter Skalde. Mit dem König kämpfte er gegen die Stadt Therse.[14] 47 Jahren bis ins Jahr 330 ndB blieb er dort, als Mandred und Farodin wieder nach Firnstayn kamen. Mit sein geschenkten Schiff Albenstern und den Mandriden gingen sie auf die Suche nach dem Albenstern, bei der Noroelle eingesperrt wurde. Mit Hilfe von Dareens Vision und des bereits gefundenen Sandes fanden sie nach 39 Tagen den Ort. Doch trotz der ganzen Kraft konnten sie den Bann nicht brechen, der den Weg zum Gefängnis schützte. Also kehrten sie nach Firnstayn zurück.

Dreikönigsschlacht Bearbeiten

Um den Bann zu brechen nahmen sie sich vor einen Albenstein zu finden, dazu reisten sie wieder nach Iskendria. Doch als sie dort eintrafen, wird sie gerade von den Anhänger Tjureds belagert, eine heftige Schlacht um die Stadtvierteln wurde ausgetragen. Als sie über die Goldene Pfade in die Bibliothek weiterreisten machten sie einen Zeitsprung von 107 Jahren und kamen 437 ndB dort an. Dort suchte er nach Wissen über die Albensteine. Dabei begegnete ihm wieder der Dschinn. Er gab ihm einen Tipp, wo er den Feueropal finden könnte, einer dieser mächtigen Steine. Außerdem bat er Nuramon eine kleine Elfe mitzunehmen, da die Bibliothek bald fallen würde. Da sie namenlos war, gab er ihr den Namen Yulivee.[15]
Mit der neuen Spur reisten sie nach Drusna und fanden dort der magischen Abdruck des Steins, doch der Gegenstand selbst war bereits genommen. Die Fährte führte dann an einen neu erschaffenen Albenstern, als sie einen Albenpfad wählten und diese überquerten, landeten sie direkt in einem Tempel des Tjureds. Dabei machten sie einen weiteren Zeitsprung von 111 Jahren und landeten im Jahr 548 ndB.[16] Auf der Flucht konnte Yulivee den Ordensfürsten von Felgeres belauschen und konnte über einen geplanten Angriff auf Firnstayn erfahren.[17] Also reisten sie wieder ins Fjordland und warnten den aktuellen König Liodred. Schließlich reisten sie seit ihrer Flucht aus Albenmark nach über fünfhundert Jahren wieder zu Emerelle, um sie für Unterstützung für die kommende Schlacht zu bitten.[18] Sie willigte ein. Auf ihr Wunsch wird sie nun ebenfalls die Mentorin von Yulivee. Von den jungen Elfen seiner Sippe wurde Nuramon freudig begrüsst, die in ihm nun ein Vorbild sahen, außerdem bat Elemon, sein Onkel um Verzeihung für seine frühere Verachtung.
Die Elfen trafen mit ihren Schiffen im Göndir-Fjord ein, als die Dreikönigsschlacht bereits begonnen hatte. Zuerst lief es gut, bis ein Priester seine Magie, dieselbe wie die von Guillaume, wirkte und damit über hundert Elfen das Leben kostete. Nuramon begegnete dort Nomja wieder, die wiedergeboren wurde. Zusammen können sie den Priester besiegen. Nach der Ankunft der Trolle traten die Ordensritter den Rückzug an, aber nicht bevor der Ebermann in Form eines Priesters, des Trollkönigs Seele auslöschte, indem er ihn in die Leere der Zerbrochene Welt beförderte. Der Devanthar konnte entkommen, aber der Sieg des Tages gehörte den Fjordländer und Albenkinder, die ihn mit einem ausgiebigen Fest feierten.

Trennung der Welten Bearbeiten

Die Gefährten nahmen danach die Verfolgung des Devanthars auf. Emerelle gab ihnen während der Siegesfeier bekannt, wo sie ihn finden konnten. Das Versteck soll sich auf einer Scherbe in der Zerbrochenen Welt befinden, die nur über einen Albenstern in einem Kloster in den Bergen bei Aniscans erreichbar war. Obilee webte Magie in die Waffen von Farodin und Liodred, der die Gruppe ebenso begleiten sollte wie einige Elfenritter.[19] Die Königin erschaffte mit ihrem Albenstein einen Albenstern, von wo sie aufbrachen.
Im Kloster ließen sie die Elfenritter zurück und durchschritten das Albentor in die zerbrochene Welt. Dort fanden sie die Dschinnenkrone mit dem gesuchten, aber bereits zerstörten Albenstein.[20] Dann tauchte der Ebermann in Gestalt eines Tjuredpriesters auf, mit dem es nach einer kurzen Provokation zum Kampf kam. Sie geritten rasch in Bedrängnis: Liodred wurde getötet, während Nuramon und Mandred bewusstlos wurden. Mit Hilfe von Noroelles Steinen und seiner Magie konnte Farodin ihm entscheidend zusetzen. Er fand dann seinen Albenstein und tötete den letzten Devanthar mit dem magischen Schwert.[21] Es wurde schnell klar, dass er sie in die Falle gelockt hatte, indem er bereits zuvor einen Bann auf die Albenpfade legte und eine Zeitfalle auslöste. Sie konnten in einer Silberschale beobachten, wie Firnstayn wuchs und am Ende von den Tjuredanhänger erobert wurde. Nuramon konnte mit dem Albenstein und viel Schmerz das Albentor öffnen und kehrten zusammen 484 Jahre später 1033 ndB in die Menschenwelt zurück. Dabei übte er unabsichtlich einen Zauber aus, der ihm alle Erinnerungen seiner früheren Inkarnationen zurückgab. Von dort reisten sie zuerst nach Firnstayn um die bereits eroberte Stadt vorzufinden und dann mit einem weiteren kleinen Zeitsprung zu der Burg Elfenlicht, wo sich die Völker Albenmarks zu der letzten Schlacht versammelten.
Dort begegneten sie Yulivee wieder und Emerelle eröffnete ihnen den Plan von der Trennung der Welten. Farodin gab ihr dafür den Albenstein mit der Bitte, vorher in die Menschenwelt zurückkehren zu können, um Noroelle vielleicht doch noch befreien zu können. Noch während der Besprechung kam die Streitmacht der Zwerge an. Nuramon soll auf Befehl der Königin die Reiter aus Alvemer, die Bogenschützen Nomjas und die Krieger aus seiner Sippe anführen und an der Seite der Zwergen kämpfen.[22] Die Aufstellung der Krieger überließ er dabei dann aber Nomja. Vor der Schlacht erhielt er von seiner Familie die Drachenrüstung der Gaomee und Obilee gesteht ihm ihre Liebe, doch Nuramon sah in sich nicht ihre Bestimmung und folgte weiterhin den Pfad von Noroelle.[23]
Am folgenden Tag schloss er sich als Anführer der Alvemer Reiter an, um mit ihnen in die Schlacht zu reiten.

Magische Flut Bearbeiten

Quellen Bearbeiten

  1. Die Elfen (Heyne 2004), Seite 569
  2. Die Elfen (Heyne 2004), Seite 515
  3. Die Elfen (Heyne 2004), Seite 809ff.
  4. Die Elfen (Heyne 2004), Seite 442 ff.
  5. Die Elfen (Heyne 2004), Seite 810
  6. Die Elfen (Heyne 2004), Seite 809
  7. Die Elfen (Heyne 2004), Seite 795
  8. Die Elfen (Heyne 2004), Seite 499ff.
  9. Die Elfen (Heyne 2004), Seite 510ff.
  10. Die Elfen (Heyne 2004), Seite 517
  11. Die Elfen (Heyne 2004), Seite 442 ff.
  12. Die Elfen (Heyne 2004), Seite 464
  13. Die Elfen (Heyne 2004), Seite 510 ff.
  14. Die Elfen (Heyne 2004), Seite 574
  15. Die Elfen (Heyne 2004), Seite 626
  16. Die Elfenlied (Heyne 2009), Seite 304
  17. Die Elfen (Heyne 2004), Seite 660
  18. Die Elfen (Heyne 2004), Seite 672
  19. Die Elfen (Heyne 2004), Seite 751
  20. Die Elfen (Heyne 2004), Seite 758
  21. Die Elfen (Heyne 2004), Seite 767
  22. Die Elfen (Heyne 2004), Seite 801
  23. Die Elfen (Heyne 2004), Seite 825

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