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Ollowain ist ein Elf und Kriegsmeister der Elfenkönigin Emerelle. Sein Vater Landoran ist der Fürst der Normirga. Als Wächter hütet Ollowain die Shalyn Falah. Er ist der Schwertmeister der Elfen und der Anführer der Elfenritter. Über ihm liegt ein Fluch, der besagt, er werde in jeder Inkarnation durch Feuer sterben.

Sein Gesicht ist schmal und blass und er besitzt hellblondes Haar.

Ollowain besitzt keinerlei magische Fähigkeiten, ist jedoch ein Schwertkünstler und Meister dieses Fachs. Er ist der einzige Elf, der die 27 Künste des Tötens, darunter das Ausweichen von Pfeilen, vollkommen beherrscht.

Liebesbeziehungen Bearbeiten

Ollowain verliebt sich etwa 60 vdB in Nomja, eine Kriegerin, welche zu diesem Zeitpunkt bei ihm in der Schildwache ihren Dienst beginnt. Er getraut sich allerdings nicht ihr gegenüber diese Liebe zu gestehen. Der Kriegsmeister leidet auch noch nach 12 Jahren, nachdem sie in Aniscans gestorben ist.[1]

Während des Falls von Phylangan verliebt sich Ollowain in die Elfe Lyndwyn, trotz anfänglicher Abneigung. Dieser Liebe bleibt er Zeit seines Lebens treu, obwohl er nach ihrem Tod noch fast 1.000 Jahre weiter lebt. Im Mondlicht begegnet er schließlich Lyndwyn wieder.

Während des dritten Trollkrieges versucht Emerelle auf anraten Obilees ihn mit einem Essen an ihre alte Liebe (in seiner Inkarnation als Falrach) zu erinnern. Ollowain merkt nicht einmal, was die Königin versucht. Als seine Seele jedoch seinen Körper verlässt und Falrach diesen noch einmal einnimmt, begeht dieser noch einmal eine Liebesnacht mit Emerelle.

Geschichte Bearbeiten

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Frühe Jahre Bearbeiten

Ollowain wird in früher Kindheit im Alter von sieben Jahren Zeuge, wie seine Mutter Selbstmord begeht, indem sie sich die Scherbe eines zerbrochenen Glases in die Augenhöhe rammt. Dies geschieht während eines Mahls, nähere Umstände werden jedoch nicht beschrieben.[2] Zu diesem Zeitpunkt zerbricht etwas in ihm, das ihm den Zugang zur Magie seines Volkes verwehrt. Da nach Ansicht seines Volkes nur die Elfen als erwachsen gelten, welche Magie wirken können, verlässt er seinen Vater Landoran und somit auch die Normirga. Er wird von der Elfenkönigin Emerelle aufgenommen, welche ihn zu einem Meister im Schwertkampf ohnegleichen ausbildet. Ollowain wird zum Weißen Ritter, der in allen Völkern der Albenkinder für seine Ideale, Tugend und Treue zu Emerelle verehrt wird. Er wird von ihr zum Wächter der Shalyn Falah ernannt und zum Anführer der Elfenritter.
Am Ende des 2. Trollkrieges weigert er sich, zum Scharfrichter über die Trolle zu werden, welche von Emerelle durch eine List zur Shalyn Falah in eine Falle gelockt wurden. An seiner statt wurde Alvias zum Mörder der Trollen.

Guillaume Bearbeiten

Nachdem Emerelle ein Bündnis mit dem Fjordland schloss, wurde er zum Lehrmeister von Alfadas.
Er wird von der Elfenkönigin nach der misslungenen Elfenjagd unter Mandred zur Jagd nach Guillaume berufen. Gemeinsam mit Nuramon, Farodin, Mandred und einigen seiner Elfenritter begibt er sich auf die Jagd und findet ihn schließlich in Aniscans. Bevor er aber seinen Auftrag erfüllen kann, wird Guillaume von den Männern von Cabezan getötet.

Dritter Trollkrieg Bearbeiten

Angriff auf Vahan Calyd Bearbeiten

Ollowain beauftragt Silwyna auf dem Fest der Lichter in Vahan Calyd mögliche Meuchler Emerelles zu finden und unbemerkt zur Strecke zu bringen. Im Gegenzug dafür will er dafür sorgen, dass Silwyna durch den Albenstern Atta Aikhjartos zu Alfadas reisen darf.[3] Nach Beginn des Angriffs auf Vahan Calyd beim Fest der Lichter am Beginn des dritten Trollkrieges inszeniert Ollowain ein Täuschungsmanöver. Er tauscht mit Sanhardin, einem Kriger der königlichen Leibwache die Rüstung. Gemeinsam mit dessen Schwester und em Fürsten Hallandan sollen sie dem unbekannten Angreifer auf der Mondschatten entgegenfahren und nicht entkommen.[4] So verschaffen sie Ollowain Zeit und er kann die verwundete Emerelle schließlich mit der Hilfe von Gondoran, Yilvina, Orimedes und einigen anderen Kriegern durch die Zisternen Vahan Calyds bringen. Die bewusstlose Lyndwyn, welche den Albenstein Emerelles hat, heilt derweil weiter die Königin. Ollowain wird am Übergang von den Zisternen in die Mangroven beim Kampf gegen einige Tolle von Silwyna gerettet. Sie erschießt den Troll Urk.[5] Mit der Hilfe Lyndwyns flieht der Trupp in das Fjordland zu seinem ehemaligen Lehrling Alfadas.

Phylangan Bearbeiten

Nachdem er Emerelle beschützt durch Yilvina in Firnstayn zurückgelässt, bricht er mit Lyndwyn nach Phylangan auf, um von dort den Abwehrkampf gegen die Trolle aufzunehmen.[6] Er wird aber von seinem Vater ausgebremst, der in den Trollen nur eine geringe Gefahr sieht, da Landoran sofort spürt, dass Lyndwyn den Albenstein mit nach Phylangan gebracht hat. Lyndwyn wird Kommandantin über Phylangan und legt alle militärischen Belange in Ollowains Hände.[7]
Für eine Liebesnacht mit Ollowain besticht Lyndwyn dessen Vater Landoran. Dieser schickt Lysilla, die ihn massiert und ihm die Augen verbindet. Dann tauschen die beiden Frauen. Ollowain schläft also mit Lyndwyn in dem Glauben, es wäre Lysilla. Er verliebt sich nach der Liebesnacht in Lyndwyn, die allerdings von Landoran einen Auftrag bekommt und aus Ollowains Blickfeld verschwindet.[8] Landoran stellt Ollowain Lysilla und Ronardin zur Seite, um das Menschenheer auf Albenmark vorzubereiten.[9]

Ausbildung des Menschenheeres und Rückkehr nach Phylangan Bearbeiten

Ollowain unterstützt Alfadas bei der Aushebung von Menschentruppen, die die Normirga im Kampf unterstützen sollen.[10] Von Fenryl wird das Menschenheer in den Slanga-Bergen in Empfang genommen. Dieser bittet Ollowain und Alfadas sich mit dem Flüchtlingstross vom Rosenberg zu vereinen, unter denen sich sowohl Fenryl's Frau als auch sein Kind befindet.[11] Lysilla entdeckt, dass die Trolle unter dem Kundschafter Brud die Flüchtlingskarawane vom Rosenberg angreifen.[12] Das Heer vertreibt die Trolle. Allerdings wird Ronardin schwer verletzt und stirbt kurz darauf in dem Glauben immer noch seine Brücke, die Mahdan Falah zu verteidigen.[13] Am Schneehafen von Phylangan werden sie von Landoran empfangen.[14]

Halle des Feuers Bearbeiten

Ollowain freundet sich mit Orimedes an. Er offenbart ihm, dass er Lyndwyn liebt und das sie verschwunden ist. Orimedes macht ihn darauf aufmerksam, dass es eine bewachte Treppe am Himmelshafen gibt.[15] Ollowain verlangt mit der Unterstürzung des Kentauren Orimedes und einigen Kobolden von Fahlyn und zwei weiteren Kriegern den Zutritt zur Halle des Feuers. Dieser wird ihm schließlich gewährt. Er sieht dort Lyndwyn und trifft auf seinen Vater, der ihm alles erklärt.[16][17]

Fall von Phylangan Bearbeiten

Ollowain kann den Fall von Phylangan nicht verhindern, da die Trolle unter Orgrim den Verbindungstunnel zwischen Schneehafen und Himmelshafen besetzten können.[18] Nachdem die Trolle in den Schneehafen eindrangen dauern die Gefechte 22 Tage verlustreiche Tage bis sich die Trolle bis zum Tor am Himmelshafen durchkämpften. Orimedes führte eine letzte Kentaurenattacke, um den Flüchtlingen Zeit zu verschaffen.[19] Ollowain deckte den Rückzug der Überlebenden. Er gehört zum letzten Aufgebot gegen die Trolle neben Alfadas, Mag, zwei weiteren Menschen, Silwyna, dem Kobold Murgim sowie einem Elfen aus der Leibwache Landorans als Gondoran die Hitze aus dem Vulkan freilässt.[20] Danach rettet er auch Lyndwyn vor dem Ausbruch des Vulkans, konnte aber nicht verhindern, dass sie von den Trollen gefangen genommen wurde. Er findet Lyndwyn wieder, nachdem sie bereits von Birga gefoltert wurde. Sie verriet in ihrem letzen Atemzug von der Liebe zu ihm und ging dann ins Mondlicht.[21]

Vergeltung im Fjordland Bearbeiten

Ollowain erreicht den Adlerstein und kehrt mit Alfadas und dessen Heer in das Fjordland zurück, um Emerelle zurückzuholen.[22] Er findet bei Honnigsvald Ulrics Dolch und übergibt diesen an Alfadas.[23] Alfadas organisiert sein Heer und die Maurawan, um den Kampf um Sunnenberg für die Fjordländer zu entscheiden. Sie schlagen die Trolle, Alfadas tötet Dumgar und Emerelle wird befreit.[24] Nach der Schlacht folgt er gemeinsam mit Emerelle Alfadas auf der Suche nach dessen Frau und Kindern. Sie werden dabei von deren Wolfshund Blut gerührt. Dieser bringt sie an eine Stelle am Flussufer, an denen Ulric, Halgard und Yilvina bewusstlos liegen. Emerelle heilt die drei.[25]

Reise mit Ganda nach Iskendria Bearbeiten

Als die Trolle das Herzland angreifen und Emerelle das Goldene Netz zerreißt[26], reist Ollowain mit der Lutin Ganda in ihrem Auftrag in die Bibliothek von Iskendria, um Informationen über die Yingiz zu sammeln.[27] Dort treffen sie auf einen Devanthar und müssen fliehen. Bei der Flucht nimmt Ganda das Buch Wege der Alben mit, obwohl ein Diebstahl in der Bibliothek mit dem Tod bestraft wird.[28] Da Ollowain ihre Motive kennt und sie sehr mag, nimmt er die Schuld auf sich.

Schlacht am Mordstein Bearbeiten

Da Emerelle an die Gesetze gebunden ist, befiehlt sie ihm, in der Schlacht gegen die Trolle zu sterben.[29] Von Obilee und einer kleinen Eskorte begleitet, trifft er in Feylanviek ein.[30] Er übernimmt das Kommando von Elodrin über das versammelte Heer. Mit diesem möchte er die versammelten Trolle am Mordstein überraschen.[31] Außerdem rettet er Melvyn vor den Spinnenmännern Shandrals, die ihn wegen Ehebruch meucheln wollen. Auf dem Fest der Kentauren will Ollowain Shandral mit einer kleinen arrangierten List zur Vernunft bringen. Shandral wird jedoch verletzt und sieht sich angegriffen. Daher flieht er mit seinen Spinnenmännern und seiner durch Drogen gefügig gemachten Frau Leylin aus Feylanviek.[32]
Ollowain wird bei der Schlacht am Mordstein nur schwer verwundet. Nikodemus streift nach der Schlacht über das Schlachtfeld und findet sein Schwert. Ganda erkennt es wieder und drängt ihn sie zum Fundort zu führen. Dort entdeckt Ganda den Schwertmeister.[33] Ganda pflegt ihn daraufhin aus Dankbarkeit. Bevor er jedoch voll genesen kann, wird seine Seele von Elija durch ein Buch, das den Traumscheiben ähnelt, vernichtet.[34]

Klaves Bearbeiten

Sein Körper existiert aber weiter und wird von Elija manipuliert. Er muss mit den jungen Lutin meist den Dung der Hornschildechsen sammeln.[35] Die Lutin werden von den KEntauren beauftragt den Grabhügel für die Bestattung des Orimedes zu öffnen. Dabei müssen sie das eingelagerte Büffelfleisch schnell auslagern.
Melvyn bemerkt Büffelblut in der Grabkammer und versucht herauszufinden, wieso im Grabhügel soviel Büffelblut zu finden war. Dabei nähert er sich dem Lager der Lutin. Diese schicken ihm einen Attentäter entgegen, der ihn ausschalten soll. Da es sich dabei um den erinnerungslosen Ollowain handelt (den er aber nicht erkennt), kann er ihn nicht besiegen. Ollowain lässt ihn scheinbar tot zurück. Dabei stiehlt ihm der Sieger seine Krallenhände.[36]
Als Diener der Lutin schlägt Elija den Trollen vor ihn zu einem Zweikampf mit Emerelle um den Thron Albenmarks zu schicken.[37] Sie gibt den Thron aus Liebe zu ihm auf und nimmt ihn mit sich. Durch ihren Albenstein versucht sie seine Erinnerungen zurückzurufen. Ihr gelingt es aber überraschenderweise nur, Falrach zurück zu holen.[38]

Falrach Bearbeiten

Falrach erlebt zahlreiche Abenteuer mit Emerelle (Für mehr Information über die Abenteuer: siehe Falrach) . Da dieser aber merkt, dass sie in Ollowain verliebt ist, lässt er seine Seele los. Das leere Gefäß des Körpers wird daraufhin von Erinnerungen anderer an Ollowain gefüllt. Es entsteht ein neuer Ollowain.

Krieg gegen die Ordensritter und Tod Bearbeiten

Im Abwehrkampf mit den Ordensrittern übernimmt er eine führende Rolle als Schwertmeister. Er ist einer der Anführer beim Angriff auf Valloncour. Weil er Tiranu bei den Elfenrittern aufnehmen muss, erweitert er den Kreis mit den besten Blütenfeen und Kentauren. Später nimmt er auch Luc auf.
Ollowain kämpfte an Farodins und Orgrims Seite in der Schlacht um Albenmark bei der Shalyn Falah. Dort erwischte ihn eine Tonflasche mit Balbars Feuer. In seinen letzten Minuten rannte er in die Angreifer und mähte so viele nieder wie er konnte.[39] Er ging ins Mondlicht und begegnete dort seiner Liebe Lyndwyn wieder.[40]

Quellen Bearbeiten

  1. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 152
  2. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 18
  3. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 12
  4. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 89
  5. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 138
  6. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 286ff
  7. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 302ff
  8. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 328ff
  9. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 358
  10. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 366ff
  11. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 412ff
  12. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 460
  13. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 468
  14. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 497ff
  15. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 544ff
  16. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 578ff
  17. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 591ff
  18. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 639ff
  19. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 660
  20. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 673ff
  21. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 708ff
  22. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 726ff
  23. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 759
  24. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 831ff
  25. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 853ff
  26. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 9ff
  27. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 44ff
  28. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 278ff
  29. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 419
  30. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 428
  31. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 448ff
  32. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 504ff
  33. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 591ff
  34. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 668
  35. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 711ff
  36. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 762
  37. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 878
  38. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 888
  39. Die Elfen (Heyne 2004), Seite 870f.
  40. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), Seite 692

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