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Silwyna ist eine Elfe aus dem Volk der Maurawan. Ihr Antlitz ist oft mit dunklen Mustern aus Spiralen und stilisierten Wolfsköpfen aus Bandag bemalt.[1] Ihre Augen sind von kaltem, hellem Blau, umgeben von einem dünnen dunklen Rand. Sie hat zusammen mit Alfadas einen Sohn namens Melvyn.

Die Jägerin gilt als eine der besten Bogenschützen Albenmarks.[2] Dazu trägt sie später einen Rapier und einen Hirschfänger zum Ausweiden von Wild, dessen Knaufe je mit einem Wolfskopf geschmückt sind. Beide Klingen führt sie auch im Kampf.[3]

Geschichte Bearbeiten

Jugend Bearbeiten

Silwyna lernt als junge Elfe im Jahr 23 ndB auf Burg Elfenlicht den jungen Fjordländer Alfadas kennen, der am Hofe Emerelles aufgezogen wird. Die beiden gehen eine Romanze ein, die etwa 5 Jahre andauert, bis Silwyna plötzlich in ihre Heimat in die Wälder am Albenhaupt zurückkehrt. Ihre Schwangerschaft hält sie geheim. Sie bringt ihren Sohn Melvyn zur Welt und lässt ihn in Abwesenheit oft in einem Wolfsrudel zurück.[4]

Dritter Trollkrieg Bearbeiten

Fest der Lichter und Flucht ins Fjordland Bearbeiten

Silwyna wird von ihrem Sohn oft nach seinem Vater befragt. Sie beschließt zu diesem in die Welt der Menschen zu reisen. Da sie jedoch nicht selbst die Albensterne öffnen kann, trifft sie sich mit Ollowain. Im Gegenzug dafür, dass Silwyna durch den Albenstern Atta Aikhjartos zu Alfadas reisen darf, wird sie von Ollowain beauftragt mögliche Meuchler auf dem Fest der Lichter in Vahan Calyd zu finden und unbemerkt zur Strecke zu bringen.[5] Vor allem soll sie auf die Atem der See, das Flaggschiff Shahondins achten. Da sie jedoch fürchtet, die Königin könnte ihrem Halbelfenkind dasgleiche antun wie dem Kind Noroelles, tötet sie den Attentäter nicht.[6]

Nach dem Angriff der Trolle auf Vahan Calyd, heftet sich Silwyna an die Fersen der Gruppe um Ollowain und der verwundeten und bewusstlosen Elfenkönigin Emerelle, die mithilfe Gondorans durch die Zisternen in die Mangroven fliehen. Sie rettet Ollowain das Leben[7] , da die Trolle bereits auch in den Mangroven und anderen Stadtteilen eingedrungen sind. Den Angriff der aggressiven Bienenvölker übersteht sie unbeschadet und sie tritt mit den anderen die Flucht über die Albenpfade an.

Ausbildung des Menschenheeres Bearbeiten

Silwyna zieht sich nach der Ankunft in Firnstayn in die umliegenden Wälder zurück, da sie begreift, dass Alfadas eine eigene Familie gegründet hat. Auch meidet sie meist die stickige Atmosphäre des Langhauses.[8] Als Alfadas mit Ulric zur Heerschau nach Honnigsvald aufbricht, zeigt sie sich Ihnen und nimmt Ulric mit auf dem Weg durch die Bäume. Sie äußert bedrückt gegenüber Alfadas, dass er einen guten Jungen großgezogen hätte.[9] Bei der Ausbildung des Heeres nimmt sie sich besonders die Bogenschützen vor und formt eine disziplinierte Truppe.

In der Snwaiwamark Bearbeiten

Zusammen mit dem Heer kommt sie in die Snaiwamark. Sie wandern die Slanga-Berge herunter. In einem Gespräch mit Alfadas offenbart sie ihm, dass sie einen gemeinsamen Sohn mit dem Namen Melvyn aus ihrer früheren Beziehung haben.[10]

Verteidigung Phylangans Bearbeiten

Silwyna nimmt an der Verteidigung Phylangans in vollem Umfang teil. Nachdem die Trolle in den Schneehafen eindrangen dauern die Gefechte 22 Tage verlustreiche Tage bis sich die Trolle bis zum Tor am Himmelshafen durchkämpften. Sie gehört schließlich zum letzten Aufgebot gegen die Trolle neben Ollowain, Alfadas, Mag, zwei weiteren Menschen, dem Kobold Murgim sowie einem Elfen aus der Leibwache Landorans als Gondoran die Hitze aus dem Vulkan freilässt. Danach verlassen sie ohne Ollowain auf dem letzten Eissegler den Himmelshafen.[11]

Vergeltung im Fjordland Bearbeiten

In der Felsenburg Adlerstein werden die Menschen verabschiedet und Silwyna kehrt mit Alfadas und dessem Heer sowie Ollowain in das Fjordland zurück.[12] Nachdem Firnstayn von Trollen angegriffen wurde, schickt Alfadas Lysilla und Silwyna zurück nach Albenmark um Orimedes und jeden waffenfähigen Mann in das Fjordland zu führen. Silwyna will Krieger der Maurawan in das Fjordland bringen.[13] im Kampf um Sunnenberg besiegen sie die Trolle und ihren Heerführer Dumgar. Danach zieht Silwyna den Rentierpass hinauf, um Asla und andere Überlebende dort zu finden.[14] Sie findet Asla, Kalf und Kadlin und führt sie in ein einsames Tal, in dem sie eine neues Leben beginnen. Als Dankbarkeit benennen sie die neugeborene Tochter Silwyna Menschentochter.[15]

Angriff auf die Nachtzinne Bearbeiten

Anschließend bleibt Silwyna über die nächsten fünfzehn Jahre bei Alfadas. Ab und an verschwindet sie für eine Zeit in den Wäldern.[16] Sie besucht dabei Asla, Kalf und Kadlin in ihrem abgeschiedenen Tal.

Dann trifft Yilvina, Fingayn und einige Maurawan in das Fjordland. Yilvina erläutert Alfadas Elodrins Plan die Nachtzinne anzugreifen. Die Menschen sollen dabei die Besatzung fortlocken damit die Flotte Elodrins zur Nachtzinne vordringen und besetzten kann.[17]

Sie überlebt den Angriff auf die Nachtzinne. Alfadas jedoch fällt gegen die vorrückenden Trolle unter Orgrim. Sie ist neben Fingayn die einzige Elfe, die die verbleibenden Fjordländer auf der Flucht vor den Trollen Orgrims begleitet.[18] Sie gehört zu den letzten Überlebenden die vor den Trollen in die Berge fliehen. Ulric und Halgard retten die Überlebenden indem sie das Eis des Wolkenspiegelsees zerstören.[19] Danach kehrt sie nach Albenmark zurück.

Snaiwamark Karawane Bearbeiten

Silwyna und einige weitere Maurawan schließen sich dem Aufstand der Steppenkentauren um Nestheus. Sie ist beim nächtlichen Angriff auf die Schiffsburg der Trolle dabei und befiehlt den Kentauren aus Uttika nach dem Sturz eines Steppenschiffes Herzog Orgrim in der Bresche zu töten.[20]

Widerstand im Windland Bearbeiten

Im Jahre 68 ndB begleitet sie Kirta und einigen weiteren Kentaurenkriegern, um den Frachtkahn des Kobolds Gorbon, der auf dem Mika unterwegs nach Feylanviek ist, zu überfallen. Er hat fünfzigtausend Pfeile geladen. Gorbon stirbt durch einen Pfeil von Silwyna, nachdem er sich weigert von der Windenarmbrust zurückzutreten. Danach betritt Kirta den Kahn und fordert Anderan und die anderen Kobolde den Kahn an das Ufer zu manövrieren. Danach löschen die Kentauren die Fracht und kehren in die Steppen des Windlands zurück.[21]

Umsturzplan Bearbeiten

Nach 12 Jahren kehren Emerelle und Falrach nach Albenmark zurück brechen in die Wälder der Maurawan auf. Emerelle ist auf der Suche nach Melvyn, um mit ihm auf dem Albenhaupt den Sänger zu finden. Silwyna offenbart ihr, dass ihr Sohn bei Firnstayn lebt. Falrach hingegen bleibt bei den Maurawan, um als deren Anführer Gilmarak zu stürzen.[22][23] Falrach wird unter dem Namen Ollowain als Fürst der Maurawan ausgerufen, um an der Königswahl teilzunehmen. Außerdem spielt ihm Anderan Elija Glops Pläne zu und verrät, wo die zwölf Torsionsgeschütze aufgestellt sind.[24] Mit dreiundfünfzig Maurawan und einer handvoll Freiwilliger wie Fenryl führt Silwyna den Angriff gegen die Koboldarmschützen, um die Torsionsgeschütze auszuschalten.[25] Nachdem sie die Besatzung der zwölf Geschütze getötet haben, stößt Fenryl in deren Unterlagen auf einen Hinweis, dass es noch ein dreizehntes Geschütz geben muss. Silwyna macht sich darauf auf die schwierige Suche.[26]

Tjured Bearbeiten

Als Snorri, der Kronprinz vom Fjordland, etwa um 1020 ndB mit sieben Jahren starb, wird Silwyna auf Befehl von Emerelle die Lehrerin von Gishild, die letzte mögliche Nachfolge für König Gunnar Eichenarm.[27] Nach der Schlacht am Bärensee, während einem Waffenstillstand, wurde Gishild von Lilianne de Droy entführt. Bei der Verfolgung half sie den Schnitter,[28] aber es gelang ihr nicht Gishild rechtzeitig zu retten, bevor die Prinzessin von einer Galeere mitgenommen wurde.[29]

Quellen Bearbeiten

  1. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 11
  2. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 8
  3. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 203
  4. Elfenlied (Heyne 2009), S. 288
  5. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 12
  6. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 453
  7. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 138
  8. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 234
  9. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 346ff.
  10. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 449ff.
  11. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 673ff
  12. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 726ff.
  13. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 739
  14. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 855
  15. Elfenwinter (Heyne 2014), S. 867
  16. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 330ff
  17. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 724ff
  18. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 842
  19. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 864ff
  20. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 591
  21. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 689ff
  22. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 742
  23. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 753ff
  24. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 804ff
  25. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 832ff
  26. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 855
  27. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 78
  28. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 161ff.
  29. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 212

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