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Skanga

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Skanga, von den Elfen Schattenweberin gennant, ist ein Trollweib und die mächtigste Schamanin ihres Volkes und Trägerin des Albensteins, dem Stein aus Jade. Sie trägt ihn verborgen unter den Amuletten am Hals. Ihre Eltern sind Hattah und Bada vom Königsstein und sie hat zwei Brüder Kal und Mak.

Aussehen Bearbeiten

Sie läuft in einer gebeugten Haltung und trägt ein Kleid, das mit sovielen Flicken besetzt ist, sodass man unmöglich die tatsächliche Farbe erraten kann. Um ihren Hals trägt sie zig Amulette und Glücksbringer.[1] Ihre Augen sind von einer weißen Schleimschicht überzogen, denn sie ist blind. Ihr Augenlicht war der Preis für das Erlernen der Blutmagie. Matha Naht, ein beseelter Holunderbaum, war ihre Lehrerin für diese Form der dunkle Magie. Trotz dessen sieht sie Gestalten aus Licht statt aus Fleisch. Die Farben und die Helligkeit des Lichtes verraten ihr die Gefühlslage ihres Gegenüber. Diese wurden Auren genannt.

Loyalität Bearbeiten

Die Seele des Trollkönigs ist die Einzige, zu dem sie auch nach Jahrhunderten noch loyal steht. Ein Verrat an ihrem König würde sie nach eigener Aussage zerstören. Allerdings zieht sie den König nach dessen Wiedergeburt immer wieder groß und kontrolliert so de facto die Trolle. Bis auf Orgrim haben alle Trolle vor ihr fast panische Angst.

Skanga gilt als die große Gegenspielerin Emerelles bis hin zum Beginn der Kriege mit den Ordensrittern Tjureds. Sie hat sogar Alathaia im Schattenkrieg geholfen die Drachen zurück nach Albenmark zu holen und zu verändern. Darüber hinaus hat sie sich aber weitestgehend aus dem Krieg heraus gehalten. Ihre Beteiligung im Krieg ist bis auf Tiranu und Morwenna niemandem bekannt.

Besondere Fähigkeiten Bearbeiten

Durch die von ihr ausgeübte Blutmagie ist sie in der Lage, die Shi-Handan zu erschaffen und durch einen Schild abzuwehren (diesen Zauber hat sie zu späterer Zeit auf Skanga´s Schutzamulette angewendet). Die einzige Farbe der Magie, welche sie nicht beherrscht ist die Farbe Blau. Sie ist außerdem in der Lage sich durch die Leere zwischen den Albenpfaden zu bewegen.

Schülerin Bearbeiten

Skanga´s Schülerin und Ziehtochter ist Birga, welche ihr die fehlenden Informationen, die sie nicht durch ihr "blindes Sehen" erfassen kann, ergänzt. Auch bei Bewegungen über tückisches Gelände lässt sie sich von Birga helfen. Sie ist sich aber dessen bewusst, dass diese sie früher oder später verraten wird, um ihre Macht zu erlangen und sie so gezwungen sein wird sie, wie andere Schülerinnen zuvor, zu töten.


Geschichte Bearbeiten

Jugend und Schülerin Matha Naht's Bearbeiten

Während Skangas Jugend gab es einen harten Hungerwinter im Königsstein. König Gabrog entschied daher nur die Starken und die fruchtbaren Trollweiber im Königsstein zu lassen und alle Schwachen fortzujagen. Nur ihre Mutter Bada bleibt am Königsstein zurück. Ihr Vater, ihre Brüder und Skanga wandern Richtung Geistertal, da es dort immer Wild geben soll. Geschwächt und hungernd erfrieren Hattah, Kal und Mak in dessen Nähe. Skanga wird durch eine Illusion Matha Naht's ins Geistertal geführt und in einem Pakt beschließt Skanga sich von Matha Naht in der Magie lehren zu lassen. Dafür muss sie ihr Augenlicht opfern.[2][3]

Irgendwann nach ihrer Ausbildung durch Matha Nath, vernichtet Skanga diese mutmaßlich durch einen Blitzschlag und ein Feuer.[4]

Dritter Trollkrieg Bearbeiten

Angriff auf Vahan Calyd Bearbeiten

Skanga führt die Invasionsflotte der Trolle über die Albenpfade nach Vahan Calyd, um das Fest der Lichter anzugreifen und Emerelle zu töten. Sie wird von Branbart auf die eroberte Mondschatten gerufen, um festzustellen ob vor ihnen tatsächlich die tote Emerelle liegt. Sie holt die Tote für einen Moment zurück und erfährt, dass es die Elfe Sansella ist. Sie lernt hier den jungen Orgrim kennen, der von Branbart seines Rudels enthoben wird, nachdem klar wurde das Emerelle noch lebt.[5]

Skanga beordert im Anschluss Orgrim auf die Geisterwind, der sie zum Albenstern im Waldmeer begleiten soll.[6] Dort werden sie von Brud über seine Beobachtungen unterrichtet.[7] Orgrim soll Skanga bei der Durchführung des Rituals zur Verwandlung von Shahondin und Vahelmin in Shi-Handan helfen.[8] Maruk dient dabei als Lockvogel. Orgrim wird daraufhin Rudelführer auf der Geisterwind. Er bringt unter anderen Boltan und Gran mit.[9]

Die Snaiwamark Bearbeiten

Nach der Seeschlacht von Reilimee stellt Skanga Orgrim ihre Schülerin Birga auf dem Weg in die Walbucht zur Seite, um den Nachschub Phylangans abzuschneiden.[10] Orgrim gelingt es die Felsenburgen der südlichen Snaiwamark einzunehmen und das Menschen- und Kentaurenheer zur Flucht zu zwingen. Branbart sieht dies als feige Tat und setzt ihn im Kriegsrat erneut als Rudelführer ab. Skanga jedoch schildert Branbart, dass Orgrim es war, der die Felsenburgen der Snaiwamark kampflos besetzte, da die Elfen flohen. Der Shi-Handan Shahondin schildert dem Kriegsrat die Verteidigungsanlagen Phylangans. Orgrim fordert 500 Krieger von Branbart und verspricht ihm das Tor von Phylangan von innen zu öffnen. Dafür soll er ihn zum Herzog machen. Skanga soll Orgrim den Albenpfad öffnen.[11] Nach dem Fall von Phylangan macht Branbart auf Anraten Skangas Orgrim zum Herzog der Nachtzinne.[12] Nach dem Untergang des Königssteins wird die Elfe Lyndwyn von drei Kundschaften auf dem Eis gefunden und zu Birga und Skanga gebracht. Birga erkennt, dass sie eine machtvolle Magierin ist. Skanga jedoch drängt Birga zum Aufbruch in das Fjordland , um auf Orgrim Acht zu geben.[13]

Tod Branbarts Bearbeiten

Zwei Monate nach dem Untergang des Königsstein sammelt Branbart seine Truppen und will über die Albenpfade in Burg Elfenlicht einmarschieren und Emerelle töten. Emerelle jedoch zerstört den Albenpfad.[14] Nach dem Sturz durch das Nichts und dem Kampf mit den Yingiz tötet Skanga Branbart. Sie wollte damit verhindern, dass seine Seele durch seinen verletzten Stolz und seine verletzte Tapferkeit Schaden nahm. Danach reist sie zur Nachtzinne um NaOrgrim zu bitten, in den Trollkriegen wieder als Feldherr zu dienen und in der Snaiwamark das Volk der Trolle so lange zu führen bis die Inkarnation Branbarts gefunden ist und alt genug ist König zu sein. Orgrim schlägt dies aus.[15]

Pakt mit den Lutin Bearbeiten

Bei Ihrer Rückkehr zur Wolfsgrube empfängt Birga Skanga. Dort wartet Elija Glops, der Skanga mit den gefundenen Utensilien vom toten Branbart erpresst und ihr einen Handel vorschlägt.[16]

Schlacht am Mordstein Bearbeiten

Vierzehn Jahre später kommt es zur Schlacht am Mordstein als die Elfen und Kentauren das versammelte Trollheer angreifen. Gemeinsam mit dem jungen König Gilmarak und Birga beobachten sie den Angriff der Elfen und Kentauren. Sie fürchten sich vor den brennenden Glaskugeln der Elfen.[17] Nach einer verlustreichen Schlacht, rettet Brodgrimm die Trolle vor einer vollkommenen Niederlage. Skanga beobachtet mit Gilmarak auf einer Klippe wie Ollowain und Senthor die schwerverletzte Caileen findet. Ihre Krieger umzingeln diese. Sie lässt Senthor und Caileen gehen. Die beiden sollen sehen wie Ollowain stirbt.[18]

Vormarsch nach Süden Bearbeiten

Nach dem verlustreichen Kampf und dem Rückzug des Elfenheeres, reist Skanga zur Nachtzinne und fleht Orgrim an als Feldherr zurückzukehren, da sie weitere allzu verlustreiche Siege fürchtet, um Emerelle zu stürzen.[19] Er gibt nach und führt das Heer unaufhaltsam nach Süden bis zur Shalyn Falah. Dort schlägt Emerelle ein Duell vor. Elija bietet daraufhin Klaves, den seiner Seele beraubten Ollowain an.[20]

Zurücktreiben der Shi-Handan Bearbeiten

Emerelle weigert sich gegen Ollowain zu kämpfen, wordurch die Trolle gewinnen. Emerelle holt außerdem die Seele Falrachs in Ollowains Körper zurück. In diesem Moment schaffen es die noch im Nichts befindlichen Yingiz zu ihren Brüdern nach Albenmark einzudringen. Während Skanga sich selbst, Emerelle, Alathaia sowie Birga schützt, gehen diese in den Thronsaal. Dort schickt Alathaia die Tochter des Alfadas, Kadlin, zu der Goldene Halle ihrer Götter. Von dort soll sie einen der gefallenen Helden holen, der die Yingiz vertreiben soll.[21] Nachdem Kadlin zurückkehrt verspricht Skanga ihr, dass Frieden herrschen soll, solange die Menschen die Grenze am Wolkenspiegelsee nicht überschreiten.[22]

Herrschaft der Trolle Bearbeiten

Kurz nachdem Gilmarak den Thron bestiegen hat, trifft Madra auf Burg Elfenlicht ein. Er berichtet Skanga und Birga von dem Massaker in Feylanviek, welches die beiden Elfen angerichtet haben. Unter den Opfern sind Gharub und 16 weitere Trolle sowie eine 42 Kobolde. Skanga vermutet, dass die zwei Elfen Emerelle und der Schwertmeister sind. Sie reist mit Birga und Madra nach Feylanviek, um sich ein eigenes Bild zu machen.[23][24] Skanga bestimmt Madra und den anwesenden Lutin Nikodemus den beiden Elfen zu folgen, ohne das Skanga ihnen sagt um wen es sich handelt.[25] Kurz darauf versucht Skanga mit Hilfe ihrer gesammelten Knochen herauszufinden was passiert, wenn sie Emerelle vor sich bringen lässt. Sie stellt fest, dass sie dabei sterben würde. Um die Herrschaft der Trolle zu festigen lässt sie einen einfachen Gesetzescodex von zehn Seiten erstellen[26] und ruft außerdem alle auf Emerelle angesetzten Jäger zurück (ausgenommen Madra und Nikodemus).[27]

Auf Burg Elfenlicht jedoch versucht sie Madrog empfohlen durch Birga als Meuchler für Emerelle zu werben. Er lehnt den Auftrag mit dem Hinweis der geringen Erfolgswahrscheinlichkeit ab und entzieht sich dem anschließenden Mordanschlag Skangas. Daraufhin reist sie zu Alathaia, die Emerelle von Herzen verabscheut.[28] Skanga lädt Alathaia ein nach Burg Elfenlicht zu kommen. Im Gegenzug, dass Skanga ihr den Zauber um die Erschaffung der Shi-Handan zeigt, soll ihr Alathaia drei Elfenseelen zur Verfügung stellen. Außerdem möchte die Elfe, die von Ganda versteckten Karfunkelsteine wieder in ihren Besitz bringen. Birga soll Alathaia auf dem Weg in die Kleiderkammer Emerelles begleiten.[29] Skanga gesteht Alathaia die Karfunkelsteine nicht zu, bis sie ihre Verpflichtung für treue Elfenseelen erfüllt.[30] Alathaia bringt drei Elfen mit und nach dem Ritual zur Erschaffung der Shi-Handan, darf Birga Alathaia die Karfunkelsteine überreichen.[31] Kurze Zeit später kommt das magische Amulett, dass sie Madra gegeben hatte, zu ihr zurück. Da sie nun den Standort Emerelles kommt, arrangiert sie ein neues Treffen mit Alathaia damit diese den Shi-Handan in den Jadegarten schickt.[32]

Nachdem Nikodemus nach fast 12 Jahren zur Burg Elfenlicht zurückkehrt, werden Skanga und Birga auf ihn aufmerksam. Sie befragen ihn unter Folter über seine Geschichte. Birga dreht ihm dabei den rechten Daumen ab. Kurz darauf erscheint Elija, unterbricht die Folter und nimmt seinen Bruder mit.[33]

Ende der Trollherrschaft Bearbeiten

Fast 12 Jahre bleibt Emerelle verschwunden als Skanga spürt, dass sie zurückgekehrt ist. Sie teilt dies dem Kronrat mit und berät die Bedingungen für das nächste Fest der Lichter, da sie erwartet, dass Emerelle dort erscheinen wird. Orgrim schlägt vor sieben Fürsten kurz vor dem Beginn zu berufen, damit braucht Gilmarak nur vier loyale Fürsten für die Wiederwahl.[34] Der Kronrat beschließt die Fürsten Snaif vom Mordstein und Derg, Herzog der Wolfsgrube sowie die Kentauren Nestheus und Katander, der Elf Alvias, der Lutin Elija und Anderan für die Königswahl von Gilmarak zu berufen.[35]

Das Eintreffen des weißen Ritters Ollowain sorgt bei den Trollen auf der Prunkbarkasse für Aufsehen, aber er wird auf Anweisung Skangas durchgelassen.[36][37] Auch das Fehlen von Anderan und Elija bringt die Pläne durcheinander. Skanga entzieht ihnen das Stimmenrecht und schlägt als Ersatz Growak vom Blutberg und Orgrim zur Königswahl vor. Kurz darauf kommt Emerelle unter tausenden Rufen der Menge auf die Barkasse und wohnt der Wahl bei.[38] Als sich Orgrim bei der letzten entscheidenden Stimme enthält, springt Gilmarak erbost auf und wird von der Steinkugel Madrogs, die für Skanga bestimmt war, getroffen.[39]

Die anwesenden Fürsten Alvias, Katander, Orgrim und Nestheus stimmten im zweiten Wahlgang für Emerelle, die Herzöge von Mordstein Snaif, Wolfsgrube Derg und Blutberg Growak gegen sie. Emerelle wird mit 4:3 Stimmen zur Königin gekrönt. Die Fehde zwischen ihr und Skanga wird von beiden offiziell beendet, wobei Skanga betont, dass niemals engere Beziehungen zwischen beiden existieren würden. Sie ist Emerelle aber dankbar, dass diese Gilmarak vor dem Tod retten konnte.[40]

Quellen Bearbeiten

  1. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 127
  2. Skanga - Der Blick in den Himmel
  3. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 881ff
  4. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 43
  5. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 129
  6. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 196
  7. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 205
  8. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 210ff
  9. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 219
  10. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 324
  11. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 563ff
  12. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 651ff
  13. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 690
  14. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 18ff
  15. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 224ff
  16. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 251ff
  17. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 534ff
  18. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 572
  19. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 660ff
  20. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 878
  21. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 891
  22. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 904
  23. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 76
  24. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 86
  25. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 106
  26. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 248
  27. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 157
  28. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 178ff
  29. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 250ff
  30. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 263ff
  31. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 301ff
  32. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 389
  33. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 741ff
  34. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 674ff
  35. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 777ff
  36. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 836
  37. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 856
  38. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 857ff
  39. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 861
  40. Elfenkönigin (Heyne 2014), Seite 875

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