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Solaiyn ist einer der Fürsten über Arkadien während der Herrschaft der Himmelsschlangen.[1]

Familie Bearbeiten

Solaiyn ist der Ehemann von Lisandelle. So ist er der Vater von Talawain, Asfahal, Kyra und Maylin.[1][2]

Aussehen Bearbeiten

Solaiyn ist ein hochgewachsener, hagerer Heerführer mit schulterlangem, silberblondem Haar.[3][4]

Charakter Bearbeiten

Solaiyn liebt es in seinem Anwesen den natürlichen Ablauf der Jahreszeiten seinem Willen unterzuordnen. Er versucht alles zu beherrschen, auch seine Kinder.[5]

Besondere Fähigkeit Bearbeiten

Der Fürst hat die Fähigkeit sich von Verletzungen unnatürlich schnell zu erholen. Dadurch wird er zum idealen Werkzeug des Goldenen, der einen gefährlichen Zauber nutzt um durch die Augen des Elfen zu sehen. Dieser Zauber würde jeden anderen innerhalb kürzester Zeit töten. Nur Solaiyn kann dem (durch die Hilfe von Aloki) lange widerstehen.[6]

Geschichte Bearbeiten

Lisandelle und Flucht seiner Kinder Bearbeiten

Seine Frau Lisandelle stirbt sehr jung, was bei seinem Vater Solaiyn zu einer krankhaften Melancholie führt. Nach ihrem Tod beginnt er seine Kinder zu vernachlässigen.[1] Asfahal beschädigt als Kind im Alter von siebzehn Jahren die unvergleichliche Statue des kauernden Kobolds von Salhayn, indem er ihr einen Finger abbricht, um den Vater so zu zwingen, ihn zur Kenntnis zu nehmen. Daraufhin sperrt Solaiyn ihn für drei Tage in die Gruft seiner Mutter, bis zwei Diener ihn befreien. In der gleichen Nacht verlässt Asfahl den Palast seines Vaters.[3][7] Auch Talawain entflieht schließlich der Tyrannei seines Vaters.[8]

Besuch TalawainsBearbeiten

Talawain trifft zu einem der seltenen Besuche bei Solaiyn ein. Dort schildert Solaiyn ihm von der Vernichtung der Blauen Halle und dem Tod des Himmlischen sowie dem Tod aller Spione. In einem langen Gespräch gibt Talawain seine Erlebnisse sowie eine Kopie der Karte von Rowayn an ihn weiter. Solaiyn verspricht ihm außerdem eine der Himmelsschlange aufsuchen und vom Treffen der Unsterblichen und Devanthar in Selinunt zu berichten. Talawain verabschiedet sich von seinem Vater, indem er ihm erklärt, dass er zuletzt Shaya retten möchte.[9]

Heerführer Bearbeiten

Schlacht um WanuBearbeiten

Solaiyn wird vom Goldenen ausgewählt die Truppen in der Schlacht um Wanu anzuführen. Nach dem Rückzug der Menschen über die Brücke am Kuni Unu und der Zerstörung selbiger, befiehlt Solaiyn die zurückgelassenen Katamarane zu nutzen, um eine Schiffsbrücke errichten zu lassen.[10] Anschließend entlässt er einen Großteil des Heeres, da nicht mehr viele Krieger benötigt werden, um die Menschen zu Tode zu hetzen.[11][12]

Nachdem der Goldene erneut durch Solaiyn hindurch mit Nodon gesprochen hat, bricht er zusammen. Nodon bringt ihn in dessen Zelt, wo Aloki sich aufhält. Sie wurde von Asfahal geschickt, um diesem zu Helfen seine Melancholie zu mindern. Außerdem mindert sie den Hirnschaden, den der Goldene verursacht, wenn er in Solaiyn eindringt, um die Schlacht zu verfolgen oder Befehle zu erteilen.[13]

Solaiyn lässt über Nodon den Rückzug des Heeres nach Albenmark einleiten. Nur der verbliebene Vorhuttrupp um Ailyn und Nodon soll das Menschenheer noch jagen.[14] Als die angeordnete Verstärkung, angeführt von Hornbori, eintrifft, entzieht er Ailyn das Kommando und überträgt es Hornbori.[15]

Als dieser mit der Nachschubversorgung eintrifft, schlägt Ailyn Solaiyn vor, dass Hornbori mit seinen Tank-Schlitten und seinen Kriegern über einen von Nodon entdeckten benachbarten Pass das Heer der Menschen überholen und überraschen soll.[16]

Nachdem die Überreste des Menschenheers kurz vor dem Erreichen des nächsten Albensterns sind dringt der Goldene erneut in Solaiyn's Verstand ein und fliegt mit Nodon auf Schwarzrückenadlern zur Passhöhe. Sie töten die Adlerritter, die dort eine Lawine auslösen wollten. Nur zwei entkommen (darunter Acoatl). Anschließend löst der Goldene durch einen Zauber einen enormen Bergsturz mit Lawine aus, die die gesamte Nachhut der Menschen tötet.[17]

Nachdem die Hornbori und seine Truppe durch die Verstärkung um Ansur aufgebracht wird, sendet Solaiyn Nodon mit einem Schwarzrückenadler hinab, um das Feldzeichen zu bergen. Nodon bringt den überlebenden Hornbori mit, der ihn für einen Helden hält. Solaiyn leitet die Rückkehr nach Albenmark ein.[18]

Quellen Bearbeiten

  1. 1,0 1,1 1,2 Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 813
  2. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 521
  3. 3,0 3,1 Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 825
  4. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 513
  5. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 822f.
  6. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 521
  7. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 522
  8. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 822
  9. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 825ff.
  10. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 494
  11. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 513
  12. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 528
  13. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 522
  14. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 572ff.
  15. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 682
  16. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 686
  17. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 708f.
  18. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 726f.