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Tjuredkriege

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Die Tjuredkriege bezeichnen den Kampf der Ordensritter Tjureds gegen alle Andersgläubige, sowohl Menschen, als auch die Albenkinder.

Die friedlichen Bekehrungen in der Frühzeit der Religion fallen nicht unter den Begriff der Tjuredkriege.

Motivation Bearbeiten

Im Laufe der Jahrhunderte nach dem Tode des Kirchenheiligen Guillaume´s wandelt sich die Tjuredkirche unter dem Einfluss des Devanthar mit dem Eberkopf von einer friedfertigen Religion zu einer, welche die Andersgläubigen verfolgt. Dazu gründet er indirekt die Ordensritter. Zusätzlich pflanzt er der Religion einen Haß auf die Albenkinder ein, indem er diesen den Mord an Guillaume anhängt.

Die Kirchenfürsten beschließen später alle Menschenländer unter die Herrschaft und den Glauben der Tjuredkirche zu bringen, damit sie mit der geballten Macht aller Menschen gegen die Albenkinder vorgehen können.

VerlaufBearbeiten

Fargon Bearbeiten

Der bewaffnete Kampf der Tjuredkirche begann Jahr 64 ndB als Adrien unter dem Namen Michel Sarti den Orden vom Aschenbaum gründet. Fargon fällt als erstes Königreich unter die Kontrolle der Tjuredkirche, wobei erst Algaunis und später Aniscans als Hauptstadt dieses Imperiums dienen.

Iskendria Bearbeiten

Iskendria war ein Stadtstaat in der Bucht des Aegilisches Meer. Die Stadt wurde von Priestern des Balbarkultes regiert, der für Menschenopfer und brutale Bestrafung bekannt war. Die Armeen des Orden vom Aschenbaum begannen mit der Belagerung der Stadt im Jahr 437 ndB und eroberten nach zweijähriger Belagerung das Westtor der Stadt und den Hafen. Obwohl die Tempelwachen mit äußerster Brutalität und Aufopferung gegen die Invasoren vorgingen und mit Balbars Feuer dabei an den Feind verlorene Stadtteile genau so rücksichtslos niederbrannten wie die feindliche Flotte im Hafen der Stadt verloren sie immer weiter an Boden. Durch die Blokade des Hafens gingen der Stadt die Vorräte aus worunter vor allem die verbliebene Zivilbevölkerung zu leiden hatte. Nach drei Jahren eroberten die Heere der Tjuredkirche die Stadt vollständig und zerstörten sie. Ein weiteres Jahrhundert lang belagerten Priester die Bibliothek von Iskendria bis auf der Stadt ein Tempel gebaut wurde um den Albenstern zu verschließen. Viel später wurde die Stadt wieder aufgebaut.[1]

Angnos Bearbeiten

Das Königreich Angnos ist die Keimzelle des friedlichen Tjuredglaubens. Während eines Krieges in Angnos kamen viele Flüchtlinge aus Angnos nach Fargon wo sie ihren glauben verbreiteten. Wann genau Das Reich unter die Konrolle der Tjuredkirche fiel ist unbekannt.

Drusna Bearbeiten

Um die Jahrtausendwende gelang des dem Orden vom Blutbaum den Oberbefehl über die Truppen im Kampf um Drusna zu übernehmen. Über mehrere Jahrzehnte eroberten sie trotz erbittertem Widerstand Landstrich für Landstrich.

Bei der Schlacht um Mereskaja wurde die Stadt vom Orden eingenommen. Der Eherne Bund setzte Kinder der Kirche ein, um die Sprengung einer wichtigen Brücke an der Bresna gegen Verfolger zu decken. Jedoch nahm die Schwarze Schar keine Rücksicht und verhinderte die Sprengung.[2]

Es finden sich Hinweise auf einen Krieg zwischen dem Orden vom Aschenbaum und den Fürsten Drusnas der Bereits gut 600 Jahre früher stattfand. Der Orden vom Aschenbaum bereitete sich nach dem Sieg über Iskendria auf einen Einfall der Drusnier in Fargon und Angnos vor. Sollte dieser Krieg tatsächlich stattgefunden haben ist davon auszugehen dass die Ordensritter die Drusnier besiegten, aber nicht die Möglichkeit hatten bis nach Drusna selbst vorzudringen.[3]

Fjordland Bearbeiten

Das Fjordland war das letzte freie Königreich in der Welt der Menschen. Da die Priester des Tjured nach wie vor keine Möglichkeit gefunden hatten ohne die Hilfe des Devanthars nach Albenmark einzudringen ging die Kirchenführung davon aus das die Heidenkriege mit der Eroberung des Fjordlandes beendet wären und warfen alle verfügbaren Truppen in den Kampf. Um einen Jahrzehntelangen Krieg wie in Drusna zu verhindern wurde das Heer des Orden vom Aschenbaum aufgeteilt und während die Verteidiger des Ehernen Bundes nach Aldarvik gelockt wurden fiel Gonthabu wodurch das gesammte Land von der Hauptstadt Firnstayn abgeschnitten wurde. Firnstayn war damals eine der stärksten Festungen der Welt weshalb sich die letzten Verteidiger dort verschanzten und auf den Aufmarsch des Orden vom Aschenbaum und den unvermeidbaren Untergang warteten. Während der Kämpfe um die Hauptstadt war die gesammte Stadtbevölkerung bereits bis auf einige unverbesserliche und die Krieger nach Albenmark gebracht worden. Nach wenigen Monaten musste die Stadt aufgegeben werden und die letzen Verteidiger zogen sich in die Berge zurück um von der Nachtzinne aus nach Albenmark zu gelangen. Während der Flucht blieben Luc, die Mandriden und König Erek| auf dem Habichtpass zurück um den Flüchtlingen noch etwas Zeit zu erkaufen. Nur Luc überlebte die Kämpfe auf dem Pass und kehrte nach Albenmark zurück.

Auch das Fjordland war bereits früher von den Ordensrittern angegriffen worden. Die Dreikönigsschlacht im Jahre 549 ndB markierte den Eintritt der Heere Albenmarks in den Kampf gegen die Tjuredkirche.

Albenmark Bearbeiten

Die Schlacht um Albenmark ist die letzte Schlacht der Tjurenkirche. Alle Albenkinder und die letzen Fjordländer unter der Führung Mandred Torgridsons kämpfen auf zwei Schlachtfeldern gegen insgesammt mehr als sechzigtausend Ordensritter. Die Schlcht endet mit der Trennung der Welten und markiert den Beginn des neuen Zeitalters. Zugleich fielen in der Schlacht viele der letzten großen Helden der Tjuredkriege, darunter Ollowain und Mandred Torgridson.[4]

Einen kurzen Vorstoß nach Albenmark hatte kurz zuvor bereits der Orden des Blutes gewagt und Vahan Calyd überfallen und geplündert.

Rüstung und Waffen Bearbeiten

Um 1033 ndB trugen die Reiter geschwärzte ineinander greifende Metallplattenrüstungen, schwere Stulpenhandschuhe, kniehohe Stiefel und lange weiße Umhänge mit dem Wappen des schwarzen Baumes. Dazu Helme mit tief hinabreichenden Wangenklappen mit einem metallenen Kamm und einen Waffengurt über die Brustplatte. Als Waffen benutzten sie Degen, Gewehre und Pistole.[5]

Quellen Bearbeiten

  1. Die Elfen (Heyne 2004), Seite 634ff.
  2. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), Seite 192
  3. Die Elfen (Heyne 2004), Seite 665f.
  4. Die Elfen (Heyne 2004), Seite 869ff.
  5. Die Elfen (Heyne 2004), Seite 779

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