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Ulric

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Ulric Alfadasson ist der Sohn von Asla und Alfadas. Er reißt einen Tag nach seiner Krönung eine Trollarmee mit in den Tod, als er das Eis des Wolkenspiegelsees zerschlägt. Er wird auch der Winterkönig genannt.

Ulric hat blaue Augen und blondes Haar. Als Sohn von Alfadas genießt er die Privilegien eine Königssohns und erhält eine gute Ausbildung zum Krieger. Er tötet im Alter von sieben Jahren einen Trolle. Der Skalde Verleif Silberhand schreibt darüber ein Epos und Ulric wird über Firnstayn hinaus bekannt.

Geschichte Bearbeiten

Kindheit Bearbeiten

Ulric wird im Jahr 33 ndB in Firnstayn geboren.[1] Während seiner Kindheit wird er zuweilen von Ollowain ausgebildet. Er verbringt einen Großteil seiner Zeit mit dem blinden Mädchen Halgard. Er liebt es, von seinem Vater Geschichten wie die Legende vom sagenhaften König Osaberg erzählt zu bekommen.

Das Wolfspferd Bearbeiten

Ulric begleitet seinen Vater Alfadas nach Honnigsvald, um an der Heerschau teilzunehmen und dabei etwas zu lernen.[2] Nachdem sein Vater im dritten Trollkrieg nach Phylangan in Albenmark geht wird der verwundete Ole in das Langhaus seiner Eltern gebracht. Da er hört, dass wohl eine Gottesstrafe über dem Dorf liegt, folgt er dem Luthpriester Gundar um Halgard das Augenlicht wieder zu bringen. Der Priester bemerkt ihn. Zusammen übernachten sie auf dem Wehrberghof, dessen Besitzer Thorfinn sowie seine ganze Familie kurz davor getötet worden waren.[3] Sie geben dem geschändeten Eisenmann sein Eisen zurück und finden das Geschenk des Gottes Luth.[4] Bei der Rückkehr nach Firnstayn bricht er sich das Bein. Er wird von Gundar ins Dorf zurückgebracht. Dieser rettet das Dorf vor dem Shi-Handan und stirbt.[5] Bei dem Begräbnis ist Ulric sehr bewegt.

Vergeltung am Fjordland Bearbeiten

Kurz darauf kommen die Trolle ins Fjordland um Vergeltung am Fjordland zu üben. Er flieht mit seiner Mutter und seiner Schwester nach Honnigsvald. Dort wird er mit Halgard vom Flüchtlingszug getrennt.[6] Sie werden von den Trollen gefangen genommen, kurz darauf aber von der Elfe Yilvina und dem Hund Blut gerettet.

Auf der Flucht werden sie von dem Geist von Gundar geleitet. Dieser führt sie von ihren Verfolgern weg an einen See. Er erklärt ihnen, dass sie im See untertauchen müssen um eine versteckte Höhle zu finden.

Dort angekommen wartet ein von Gundar entfachtes Feuer auf sie. Sie entdecken ein Skelett mit Rüstung und Waffen und vermuten, dass es sich um den König Osaberg handeln muss. Kurz danach taucht ein Troll aus dem Wasser auf, den er im Alter von sieben Jahren durch einen Glücksfall töten kann.[7]

Ulric und Halgard entscheiden, dass sie mit der bewusstlosen Elfe wieder an das Ufer des See´s tauchen sollen. Ulric wird bewusstlos. Dort werden sie von Alfadas, der von Blut geführt wird, gefunden und von Emerelle geheilt. Die Menschen hielten ihn und Halgard aber bereits für Tod und halten sie von nun an für Wiedergänger.[8]

Ulric und Halgard werden von den meisten gemieden. Da sein Vater aber nun König des Fjordlandes ist, vergreift sich niemand an ihnen. Unter anderem werden sie von der Kinderschar um Eirik, Guthorm, Ottar und Asdis.[9]

An einem Tag kommt der Tjuredwanderpriester Jules vorbei. Die zwei unterhalten sich. Am Ende schenkt er ihm drei Figuren. Sie stellen ihn, Halgard und den Hund Blut dar. Er erkennt, dass ihre Leben ungefähr zum selben Zeitpunkt enden werden.[10]

Jugend Bearbeiten

Er wächst als Prinz des Fjordlands auf. Halgard ist dabei immer an seiner Seite. Beide fürchten den Tag an dem Blut sterben wird. Die beiden heiraten, bekommen aber keine Kinder.

Kadlin Bearbeiten

Sobald er zum Mann gereift ist, kleidet er sich wie sein Vorbild Ollowain in weiß.[11] Nachdem Kadlin und Björn nicht von der Jagd in der Nähe der neuen Festung am Habichtpass zurückkehren, bricht er mit Eirik und einem Suchtrupp auf. Eirik rekonstruiert den Angriff des Schneelöwens und das Auftauchen eines Trolls. Sie folgen den Spuren des Trolls. Sie stellen überrascht fest, dass der Troll Brud Kadlin und Björn versorgt haben. Kadlin stellt sich schützend vor Brud. Daraufhin lässt Ulric diesen ziehen.[12] Halgard erkennt, dass Kadlin die totgeglaubte Schwester Ulrics sein muss. Auch die Statur Kalfs passt auf den Fischer aus Firnstayn. Sie macht Ulric darauf aufmerksam, der es für sich behält, um alle Beteiligten zu schützen.[13]

Mag erzählt ihm von einem See noch nördlich des Habichtpasses. Ulric möchte Halgard diesen Platz zeigen und schenkt ihn ihr. Sie tauft den dortigen See auf den Namen Wolkenspiegelsee.[14]

Angriff auf die Nachtzinne Bearbeiten

Im Winter 55 ndB treffen Yilvina, Fingayn und einige weitere Maurawan im Fjordland ein. Yilvina erläutert. Alfadas Elodrins Plan einen Angriff auf die Nachtzinne durchzuführen. Die Menschen sollen dabei die Besatzung fortlocken damit die Flotte Elodrins zur Nachtzinne vordringen und besetzten kann. Sein Vater sinnt dabei immer noch auf Rache gegen die Trolle. Ulric jedoch ist dagegen und fürchtet einen neuen blutigen Elfenwinter.[15] Die Stute seines Freundes Björn gerät beim Angriff der Reiterei ins Straucheln und er stirbt in der Masse der Leiber.[16] Während des Kampfes wird Ulric von einem Troll an die Felswand der Bogenschützen getrieben. Der Troll stirbt durch einen Pfeil. Ulric findet Kalf, der aus der Wand gestürzt war, und ist dabei als dieser stirbt.[17]

Flucht Bearbeiten

Orgrim stellt die verbleibenden Menschen um Alfadas, die auf dem Weg zum Albenstern waren. Alfadas versperrt mit einigen Mann eine Klamm, um dem Rest einen Vorsprung zu gewähren. Elodrin rückt mit hundert Elfenkriegern nach. Orgrim zieht sich derweil zurück, um Unfrieden zwischen den Menschen und Elfen zu schüren. Tatsächlich bringen die Elfen nur 20 Tote, darunter Alfadas zu Ulric. Er gibt den überbleibenden Menschen jedoch Schutzamulette gegen die Kälte. Sie tragen den Leichnam bis Fingayn eine kleine Höhle inmitten eines Bergsee findet. Ottar, der zur Leibwache des Königs gehörte, lässt sich in der Höhle mit einschließen, da er erfrorene Füße hat und als Schildwache an der Seite des Königs bleiben möchte. Auch Blut bleibt zurück und stirbt.[18]

Tod am Wolkenspiegelsee Bearbeiten

Bevor Ulric und Halgard auf das Eis des Wolkenspiegelsees treten, beauftragt dieser Lambi seine Schwester Kadlin, die rechtmäßige Thronfolgerin zu finden. Um den Rückzug der Menschen zu decken, brechen Ulric und Halgard das Eis des Wolkenspiegelsee´s auf. Dabei sterben sie und ein Großteil der Trolle. Er und Halgard kommen als Helden in die Goldene Halle.[19]

Vertreibung der Shi-Handan Bearbeiten

Als wenig später seine Schwester Kadlin an der Pforte der Goldenen Halle erscheint, um nach einem Helden zu suchen welcher die Yingiz aus Albenmark vertreiben kann, meldet er sich zusammen mit Halgard dafür. Sie retten Albenmark, vertreiben die Yingiz und verlöschen mit dem ersten Tageslicht.

Quellen Bearbeiten

  1. Elfenlied(Heyne 2009), Seite 290
  2. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 346ff
  3. Elfenwinter(Heyne 2014), Seite 539ff
  4. Elfenwinter(Heyne 2014), Seite 551ff
  5. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 586ff
  6. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 714ff
  7. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 781ff
  8. Elfenwinter (Heyne 2014), Seite 853ff
  9. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 56ff
  10. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 66ff
  11. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 330ff
  12. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 656ff
  13. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 681ff
  14. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 719
  15. Elfenlicht (Heyne 2015), Seite 724ff
  16. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 782
  17. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 787
  18. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 841ff
  19. Elfenlicht (Heyne 2014), Seite 865ff

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