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Das Verbotene Tal, auch Dunkles Tal genannt, liegt in der Provinz Nari in Aram nahe bei Belbek. Dort wurde von den Devantharen die eine Hälfte von Nangogs Herzen, eines glühenden Smaragdes, versteckt. Dabei wird es von einem Devanthar und von grünen Geister bewacht.[1][2]

Tal Bearbeiten

Das enge Tal wird von Felshängen flankiert, gefolgt von einem schmalen Klamm, wo mit beiden Händen die Seiten berührt werden konnten ohne sie ganz auszustrecken. Am Ende des wieder breiteren Tales gibt es eine zerklüftete Felswand mit einem riesigen Hochrelief, das grob in den Stein geschlagen wurde. Die Gestalt auf dem Relief stellt Nangog dar, wie es gefangen in ihrer eigenen erschaffenen Welt schläft. Unter dem Relief gibt es eine Öffnung, die über eine Treppe mit außergewöhnlich hohen Stufen erreicht werden kann. Skulpturen von Wolkensammler schmücken die Treppenabsätze. Die lange Halle im Innern des Bergen wird von Säulen gestützt. Am Ende der Halle gibt es eine Felskammer mit dem halben Herzen von Nangog. Die Wände der Kammer zeigen Bilder von Devantharen und zeigen wie sie das Herz dorthin gebracht haben.[3]

Geschichte Bearbeiten

Die Menschen bauten eine riesige Halle in den Berg, die eigens für Nangogs Herz errichtet wurde. Die Devanthare hielten die Geister mit einem Bannspruch dort gefangen und ließen zu, dass der Hass der Geister auf die Menschen wuchs. Dazu musste immer ein Devanthar das Tal zusätzlich bewachen.

Die grünen Geister hüllten durch ihren Hass das Tal in Dunkelheit, strahlten Kälte aus und trieben die Menschen, welche ins Tal kamen, in den Wahnsinn. So sammelten sich über die Zeit eine beachtliche Zahl von Leichen und Knochen an.

Als der Unsterbliche Aaron in das Tal kam, um die toten Holzfäller zu untersuchen, nimmt er zunächst nur Juba mit. Um Juba zu schützen schlägt Aaron ihn bewusstlos und geht alleine weiter.[4] Er trifft den Manneber und konnte einen Grünen Geister in sein Schwert bannen und so der Waffe die Fähigkeit verleiht, Seelen vollständig zu zerstören. Das Schwert erhält schließlich von Volodi den Namen Geisterschwert.[5] Aaron ließ schlielich eine Mauer vor das Tal errichten, damit keine weiteren unvorsichtigen Menschen der Macht ausgesetzt werden.[6] Die Soldaten der Mauer erfuhren dann jedoch dasselbe Schicksal.

Als letztes besucht Lyvianne das Tal und bemerkt das fehlende Herz. Sie nimmt die restlichen grünen Geister in sich auf, die ihr die Geschichte von diesem Ort zeigen.

Quellen Bearbeiten

  1. Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (Heyne 2015), S. 99ff.
  2. Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (Heyne 2013), S. 637
  3. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 437ff
  4. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 431ff
  5. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 543
  6. Drachenelfen (Heyne 2011), S. 441ff

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