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Wolkentaucher ist der Fürst unter den Schwarzrückenadlern, die am Albenhaupt wachen. Seine Nestgefährtin ist Eisfeder. Er ist ein Freund des Halbelfen Melvyn.[1] Er steigt später zum König unter den Schwarzrückenadlern auf.[2]

Biographie Bearbeiten

Melvyns Schar Bearbeiten

Im dritten Trollkrieg wird Melvyn zum Anführer einer Gruppe, die es sich zum Ziel gemacht hat die Trolle zu bekämpfen. Wolkentaucher und Eisfeder stehen Treu zu Melvyn. Sie bekämpfen in den Slanga-Bergen sehr erfolgreich die Trolle, die sich in den Wald wagen um Holz zu schlagen.[3]

Leylin Bearbeiten

Schließlich wenden sie sich nach Feylanviek, wo der Elfenfürst Elodrin die Truppen Albenmarks sammelt um sich den Trollen entgegenzustellen. Melvyn nutzt die Wartezeit, um auf den Festen der Fürsten die adligen Damen zu verführen. Auf einem dieser Feste wird seine aktuelle Liebelei Leylin zu seiner großen Liebe. Da diese aber mit dem tyrannischen Shandral verheiratet ist und sie vorerst aus Furcht vor diesem bleiben möchte, flieht er nicht mit ihr. Mit Hilfe der Himmelssteigen tragen Wolkentaucher und Eisfeder Melvyn und Leylin durch den Nachthimmel und sorgen so für ein paar unbeschwerte Stunden.[4]

Schlacht am Mordstein Bearbeiten

Zur Vorbereitung auf die Schlacht am Mordstein befiehlt Ollowain Melvyn seine Schar dazu zu nutzen, die Späher der Trolle auszuschalten. Dies gelingt ihm mithilfe seiner Schwarzrückenadler ohne Probleme.[5]

Drei Tage nach Abmarsch der Armee aus Feylanviek erreichen sie die Ebene südlich von Mordstein. Dort beginnen sie den Angriff auf die sie dennoch erwartenden Trolle. Melvyns Schar fällt dabei die Aufgabe zu die Rudelführer und Schamanen aus der Luft zu lokalisieren und zu eliminieren.[6]

Rettung Leylins Bearbeiten

Nach und nach müssen sie nach Süden gegen die Trolle weichen, bis sie in Talsin landen. Zwischendurch suchen sie immer wieder nach Shandral, der Leylin entführt hat und sich versteckt hält. Noch in Talsin erfahren sie von Nossew, dass sich Shandral auf einem Gut der Gräfin Caileen in Arkadien versteckt hält. Zusammen mit Melvyn und dem Rest der Schar fliegen sie dorthin. Sie erreicht das Anwesen gerade in dem Moment, als die Rotmützen gegen ihren Herrn rebellieren. Sie richten die ganze Fürstenfamilie im Hof. Als Melvyn landet, kann er jedoch erkennen, dass niemand auf Leylin geschossen hat und diese doch noch ihre Beine hat. Der Anführer der Rotmützen, Madrog entscheidet, dass sie gehen darf, da kein Schütze auf sie angelegt hatte. Damit ist sie nach dem Willen des Volkes unschuldig.[7] Sie verlassen danach das Anwesen.

Reise in das Fjordland Bearbeiten

Wolkentaucher begleitet Melvyn nach Firnstayn, wo dieser mit seiner Schwester Kadlin den Leichnam ihres Vaters Alfadas aus seiner provisorischen Gruft im Trollland bergen möchten. Sie erreichen den See mit der Höhle. Melvyn jedoch warnt Kadlin hinunter zu gehen. Sie schlägt diese Warnung in den Wind.[8] Kadlin wird von Orgrim dort bereits erwartet und zum Duell gefordert. Melvyn sendet jedoch Wolkentaucher hinab, um seine Schwester zu retten.[9] Kadlin stellt sich jedoch erneut Orgrim, um das Duell zu beenden. Nachdem sie besiegt ist und Orgrim die beiden ziehen lässt, hilft Wolkentaucher die geschwächte Kadlin zu retten.[10]

Albenhaupt Bearbeiten

Wolkentaucher bringt mit Fleckfuß Melvyn und Emerelle auf den Gletscher am Albenhaupt. Die beiden wollen den dort vermuteten Alben, den Sänger, auf dem Gipfel des Berges erreichen.[11]

Tjuredkriege Bearbeiten

Wolkentaucher weigert sich während der Tjuredkriege zunächst mit Emerelle zusammenzuarbeiten, da er ihr die Schuld am Tode Melvyns am Ende der Schattenkriege gibt.[12]

Anderthalb Jahre nach der Entführung Gishilds, erscheint die Elfe Yulivee am Albenhaupt.[13] Nach zwei Tagen entschließt sich Wolkentaucher zu Yulivee zu fliegen und mit ihr zu sprechen. Die Elfe bittet ihn im Namen Emerelles um Unterstützung im Kampf um das Fjordland.[14] Dabei berichtet die Elfe ihm von der baldigen Befreiung Gishilds und welche Albenkinder dabei beteiligt sind. Obwohl Wolkentaucher das Unternehmen für verrückt hält, gewährt er die Hilfe um an der Seite der größten Helden Albenmarks zu kämpfen.[15]

Angriff auf Valloncour Bearbeiten

Die Adler sammeln sich bei den Mangroven, in denen die Elfenritter für die Befreiung trainieren und die Kobolde die Adlerschiffe bauen. Als ihr Anführer Ollowain erfährt, dass Emerelle zur Truppenbesichtigung anreist, schlägt er ein Manöver unter Gefechtsbedingungen vor. Daher greifen sie den Zug der Königin an, die von 100 Elfenkriegern unter Obilee und Kentauren aus Uttika geschützt wird.[16] Ollowain kann die Truppe mihilfe seiner Elfenritter und den Adlern unter Wolkentaucher besiegen und so Emerelle nachhaltig beeindrucken.[17]

Beim Angriff auf Valloncour sendet Wolkentaucher seine Adler von den Adlerschiffen aus nach Valloncour. Sie spähen die Halbinsel aus großer Höhe aus.[18] Nachdem sie so erste Informationen zu Ollowain bringen können, bringen sie die Blütenfeen auf die Insel zur näheren Auskundschaftung. Nach dem Signal zum Angriff auf Valloncour bringen Wolkentaucher und seine 69 Brüder und Schwestern die erste Welle nach Valloncour. Wolkentaucher trägt dabei Ollowain.[19] Nachdem er Ollowain abgesetzt hat, schwebt er mit Fenryl über dem Kampfgebiet, um es auszuspähen.[20]

Die Adler kehren kurz daruf zu den Adlerschiffen zurück, um die zweite Welle nach Valloncour zu bringen. Der Elf Tiranu schlägt eine Änderung ihrer Pläne vor, da die Albenkinder zu früh entdeckt worden sind.[21] Wolkentaucher stimmt dem notgedrungen zu. So sollen die Elfen bei der späteren Evakuierung nicht zu den Schiffen geflogen werden, sondern in die nahen Berge, um so die Zeit zu verkürzen. Sie sind daher in der Lage ihre Missionsziele zu erfüllen. Nach dem Kampf kehren alle überlebenden Schwarzrückenadler, bis auf Hartgreif, zum Albenhaupt zurück.

Schlacht um Albenmark Bearbeiten

In der ersten Schlacht im Kampf um Albenmark ruft Wolkentaucher fast alle flugfähigen Adler zum Kampf.[22] Ihre Zahl ist so groß, dass sie den Himmel verdunkeln. Mithilfe der Kobolde werfen sie die Stahlpfeile auf die im Herzland in Albenmark einfallenden Ordensritter. Die Ordensritter sind jedoch vorbereitet und schützen ihre Zeltdächer mit hölzernen Brettern. Dazu greifen sie mit den neuartigen Falkonetten die Adler an und können sie so innerhalb von einer Stunde fast auslöschen. Ob Wolkentaucher überlebt wird nicht bekannt.

Quellen Bearbeiten

  1. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 960
  2. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 629
  3. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 348
  4. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 358 ff.
  5. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 520
  6. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 565
  7. Elfenlicht (Heyne 2014), S. 870
  8. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 146
  9. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 154
  10. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 190ff
  11. Elfenkönigin (Heyne 2014), S. 785
  12. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 453f.
  13. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 521
  14. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 524f.
  15. Elfenritter - Die Ordensburg (Heyne 2007), S. 526
  16. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 170
  17. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 173f.
  18. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 285
  19. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 333
  20. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 357
  21. Elfenritter - Die Albenmark (Heyne 2008), S. 404
  22. Elfenritter - Das Fjordland (Heyne 2008), S. 647f.